Blaser 4-20x58 IC

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Wenn man nur auf 25 m schießt, um einen sichereren Schuss abzugeben, wie sicher ist dann ein weiter Schuss auf Wild?
Ist das dann verantwortbar?

Meiner Sprache fehlt es an Präzision.

"Sicher" wie bei einem physischen Rückstopp für die Kugel und Steuern, wie sich das Geräusch ausbreitet. Nicht "sicher" wie bei einem Mordschuss


Beispiel : Ich habe einen Graben innerhalb der Waldplantage benutzt, um meinen Lärm vollständig zu verbergen, als der Hirsch in der Nähe war. Nachdem ich überprüft hatte, ob das Gewehr in Ordnung war, näherte ich mich und schoss perfekt auf das Tier. Dies geschah im letzten Licht. Keine Zeit, an einen anderen Ort zu gehen, um das Gewehr zu überprüfen.


Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe. Ich habe wahrscheinlich nicht auf Ihre Zufriedenheit geantwortet.
 
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Wie wird sich der Wiederverkaufswert darstellen.
Mittlerweile ein Hauptkriterium von mir.
 
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Ach, Werner, das wirst Du schon verkraften.
Geht uns ja mit Deinen Apologieen zur konventionellen Landwirtschaft auch nicht anders...
(Was bin ich heut aber wieder für ein Seuchenvögelchen...!)

derTschud

Werter Tschud!

Leider verstehe ich im Gegensatz zu Ihnen dieses ganze Geschwätz über 25 Schritte und einen Schuss machen nicht. Weil ich selbst nachlässigerweise diese Anschießscheibe selten auf der Jagd mitführen werde und sie daher nutzlos ist.

Ich für meinen Teil mache im Zweifel einen Schuss auf ein bestimmtes Ziel - z.B. Baumstumpf - um auf die Schnelle die TPL zu kontrollieren. Wenn ich den nicht genau da treffe, wo ich hin ziele dann gehe ich nach Hause!

Aber Leute die alte 25m Anschusscheiben auf der Jagd mitschleppen, wären in meinen Augen vermutlich in irgendeiner Amtsstube beim Aktenlochen besser aufgehoben...
 

JMB

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Sagen wir einmal so, bei Einem wie ihm muss man das auch nicht verstehen, es ist eigentlich selbsterklärend.
Was ist denn selbsterklärend?
Dass er keine vernünftige Scheibe zum Einschießen benutzt und bemängelt, dass er in einem Jagdzielfernrohr keine Haltemarken, wie beim MilDot hat?
Bei einer vernünftigen Scheibe hätte er gewusst, wie viele Klicks er drehen muss und nicht " ... dann drehe ich mal ..." und dann wieder in die andere Richtung.


Zumindest beweisen seine Videos auf Youtube, dass "er" weiss, was "er" tut...
Das sehe ich aber anders!
Schlecht vorbereitet zum Einschießen, dilettantisches Verstellen des ZF - ABER natürlich muss davon ein Video ins Netz gestellt werden, weil man ja so toll und der absolute Profi ist ...


WaiHei
 
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Werter Wernerzwo-

Der Testschuß auf 25m auf die schon beschossene Scheibe ist die einfachste
und schnellste Möglichkeit, die Waffe auf TPL zu prüfen.
Es erspart Rennerei und minimiert äußere Einflüsse (die gibt es auf 100m, keine Sorge).
Gerade Ihr Kupferling verspürt das schon!

Die Sache ist recht präzise, daran besteht kein Zweifel.
Ich habe kein Vorurteil gegenüber dem Schuß auf den Baumstumpf-
aber ist das nicht ein reichlich großes Ziel?
Da sagt mir doch der Scheibenfetzen mit den feinen Ringen schon etwas mehr aus...
Ist das Loch exakt deckungsgleich, kanns ja weitergehen.
Eine Abweichung von mehr als... na, Sie wissen schon.

Freillich, beim Schuß auf den Bock auf 82,127m erscheint das übertrieben, und der
Baumstumpf kann wieder mal herhalten.
Aber wenn man es genau wissen will- gibt es da schon Wege.

