BILD über Revierjäger in Düsseldorf

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Das ist heftig - und hört sich wohl "ziemlich gravierend" an...

Wir sind als Jäger durchaus noch in der Lage, die uns betreffenden waffenrechtlichen Vorschriften zu überblicken, zu verstehen und einzuhalten. Wer wissentlich zuwider handelt, muß mit den Konsequenzen leben, ganz allgemein gesprochen.
Ich kenn den Herrn nicht und verurteile ihn nicht. Das wird ein Gericht tun, wenn klare Verstöße beweisbar sind.

Was mich persönlich ärgert, ist, daß wieder mal ein Jäger (hier Profi!) solche Schlagzeilen verursacht und damit den (unseren!) ganzen Stall in den Mief zieht !
 
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Gab es nicht vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall mit einem Inhaber einer Jagdschule im südlichen Niedersachsen?
Warten wir mal ab, was da schlussendlich herauskommt.
 
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Vorwurf: keine Erlaubnis für 70 Langwaffen
Wie soll sowas denn bei einem Jäger gehen? Der Herr wird wohl kaum vergessen haben, die Waffen auf seiner wbk eintragen zu lassen. Welche „Erlaubnis“ braucht es denn noch?

illegale Trophäen?
Klingt, als habe sich ein Jagdgegner unter Vorwand Zutritt verschafft, um jetzt dieses „beliebte“! Thema aufzumachen

und dafür rückt dann die Sondereinheit aus Wuppertal an???
Sehr merkwürdig
 
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Wie soll sowas denn bei einem Jäger gehen?

Der Betriebsleiter einer größeren Schießanlage im süddeutschen Raum, ebenfalls Waidmann, bekam einst Probleme, da alle Schulungswaffen der Anlage auf ihn eingetragen werden sollten, er privat aber nicht ausreichend Platz zum ordnungsgemäßen Verschluss dieser nachweisen konnte. Dass die Waffen ordnungsgemäß auf dem Gelände der Schießanlage wie vom Gesetzgeber vorgesehen unter Verschluss waren, diente der Aufklärung der Angelegenheit lange Zeit nicht.
 
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Vorwurf: keine Erlaubnis für 70 Langwaffen
Wie soll sowas denn bei einem Jäger gehen? Der Herr wird wohl kaum vergessen haben, die Waffen auf seiner wbk eintragen zu lassen. Welche „Erlaubnis“ braucht es denn noch?

illegale Trophäen?
Klingt, als habe sich ein Jagdgegner unter Vorwand Zutritt verschafft, um jetzt dieses „beliebte“! Thema aufzumachen

und dafür rückt dann die Sondereinheit aus Wuppertal an???
Sehr merkwürdig
Wenn einem, wie im Text zu lesen, die Erlaubnisse zum Besitz der 70 Waffen entzogen wird und man folgenden Auflagen nicht nachkommt besitzt man sie eben ugs. „Illegal“. Das ist jetzt erstmal nicht falsch.
Warum die entzogen wurden und was für ein Kappes sich die Behörde zuvor ausgedacht hat, geht leider aus dem Text nicht hervor.

Die BFE ist keine „Sondereinheit“ sondern eine speziell für Festnahmen, Durchsuchungen, Sicherstellungen und Donumentationen ausgebildete und vor allem ausgerüstete Einheit der Bereitschaftspolizei. Dass die bei einem solchen Einsatz kommt ist ganz normal, hier muss viel fotografiert, dokumentiert und weg getragen werden und das können die Kerle sehr gut. Das hat nichts mit dem Delikt zu tun
 
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Wenn er sich an gewisse Auflagen nicht gehalten hat ist er es selber in Schuld. In seiner Haut möchte ich nicht stecken mit der Jagdschule wird es nichts mehr.
Die Trophäen Nummer ist in meinem Augen Bild Handschrift und Niveau.
 
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Herr B. hatte wohl auch einen Waffenhandel (s. inet), warum sonst gehts auch hier um 70 Langwaffen, die kaum allein für die Jagdschule benötigt wurden.
Wenn der "volle Staatsapparat" wegen angeblicher waffenrechtlicher Verstöße auftritt, liegen keine peanuts zugrunde, z.B. weil eine Langwaffe des Normaljägers erst nach überschrittener Frist angemeldet wird.

Die Lehrsammlung kann wohl nur ein geringes Problem sein.
 
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Erst mal abwarten was da am Ende raus kommt. Ein Waffen Händler hier in der Nähe hat alle paar Jahre wie man hört Besuch von der Polizei. Ist bis jetzt auch nie was raus gekommen außer das im Amt Papier Verlegt wurde. Bei denn Präparaten reicht ja eine Eule wo man die Citis nicht hat oder sie verlegt wurde.
 
