Bewegungsjagden 2019/2020

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Heut wieder eine sehr gute Jagd in der Mitte Deutschlands ! Kleines Treiben max. 200 ha, viel Bu-NatVj.; 35 Schützen; Strecke 19 Sauen, 9 Rehe, wenige Nachsuchen !

Mein Anblick: 2 Rotten (unerreichbar, flüchteten über Wiesen zwischen zwei Waldteilen)
Na, wo sind sie ?
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weiterer Anlauf: 3x einz. Sau, 6 x Rehwild, 2 x Fuchs
hier verschwindet der nicht freie Rote grad, nachdem er mir unterm DjBock durchflüchtete :LOL:
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Alles vernünftig schießbare Wild konnte ich erlegen; neben dem Baum rechts neben dem Lauf liegt der Bock, den das kurze Aufwerfen und Verlangsamen im Troll das Leben kostete, als ich ihn anschreckte.
IMG_0146.JPG
Ganz besonders bemerkenswert positiv war die Stöberarbeit 2er Westf. Dachsbracken, die mir mehrfach Wild brachten und denen ich den weibl. Überläufer verdanke !
Brackenheil diesen tollen Hunden ! Ich sprache noch länger nach der Jagd mit ihrem erfahrenen Führer, der auch gut Strecke machte.
IMG_0154.JPG
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Mit 4 Mann verbliesen wir die Strecke sauber, ganz im Sinne der alten Tradition - schön und unschädlich ;) !

Und für alle Kritiker der bösen Standschnaller:
In vorheriger Absprache mit dem Jagdleiter schnallte ich heute nicht, weil meine 10,5j. Hündin gestern im Steilhang mit Felspartien und Schiefschuttflächen unterwegs war; morgen wieder ran muß und heute noch Einladungen für den Wochenanfang hereinkamen.
Ich hätte daher meinen Stand heute zur Verfügung gestellt, war aber dennoch willkommen.

Danke dafür, man kennt sich seit Jahren und ist offen miteinander!
 
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Jetzt geht's langsam zu Ende mit den Drückjagden. Heute wieder mal in einem Großprivatwaldrevier wo wir schon vor 4 Wochen mal unterwegs waren. Die Jagd gilt mit Schwerpunkt den Sauen, andere Wildarten sind Beifang.
Freigabe:
Alle Sauen außer führende Bachen und Keiler (Direktvermarkter)
alles Raubwild
Rotwild: Nur Kahlwild, keine Hirsche, auch keine Spießer, das Alttier darf erst erlegt werden, wenn das Kalb liegt, einzelne weibliche Stücke sind nicht frei.
Sikawild und Muffelwild: Nicht frei
Rehwildabschuss ist erfüllt, Luchs muss auch leben, frei waren nur Geißkitze.
26 Jäger, genausoviele Hunde mit Durchgehern

Ich weiß nicht was ich angestellt habe, dass der Hubert heute so "oagfressn" war. Der erste Stand war an einem Hang, 20 m vor mir ein Weg dahinter ein Verjüngungskeil unten schon etwas licht, geigentlich ideal. Das ausgehenden Buchenstangenholz mit einzenen Dgl. (geastet)wo der DJBock stand war gut ausgeschnitten. Meine alte Weisheit: Je schlechter das Schussfeld umso besser der Stand sollte wieder war werden. Gleich beim Beziehen des Standes wechselnden 2 Stück Rehwild hinter mir durch, wollten aber nicht ein meine Richtung sondern zogen lieber auf 70 m links von mir über die Forststraße...
Dann nach einer halben Stunde hinter mir im Hang unterhalb ein Knacken und ich drehte mich um 180 Grad und versuchte harrte der Dinge. Diese Chance nutzte ein Frischling mit Hochgeschwindigkeit - jetzt von hinten kommend - um neben mir am Stand hangabwärts zu flüchten. Keine Chance, nur spitz von hinten und noch eine starke Dgl. mit bestimmt BHD 50 die der Sau Deckung gab.

Fünf Minuten später vor mir Hundelaut und ich sehe wieder einen Frischling schemenhaft, Hunde nah dran. Na der wird doch wohl kommen? Denkste, die jetzt helle Passage war vielleicht mal ein Fluchtwechsel, jetzt aber nicht mehr. Parallel zum Weg ging es flüchtig durch das Stangenholz bis er dann auf 70 m (Rehwildwechsel) die Straße überquerte, natürlich was die Läufe hergaben. Runter den Hang. Nach 5 Minuten kam wieder ein Frischling und nach weiteren 5 Minuten noch mal einer. In einer halben Stunde 4 einzelne Sauen ohne den Hauch einer Chance.
Dreihundert Meter weiter erlegte der übernächste Schütze 4 Sauen, sie kamen dann im Troll an und im Gegenhang mit Verjüngung fühlten sie sich sicher.

