Bewegungsjagden 2019/2020

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#61
Bin auch voll im Jagdstress:

Freitag Staatsjagdrevier:
8 Rotwild, 5 Rehe, 2 Sauen, 1 Fuchs mit 16!!! Schuss

Heute früh 250 km gefahren, revierübergreifende Saujagd, Privatrevier, ca. 25 Schützen, 15 Sauen und 4 Füchse.
Hatte meinen Stand ca. 300-400 m von der Reviergrenze entfernt, nach endloser Ruhe ging da eine Schießerei los und nach über 20 Schuss konnte ich nicht mehr mitzählen.Geschätzt auch von anderen Teilnehmern über 40 in kurzer Zeit! Deutlich hörte man die Vollernterfraktion heraus. Diese schießen nicht mehr als die anderen, verbrauchen aber mehr Munition. Ich dachte die räumen dort hinterher mit der Planierraupe einen größeren Streckenplatz: Auf der Strecken lagen dann dort 6!!!! Sauen
Mein Stand lag an einem Hang in so einem defitzitären gemischten Laubholz/Brennholzbestand. Der sichtbare Umkreis hätte nicht mal für das Monatsgehalt eines Försters gereicht. 20 m links von mir stand eine starke Lärche, die konnte man gelten lassen. Genau vor mir noch so ein Kaliber. Ich sah ihn erst als er von der Lärche hervorkam, den Fuchs. Das Auffahren hat er mitbekommen und genau hinter der 2. Lärche schlug er einen Haken und ging im Schutz des Stammes den Hang nach oben. Clever gemacht von dem Roten. Seinen Brüdern habe ich heuer schon arg zugesetzt, da muss auch mal einer auskommen.
 
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#62
..ich auch mit einem Frischling ....Für die Hunde war das Wetter mit dem trocken warmen Wind auch nichts in den Westen...
Wmh!
Stimmt, mein sonst üblicher "Fernaufklärer" kam nach eineinviertel Stunde seit langem sogar mal wieder zum Stand zurück und bekam deshalb von mir eine halbe Stunde Pause verordnet. Hat sich auch gelohnt, er hat anschließend noch die Sauen für den Nachbar mobilisiert.

Ab morgen soll es endlich kälter werden.
 
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#63
Für mich war gestern Dianas Füllhorn etwas stark verengt...;), dennoch hatte ich einen wunderschönen Taunus-Jagdtag im goldenen Oktober.

Anlauf am sehr schwierigen Platz inmitten Bu-Verjüngung auf leider zu niedrigem DJ-Bock:
ein Rehbock (nicht frei), ein trollender Frischling auf 1m Schluppe und ein wahrhaft fliegender Keiler zu eng zwischen den Hunden in bester Distanz :rolleyes: machten mir unmöglich, Beute zu machen. Starker Wind reduzierte meine Lauscher-Leistungen.
Nicht alle Tage ist Fangtag, alle Patronen gerettet. Wir sind trotzdem zufrieden !

Besonders freute mich die gute Arbeit meiner Kameradin: 20,6 km auf der Uhr, sie versorgte mind. 4 Schützen mit Ergebnis ihrer Stöberarbeit und wurde dafür auch gelobt. Nicht alle Jäger erkennen den Wert von Standhunden zusätzlich zu den Treiber-Gruppen-/Hunden...

Ein hervorragendes Ergebnis in diesem Revier wie in keinem Jahr vorher:
25 Stck Schwarzwild, 9 Stck Rehwild mit 27 Schützen. In allen beteil. Revieren fielen zusammen an die 100 Sauen.

IMG_0016.JPG
DSC_0073_LI.jpg
Trotz ausgedehntem stilvollen Schüsseltreiben mit Gesang und guten Worten von König und Vizekönig, sowie auch einigen sympathischen Jägerinnen, gings heut früh vor dem Regen wieder ins Revier. Ein selten ruhiger Morgen dank Zeitumstellung.
Noch in starker Dämmerung sehe ich Rotwild und höre die Rotte sich einschieben!

Ach könnt es Herbst im ganzen Jahre bleiben ! :)
 
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#70
Also nach meinem Wissenstand gibt es noch keine Verpflichtung, Schwarzwildaufbrüche auf jedem Fall zu entsorgen. Es ist m.E. ein Unterschied ob die Sau vom Erlegungsort verbracht und an einem weiter entfernten Ort aufgebrochen wird (mache ich z.b. aus CZ so, bin in einer halben Stunde daheim). Wird sie an Ort und Stelle aufgebrochen, dann ist sie genau da vorher soundsoviele Monate herumgelaufen, jetzt eben nicht mehr und der Aufbruch läuft von selbst auch nicht. Wird zentral aufgebrochen, dann werden die Aufbrüche entsorgt, aber sicher wegen der Menge. Sinnvoll ist die Entsorgung des Aufbruches im Wald auch, wenn da viel Besucherverkehr herrscht. Das gibt nur Ärger.
 
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#71
Schöne Erlebnisse!

WMH allen DJ lern.
Bei uns geht es nächste Woche mit den Treibjagden los.

