"Blei in der Jagd: Ende des millionenfachen Vogelsterbens?"

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#46
liegt sowieso schon zu wenig Aas rum für viele Arten.
Dann wäre eine erste Maßnahme, Unfallwild nicht krampfhaft in die TKB zu verbringen.

Was die Milane und Bussarde nach dem Mähen von der Wiese holen ist nicht zu vernachlässigen. An der Mülldeponie hier scheint es sich auch zu lohnen, da kreisen sie zu Dutzenden. Insgesamt scheint es denen nicht so schlecht zu gehen, vom Aussterben sind die hier jedenfalls nicht bedroht.
 
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#48
Wobei mir in der ganzen Debatte zwei wichtige Punkte zu wenig Beachtung finden:

1. Noch in den 90er Jahren hat der NABU die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern darum gebeten, Aufbrüche von Schalenwild offen liegen zu lassen für die Adler. Man erhoffte sich dort wohl positive Auswirkungen auf den Ernährungszustand und die Bestandsentwicklung.

2. alle, ausnahmslos alle Nachweise kontaminierter Adler kamen und kommen nur von einer Untersuchungsstelle, dem Senckenberg-Institut in Berlin. Keine andere Untersuchungsstelle kommt zu vergleichbaren Ergebnissen. Warum ist das so?
Punkt 1 stimmt. Die Adlerbestände in MeckPomm sind geradezu explodiert.

Dagegen nahmen die Bestände an Wasservögeln radikal ab, in dem Maße, in dem der Bestand der Waschbären in erschreckender Weise anstieg und steigt.

Und nun sage niemand, man würde die Waschbären nicht wieder weg bekommen.

WENN es politisch und gesellschaftlich gewollt WÄRE, dann wäre der Spuk in ein paar Jahren vorbei.
-raus aus dem Jagdrecht
-vogelfrei erklären
-jedermann darf, immer und überall mit allen Mitteln
-mind. 500€ Prämie netto pro totem Bär.
-für Spassvögel, die meinen Waschbärenzucht wäre ein Geschäftsmodell, ausreichend hohe Strafen

dauert keine drei Jahre, und die Waschbären in der BRD wären Geschichte ...;-)

Die Bestände an Wasservögeln würden sich nachhaltig erholen, ohne Waschbär

Aber solange wir linksgrün beherrscht werden, und die Waschbären in Nationalparken ganzjährige Schonzeit geniessen und das auffressen, wegen dem der Nationalpark besteht, gibt es keine Hoffnung.

Schuld an der ganzen Misere ist natürlich Bleimunition ...
 
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#49
Die Bleidiskussion in D ist rum und das ist auch gut so.
Wer Geschoßblei und Adlerverluste noch in einen Zusammenhang bringen will, der sollte an der nächsten WKA zum lüften aufgehängt werden. Und zwar so, dass er was nützt, an ein Rotorblatt. Bei jedem ,,Geier" der sich nähert muss er Alarm geben.


CdB :p
 
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#50
Dann wäre eine erste Maßnahme, Unfallwild nicht krampfhaft in die TKB zu verbringen.

Was die Milane und Bussarde nach dem Mähen von der Wiese holen ist nicht zu vernachlässigen. An der Mülldeponie hier scheint es sich auch zu lohnen, da kreisen sie zu Dutzenden. Insgesamt scheint es denen nicht so schlecht zu gehen, vom Aussterben sind die hier jedenfalls nicht bedroht.
Ich ziehe Unfallwild, außer Sauen, weg von der Straße damit sich keiner beschwert und die Vögel beim landen und starten nicht gefährdet sind. Die Konfiskatstelle nimmt sowieso nur Schwarzwild.
Bei den Beständen von Bussard und Milan hast du aber recht, gerade der Milan ist im Revier inzwischen sehr häufig. Selbst hier am Stadtrand kommt er jetzt regelmäßig vor.
 
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