Billige Messer brauchbar? aus Schnäppchenthread

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#1
Genau. Und wenn's doch beim Abfangen abbricht, wird sich der Keiler schon einsichtig zeigen und warten, bis man richtiges Werkzeug aus dem Auto geholt hat.

Man kann an vielem sparen, sogar an der eigenen Sicherheit. Hauptsache schmaler Taler.
 
G

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Guest
#2
1. Bei nem Zwanni kann man immer noch guggen was es kann
2.Wer mit dem Piekser einen Keiler abfangen geht... sehr wahrscheinliches Szenario.
 
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#3
Man kann an vielem sparen, sogar an der eigenen Sicherheit. Hauptsache schmaler Taler.[/QUOTE]

Diejenigen bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist eine Sau mit der kalten Waffe abzufangen werden mit Sicherheit nicht sparen. Kann selber ein Lied davon singen.
 
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#4
Was genau spricht jetzt GEGEN dieses Messer für den Durchschnittsjäger? Der Semi-Profi oder Profi wird so was ja nicht in Betracht ziehen.
Das erinnert mich an die Facebook-Umfrage, welche Kettensäge der JJ von heute so verwenden täte, man wollte sich eine zulegen. Die Stihl MS170, die wahrscheinlich dem Gelegenheitssäger und Forstnovizen für kleinere bis leichte mittlere Arbeiten zehnmal langen dürfte, wurde selbstverständlich als "komplett untauglich" verworfen, unter DolHusqStihl 876 lässt sich nix sägen. :) Das Holz wehrt sich wahrscheinlich.
 
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#5
Der Vergleich ist an den Haaren herbeigezogen - mit einer HobbySäge kann man schon ein paar Stunden arbeiten.

Mit einem Abfangmesser, was in einer einzigen Situation schnell tötend und für den Nutzer sicher sein muß, ist das schon etwas anderes !

Ich halte überhaupt nix von diesen ganzen Marlspiekern und Fightmessern, kurz und schmalklingig, die es da so gibt und als abfangtauglich bezeichnet werden.
Nehmt solche Dinger besser zum Zeltpflocklöcher bohren...!

Zum Glück, im Sinne des Tieres, werden die meisten Kunden solcher Spielzeuge niemals in entspr. Situation kommen...
 
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#7
Natürlich - aus Sicht eines Profis...;), welcher Jäger ist das in Bezug auf Holz denn ??

(Ich arbeite auch lieber mit meiner alten 260er...;), aber zum Stangenmachen reicht mir das Spielzeug Dolmar 35C)
 
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#8
Der Vergleich ist doch passend ! Wer ernsthaft Holz macht egal in welcher Form wird eine 241 oder 261 der 170 immer vorziehen und den Unterschied merkt man sofort.
Und jeder Jäger macht "ernsthaft Holz"? Bei den meisten geht es darum, einen umgefallenen Baum aus dem Weg zu räumen oder Stangenholz für den Hochsitzbau zu bearbeiten.
Alle anderen kaufen was Grösseres, klar. Das Gleiche gilt für das Jagdmesser - wenn das größte im Revier ein Bock über 20kg ist, warum nicht?
 
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#9
Ich sehe es als problematisch an, daß im Jagdbereich heute alles auf Drückjagd und Nachsuche konzentriert wird, von geschickten Marketing-Leuten. Ein trauriger Modetrend.
Auch dadurch kommt soviel Billig- und Überflüssig-Ausrüstung auf den Markt.

Wer braucht die ganzen Superschnell-Repetierer mit 10Schuß Familienmagazin, die tausend als Abfangmesser bezeichneten Blankwerkzeuge und Sauenschutzhosen wirklich ??

Wer so oft schießen muß und so viel abfangen muß, sollte vielleicht mal was bei sich überprüfen - oder ist ein "Profi" und der kauft gleich Qualität ;).

Außerdem sind wir nicht im Krieg, sondern auf der Jagd.
 
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#10
Und jeder Jäger macht "ernsthaft Holz"? Bei den meisten geht es darum, einen umgefallenen Baum aus dem Weg zu räumen oder Stangenholz für den Hochsitzbau zu bearbeiten.
Alle anderen kaufen was Grösseres, klar. Das Gleiche gilt für das Jagdmesser - wenn das größte im Revier ein Bock über 20kg ist, warum nicht?
Dann schon , aber nochmal zur 170 , schau Dir mal den Grallenanschlag an , geht gar nicht. Dann nehm ich lieber ne Handsäge.
 
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#11
Genau. Und wenn's doch beim Abfangen abbricht, wird sich der Keiler schon einsichtig zeigen und warten, bis man richtiges Werkzeug aus dem Auto geholt hat.

Man kann an vielem sparen, sogar an der eigenen Sicherheit. Hauptsache schmaler Taler.
Dann kann man ja immer noch die Kurzwaffe nehmen :whistle: :giggle:
 
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#13
Was genau spricht jetzt GEGEN dieses Messer für den Durchschnittsjäger?
Das was auch GEGEN dieses Messer für den Durchschnittsangler oder Durchschnittsmilchbauern spricht: Es ist sinnfrei.

Nicht falsch verstehen, ich bin der Letzte, der jemand vom Messerkauf abhalten will. Wenn das für jemand ein Willson Messer ist, schnell bestellen und dran freuen. Und wenn die bessere Hälfte ne Begründung hören will, erzählt man ihr, man braucht sowas unbedingt für die Jagd. Die ist dann zufrieden und freut sich, dass es nicht mehr gekostet hat.

Aber bitte nicht hier rumschwafeln, dass sowas ein Messer für die Jagd wäre, nur weil man's beim jagdlichen Chinaschrott-Verramscher gekauft hat und die da "Jagdmesser" draufgeschrieben haben.

Nicht zum Aufbrechen, nicht zum Ringeln, nicht zum Abfangen, noch nichtmal um sich auf dem Ansitz nen Apfel zu schälen taugt das Teil.

Also, wer's haben will: Kaufen und spazierentragen, bis man nach Jahren mal ein Reh oder nen Hasen damit abfangen kann. Dann davon ein Foto machen, hier posten und damit beweisen, wie sehr ich hier neben der Spur bin.
 
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#15
Im Schnäppchenthread wird wieder das übliche "Wer billig kauft kauft doppelt" Geschwafel präsentiert, köstlich :ROFLMAO:

Das Gerät kostet im Heimatland um die 50 Euro, besteht aus 440er Stahl und wirkt wie gesagt recht robust. Im Vergleich mit einem 15 Eur Morakniv kommt es gar nicht schlecht weg, deutlich Länger und genau so scharf. Ich denke mal Aufbrechen könnte man damit tatsächlich, wenn man unbedingt möchte. Oder Äpfel schälen, Dosen öffnen oder mal einen Frischling abfangen...

photo5947233067674481317.jpg

Solche "Dolche" sieht man hier öfter auf den Mais-, Ernte- oder Drückjagden, und zwar auch bei den Hundeführern und den anderen alten Hasen. Komplett sinnfrei scheinen die also nicht zu sein.

Edit: Preis angepasst, hatte den Preis vom anderen Modell umgerechnet.
 
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