Mein DK ist schon auf Starkstrom........
 
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#72
Horrido,

Donnerstagmorgen, um 8:00 Uhr, begann für mich die 1. Drückjagd des Jagdjahres, welche zwar nur eine kleine Drückjagd war aber dennoch einen sehr schönen Einstieg darstellte.
Am Sammelplatz, bei -1C, angekommen, ging es nach dem Begrüßen schon bald los mit der Ansprache und Sicherheitsbelehrung des Jagdleiters.
Es wurde revierübergreifend über 2 Reviere getrieben, für die Jagd waren 2 Treiben vorgesehen.
Frei war Schwarzwild über alle Gewichtsklassen, sowie alles Raubwild, insofern keine Schonzeit (selbstverständlich). Rehwild war zu schonen. Insgesamt sind 12 Jäger, mich eingeschlossen, erschienen und die Treiberwehr hatte eine Stärke von rund 10 Mann + einen Hundeführer.
Nachdem jedem Schützen der Stand zugeteilt wurde, machte man sich auch sofort auf den Weg. Ich bekam einen etwas abgelegenen Stand, mit Sicht und Schussfeld auf eine Schneise, in der Hoffnung das Wild würde sich in meine Richtung vom Treiben entfernen.
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Nach Einnahme meines Standes um ca. 8:45 Uhr, konnte man bereits nach wenigen Minuten 1. Schüsse hören. Diese wurden in den darauffolgenden Sekunden deutlich gehäufter und ich zählte um die 10 Schüsse. Währenddessen vernahm ich ein deutliches Rascheln des Laubes, der Puls ging hoch, die Büchse, welche ich kurz zuvor erst geladen hatte, war schnell in Bereitschaftsposition gebracht, da konnte man 2 Stück Rehwild die Schneise hochwechseln sehen. Diese waren dann jedoch bald wieder, von den Schüssen meiner Nachbarn sichtlich verunsichert, abgesprungen und sowieso nicht freigegeben. Danach war Ruhe in die beiden Reviere eingekehrt und dies hielt auch für die restliche halbe Stunde des 1. Treibens an, danach der Anruf vom Jagdleiter: die Treiberwehr sei durch, das 1. Treiben beendet. Es sollen 3 Stück Schwarzwild erlegt worden sein.
Nun ging es wieder zum Sammelplatz, 3 Abschüsse wurden bestätigt, keine Nachsuche. Weidmannsheil an die Weidgenossen!
Nach kurzer Pause ging es zum 2. Treiben. Diesmal wurde ein Teil der Schützen entlang eines Waldweges abgestellt, so auch ich. Leider war die Sicht für ein schönes Bild eingeschränkt, somit kein Bild vom Stand. Mein Schussfeld war primär auf den Gegenhang gerichtet, den das Wild dann hoffentlich hinauf wechseln würde. Beim Laden vernahm ich sofort Bewegung am Gegenhang, nur das Stück war nicht zu sehen, lediglich ein Schatten. Doch es wechselte auch zu schnell vorbei, sodass man nichts erkennen, geschweige denn ansprechen konnte. Das 2. Treiben verlief, bis auf einen mysteriösen Schuss beim Anstellen, ohne jegliche Schüsse.
Danach habe ich den Nachbarschützen gefragt, ob er denn das Wild ansprechen konnte und dieser teilte mir mit, dass es erneut nur Rehwild gewesen sei.
Von allen Weidgenossen, will keiner diesen ominösen Schuss abgegeben haben (dieser war eigentlich auch nicht in Richtung irgendeines Standes).
Die Strecke dieser kleinen Gesellschaftsjagd stand nun fest, 3 Stück Schwarzwild waren es.
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Nach einer kleinen Abschlussrunde war diese 1. Drückjagd dieses Jahr um ca. 11:30 Uhr vorbei. Ich selbst konnte zwar kein Stück erlegen, freue mich aber umso mehr für die erfolgreichen Weidgenossen und über diese sehr schöne Jagd.

Gruß
Bock
 
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#74
Bei uns haben wir das Glück, dass der Gemeindearbeiter wohlgesonnen ist und vorher mit dem Frontlader und Schaufel ein großes Loch macht...da kommen dann am Streckenplatz der gesamte Aufbruch rein und dann wird das Loch zugemacht. hat den Vorteil, das es nicht oberflächlich verscharrt ist und durch zb einen Fuchs wieder ans Tageslicht gebracht werden kann.
 
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#75
Heute im schon hügeligen Teil von Baden:

Ich war dezent übermüdet :LOL:, es blieb erfreulicherweise trocken und dank stürmischen Südwind war es für Treiber und Hunde in den Dickungen auch recht trocken. Nur Rotten haben gänzlich gefehlt. Alles was viel waren einzelne Überläufer:

5x Schwarzwild
8x Rehwild

Bei mir war es eine absolute Nullnummer. Lediglich ein Hase lag vor mir im Hang und hat sich gedrückt bis ihn ein Wachtel hoch machte. Morgen gehts weiter :)
 
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