Blackout Deutschand - Möglich oder Unwarscheinlich ?

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Es gibt eben kein Problem.
Es geht auch zu 100%. 8 0% ist aber günstiger (Pareto) und es entlastet natürlich das gesamte Netz sowie die weiterhin benötigten Kapazitäten.
Das schafft Freiräume. Sehr große sogar.
Neben Sone gibt es auch noch Wind und Speichertechnologie macht einen komplett unabhängig. Schon ohne Wind.
Der Schmarotzervorwurf ziel ins Leere. Man entlastet alle anderen.
Ich habe es nun wirklich mehrhaft dargelegt, dass man ganzjährig autark sein kann.
Heute schon und auch bezahlbar. Sogar eine Armortisierung ist errecihbar.
Deshalb hören viele Leute nicht mehr auf Bedenkenträgern, sondern leben bereits autark.

Hätte man von Anfang in dezentrale Erzeugung und in regionale Speichertechnologie für die Überschüsse investiert, wäre die Sache schon durch.
Stromintensive Industrie wird an die Stromerzeugungsorte verlagert, statt Trassen zu bauen.
Das regelt der Kostendruck.
Alles ist eben immer im Wandel.
 
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Genau das ist das Problem: Jeder möchte sich "zu 80%" (weil's so schön billig ist) "autark" machen. Aber für die restlichen 20% braucht man halt den Netzbetreiber. Für den sind die Kosten aber gleich hoch, egal ob nur 1x/Jahr die Maximalleistung konsumiert wird, oder ob diese ständig anliegt.
Allerdings bekommt er im ersten Fall quasi keine Vergütung dafür. Das ist in Spanien (die ja mehr Sonne haben als wir) schon ein riesiges Problem geworden. In Österreich wird schon seit Jahren diskutiert, dass man die Netzentgelte stark verändert: Die Leistungskomponenten massiv verteuern, dafür die Arbeitskomponenten entsprechend vergünstigen.
Aus Netzbetreibersicht sind solche Kunden de facto Schmarotzer: Sie benutzen das System, geben aber kaum etwas zurück.
Für die Stabilität im Netz sind diese Anlagen auch eine Katastrophe: Da sie im Alltag kaum eine Rolle spielen, sind sie in den Prognosemodellen auch nur schlecht abgebildet/abbildbar. Kommt es dann aber zu einer falschen Prognose (z.B. wesentlich dichtere Wolkendecke als angenommen), kann das massive Folgen für die Stabilität haben. Wenn z.B. 1 Mio Häuser in D mit jeweils 4kW plötzlich Strom benötigen, der in der Prognose nicht vorhanden war, dann entspricht das der Leistung von vier mittelgroßen AKWs oder Kohlekraftwerken.
:unsure::unsure::unsure:? Lies bitte nochmal was ich Geschieben hab :p
Wenn das billig ist dann gehörst du aber nicht zum durchschnitt der Einkommen in D denn bei einem Verbrauch von 30kwh am Tag kostest ein Speicher ein Vermögen und die Anlage die auch im Winter in der Lage ist den Speicher zu laden ............... aber gut.
 
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Und du meinst nicht, dass man das ganz leicht aufteilen könnte ;)
Ich habe ja schon einige Häuser verdrahtet und manch zusätzliche Dinge eingebracht.
Ich sehe jedenfalls kein Problem.

Die Kreissäge betreibst du hoffentlich nicht auch noch im Wohnbereich :D
Ach zum Virologen, Epidemiologen, Anwalt, Waffenhändler, Jagdausrüster, Energiespeicherspezialisr ist er jetzt auch noch Gebäudeelektriker.
Hab ich was vergessen?
Man ist dass ein Dampfplauderer.
 
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Der Gesetzgeber arbeitet ja bereist aktiv daran, die "Energiewende" im Heimbereich unattraktiv zu machen. Die Netzeinspeisung fällt und da belibt eigentlich nur noch die Selbstversorgung bzw. der Verkauf der Überschüsse an Nachbarn.
Im Grunde hängt alles nur am Speicher -und da zeichnen sich Lösungen ab.
Es waren ohnehin

vergeudete Subventionen, außer für die chinesische Photovoltaikindustrie.

Sinnvoll wären Hilfen gewesen, die auf Komplettlösungen abzielen : Fotovoltaik, Speicherung in Brennstoffzellen und Heizung auf Erdwärmebasis für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Im Interesse der Strommonopolisten und der übrigen Verkäufer fossiler Energieträger war das natürlich unerwünscht, ebenso wie Wasserstofffahrzeuge, geothermische Kraftwerke oder wenigstens Erdgasantrieb für Verbrennermotoren.

Gruß,

Mbogo
 
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Keine Zwangsverschrottung. Es geht auch mit Zusatzkosten/Zusatzlösungen. Die aber verbindlich unter Androhung der sonstigen Stillegung. Aber niemals Zwang im besten Deutschland aller Zeiten. Das wäre ja nochmal schöner-oder wie in der DDR?
Da ärgert sich jetzt jemand das er vom Schonsteinfeger veralbert wurde.

