Billige Messer brauchbar? aus Schnäppchenthread

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#18
Bevor ich mir son völlig hässliches Stech-Teil an die Jagd-Hose binden würde, müßte man mir einen weißen Kittel und Handfesseln anlegen...:rolleyes:
Und wer dauerhaft mit sowas aufbrechen will, hat auch noch nicht viel aufgebrochen...

Nun, die Geschmäcker dürfen verschieden sein und der liebe Gott hat einen großen Tiergarten.:LOL:
 
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#19
Dann schon , aber nochmal zur 170 , schau Dir mal den Grallenanschlag an , geht gar nicht. Dann nehm ich lieber ne Handsäge.
Da wird ja empfohlen, es direkt gegen Metall auszutauschen. Bei einer 150€-Säge muss man aber irgendwo sparen :) Wahrscheinlich geht er eh bald kaputt und dann tauscht man gleich hoch.
 
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#21
;)Ne, lange im Anschlag geblieben, ich war nicht sicher ob SR...am Ende wars klar, aber da lief mir die Zeit davon. Neues Projekt ! :giggle: Der Schuß von dem Gestöckse wäre einfachst gewesen auf 100 m in den Steilhang hoch. !
s. Faden Fotosammlung Jagd.
 
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#22
Das Gerät kostet im Heimatland um die 50 Euro, besteht aus 440er Stahl und wirkt wie gesagt recht robust. Im Vergleich mit einem 15 Eur Morakniv kommt es gar nicht schlecht weg, deutlich Länger und genau so scharf. Ich denke mal Aufbrechen könnte man damit tatsächlich, wenn man unbedingt möchte. Oder Äpfel schälen, Dosen öffnen oder mal einen Frischling abfangen...
Das Messer kann ich nicht beurteilen (wäre mir aber zum Aufbrechen zu groß), aber dort kostet auch ein Bier 8-10 € umgerechnet. In Kanada bei Cabelas in Ottawa Mora Messer, die es bei uns für ~12€ gibt ca. 30 €, das nur zum Argument Preis ist woanders höher, kann so schlecht nicht sein.
 
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#23
Mein Punkt war: Für einen UVP von 50+ Eur kann man ein mittelgutes Messer produzieren, das ist dann zumindest auf der Höhe Frankonia Hausmarke, Glock, Böker Magnum, Herbertz etc. -Nothing Fancy, Rostfreier Stahl und Spritzguss.

Und nein, das wird jetzt nicht mein Lieblings Aufbrechmesser :ROFLMAO: Auch hier war eher der Punkt die Wortmeldungen "taugt ja nicht mal dafür" zu relativieren. Es ist mir Latte was Leute damit anstellen, es ist ein stabiles scharfes Messer für einen günstigen Preis.

Das ich auf einen einfachen Tipp (zu dem ich netterweise auch noch Fragen beantwortet und Fotos eingestellt habe) direkt eine Tradition vs. Moderne Diskussion losgetreten habe: Siehe letzter Post. Ich werde in Zukunft abwägen ob ich bei Schnäppchen Tipps irgendwelche Gefühle verletze :p
 
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#24
Das Messer kann ich nicht beurteilen (wäre mir aber zum Aufbrechen zu groß), aber dort kostet auch ein Bier 8-10 € umgerechnet. In Kanada bei Cabelas in Ottawa Mora Messer, die es bei uns für ~12€ gibt ca. 30 €, das nur zum Argument Preis ist woanders höher, kann so schlecht nicht sein.
Wo stand geschrieben dass man es zum aufbrechen oder Apfelschälen verwenden will. Zum Abfangen wirds wohl funktionieren. Bisher ist bei mir auch alles gestorben wenn ich es mit nem Mora abgefangen habe...wenn ich mein GerberLMF gerade nicht am Gürtel hatte. U
 