Man muß sie nur als solche erkennen...

Statt dessen wird natürlich mit Kot geschmissen, wie man es von manchen Primatenarten
eben kennt- das Unbekannte wird angeschrieen, wie der Monolith.
Manchmal grauts mir...

derTschud, der explizit nicht Wernerzwo meint
 

JMB

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Und dass viele Armeen Europas den Prüfschuss auf 25m lehren ...
Wie Du selbst schreibst: "Prüfschuss", wie Du das nennst - ein Notbehelf für die schnelle Kontrolle, mit Einschießen hat das nichts zu tun.
Schon mal bei einer Armee Waffen (genauer: Gewehre, denn bei Pistolen sind tatsächlich 25 m üblich) eingeschossen?
Auf 25 m - bei welcher Armee?
"25 m = halber Offset" hätte Dir sagen müssen, dass mir das sehr wohl bekannt ist.

Dass man beim Einschießen nicht auf Grund einzelner Schüsse verstellt, sondern Gruppen schießt und nach deren mittlerer TPL einstellt ist Dir auch neu?!


..., dass Du in Deiner Position ganz gut aufgehoben warst- als Gehilfe des WuG...
Das war ich nie.
Hätte Dir aber auch auffallen müssen, denn der "Gehilfe des WuG" kommt nicht auf den Schießlehrer-Lg.

Und wenn Du schon so kräftig austeilst, dann verträgst Du bestimmt selbst auch Kritik ...
Du hast also weder von der Armee Ahnung, noch weißt Du wie Waffen richtig eingeschossen werden, sonst würdest Du das Video nicht so bejubeln.


Es ist hier niemanden entgangen, dass Du gerne Ruten vergleichst- hat Dir noch nie jemand gesteckt, dass Du damit wie ein infantiler Flegel erscheinst?
Das scheint heute in gewissen Kreisen so zu sein, dass man so dargestellt wird, wenn man Kritik übt.
V.A. von denjenigen, die glauben sie seien "die Könige", obwohl sie gerade mal die Basics beherrschen - und die noch nicht mal richtig.

Ähnlich, wie bei "Schattenparker" - da wird ein absolut vernünftiges Verhalten als dumm oder zumindest "Weichei" dargestellt - verkehrte Welt!


WaiHei
 
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Ich habe kein Vorurteil gegenüber dem Schuß auf den Baumstumpf-
aber ist das nicht ein reichlich großes Ziel?

Auch ein Baumstumpf kann z.B. mit einem Messer als kleines Ziel präpariert werden.
Und auch die Entfernung kann ich machen wie ich es gerade brauche.

Aber welche Jäger läuft mit alten Zielscheiben im Revier rum?
Und wenn ja, sind die im Aktenordner, muss es ein grüner sein, sind die Scheiben laminiert, muss es die original LM-Scheibe sein... :LOL:
 

JMB

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Der Testschuß auf 25m auf die schon beschossene Scheibe ist die einfachste und schnellste Möglichkeit, die Waffe auf TPL zu prüfen.
Aber eben nur sehr grob.
Wie oft willst Du denn im Laufe einer Wildnisjagd, bei der die Waffe womöglich öfter, als nur einmal irgendwo angeschlagen wird, auf diesen "Scheibenfetzen" schießen?


Es erspart Rennerei ...
So, so, diese 150 m mehr müssen also minimiert werden, bei einer Jagd, bei der man täglich wie viele Km zurücklegt?
Nicht Dein Ernst - oder?


... und minimiert äußere Einflüsse (die gibt es auf 100m, keine Sorge).
Und genau WEIL es diese Einflüsse gibt sollte man die Waffe eben besser auf 100 m einschießen und nicht auf nur 25 m, denn auf 100 m fallen diese Einflüsse eben deutlicher auf, als auf 25 m.
Und wer Angst hat auf 100 m nicht mehr so präzise schießen zu können, wie auf 25 m, der sollte eben auch auf Wild dann nicht auf 100 m schießen!


