Blaser R8 in 308 oder 30 06

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#46
Über das Stöckchen springe ich nicht. Wenn Du das nicht weisst, kann ich Dir auch nicht helfen.
Als Wiederlader lerne ich natürlich gerne dazu. Wenn ich ich eine Patrone (ja Patronen, denn diese kann man ja unterschiedlich laborieren) in 30-06 lade, stimme ich die Ladung sowohl auf die Waffe (Lauflänge) und Geschossgewicht ab. Nun erreiche ich natürlich auch mit offensiveren Pulvern im 52er Lauf Brennschluss, was das Mündungsfeuer wirkungsvoll eindämmt.

Klär mich also mal auf?! Ohne Stöckchen. Unter 52 cm LL würde ich die 30-06 nicht laborieren aber darum geht es nicht.
 
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#47
@Totto: Der TS fragt, ob er sich lieber eine R8 im Kaliber .308 oder 30-06 anschaffen soll. Allein diese Frage (und das auch noch in diesem Forum) zeigt, dass er sehr wahrscheinlich kein Wiederlader ist. Natürlich kannst Du als Wiederlader eine optimale Laborierung basteln. „Otto-Normalverbraucher“ ist aber auf Fabrikmunition angewiesen (wo von es in 308 und 30-06 ja jede Menge zur Auswahl gibt). Ich habe immer gelernt, dass prinzipiell (wohlgemerkt mit Fabrikmunition) die Kaliber .308, 8x57IS und 9,3x62 einen kurzen Lauf relativ gut „vertragen“ wo hingegen die 30-06 eine Mindestlauflänge von ca. 56 cm benötigt. Natürlich kann man sie auch aus kürzeren Läufen schiessen, damit geht aber ihr Wirkungsplus gegenüber einer .308 verloren. Hinzu kommt das stärkere Mündungsfeuer und eine stärkere Belastung des SD. Wie gesagt, kann man sich als Wiederlader bestimmt etwas „zaubern“ was dieser Tendenz entgegenwirkt. Aber der Normalsterbliche nimmt Werksmunition. Da gibt es zwar auch inzwischen superteure Angebote für Kurzläufe, aber bezeichnenderweise eben gerade nicht für das Kaliber .30-06. Und jetzt frage ich einmal ganz arglos - wo ich schon über das Stöcklein gesprungen bin - was bitte soll die ganze Diskussion hier überhaupt? Was kann die .30-06 was die .308 nicht kann? Ich habe viele Jahre mit der 30-06 (aus langen und kurzen Läufen) gejagt. Bis ich irgendwann einmal auf die .308 umgestiegen bin. Zwischendrin gab es noch ein Intermezzo mit der 9,3x62 und der 8x57IS. Die .308 hat auf alles Wild in unserem Lande eine völlig ausreichende Wirkung. Sie hat (auch ohne Schalldämpfer) deutlich weniger Rückstoss als die .30-06 bei geringfügig weniger Wirkung (ich rede von Werksmunition). Die .30-06 hatte bei mir tendenziell auf nahe Waldjagd-Distanzen auf schwaches Wild manchmal etwas zu rasante Wirkung (ich weiss, dass das auch geschossabhängig ist, aber ich kann meine Geschosse auf der Jagd nicht je nach Distanz wechseln sondern muss mich prinzipiell entscheiden). Die .308 ist hier tendenziell für meine Jagdverhältnisse besser und breiter einsetzbar. Die .308 ist für mich daher ein absolutes Allround-Kaliber. Die Auswahl an Werksmunition ist riesig und sollte völlig ausreichen. Natürlich habe ich trotzdem einen Wechsellauf in 8x57IS für die Drückjagd und Nachsuche (und überlege sogar dafür wieder eher die kurze 9,3x62 zu nehmen). Ich bin eben auch ein abergläubischer Anhänger der Devise: Viel (Masse) hilft viel. Wiedelader schütteln jetzt vielleicht den Kopf. Ich finde: Wenn‘s doch Spass macht!🤣
 
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#48
Naja, Blaser verwendet in beiden Kalibern den gleichen 11er-Drall.

Der Wirkunterschied wird bei gleichen Geschoss und Trefferlage NULL sein, wo weit lehne ich mich mal aus dem Fenster:cool: Der einzige Vorteil ist, dass die 30-06 mehr Dampf bietet, das bedeutet, dass die gleiche Geschossgeschwindigkeit etwa 20 bis 30m weiter draussen erreicht wird je nach Laborierung, gleiche LL vorausgesetzt. Was theoretisch vorteile bei weiten Schüssen bieten kann.

Vin daher: Nimm das Kaliber noch persönlicher Gusto. Wobei die .308win sicher reicht und das Munitionsangebot für Nicht-WL größer ist. Als Nicht-WL würde ich persönlich auch keine LL unter 52cm empfehlen.
 
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#54
@Totto: Der TS fragt, ob er sich lieber eine R8 im Kaliber .308 oder 30-06 anschaffen soll. Allein diese Frage (und das auch noch in diesem Forum) zeigt, dass er sehr wahrscheinlich kein Wiederlader ist. Natürlich kannst Du als Wiederlader eine optimale Laborierung basteln. „Otto-Normalverbraucher“ ist aber auf Fabrikmunition angewiesen (wo von es in 308 und 30-06 ja jede Menge zur Auswahl gibt). Ich habe immer gelernt, dass prinzipiell (wohlgemerkt mit Fabrikmunition) die Kaliber .308, 8x57IS und 9,3x62 einen kurzen Lauf relativ gut „vertragen“ wo hingegen die 30-06 eine Mindestlauflänge von ca. 56 cm benötigt. Natürlich kann man sie auch aus kürzeren Läufen schiessen, damit geht aber ihr Wirkungsplus gegenüber einer .308 verloren. Hinzu kommt das stärkere Mündungsfeuer und eine stärkere Belastung des SD. Wie gesagt, kann man sich als Wiederlader bestimmt etwas „zaubern“ was dieser Tendenz entgegenwirkt. Aber der Normalsterbliche nimmt Werksmunition. Da gibt es zwar auch inzwischen superteure Angebote für Kurzläufe, aber bezeichnenderweise eben gerade nicht für das Kaliber .30-06. Und jetzt frage ich einmal ganz arglos - wo ich schon über das Stöcklein gesprungen bin - was bitte soll die ganze Diskussion hier überhaupt? Was kann die .30-06 was die .308 nicht kann? Ich habe viele Jahre mit der 30-06 (aus langen und kurzen Läufen) gejagt. Bis ich irgendwann einmal auf die .308 umgestiegen bin. Zwischendrin gab es noch ein Intermezzo mit der 9,3x62 und der 8x57IS. Die .308 hat auf alles Wild in unserem Lande eine völlig ausreichende Wirkung. Sie hat (auch ohne Schalldämpfer) deutlich weniger Rückstoss als die .30-06 bei geringfügig weniger Wirkung (ich rede von Werksmunition). Die .30-06 hatte bei mir tendenziell auf nahe Waldjagd-Distanzen auf schwaches Wild manchmal etwas zu rasante Wirkung (ich weiss, dass das auch geschossabhängig ist, aber ich kann meine Geschosse auf der Jagd nicht je nach Distanz wechseln sondern muss mich prinzipiell entscheiden). Die .308 ist hier tendenziell für meine Jagdverhältnisse besser und breiter einsetzbar. Die .308 ist für mich daher ein absolutes Allround-Kaliber. Die Auswahl an Werksmunition ist riesig und sollte völlig ausreichen. Natürlich habe ich trotzdem einen Wechsellauf in 8x57IS für die Drückjagd und Nachsuche (und überlege sogar dafür wieder eher die kurze 9,3x62 zu nehmen). Ich bin eben auch ein abergläubischer Anhänger der Devise: Viel (Masse) hilft viel. Wiedelader schütteln jetzt vielleicht den Kopf. Ich finde: Wenn‘s doch Spass macht!🤣
Dein Post liest sich wie eine Sammlung aller Vorurteile die je über beide Patronen je zusammenfantasiert wurden:LOL::LOL::LOL:
 
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#55
Wer einen Repetierer von Blaser kauft, muss unbedingt lesen können!
Der R93 hieß so, weil er nur mit Kal. 9,3 verheiratet sein darf. Der R8 braucht ein 8mm-Kaliber - irgendeins. Bei 52cm LL bleibt für den R8 eben nur Kal. 8x57 IS übrig.
Die 308 WIN will sich mit der 8 hinten eben von hinten an den R8 schleichen. Ich würde das unterbinden. Das passt nicht.
Alles voll logisch und seit langem wissenschaftlich belegt.
 
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#57
Ich habe keine R 8 und ich weiß nicht, ob das auch für die R 8 gilt: die Patronenzufuhr aus dem Magazin ist mit der langen .30/06 zumindest in der R 93 problemloser als mit der kurzen .308 Win..
Ganz abgesehen davon, dass für die Jagd die .30/06 alles ein bisserl besser kann als die .308 Win!
Oder man nimmt gleich die bessere .308, die hat nämlich eine längere Hülse und kommt aus Schweden!😉
 
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#58
Hallo zusammen

ich will mir eine Blaser R8 für Drückjagd und Stand kaufen.
Bin mir aber noch im unklaren welches Kaliber 308 oder 30 06 ?
Was sind da eure Erfahrungen ?
So der Unterschied in der Wirkung auf Wild zwischen beiden Patronen auf Entfernungen bis etwa 250m ist gleich NULL.

Die .30-06 macht exakt das Gleiche wie eine .308win, nur 20-30m weiter. Das ist aber für deine Bedürfnisse DJ vollkommen irrelevant.
Sofern du also nicht täglich 180 grains Partitions auf 250m entferntes Plainsgame verfeuern möchtest nutze die Vorteile der .308win

Die da wären:
- Die .308 kickt spürbar weniger. Das ist der größte Unterschied zwischen beiden Patronen.
- Zudem ist die Mun meist günstiger.
- Sie kann aus Kurzsystemen verschossen werden. (Wenn man denn eines hat)

Ende, mehr ist es nicht.

Nimm die Patrone wo dein BüMa umme Ecke die bessere Auswahl an Munition vorrätig hat.
 
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#59
Je schwerer das Wild, umso schwerer das Geschoss, um so eher 30/06. Die 30/06 ist universeller, weil sie alles kann was die 308 kann, aber umgekehrt eben nicht.
Im reinen Hochwildrevier würde ich keine 308 führen.
Für den Stand und mit SD 308. Weniger Gasmenge ist leichter zu dämpfen.
Ich habe beide.:cool:
 
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