"Blei in der Jagd: Ende des millionenfachen Vogelsterbens?"

Anzeige
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
30.727
Gefällt mir
4.769
Ich warte immer noch auf eine Studie wo nachgewiesen wird das Geschossblei schädlich ist und Geschosskupfer gesund ist.

*Ironie an*

Kupfer ist ein Spurenelement und angereichert gesundheitsfördernd.

*Ironie aus*
wie ich schon sagte: Salz ist lebenswwichtig, aber zuviel tötet.
Salz ist extrem schnell löslich, wie ist das bei Blei (oder Kupfer)??
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
11.364
Gefällt mir
12.636
Man erinnert sich an die gruseligen Röntgenbilder von mit bleihaltigen Geschossen erlegtem Wild mit sichtbarer Wolke von Bleipartikeln rund um den Einschuß. Das wurde als wissenschaftlicher "Beweis" für die Gefährlichkeit des bei der Geschoßdeformation entstehenden Bleistaubs verwendet. Das Blei ist doch fein verteilt im Stück, sieht man doch, das ist wissenschaftluch belegt!
Dieser Mist wird einem aber immer wieder unter die Nase gehalten udn man schämt sich nicht mal dafür.
Gern stelle ich ein Stück von mir erlegtes Wild mit modernem Geschoss zur Verfügung, damit man mal einen echten einblick bekommt.
Heute würde man sagen "Fake News" ;)
 
Mitglied seit
10 Jul 2011
Beiträge
9.330
Gefällt mir
8.410
Doch, auch das hat Thersites verlinkt (Studien aus Canada und Skandinavien, wenn ich mich recht erinnere).
Meinst Du die?
Doch, gibt es. Eine Studie aus Schweden, in englisch. Allerdings kommt die nicht zu dem Ergebnis, welches die bleifrei-Befürworter gerne behaupten. genau genommen kommt die zu gar keinem Ergebnis. Um aber das Geld für die Studie nicht komplett verbraten zu haben, gibt es am Ende die Empfehlung, Schwangere sollten kein Wild essen......
Hmm.
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.166
Gefällt mir
6.643
.....Man hat abstrakt festgestellt, dass Blei giftig ist. Bravo. Grundwissen. Nur hat Geschossblei eben keinen einflusss.....
.....Die Bewertung des BfR ist im Grunde eine Katastrophe, aber auch bei diesen herbeiphantasierten Dingen, war einfach keine Gefährdrung feststellbar.....
Das sahen sie beim BfR offenbar anders und falls DU die höhere wissenschaftliche Qualifikation als die dort Beschäftigten haben solltest (z. B. einen akademischen Grad in Biochemie oder diverse Publikationen in Fachzeitschriften), so wie Sir Henry, auch an Dich die Bitte, dort hin zu fahren und den "Anfängern" ihre Fehler deutlich zu erklären. Ansonsten handelt es um Kompetenzsimulation unter Anwendung markiger Behauptungen, die für politische oder rechtliche Entscheidungen bedeutungslos sind.
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.166
Gefällt mir
6.643
....Heute würde man sagen "Fake News" ;)
Wie oft warst Du schon dabei, als solche Bilder mit mobilen Röntgengeräten aufgenommen wurden?

