Blackout Deutschand - Möglich oder Unwarscheinlich ?

Anzeige
Mitglied seit
6 Aug 2017
Beiträge
418
Gefällt mir
587
was ist ein leistungsfähiger Strommix und wie nutzt er den Netzen?
Zunächst müssen Grundlastkraftwerke in ausreichender Kapazität und an den richtigen Standorten vorhanden sein. Diese Kraftwerke sind i.d.R. nur sehr träge steuerbar, haben aber die nötige Kapazität. Sie sollten dort installiert sein, wo auch die Hauptabnehmer stehen, wie große Industrien oder Umspannwerke. Es macht keinen Sinn, dauerhaft sehr hohe Leistungen quer durch die Republik zu transportieren, dafür wäre der Landschaftsverbrauch enorm und die Verluste auch.
Mit zunehmender Abschaltung von "ökologisch nicht korrekten" Grundlastkraftwerken (AKWs, Kohle-KWs) entsteht ein Flickenteppich von Kleinerzeugern oder "Wackelstrom"Erzeugern - damit sind Photovoltaik und Windkraftanlagen gemeint. Die produzieren den Strom nicht bedarfsgerecht, sondern wann es die Natur gerade mal zuläßt. In einem beschränkten Maß ist das kein Problem, aber zuviel von davon ist schädlich - dann könnte es zu verheerenden Folgen kommen. Denn WENN das EU-weite Verbundnetz einmal zusammenbrechen sollte, wird es sich nicht so schnell wieder hochfahren lassen. Grund ist, daß alle Länder zunächst einmal ihr eigenes Land wieder "recovern" wollen - und die transkontinentalen Netzknoten einfach abschalten werden. Für Frankreich z.B. gar kein Problem. Die fahren die AKWs hoch und gut ist. Deutschland hingegen wäre - isoliert von ausländischer Stromlieferung - buchstäblich " im Arsch".
 
Mitglied seit
4 Dez 2008
Beiträge
368
Gefällt mir
1.693
Zunächst müssen Grundlastkraftwerke in ausreichender Kapazität und an den richtigen Standorten vorhanden sein. Diese Kraftwerke sind i.d.R. nur sehr träge steuerbar, haben aber die nötige Kapazität. Sie sollten dort installiert sein, wo auch die Hauptabnehmer stehen, wie große Industrien oder Umspannwerke. Es macht keinen Sinn, dauerhaft sehr hohe Leistungen quer durch die Republik zu transportieren, dafür wäre der Landschaftsverbrauch enorm und die Verluste auch.
Mit zunehmender Abschaltung von "ökologisch nicht korrekten" Grundlastkraftwerken (AKWs, Kohle-KWs) entsteht ein Flickenteppich von Kleinerzeugern oder "Wackelstrom"Erzeugern - damit sind Photovoltaik und Windkraftanlagen gemeint. Die produzieren den Strom nicht bedarfsgerecht, sondern wann es die Natur gerade mal zuläßt. In einem beschränkten Maß ist das kein Problem, aber zuviel von davon ist schädlich - dann könnte es zu verheerenden Folgen kommen. Denn WENN das EU-weite Verbundnetz einmal zusammenbrechen sollte, wird es sich nicht so schnell wieder hochfahren lassen. Grund ist, daß alle Länder zunächst einmal ihr eigenes Land wieder "recovern" wollen - und die transkontinentalen Netzknoten einfach abschalten werden. Für Frankreich z.B. gar kein Problem. Die fahren die AKWs hoch und gut ist. Deutschland hingegen wäre - isoliert von ausländischer Stromlieferung - buchstäblich " im Arsch".

So sieht es aus. Und wenn es dazu kommt so wird man uns erklären das dies keiner wissen konnte. Dass die spezifischen Umstände welche zum Blackout führten so besonders und undenkbar waren dass man sich darauf nicht vorbereiten konnte.

Aber heute die Warner und Gegner der bundesdeutschen Energiewende als Ewiggestrige, Abgehängte, Klimanazis usw titulieren. Dazu reicht es.

Vor 20-30 Jahren musste man meist noch etwas Vernünftiges im Fachgebiet gelernt haben oder sonst spezifische Kompetenzen vorweisen können um maßgeblich bei relevanten technischen Entscheidungen mitzuentscheiden. Heute reicht eine Ausbildung in Geschwätzwissenschaften oder Teil einer förderungswürdigen Minderheit zu sein sofern man nur Haltung zeigt, systemkonform Moral und Wunschdenken vor rationalen Überlegungen zu Aufwand, Nutzen und Machbarkeit stellt.
 
Mitglied seit
20 Dez 2000
Beiträge
17.782
Gefällt mir
50.445
So sieht es aus. Und wenn es dazu kommt so wird man uns erklären das dies keiner wissen konnte. Dass die spezifischen Umstände welche zum Blackout führten so besonders und undenkbar waren dass man sich darauf nicht vorbereiten konnte.
Das stimmt ja auch, aus der Schneekatastrophe 78/79 und Feb 79, dann 2005 im Münsterland,
den Elbehochwassern, der Sturm Kyrill 2007 und ähnlichen Dingen braucht man keine Lehren zu ziehen, dass passiert nie wieder.

Außerdem kostet das doch Geld, welches jahrelang unbenutzt rumliegt..... welche Verschwendung.
Dann lieber ein paar Kollateralschäden in Kauf nehmen....

Remy
 
Mitglied seit
26 Jul 2005
Beiträge
2.847
Gefällt mir
981
Der Netzbetrieb wird staatlich reguliert. Investitionen rechnen sich dadurch nicht bzw. kaum....
 
Mitglied seit
26 Aug 2008
Beiträge
2.860
Gefällt mir
445
nachdem nicht mal Die Sirenen und andere Warnmittel durchgängig funktionierten, möchte ich mir eine Lage, die zu einem Blackout führen kann, nicht wirklich vorstellen
 
Mitglied seit
20 Dez 2000
Beiträge
17.782
Gefällt mir
50.445
Der eine rüstet um auf Smart-Home, Digi und High Tech, sprachgesteuert,
der andere benutzt den bewährten Eisenriegel, daran ist nichts Dummes.

Remy
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
2 Dez 2008
Beiträge
8.408
Gefällt mir
4.621
Um einem befürchteten Bläggaud wirksam entgegen treten zu können, hab ich mir zur autonomen Stromerzeugung ein Hamsterrad gebaut....

Es wird mit steunenden Katzen, wildernden Hunden, verhaltensauffälligen Wölfe und Problembären befüllt........ läuft gut,.....braucht jemand Strom?

:cool:

Gruß

HWL
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben