Blaser R8 Fanclub nur posten wenn ihr selbst eine besitzt

Mitglied seit
7 Jul 2017
Beiträge
2.971
Gefällt mir
2.010
Gut, vielleicht habe ich den Vorzug, keinen weiten Weg zu einem Büma/Händler zu haben. Möglicherweise bin ich auch ein ausgesprochen fauler Käufer. Zum Kauf einer R8 ohne besondere Gimmicks würde ich bestimmt nicht nach Isny fahren. Und ich möchte sie auch nicht per Post bestellen und am Ende stundenlang warten, bis irgendwann ein Bote kommt. Da rufe ich bei meinem Händler an oder schreibe ihm kurz. Entweder hat er das Ding da oder bestellt es. Irgendwann ist es bei ihm und wenn alles stimmt sagt er mir Bescheid. Wenn ich dann Zeit habe, hole ich es ab. Die Preisgestaltung ist immer fair. Sollte mal was sein, bring ich es ihm und er regelt alles - ob er selbst was macht oder Blaser, das muss er wissen. Ich muss ca 20 min fahren, bis ich bei ihm bin, die Last wird mir leider nicht genommen. Er ist, da er schon ein paar Waffen verkauft, in gutem Kontakt zu Blaser.
Die Sache mag anders aussehen, wenn man in den Custombereich geht. Da lohnt sich ggf auch der Weg nach Isny, auch um wirklich alles optimal zu besprechen. Da ist dann ggf auch eine Führung und etwas Bauchpinseln inklusive.
Für eine edle DB lohnt sich sicher auch der Weg zu Heym. Ich wüsste hier um die Ecke nicht, wo ich mir zumindest eine kleine Auswahl von Heym ansehen könnte. Wegen einer SR21/30 - mehr oder weniger von der Stange - fahre ich doch nicht ins Werk. Und ob Heym sich damit einen Gefallen tut, dass jeder wegen seiner 0815 Kanone vor Ort aufschlägt, eine Führung und exklusive Beratung erwartet, und das alles noch zum besten Preis?!?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
15 Jan 2010
Beiträge
3.326
Gefällt mir
2.663
Kann ich so in keiner Weise bestätigen. WENN ich mal eine Thema hatte, habe ich mich direkt an Blaser gewandt und einen absoluten super Service erhalten; da wäre ein Händler oder Büchsenmacher eher hinderlich gewesen.
.., da hast du mich falsch verstanden, zum Supergau wirds für den Büma wenn andauernd Rückläufer defekter Waffen die Marge auffressen. Beim Rest bin ich ganz deiner Meinung.
 
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
2.935
Gefällt mir
4.123
Soweit zum Beispiel Heym die Handelsmarge selber vereinnahmen kann, ist der Durchgriff auf den eigentlichen Entscheider ja durchaus charmant. Ein wenig ketzerisch formuliert: warum sollte ich mich da mit dem Umsatzmittler aufhalten und den hofieren? Eigentlich muss ich doch dem Entscheider ein Einkaufserlebnis und ein gutes Gefühl vermitteln.
Ich verstehe zwar den Gedankengang, aber so ganz kann ich nicht zustimmen.
Es setzt voraus dass man a) schon weiß was man will und b) im Land des Herstellers lebt.
Beides kann es schon geben, aber das allein wird nicht wirklich reichen um Umsätze und Gewinne durch die Decke schießen zu lassen.

Nicht mal innerhalb der EU ginge das ohne einen erheblichen Aufwand für Versand und Prüfung der Erwerbsberechtigung für jede einzelne Waffe.
Und nicht jeder potentielle Kunde geht auf eine Messe. Der "normale" Händler ums Eck wird immer auch gewissermaßen Laufkundschaft generieren - wenn er auch was im Regal stehen hat was man befummeln kann. Das Einkaufserlebnis und das gute Gefühl entsteht auch im digitalen Zeitalter noch oft genug "analog".
Wie wichtig das reale Erleben ist hat Blaser längst erkannt, sie geben nicht ohne Hintergedanken zu besonders guten Konditionen Waffen an die Jägerkurse.
 
Mitglied seit
7 Mai 2014
Beiträge
2.917
Gefällt mir
1.410
Warum sollte sich Blaser den ganzen Endkundenvertrieb ans Bein binden? In Isny würde es dem aktuellen Personal die Zeit stehlen. Neues Personal fest einstellen? Ich denke einen guten Verkauf würde man nicht mit Leasing aufbauen. Also ist doch der Handel vor Ort ein guter Weg. Kurze Wege für den Kunden, (vermutlich) gute Beratung weil der Händler/Büma verkaufen möchte, keine erhöhten Fixkosten bei Blaser. Sie werden nicht so blöd sein, den Weg von Heym zu gehen.
Ich denke den ganzen Vertrieb ans Bein binden wollen die nicht.

Die IWA kostet sicher viel, bringt aber wohl eher weniger. Man kann lieber die “top 20“ (oder 30, 40, ..) Händler einladen und bespassen/informieren.

Das ist durchaus ein Trend in der Industrie.
Siehe „BaselWorld“ in der Schweiz (Weltmesse Schmuck&Uhren), die hatte früher bis zu 2.000 Aussteller, letztes Jahr 500!
 
Mitglied seit
7 Mai 2014
Beiträge
2.917
Gefällt mir
1.410
......

Soweit zum Beispiel Heym die Handelsmarge selber vereinnahmen kann, ist der Durchgriff auf den eigentlichen Entscheider ja durchaus charmant. Ein wenig ketzerisch formuliert: warum sollte ich mich da mit dem Umsatzmittler aufhalten und den hofieren? Eigentlich muss ich doch dem Entscheider ein Einkaufserlebnis und ein gutes Gefühl vermitteln.
Grosso
Ja Grosso, das ist ein sehr valider Punkt!
Berücksichtige aber bitte die Stückzahlen die verkauft werden und der damit verbundene Aufwand.
 