Dann knackte es wieder hinter mir: Aufstehen und Umdrehen! Dann kamen sie. Wollte sie schon immer mal fotografieren: Vier starke Widder und ein Jährling, ein schönes Bild. In dem dichten Fichtenstangenholz rannte sich der Autofocus zu Tode....Leider kein brauchbares Bild.... Später kam noch ein Reh. Auch dieses wollte den früheren Wechsel nicht mehr annehmen und flüchtete wie die Sauen außer Schussentfernung über den Weg.

Dann das zweite Treiben. Ein ca. 35-jähriger Bestand mit Fichten, Kiefern, Weißtannen, Douglasien, einzelnen Aspen, Birken und Ahorn. Die Zweige und Stämme waren teilweise stark mit Moosen und Flechten überzogen..Ein schönes Bild... IMG_0332.JPG
Bald kam die erste "Pinselgeiß". Er wusste dass ihm nix passiert..
IMG_0333.JPG
Auch der hier fühlt sich wohl im "Wald mit Wild-Revier" IMG_0318.JPG
Der Stand war auf einem Schneisenkreuz, von allen Richtungen konnte Wild anwechseln. Der Bestand war unten licht genug, dass das Wild nicht so überraschend kam, man hatte 10-15 m zum Ansprechen. Man muss nur grad die richtige Richtung im Auge haben. IMG_7782.jpg
Auf der Schneise auf 12 Uhr (rechts oben im Bild) dann auf 100 m wieder ein Frischling, keine Chance! Fünf Minuten später an derselben Stelle ein Stück Rotkahlwild. Als nächstes Hundelaut in meine Richtung, ich mache mich fertig. Auf 30 geht wieder eine Pinselgeiß flüchtig an mir vorbei. Warum konnte das keine Sau sein??? Der hatte schon gut geschoben.
Dann erkenne ich links von mir 2 Stück Rehwild. Der Sucher fährt in den Stangen mit, es ist Geiß mit Geißkitz. Dann reitet mich der Teufel: Als die Geiß auf die Schneise trollt, mache ich ein Foto..
IMG_0339.JPG
Blitzschnell Werkzeug wecheln! Das Kitz kommt gleich dahinter und als es auf der Schneise verhofft, liegt es auch schon.. IMG_0343.JPG
Eine Viertelstunde vor Jagdende hatte der Hubert (oder das Weibsbild, weiß nicht wer heute Dienst hatte)....... IMG_7790.jpg ........doch noch ein Einsehen mit mir.
Es lagen 22 Sauen, das Kitz und ein Fuchs..
 
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Am Samstag war ich ebenfalls auf einer großen Drückjagd bei der BaySF. Im gegensatz zur ersten Jagd im November und den Jagden der vergangenen Jahre wurden diesmal nur ein Treiben durchgeführt, allerdings mit etwa der doppelten Zahl an Schützen (etwa 100)
Am Ende lagen 5 Füchse, 41 Reh und 64 Sauen.
Wir haben zu viert aufgebrochen, also gut ein Viertel ist durch meine Hände gegangen. Ich kann nicht feststellen, dass es da übermäßig viele schlecht geschossenen Rehe gab. Zwei wurden von Hunden übel zugerichtet - aber dass ist bei der Strecke normal (leider) kommt aber nach meiner Erfahrung auf den Jagden, wo Rehwild nicht freigegeben wird mindestens genauso oft vor, weil die Reh in den Zäunen von den Hunden niedergezogen werden. (n.b. bei den Jagden, wo Rehe geschosssen werden sollen, hats deutlich weniger Zäune - warum wohl???) Und mal ehrlich: bei wievielen Rehen, die aufm Ansitz gestreckt werden, platzt der Pansen oder wird ein Teil vom Gescheide mit durch den Ausschuss gezogen?!?! Das ist m.E. kein Problem der Drückjagd. Es kommt eher daher, dass sich viele scheuen, auf Drückjagden konsequent auf die Blattschaufel zu schießen. (was m.E. auf DJ überwiegend Vorteile hat: Das Stück liegt i.d.R. am Platz, keine Nachsuche, keine "Sperre" weil bereits zwei Nachsuchen am Stand, geringeres Risiko, dass es weich geht, wenn Hund das Stück finden, kann ich das Anschneiden unterbinden, etc... Bei großen Jagden geht eh 80 bis 100% zum Händler und dem sind die Blätter herzlich egal - Rücken und Schlegel müssen i.o. sein!)
Ach ja, mir kamen zwar um die 10 Rehe, erlegen konnt ich nur eines (Schmalreh), die übrigen wollten auf den bewachten Schneißen einfach nicht stehen bleiben. Zwei Sauen kamen auch - eine gänzlich ohne Hund und war schon wieder weg, bis die Kanone im Gesicht war. Die Zweite kam auch, wurde aber von ner Steirer Bracke "umtanzt". Beim nächsten Schützen (Ansteller und Hundeführer) hat sich die Sau in nen Reisighaufen gesteckt und er hat dem ganzen ein Ende bereitet. Erwartungsgemäß war die Sau krank, der Hund hat nen kleinen Schmiss am Ellenbogen kassiert, nix ernstes.

