"Blei in der Jagd: Ende des millionenfachen Vogelsterbens?"

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Das kommt doch sehr darauf an, wer was schreibt
Na wenn du mich schon zitierst, sollest du auch alles lesen.
Aber eventuell ist meine Erwartungshaltung an meine Mitmenschen einfach zu hoch
Mea culpa

PS Du warst ja anscheinend die letzen Tage auch nicht draußen, aber in Franken gibt es doch noch Böcke ??
 
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Na wenn du mich schon zitierst, sollest du auch alles lesen.
Aber eventuell ist meine Erwartungshaltung an meine Mitmenschen einfach zu hoch
Mea culpa

PS Du warst ja anscheinend die letzen Tage auch nicht draußen, aber in Franken gibt es doch noch Böcke ??
Wenn die Wand voller (guter) Rehböcke hängt, treibt es einen nicht unbedingt in den PB.
Nachdem ich wegen meines seit über 22 Jahren PB und dem damit verbundenen Abschuss mir mit 83 Jahren keinen Kühlschrank mehr zulege, lasse ich Böcke laufen und jage im Herbst und Winter "meine" Rehe.
Bei Kumpels einiges an Böcken und SW erlegt, nix besonderes, aber ich hatte nicht groß zu schauen, nur zu treffen,

Bewahre dir deine Erwartungshaltung, schon um immer wieder enttäuscht zu werden.
Das macht gelassener und man trennt das wichtige von unwichtigen.
Wie werden in NZ die Wasservögel bejagt? und wie viele sterben dort an verschlucktem Blei?
 
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Wie werden in NZ die Wasservögel bejagt? und wie viele sterben dort an verschlucktem Blei?
Die "Small Game Session" in NZ ist relativ kurz. Erstes Mai WE bis Anfang Juni.
( Also so November bis Dezember auf der Nordhalbkugel )
Hauptsächlich auf eingeführte Arten ( Stockente/Fassan/schwarz Schwäne)
Auf public land darf auch nur mir Stahlschrot gejagt werden.
Bei Kugelmunition gibt es keine Einschränkungen.
NZ ist bei weitem nich so reguliert wie D.
Wir haben 12 Monate Jagdzeit auf Schalenwild, keine Mutterschutz etc.
Da würde sich so mancher deutscher Waidmann gruseln.
Aber w.g. kein Bleischrott auf PL immerhin 35% der Landesfläche.
Kommt auch daher, daß viele einheimische Vogelarten stark bedroht sind und man kein Risiko eingehen möchte.
 
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Um es mal ganz offen zu sagen, ich glaube auch nicht, daß Millionen von Vögeln an Bleigeschoßresten verenden.

Aber auch ein paar Tausend wären deutlich ein paar Tausend zu viel.

Das ist eventuell so ein Wenig wie beim Fuchsbandwurm, da sterben auch nur 2-3 p.a. trotzdem ist es ein Argument für die Fuchsbejagung. ( Weil eventuell valiedere Argumente nicht verstanden werden )

Trotzdem sollte jedem, dem seine Umgebung/Revier am Herzen liegt, daran gelegen sein, daß Schwermetalle, wie Blei da nichts zu suchen haben, in welcher Form auch immer.

Der deusche Jäger ist nun auch Heger, da kann uns die Belastung des Lebensraums ja nicht egal sein.

Zur Erinnerung , die ersten Bleiverbote, gab es übrigends in US Bundesstaaten wie Montana und Californien, relativ unverdächtig der Überregulierung.

Im Gegensatz zu anderen kann ich bei bleifreier Büchsenmunition keine Nachteile erkennen und das bei 300-400 Stück Schalenwild in ca. 10 JJ.
Eher das Gegenteil, die Wirkung ist devintiv vorhersagbarer alsa bei billigen TM Geschossen.

Bei Schrot sieht es aber tatsächlich anders aus. Die Deckung ist auf kurze Enfernungen besser ( da mehr Schrote pro Gewicht Vorladung ) Aber die ballistischen Eigenschaften von Stahlschrot sind einfach schlechter als von Bleischrot.
40-50 Meter Schüsse sind devinitv nicht drin.

Es war aber natürlich schon immer ein Problem, beim Schrotschuß nicht zu optimistisch in Bezug auf die Entfernung zu sein, beim Stahlschrot gilt es das eben noch mehr.

Es gibt natürlich auch da Alternativen, Bismuth z.B.
Bei 5-10 jagdlichen Schrotschüssen ist der Preis dann letzlich auch egal.

Ich persönlich glaube, daß man trotz dieses Nachteils, diesen Schritt gehen sollte.

Einschränkungen bei der "Hardware" fördern durchaus die jagdlichen Herrausforderungen und Fähigkeiten.

Wenn es nicht paßt, dann paßt es eben nicht. Das ist beim Kugelschuß genauso, wie beim Schrotschuß. Bei letzterem macht man sich leider oft nicht so die Gedanken. Der Schrotschuß wird ( egal ob Blei oder nicht ) dann doch oft leichtferiger "rausgehauen".
 
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Bleibt locker.....

Gibt wichtigeres als CU vs. PB

Das taugt für das kleine Amüsement um die Pulsfrequenz kurzartig zu beschleunigen

Für das restliche Leben nicht von Relevanz, ausser Ideologen sind am Werk.
Da stimme ich voll zu, aber wenn die Argumente zu Ende sind, wird bei manchen Protagonisten der Ton rau und persönlich, das ist immer schade und für mich Ende der Diskussion.
 
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.....,hast doch mein sehr konretes Angebot (hier im Forum nachlesbar) einem etwas informierteren Kreis mal deine hier im Forum nachlesbaren und permanenten Litaneien zum Thema Wildtiermanagement kurz zusammengefasst in Form eines Vortrages oder Referates mal darzustellen; und das auch noch heimatnah und gegen einen gewisse Aufwandsentschädigung, "abgelehnt".....
Das passt doch: ich habe kein Interesse an vergüteten Referaten und Sir Henry macht das gern - frag ihn doch mal, er hat sogar noch mehr Jahre Jagderfahrung zu bieten. ;)
 
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Der S.H. verkauft keine Waffen, Munition, Optik, Klamotten, Jagdzubehör, Hunde, Autos deren Ertrag und Spannen die Seminare, Vorträge und Werbefilme leicht abdecken und einbringen.

Der verkauft Erfahrung von über 60 Jahren Jagd., die nicht aus Heften oder Posts stammen, sondern aus praktischer Jagd. Er lässt sich auch nicht über Bereiche aus, wo andere mehr Erfahrung haben, z.B Rotwild oder Gams, Gänse oder Enten.
Wenn Geld ins Spiel kommt muss man hier aufpassen, dass das nicht gleich als Werbung gilt. Manches stellt der auch für umme rein, z.B. Auto als mobiler Anstand.
Und Beiträge in der Jagdpresse, auch in Wild und Hund, werden auch vergütet. Einfach mal was anbieten, was bei dem enormen Wissenspool des Forums ganz leicht sein müsste.
Schönes Wochenende und Waidheil
 
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