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Wenn der "volle Staatsapparat" wegen angeblicher waffenrechtlicher Verstöße auftritt, liegen keine peanuts zugrunde

Also normal sind wir nicht weit voneinander, aber hier kann ich dir absolut Blauäugigkeit attestieren.

Herr B. hat in der Tat in den letzten Jahren ( auch ) mit Jagdwaffen gehandelt. DAS macht ihn allerdings nicht zu einem Verbrecher.

Naja nach gängiger Lesart brauchts dazu eine Handelslizenz, wenn die fehlt kommt auch gerne das Finanzamt.
NOCH kann ich als Jäger UNLIMITIERT Langwaffen erwerben, anmelden und sachgerecht lagern....

Auch dem wurde schon von Gerichten(ich meine in zwei verschiedenen Fällen) ein Riegel vorgeschoben. Aber weit über 70 Waffen und keine Schule.

CdB
 
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Ich kann warten, hab grade bissl zeit über! :)
Kenne einen Fall aus BaWü, da wurde wegen eines Vogels die ganze Straße abgesperrt, da der Mann auch Jäger war und damit über Schusswaffen verfügte, heraus kam nichts. Kenne einen Fall aus Thür. da wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wegen eines Habichts, der sich als Pflegefall gerade in der Auswilderung befand. Der Vogel war todkrank, als der Falkner und Jäger ihn bekam. Der Fehler war, er wurde damals nur an das Landratsamt gemeldet, die auch die Behandlungskosten übernahmen, er war auch der Vogelschutzwarte gemeldet, nur nicht dem Landesverwaltungsamt. Die witterte einen "Anfangsverdacht" und holte sich ein Durchsuchungsbeschluss. Es fuhren drei Fahrzeuge vor, auch kenntlich als Polizei.
Ein weiterer Fall in Thüringen: Bei einem Präparator fand eine Hausdurchsuchung statt, keine Ahnung warum, die kleinste Kleinigkeit genügt ja bei uns. Da fand man in der Truhe u. A. einen tödlich verunglückten Bussard. Die Kundenliste wurde beschlagnahmt und daraus ging hervor das der Auftraggeber ein Falkner war, "hurra, wir haben wieder einen neuen Fall" . Daraufhin erfolgte eine Hausdurchsuchung bei diesem Falkner, wie gesagt, wegen einem toten Bussard. Im Morgengrauen fuhr dann die Wagenkolonne vor. Alle Altpräparate, trivialer Krempel, wurde beschlagnahmt und der Mann bekam, soweit ich mich erinnern kann, ein Hunderter Bußgeld.
Aber erst mal Hausdurchsuchung. Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen, ist mir aber zu viel.
Deutschland ist, vor nicht allzu langer Zeit, auf internationaler Ebene abgemahnt worden, weil Hausdurchsuchungen auf dem "Pförtnerniveau" erteilt werden.
Gerade sogenannte "Artenschützer" fühlen sich berufen hier auszutoben und machen reichlich davon gebrauch zu.
Wenn in der besagten Jagdschule ein Präparat hing, ohne generelle Vermarktungsgenehmigung, ist das ein artenschutzrechtlicher Verstoß, der in Deutschland schon mal eine Hausdurchsuchung nach sich ziehen kann.
Da kann er noch so viele CITES bzw. EU-Bescheinigungen haben, entscheidend ist, was da drinnen steht. Er führt ein Unternehmen das Einnahmen generiert und muss damit die generelle Freigabe vom Vermarktungsverbot für alle Präparate vorweisen.
Diese Kleinigkeit wird von vielen Besitzern von Präparaten oft übersehen, aber ich weiß es nicht was da los war, dass sind nur meine Vermutungen. Kann mir nicht vorstellen das der Mann vorsätzlich dagegen Verstoßen hat.
Wenn man in Deutschland irgendwelche Altpräparate besitzt, wird man von Behörden gerne kriminalisiert, da die nötigen Papiere dazu natürlich fehlen.
 
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Wenn es dann überhaupt so ist wie es berichtet wurde . Das Thema wird in den Medien ausgeschlachtet , behauptet wird viel ob es stimmt ist eine andere Sache . Wenn’s stimmt wird es unschön .
 
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Man kann eigentlich bei der derzeitigen Informationslage nur mutmaßen...
Es gibt ein Werbevideo von 2016, in dem der Waffenhandel gezeigt wird. Da sind Langwaffen in Ständern zu sehen, die lediglich mit Stahlkabel durch die Abzugsbügel gesichert sind. Das macht Frankonia zwar auch so, die haben aber zusätzlich spezielle Gebäudesicherungen.
Wenn er das nach der Änderung 2017 so gelassen und auch nach Aufforderung durch das Amt die Aufbewahrung nicht geändert hat, könnte ich mir schon vorstellen, dass das raucht.

Es würde aber auch schon reichen, wenn sich einer das Video anschaut und ihn anschwärzt...

Wie gesagt - alles nur Mutmaßungen...
 
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