Ich habe kein Vorurteil gegenüber dem Schuß auf den Baumstumpf- aber ist das nicht ein reichlich großes Ziel?
Nicht wenn man einen bestimmten Punkt darauf anvisiert und dann die TPL damit vergleicht.


Da sagt mir doch der Scheibenfetzen mit den feinen Ringen schon etwas mehr aus...
Ist das Loch exakt deckungsgleich, kanns ja weitergehen.
Ein "exakt deckungsgleich" schaffen nicht mal die Benchrester.
Und sich die Referenzscheibe mit weiteren Schüssen kaputt zu machen ist auch eine ganz tolle Idee ...


Aber wenn man es genau wissen will- gibt es da schon Wege.
Die da wären?
Genau!
Auf 100 m schießen und wenn es jagdlich "weiter hinaus geht", dann auch auf diese Entfernung.
Und wenn die Jagd in deutlich anderer Umgebung stattfindet, dann wird natürlich auch dort noch einmal kontrolliert.
Nur mal so als Beispiel: Die zu Hause eingeschossene Jagdwaffe schoss im Jagdgebiet 9 (in Worten: NEUN) cm höher - Geländehöhe, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, ...
Das wären auf 25 m dann ca. 2,2 cm gewesen.
Na, wie viele Klicks werden dann gedreht?
Gewusst oder auch " ... dann drehe ich mal ..."?


Aber wenn man es genau wissen will- gibt es da schon Wege.
Man muß sie nur als solche erkennen...
Genau daran solltest Du arbeiten, dann fällt auch Dir das Niveau dieses Videos auf!


Statt dessen wird natürlich mit Kot geschmissen, wie man es von manchen Primatenarten eben kennt- das Unbekannte wird angeschrieen, wie der Monolith.
Ja! Und mit Kot schmeißen die, die meinen auf Kritik unsachlich werden zu müssen und denjenigen, die es aus jahrzehntelanger Erfahrung besser wissen und machen UND sich hier auch noch die Mühe machen das zu erklären Unwissenheit vorwerfen.


WaiHei
 
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Ich würde nur mal so aus Erfahrungswerten gemittelt behaupten das wenn man die gezeigte Scheibe auf 25m nicht trifft, man auch eine doppelt so grosse auf 100 ebenso verfehlen wird . Man aber auf 25m den "Impact" eher besser erkennen kann sollte er nicht drauf sein.
Mich hat es in den Highlands mal einen Steilhang runter gespitzt und der unsanfte Bremsvorgang dafür gesorgt das der erste Probeschuss am nächsten Morgen nicht auf der ca. 100m entfernten Scheibe war.


ps. falls noch wer wissen möcht wie viele Zielfernrohre ich schon montiert hab. Ich weis es nimmer, könnten noch unter 100 sein incl. Rotpunktvisiere per Fest-Schwenk,SEM und Ironsights aus dem Vollen auch schon gefeilt aufgepasst und eingeschossen.
 
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....

Ein "exakt deckungsgleich" schaffen nicht mal die Benchrester.
Und sich die Referenzscheibe mit weiteren Schüssen kaputt zu machen ist auch eine ganz tolle Idee ...
......

WaiHei
wie kommst du denn darauf, dass er das macht?

Pappteller.... du hast ihn gesehen? Ob 6 oder 9 davon im Rucksack, sie überladen nicht. Ebensowenig wie ein Buntstift.
Punkt drauf gezeichnet, auf 25 Schritt (!!) passend aufgepinnt, drauf geschossen und mit der Referenzscheibe verglichen. Passt, oder passt eben nicht.

Wann wirds gebraucht? Im Notfall, wenn man mit der Knarre irgendwo dagegenhaut, weils einen umhaut.
Mann, Mann... was ist los mit dir? o_O

Wenn ich etwas Neues anteste, dann mache ich nach dem grob Einschauen auch einen Erstschuss auf 25m, um zu sehen, wo die Reise hingeht.
Auf 100m müsste ich dafür eine Plakatwand aufstellen.
 

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