Birkhahn essen&präparieren?

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#1
Hallo,
Demnächst beginnt bei uns wieder die Birkhahnjagd. Da ich den Hahn dieses mal nicht nur präparieren sondern auch verspeisen möchte, bin ich auf der Suche nach Tips. Es muss nicht gleich alles gegessen werden, aber mindestens die Brüstchen. Ich möchte dem Hahn die Brüstchen auch gleich selbst entfernen, und zwar so, dass die Schnittführung so liegt, dass der Präparator den Hahn trotzdem und ohne grosse „Schäden“ ausstopfen kann. Gibt es Anleitungen, Skizzen, Bilder oder Videos wie das erfolgen könnte? Ich möchte die Brüstchen selbst entfernen, damit ich auch weiss, dass es sicher mein Hahn ist und die Fleisch-Qualität stimmt. Hat das schon mal jemand versucht und kann mir tips geben?
IS
 
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#2
Die Schnittführung liegt am Rücken, das ist zum Auslösen der Brüste die falsche Seite. Das Abbalgen ist aber kein Hexenwerk, wenn man vorsichtig ist. Schnittführung also am Rücken, immer dicht am Kern entlang. Ausnehmen erst nach dem Abbalgen! Flügel, Ständer und Stingel mit Kopf verbleiben großzügig am Balg.
Die gebratenen Brüste sind des Birkhahns letzte Rache! Trocken, zäh, wenig wohlschmeckend. Besser: wie ein Suppenhuhn zu Frikassee verarbeiten! Die gekochte Karkasse gibt gut Geschmack, für mich auch bei Auerhahn der Hit!
 
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#3
habe erst vor ein paar Tagen mit einem Präparator drüber gesprochen. Ganz einfach aber vorsichtig dem Brustbein entlang einen Schnitt, vorsichtig die Haut auf beiden Seiten ablösen, Bruststücke raus und wieder alles sorgfältig zurückklappen. Den Vogel in einen Damenstrumpf geben und einfrieren. fertig. Man sieht hinterher nichts mehr vom Schnitt wenn man sorgfältig arbeitet, nur ab dem Kropf richtung Kopf sollte der Balg unbeschädigt bleiben.

Mein heuriger. 5,6 kg schwer. Habe ich auch gegessen
20191004_162106.jpg
 
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#4
Die Schnittführung liegt am Rücken, das ist zum Auslösen der Brüste die falsche Seite. Das Abbalgen ist aber kein Hexenwerk, wenn man vorsichtig ist. Schnittführung also am Rücken, immer dicht am Kern entlang. Ausnehmen erst nach dem Abbalgen! Flügel, Ständer und Stingel mit Kopf verbleiben großzügig am Balg.
Die gebratenen Brüste sind des Birkhahns letzte Rache! Trocken, zäh, wenig wohlschmeckend. Besser: wie ein Suppenhuhn zu Frikassee verarbeiten! Die gekochte Karkasse gibt gut Geschmack, für mich auch bei Auerhahn der Hit!
Dann hast ihn falsch zubereitet. Mir schmecken sowohl Auer- als auch Birk- und Haselwild hervorragend. Einfach in Butter mit ein wenig Salz, Pfeffer und Rosmarien gebraten. Nur nicht totbraten, dann ist er Bißfest, aber ansonsten sehr gut. Eines muss ich noch anmerken, im Herbst ist er schmackhafter wie im Winter. Und natürlich ist ein Junger zarter wie einer der bereits 2586 Flugstunden absolviert hat.

Birkhahn in Butter gebraten
20180911_194858.jpg
 
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#7
Eine der wenigen Dinge, die mich als Jagdreise mal reitzen würden. Herbstjagd auf Rauhfußhühner in Skandinavien. Schöne urige Hütte, Mischung aus Pirsch und Ansitz, mit der Flinte durch den Busch und mit der kleinen Kugel aus den Wipfeln... dazu das Wildpret verwerten und am Ende ein schönes Päparat an der Wand.
 
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#9
Eine der wenigen Dinge, die mich als Jagdreise mal reitzen würden. Herbstjagd auf Rauhfußhühner in Skandinavien. Schöne urige Hütte, Mischung aus Pirsch und Ansitz, mit der Flinte durch den Busch und mit der kleinen Kugel aus den Wipfeln... dazu das Wildpret verwerten und am Ende ein schönes Päparat an der Wand.
im Herbst musst du wissen wo die Elchjagd schon beendet ist, sonst wirds schwierig. Ich fahre fast jeden Jänner rauf, macht einfach Spaß mit Freunden gemeinsam jagen, zusammensitzen, Spaß haben und vor allem das Land genießen und entspannen. Teuer ist die Jagd auch nicht ;-)
 
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#10
Im Jänner, wenn sie nur noch Tannengrün haben, schmecken sie aber nicht mehr so gut, zumindest braucht man dann kein Rosmarin als Gewürz :)
sca
 
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