Sonntag eine weitere Jagd, bei nem guten Freund. Mir kam noch vorm Treiben n einzelner Frosch sehr vertraut. Ich hab diesen gefühlt ne halbe Minute im Zielfernrohr gehabt, bis er sich endlich breit gedreht hat. Das war trotz der 80m in dieser Saison definitiv die einfachste Sau!
Am Ende lagen 3 Sauen und 7 Rehe (4Geißkitze, 1 Bockkitz, 1 Schmalreh, 1 Geiß). Ich hab alle Stücke aufgebrochen, bis auf einen Frischling (hinterm Blatt rein, kurz hinter den Rippen raus) alle mit sauberen Kammerschüssen. Ich komm immermehr zu der Überzeugung, dass Drückjagdböcke den Treffersitz deutlich verbessern helfen.

Am kommenden Samstag ist dann vorraussichtlich Saisonende und gleichzeitig die letzte Jagd von nem sehr netten Kollegen vor seiner Pensionierung. Dann haben die Reh aber leider schon Schonzeit in BY. Warten wir ab, wer auf der Stelle nachfolgt und ob er uns weiterhin auf die Jagden einladen wird...
 
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OT bitte immer in neue Threads auslagern, oder es wird kommentarlos gelöscht!
 
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Gestern eine bemerkenswerte Jagd grade in anderer Hinsicht...:rolleyes:
In 2 Treiben erlegten 35 Jäger 20 Rehe und 15 Sauen, die Angrenzer in demselben Waldhang nochmal 11 Sauen, 1 Reh.

Ich hatte in 2 Treiben keinen Schalenwild-Anblick - obwohl der Hund jedesmal 10 km beim Stöbern lief, aber auch nichts fand...
Im zweiten Treiben fand er nach 4 min den hier und jagte ihn top 25 min spurlaut, zweimal kam er vorbei und ich "schoß" ihn.:LOL:
Ich weiß schon, die "freihändigen Treffer" sind schlecht, aber das schult das Auge.
Ich freute mich für die Hündin, die heute wieder sehr zufrieden wirkt!

Auch das ist Jagd !

IMG_0157.JPG
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Gestern fand eine Waldjagd in einem schwäbischen Privatforstrevier statt, die aufgrund Terminenge des Eigentümers diesmal erst im Januar lief. In zwei Treiben erlegten 50 Jäger 26 Stck Rehwild, 5 Sauen und 2 Füchse.
Beste Organisation, viele Hunde und super Stimmung zeichnen diese Jagd stets aus. Alle Jäger u Treiber wurden durch den Eigentümer mittags und abends komplett freigehalten, sehr nobel !

In diesem seit vielen Jahrzehnten auf der Grundlage des naturnahen Waldbaus arbeitenden Betrieb (viele strukturierte Ta-Fi-Bu-Bestände über wunderbarer gemischter Naturverjüngung) jagte ich bis vor 15 Jahren als Begeher mit und habe mich gestern an einigen schönen Waldbildern gefreut. Dort wächst der gemischte Wald !
Die letzten 2 Jahre mit Dürre und Käfer hinterliessen auch dort deutliche Spuren, v.a. bei Alt-Tannen und den eingemischten Fichten, aber die Schäden haben dort andere Qualität als z.B. in den Alterklassenwäldern des Westerwalds, wo nun +/-große Kahlflächen entstanden sind.

