Bilder aus dem Revier ...

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wir hatten vor ca. 10 Jahren die ersten Käferlöcher in Fichtenalthölzern, da waren es allerdings noch Löcher von 70x70 Metern und nicht "entschwundene" Abteilungen wie heute :mad: @ colchicus hat vollkommen recht, im nächsten Jahr ist die Brombeere kniehoch und das Rehwild wird zur Äsung in die Fläche ziehen, nach 3 Jahren ist das "grüne Hölle" und schwer zu bejagen. Da lohnt es nicht feste Kanzeln aufzustellen, stell in die Nähe von Wechseln 2 Baumleitern, oder DJ-Bock o.ä. denn Du wirst dort schon nach 5 Jahren nichts mehr sehen.
 
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Wenn die Wanderwege direkt dran vorbeiführen ist das natürlich für die ersten beiden Jahre schlecht, da bin ich deiner Meinung. Sich bei Tageslicht von Menschen anschauen lassen würde die Rehe bei uns auch nicht mitmachen.
 
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Käferlöcher oder Kleinkahlflächen, wie man sie auch von früheren Jahren kannte, schließen sich aufgrund der kleinklimatischen Vorteile deutlich besser.

Bei Kahlflächen von vielen Hektar am Stück, wo der Wind drüberpfeift und die Sonne drauf brennt und angesichts niederschlagsarmer Sommer (es soll angeblich wieder ein trockener kommen! ) explodiert da erstmal gar nix !
Auch hier werden wir lernen müssen, umzudenken, es ist zwar erst meine diffuse Bauch-Prognose, aber beobachtet mal die Flächen - es ist nichts mehr wie es früher mal war.
 

Westwood

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Die Explosion sehe ich auch nicht so richtig kommen.
Die Bilder sind von gestern, Beräumung der Flächen war mitte/ende 2019, bisher ist da auch noch nicht die Welt gekommen außer auf den Stücken auf denen ich letztes Jahr ein bisschen Nachgeholfen habe.
 
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warte es ab, ich habe mich neulich an eine Fläche gesetzt, die im letzten Frühjahr abgetrieben und anschließend mit Douglasie, Ahorn und Buchen bepflanzt wurde, dort hat ein Jährling die Douglasien befegt, der Rückweg durch die Fläche, wäre ohne Lederhose, schmerzhaft gewesen.
 
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Kann schon sein wenn eine kritische Größe überschritten ist und das örtliche Klima trocken. Wenn die Fläche auf dem Bild seit 1 1/2 Jahren schon so aussieht ist die Prognose für eine "Explosion" vielleicht ein bisschen zu sehr von den eigenen Begebenheiten abgeleitet.
 

z/7

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@Westwood: wer kennt diese Bilder nicht, hier in unserer Gegend. Ich bin mittlerweile nach jedem Reviergang frustriert. Vor allem beobachte ruhig, wie lang es dauert, bis sich da Kultur/Verjüngung/Dickung schließt.
Rohhumus, Schlagabraum, schwache Standorte, Sommerhitze... wir werden noch gucken und lange ein sehr großes Schußfeld haben. :rolleyes:
Ob viel Wild dieses Öden nutzt, da bin ich sehr skeptisch - zumindest eher weniger in den Zeiten, in denen wir es sehen können.
So dramatisch seh ich das nicht. Wenn man auf den Bildern von @Westwood genau hinschaut, spitzt es da überall schon grün zwischen dem Schlagabraum. Das wird schon.
 
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Du überschätzt deutlich die Standorte und Niederschlags-Verhältnisse auf Ausgangsgestein des Rheinischen Schiefergebirges im Vergleich zum süddeutschen Wunderland....
 

z/7

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Ich schätze nicht, ich schaue. Und sehe grün. Keine Explosionen, aber auch keine Wüste. Das wird.

Ich überlege, ob man mit Samen von trockenheitsliebenden Ruderalgewächsen vllt bissl nachhelfen könnte? Letzten Endes ist ein Problem ja, daß die Natur nur mit dem arbeiten kann, was vor Ort schon vorher da war. Da sind Pflanzen mit idealen Ansprüchen für die aktuellen Verhältnisse sicher etwas unterrepräsentiert.
 
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Ihr habt ja vielleicht so am Rande mitgekommen. Ich bin ein eher vorsichtig positiver eingestellter Mensch. Immer versuche ich auch aus einer schlechten Sache positive Aspekte rauszuholen. Hab mir grad mal die abgestorbenen Fichten-Hochlagen-Wälder im Bayer. Wald angeschaut. Ja für den Forstmann eine Katastrophe da ist mit Holzertrag auf Jahre nix drin. War dort ja auch nicht Ziel. Für mich haben die abgestorbenen Hochlagenwälder einen besonderen Charme, dazwischen die lückige Naturverjüngung.
Als wir hier das Waldsterben hatten, haben Auerwild und Gartenrotschwanz in den Hochlagen zugenommen. Dann wurde neben die Naturverjüngung in forstlicher Vorausschau noch eine Baumschulenpflanze gesetzt. Hochgerechnete Pflanzenbedarfszahlen, errechnet von der Forstdirektion am grünen Schreibtisch. Die Waldarbeiter wussten nicht mehr wohin mit den Pflanzen. Manches Bündel verschwand mit der Wiedehofhaue in einer Felssspalte.
 
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Mal 2 Bilder der Wildkamera an einer anderen Fasanenfütterung und der Grund, warum wir unsere Fütterungen Einhausen müssen. Das, was um das Rohr herumliegt, ist kein Getreide, sondern Kaff, das lassen die Fasanen liegen, die Meisen, Ammern und Finken holen sich davon etwas. Bei unserem "System" muss ich Kaff einmischen, da ich sonst kein Bruchkorn füttern kann.
 

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