Mitglied seit
21 Nov 2005
Beiträge
1.157
Gefällt mir
483
ich hatte auf der diesjährigen fischen jagen schiessen zum ersten Mal eine R8 in den Fingern. Der Vorteil von der Messe war, dass nicht gleich ein übereifriger Händler neben einem steht, man darf da einfach daran recht diletantisch daran rum fingern. Die Messe hat schon einen Vorteil, dass Blaser da kaum eine Standardausführung ausgestellt hat, mag der Kaufkraft geschuldet sein, wenig nützlich für Normalverdiener. Denn jetzt will man natürlich den goldfarbenen Verschluss ...
Egal, eine R8 könnte die erste Blaser in der Sammlung werden, allerdings nur gebraucht.
 
Mitglied seit
7 Jul 2017
Beiträge
2.971
Gefällt mir
2.010
Ich denke den ganzen Vertrieb ans Bein binden wollen die nicht.

Die IWA kostet sicher viel, bringt aber wohl eher weniger. Man kann lieber die “top 20“ (oder 30, 40, ..) Händler einladen und bespassen/informieren.

Das ist durchaus ein Trend in der Industrie.
Siehe „BaselWorld“ in der Schweiz (Weltmesse Schmuck&Uhren), die hatte früher bis zu 2.000 Aussteller, letztes Jahr 500!
Weiss nicht, ob es ein Missverständnis gibt. Den Weg von der IWA weg hin zur verstärkten Präsenz auf Endverbrauchermessen finde ich nachvollziehbar. Da sind die Käufer und bekommen die Chance, das in die Hand zu nehmen, was nicht überall rumsteht. Nur machen sie das mit voller Einbindung der Händler, über die dann auch gekauft wird. Der Weg ist m.E. gut. Könnte man nur noch in Isny oder bei ein paar mühsam zusammengerafften 'Herzschmerzhändlern' kaufen wie bei Heym, wäre das eher nicht zu begrüssen.
 
Mitglied seit
15 Jan 2010
Beiträge
3.326
Gefällt mir
2.663
zur verstärkten Präsenz auf Endverbrauchermessen finde ich nachvollziehbar. Da sind die Käufer und bekommen die Chance, das in die Hand zu nehmen, was nicht überall rumsteht.
.., ein überwiegender Teil der Messen sind doch quasi Endverbraucher Messen, Händlerevents wie die IWA sind doch eher die Ausnahme.(die werden ins Werk eingeladen) Übrigens freue ich mich schon auf Salzburg ;)
 
Mitglied seit
7 Jul 2017
Beiträge
2.971
Gefällt mir
2.010
Ja das stimmt, die meisten sind für Endverbraucher. Der IWA wird halt üblicherweise ein hoher Stellenwert beigemessen. Wenn sie nur mal den Händlern treu bleiben, ist für mich alles gut. Die Messen sind nix für mich. JuH und IWA hab ich mir jeweils einmal angetan. Das reicht mir bis heute noch, obwohl es schon Jahre her ist.
 
Mitglied seit
15 Jan 2010
Beiträge
3.326
Gefällt mir
2.663
Ja das stimmt, die meisten sind für Endverbraucher. Der IWA wird halt üblicherweise ein hoher Stellenwert beigemessen. Wenn sie nur mal den Händlern treu bleiben, ist für mich alles gut. Die Messen sind nix für mich. JuH und IWA hab ich mir jeweils einmal angetan. Das reicht mir bis heute noch, obwohl es schon Jahre her ist.
.., dort geht man auch nicht hin um neue Waffen oder Optik Technik zu sondieren, das meiste hat man schon vorher intus. Ich treffe Kameraden und kaufen Zubehör das ich sonst nicht bekomme.
ZB: Trophäen Schilder, Filz und Loden Ware zu Messepreisen, und manchmal bleibt auch eine Jagdeinladung hängen, oder wird von mir erteilt. ;) Jagdreise Sondierung kann da auch oft gut funktionieren.(y)
 
Mitglied seit
31 Aug 2016
Beiträge
277
Gefällt mir
98
Ich denke das der Direktvertrieb sollte es den in Zukunft geben bei Blaser ähnlich laufen wird wie bei Heym. Ob sich die Händler damit vor den Kopf gestoßen fühlen ist fraglich. Das war und ist zt. Bei Heym immernoch die wenigsten wollen die verkaufen geschweige denn eine Empfehlung dafür aussprechen.
 
Mitglied seit
6 Jul 2018
Beiträge
12
Gefällt mir
1
Ich frage deshalb, weil ich vor der Kaufentscheidung stehe und - im Raum Stuttgart lebend - keinen richtigen Stammbüchsenmacher habe. Bisherige Reparaturen habe ich in Ulm machen lassen. Wenn ich die Entfernungen zu infragekommenden Büchsenmachern bedenke, könnte ich auch direkt nach Isny fahren...
 
Mitglied seit
5 Dez 2013
Beiträge
81
Gefällt mir
169
Mach dir keine Gedanken. Der Service von Blaser ist spitze :love:
Anrufen und du bekommst immer einen Fachmann ans Telefon. Mit dem kannst dann alles bereden. Ich habe bisher alles eingesendet und hatte es auch immer innerhalb von 7 Tagen zurück (auch im März zur jagdruhigen Zeit!). Mein Opa ist aber auch schon zu Blaser gefahren und war ebenfalls sehr zufrieden (y)
 

Neueste Beiträge

Oben