Und was Norwegen macht spielt natürlich eine Rolle.
Immerhin ersetzen die auch massenweise andere Energieträger durch Strom.
Nein spielt es nicht. Die haben schon immer extrem viel Strom verbraucht.

Hab grad am Wochenende mit einem Zwangsweiseverschrottenden (man beachte die gelungene Gentrifizierung, ich bitte um Applaus) gesprochen.
Magst die Telefonnumer haben, um Dich auf den aktuellen Stand der Entwicklung zu bringen?
Brauch ich nicht. Ich weiss das es sehr viele Un- bzw. Falschinformierte gibt.
Wer seinen Kaminofen rausreißt ohne sich zu informieren ist selber Schuld.
 
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Zumal es ja Kaminkehrer hier im Forum gibt, die man fragen könnte.

Ich habe beruflich mit etlichen Bezirksschonsteinfegern zu tun.
Da bekommst Du nicht zwangsläufig eine richtige Aussage.
Sämtliche Vorschriften und Verordnungen sind im Netz zu finden. Das kann jeder selbst in 10 Minuten rausfinden.

BTW: Mein Kamin ist von 1985 und die Ölheizung von 1999 (Viessmann).
 
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Heizung auf Erdwärmebasis für Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Ich habe beruflich mit etlichen Bezirksschonsteinfegern zu tun.
Da bekommst Du nicht zwangsläufig eine richtige Aussage.
Sämtliche Vorschriften und Verordnungen sind im Netz zu finden. Das kann jeder selbst in 10 Minuten rausfinden.

BTW: Mein Kamin ist von 1985 und die Ölheizung von 1999 (Viessmann).
Da betreibst aber echte Dreckschleudern :oops:
 
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Ganz so einfach ist es nicht!
Weil unsere Nachbarn mittlerweile schon mal sprichwörtlich den Stecker ziehen, wenn die eigene Versorgungssicherheit gefährdet ist. Egal ob bei deutscher Überproduktion (windiger Sonnentag) oder bei Dunkelflaute.
Und wenn ich mich richtig erinnere, gab es 2020 bereits mind. zweimal sehr kritische Zustände im Netz. Das Problem ist, wenn der Strom mal (großflächig) weg ist, die Kraftwerke nicht einfach hochfahren können, weil diese zu einem Großteil nicht "schwarzstartfähig" sind, d.h. die brauchen den
1. Erregerstrom aus einem funktionierenden Netz
2. ziehen im Moment des Starts selbst einen großen Schluck aus der Pulle
Sie ziehen den Stecker oder lassen sich dafür fürstlich entlohnen: Letztes Jahr im Juni wurde die Megawattstunde für schlappe 37856 € im Ausland eingekauft.
Wobei der reguläre Preis pro Megawattstunde so um die 8 - 10 € liegt.
Im September 2020 lag der durchschnittlich gehandelte Preis für Strom im Marktgebiet Deutschland/Luxemburg bei rund 43,69 Euro pro Megawattstunde, und selbst das ist schon enorm hoch!
Und das alles wird natürlich auf die Stromverbraucher umgelegt!
 
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Ich habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber hier meint man, einen Blackout tatsächlich allein durch eine besondere Gebäudetechnik zu überstehen? Bitte korrigiert mich.
Wer einen Blackout überstehen will und dies als Szenario fiktiv testen möchte, sollte zu allererst definierten, worum es geht und für wie lange.
Danach ist der Standort entscheidend.
Mann darf nicht davon ausgehen, das die Wasserversorgung ohne elektrischen Strom funktioniert. Und ohne Trinkwasser brauche ich erst gar nicht an eine Heizung zu denken.
Daher beginnt bei mir so eine Überlegung mit dem Standort. Und dieser hat zuerst einen tiefen Brunnen zur Wasserversorgung und ich kenne mich mit Wasseranalysen aus und kann das Wasser auch behandeln.
Meine Standortvision wäre demnach ein Blockhaus im/am Wald oder an einem großen Gewässer. Und in so einer warmen Hütte darf ein zentraler Holzofen reichen, auf dem auch gekocht wird.
Will jemand mit viel Technik energieautark in seiner Stadtbehausung sein, wird er bald verdursten.
 
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@222Rem : Das kann doch was mit Corona (oder jedem andern Krankheitserreger mit gewissen Potenzen) zu tun haben, weil ab einer Erkrankungsrate X einfach die Verfügbarkeit von Schlüsselpersonal gefährdet ist. Dazu gab es vor Jahren schon Berechnungen (nicht nur zu Black-outs) von Seiten des Katastrophenschutzes. Das fehlt iin der weiter vorn stehenden Liste auch noch, oder?
 
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