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#27
Was genau spricht jetzt GEGEN dieses Messer für den Durchschnittsjäger?
Die absolute Unbrauchbarkeit für irgendetwas.
Man kann nicht erkennen dass es Full Tang wäre, ich nehme es auch nicht an. Deshalb wäre das Abfangen im Notfall damit sicher noch eine dümmere Idee die es ohnehin schon ist. Ansonsten kann man mit einem Messer in dem Format jagdlich aber ziemlich wenig anfangen. Aufbrechen, aus der Decke schlagen, zerwirken ist mit dieser Klingenform und Größe einfach nur ein Krampf. Dann noch der 420er Kirmesmesser-Stahl....

Aufgrund der Unkenrufe jetzt mal ein wirkliches Schnäppchen für denjenigen der ein großes Jagdmesser sucht

https://www.boker.de/blaze-cpm-154-black-02ml013#440d21d4b642e0eae39e24a1e893b3a3

Das kostet zwar 140€ ist bei der beim Hersteller gebotenen Qualität ein wirkliches Schnäppchen im Vergleich zum 22€ Dosendeckel.;)

Alternativ:
https://www.boker.de/blaze-d2-walnut-02ml012?c=6118#9dbe2b336045b066612517ffc0fe03a8
aus D2-Stahl. Kostet dann 75€
 
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#28
OT kann wenn es abgespalten wird angehangen werden:

@icorvusi mäßige dich doch mal ein bisschen bitte.
Das du Browning aka X-Bolt Ambassador bist haben und keine Kritik daran kommen lässt haben wir ja verstanden.
Aber nicht alles was du schlecht findest ist schlecht!
Ich kenn das Messer nicht, ich habe aber die ersten beiden Jahre das geerbte Ka-Bar Messer meines Vaters, war sogar eine nachmache mitgeschlept bei Durchgehn etc. Das dürfte konstruktiv etc noch ein paar Schubladen drunter sein. Hat die sauen / Rehe nicht die Bohne gejuckt. Ich habe eine Messer bei HF gesehen die sicher in die Kategorie wie obiges passen und ordentlich genutzt aussehn.
Mein Fällkniven ist auch kein Fulltang sondern am Ende nur Gummi "umwickelter" Stahl...Das hat auf 3 Kontinenten saubere Arbeit geleistet im harten Einsatz. Aufbrechen kann man mit jedem Messer mit dem einen besser mit dem andern schlechter!
 
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#30
Das Teilchen mit nem Ka-Bar oder FK zu vergleichen....

@Snipe_a
Es steht jedem frei sich so ein Messerchen zu kaufen, ein Schnäppchen ist es in meinen Augen dennoch auch für 20€ nicht. Ich habe da nen langen Weg mit diversen Messern hinter mir und viel Geld aus dem Fenster geworfen. Eigentlich war meine Intention dass der geneigte Leser sich das spart und 40€ mehr in die Hand nimmt und ewig Ruhe hat.
OK, als "Zweitbewaffnung" (also quasi ewig unbenutzt) wird es schon taugen. Dafür taugt die Klingenform und eventuell auch der Stahl. Ein wirkliches Gebrauchsmesser für alle jagld Lebenslagen vom Aufbrechen bis zur Brotzeit ist das definitiv nicht. Und als Profi würde ich mir definitiv auch Profi-Werkzeug besorgen.

Kleine Anekdote. Gestern einen Ül-Keiler mit dem von mir verlinkten Messer aufgebrochen und das Schloss damit geknackt, heute Holz geschnitzt und vorhin als Test Papier zu Konfetti verwandelt, gerade noch die Leber gewürfelt. Jede Wette dass du das nicht mit dem 420er Stahl und auch nicht mit der Klingenform so sauber machst. Wirklich, das ist Kirmesmesserstahl. Kein Messermacher der etwas auf sich hält benutzt den. Aus gutem Grund.

Es wäre aber toll wenn du dir das Gerät mal kaufst und berichtest
 
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