Lange erhielt ich auf Jagden keinen WTa-Bruch, dort ist das Standard !

Ich hatte vormittags einen mit Sorgfalt eingerichteten Bodenstand in der Mitte einesdunklen kleinen Fi-Stangenholzes (dort wirkl. selten), das sauber aufgeastet wurde - 80 m lang und 50 m breit, umgeben von dichten naturverjüngten Beständen. Die Begebenheit kenne ich noch, als man dort vom Ansitz aus auf niedrigen Stellen Beute machen konnten. Nun vorbei - Dschungel !

Mein Hündin fand nach Ausarbeiten einer kalten Fährte nach 4 min sofort ihr Stück und jagte mit herrlich im Tal hallenden Fährtenlaut in Richtung anderer Stände.
Im weiteren Verlauf der Jagd kam unsichtbar ein Stück hinter mir im Bachtal, das von ihr spurlaut verfolgt, hangauf flüchtete, erst verdeckt in großen Sätzen, aber dann kurz verhoffte, bevor es in eine rammeldichte NV am Oberhang eingetaucht wäre. Ich war gerichtet und konnte sauber auf 50 m freihändig gegen den Hang dem Schmalreh einen sauberen Kammerschuß antragen - nur weil keine Dürräste an den Fichten waren.
Ein Bastbock rannte mich fast um, als ich auf dem Dreibein abgesetzt den Hund neben mir hatte...und noch ein weiteres Reh nutzte diesen dunklen Korridor der Fichten für schnelle Flucht.
Auf Flugrehe wird nicht geschossen !
IMG_0164.JPG
So hat Diana ein weiteres Mal Verständnis dafür gehabt, wie gern ich mit meinem Hund gemeinsam Beute mache...!

Waidmannsdank an meinen Freund, der sich mit dieser Jagd stets sehr viel Arbeit macht, sie ist ein Element seiner waldbaulichen Arbeit und gleichzeitig Beweis eines guten Verhältnisses zu seiner jagdpassionierten "Herrschaft" - sonst würde sie in dieser Form nicht stattfinden. An diesem Tag jagen ein wenige feinst gewandete Krawattenträger gemeinsam mit vielen örtlichen "Normal-Jägern" mit speckigen Jagdhüten.

Einige ältergewordene Bekannte aus früheren Tagen traf ich dort an und manches gute Gespräch um Jagd und Hunde machten den Tag zum runden Erlebnis.
Erst in der 2. Nachhälfte traf ich daheim wieder ein...
 
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@Busch: Schönes Büchserl. Ne Merkel?

Am Samstag war auch bei uns das Saisonende. Wie üblich (weil da die Rehleins schon Schonzeit haben) jagten die Privatjagden gemeinsam mit dem Staat.

Ich war beim Staat dabei. Freigegeben waren diesmal Sauen (ohne führende Bachen) ohne Gewichtslimit nach oben oder unten, Füchse und Waschbären und - ein ausgebüchstes Rind!
Letzteres ist wohl seit Ende November unterwegs und wurde zuletzt auch mehrfach auf der nahen Bundesstraße gesehen. Daher diese ungewöhnliche Freigabe (mit Sondergenehmigung durch das Landratsamt). Laut dem Revierleiter war wohl in der vergangenen Woche ein Polizeischarfschütze im Revier. Der hat aber nicht viel ausgerichtet und lediglich den Einsatzwagen im Gelände versenkt, so dass er mit nem Schlepper befreit werden musste...:eek::LOL::LOL::LOL:

Neben den Üblichen Anweisungen gab es noch den Sonderpart für den Umgang bei der Erlegung des Rindes: Jagdleitung verständigen, Sitz laut verlassen, Kehlschnitt zum Ausbluten.

Es war dann auch der am weitsten angereiste Jagdgast, der nach kurzer Zeit den Jackpott geknackt hat. Der Revierleiter und ein Kollege vom Bund sind ihm zur Bergung/Aufbrechen zur Hilfe geeilt, ohne dass die übrigen in irgend einer Form gestört wurden. Das Rind wurde dann auch noch während dem laufenden Teiben in die nahe Kühlung gebracht (war wohl auch eher n junges Stück einer kleinwüchsigen Rasse). Bleibt abzuwarten, ob das Stück verwertet werden darf...

Mir kam nach einiger Zeit ein einzelner Frischling gefolgt von dem Terrier eines guten Freundes und dem Wachtel meines Dads. Kurz vorher gab es ein kleine Sperrfeuer in der benachbarten Pachtjagd. Wie sich rausstellte haben mehrere Schützen auf beiden Seiten der Grenze sich mehrfach auf diese Sau versucht. Meinen Dad und einen weiteren sehr guten Schützen hat die Sau noch umschlagen. Bei mir hat sie nen doppelten Purzelbaum im Beerkraut gemacht. Zum Ende des Treibens kam mir ein weiterer Frischling allerdings auf 80m oder mehr und da waren mir die Lücken doch etwas zu klein um einen gezielten Schuss abzugeben. Rehe sind mir 8 oder 9 gekommen. Wären diese frei gewesen, hätt ich da mindestens drei liegen gehabt!

Am Ende lagen fünf Frischlinge auf der Strecke sowie zwei Füchse und eben das Rind (was beim Streckelegen eben schon in der Kühlung hing) Die Nachbarn hatten 6 bzw. 8 Sauen liegen. Unsere Frischlinge schienen alle aus einer Rotte zu sein. Da sie überwiegend einen etwas zauseligen und mageren Eindruck machten, vermute ich mal, dass da vor einiger Zeit bereits die Lok abgekoppelt wurde...


Für mich geht damit erneut eine seeeehr gute Saison zu Ende. Auf 16 Drückjagden konnte ich 1 Rotwildkalb, 12 Sauen, 11 Rehe und 3 Füchse erlegen. Auf drei Jagden blieb ich gänzlich Schneider, sonst bin ich immer mit nem Wedel am Hut nach Hause gekommen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Jagdherren und Kollegen für die Einladungen und die guten Stände! 3 Sauen hab ich gefehlt (eine davon kam mir bereits krank, sost hätt ich die auch nicht beschossen), eine Nachsuche war bei den erlegten Sauen auch dabei, eine zweite, die ich angeflickt hatte (Streifschuss), kam beim übernächsten Schützen zur Strecke und wäre mit meinem Schuss zu 99,9% nicht zu bekommen gewesen. Ein Reh hab ich mit dem 1. Schuss gefehlt und mit erst dem zweiten erlegt. Zwei Sauen hatten zwei tödliche Schüsse, das Kalb auch. Sonst lag alles mit dem ersten Schuss.

Da ich im kommenden Herbst nen jungen Hund zum Einjagen hab, werd ich öfters mit ihm durchgehen. Daher werd ich mit großer Wahrscheinlichkeit meinen Schnitt von heuer nicht mehr erreichen können. Aber ich seh die kommende Saison als Durchgeher als Investition in die kommenden Jahre, wenn ich dann den eingejagten Hund vom Stand schnallen kann.
 
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@Busch was ist ein WTa-Bruch? Und mit den kahlflächen im WW haste recht- hier sieht’s schlimm aus.
Jagdlich finde ich das eher höchst interessant bis „geil“ 😉 selbst, wenn die wieder mit Fickte aufforsten, sind das die nächsten 10 Jahre super Flächen. Insbesondere sich für die DJen in 2-3 Jahren (Schwarzwild). Blöd nur, für die angrenzenden Wiesenflächen...

ich hab da so eine Fläche in meinem Revier, da läuft mir jetzt schon der Sabber 😂
 
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Das ist die offizielle forstliche Abkürzung für die Weisstanne. Wie Dgl, Jlä, Str. etc.!
 
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Jagdlich finde ich das eher höchst interessant bis „geil“ 😉 selbst, wenn die wieder mit Fickte aufforsten, sind das die nächsten 10 Jahre super Flächen. Insbesondere sich für die DJen in 2-3 Jahren (Schwarzwild). Blöd nur, für die angrenzenden Wiesenflächen...

ich hab da so eine Fläche in meinem Revier, da läuft mir jetzt schon der Sabber 😂
Manchmal sind Rechtschreibfehler lustig!
 
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Mit 100 % Fichte wird wohl so gut niemand mehr Kahlflächen aufforsten....;)

Aber keine Sorge, in ein paar Jahren gibt's auf den abgetriebenen Flächen genug Äsung und v.a. auch Deckung für viele Rehe und Schweine....- auch ohne Fichte. Wo teilweise schon NV-Ansätze Fichte vorhanden sind, macht ein vernünftiger Wirtschafter die aktiv nicht raus, sondern nimmt eben mit, was die Natur kostenfrei bringt.
 
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