Als die Uni Eberswalde mit der TiHo Hannover die ersten Versuche in Nord-BB an Drückjagdstrecken aufgenommen haben, war ich dabei, habe auch Wild dafür geliefert und habe die Bilder gesehen. Keine "Fake-News"!
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
8.184
Gefällt mir
6.039
Letzten Freitag einen Schwarzstorch gesehen (3km von mir), der eine Bachwiese abkreiste.
Am Montag sah ihn mein Nachbar über unserem Ort (diesmal mit Jungvogel) kreisen.
Ich machte Mitteilung an unseren Wortführer der Anti-Windräder-IG, der entäuschte mich aber und sagte, daß der Widerspruch der für den Bau der WKAs (in direkter Ortsnähe, etwas über 700m vom nächsten Haus entfernt, EU-Richtlinie sind glaube ich 1500 oder 2000m) vom Verwaltungsgericht abgelehnt wurde, da zum Zeitpunkt der Gutachtenerhebung vor 5 Jahren keine Schwarzstocrhbrut nachgewiesen werden konnte, was m.M.n. unglaubhaft ist, da bei Schwarzstorchvorkommen eine genau Prüfung von einem 10km-Umkreis um die WKA stattfinden muß und Schwarzsstörche hier im Landkreis und im Gebiet stehender und geplanter WKA die letzten Jahre schon gebrütet haben.
Man will vor die nächst höhere Instanz gehen, sieht aber lt. Rechtsvertretung, kaum Chancen die geplanten WKAs noch zugunsten der seltenen Brutvögel (Schwarzstorch, zudem das Gebiet mit der höchsten Rotmilandichte in Dtl., eine Korn- oder Wiesenweihe wurde vor ein paar Wochen auch schon gesichtet) zu stoppen.
So sieht Vogelschutzpolitik von Bund und Ländern (auch mit der grynen "Umwelt- und Naturschutzpartei" in der Regierung) wirklich aus. Und da erzählt man uns was von "Bleibelastung" durch die Jagd. :mad:
In einem anderen Nachbarort hatte man vor vier/fünf Jahren ein Schwarzstorchnest ausgehoben (Anzeige gegen Unbekannt), weil auch dort WKAs geplant waren. Schade um den Storch, die WKAs hatte wenigstens die Bundeswehr verhindert, da sie in die Einflugschneiße zum Trp-Üb.Pl. Baumholder gekommen wären.
 
Mitglied seit
19 Mai 2011
Beiträge
4.219
Gefällt mir
535
Wie oft warst Du schon dabei, als solche Bilder mit mobilen Röntgengeräten aufgenommen wurden?

Als die Uni Eberswalde mit der TiHo Hannover die ersten Versuche in Nord-BB an Drückjagdstrecken aufgenommen haben, war ich dabei, habe auch Wild dafür geliefert und habe die Bilder gesehen. Keine "Fake-News"!
Auch für Kupfergeschosse?
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.166
Gefällt mir
6.643
.....Mitteilung an unseren Wortführer der Anti-Windräder-IG, der entäuschte mich aber....
...Und da erzählt man uns was von "Bleibelastung" durch die Jagd. :mad:
Mit dieser "Logik" könnte auch unsere Landwirtschaft der geplanten Einschränkung von Pestizideinsatz eine Absage erteilen, so lange sie irgendwo noch größere Gefahren für das Insektensterben aus dem Hut zaubern.

Jeder vernünftige Mensch schüttelt doch den Kopf, wenn eine kleine Interessen-Gruppe sich Verbesserungen bei der Reduzierung von Umweltgiften widersetzt, für die es problemlose Substitute gibt, nur mit Verweis auf noch größere Schadquellen.

Politiker haben dafür zu sorgen, dass alle Stakeholder ihren zumutbaren Beitrag zum Umweltschutz leisten und wer das absolut nicht einsehen will, der wird halt unter Verlust von Ansehen gezwungen. Das finde ich nicht clever.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.166
Gefällt mir
6.643
Vor der Jagd wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen von Wildlieferanten eingeteilt, bleifrei und bleihaltig, und die Rahmenbedingungen für die Anlieferung erklärt. Es ging noch nicht um Gefährdung für Verbraucher oder Bodenbelastung, es ging ausschließlich um Gefährdung für Aasfresser, insbes. den Seeadler dort.
Mein Wild war damals noch bleihaltig erlegt. Der Unterschied war erschreckend!
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
13.166
Gefällt mir
6.643
Dann hat man sicher auch die Geschosstypen verglichen.
Was hast du in Blei verschossen?
Es gab ein Begleitblatt mit allen Daten für jedes Stück, das der Erleger ausgefüllt hat.

Was ich seinerzeit schoss, weiß ich nicht mehr genau. Es waren 9,3x62, 8x68S, .300 WeaMag, .30-06 und .308 Win. Geschosse meistens Sierra GK in .30-06 und .308, Nosler Partition in der WeaMag und KS in 8x68S und 9,3x62.
 
Mitglied seit
3 Jun 2011
Beiträge
2.677
Gefällt mir
1.521
Alles nur Geldmacherei der Geschosshersteller. Die wollen doch nur ihre teuren, bleifreien Geschosse verkaufen .
Dabei töten bleifreie Geschosse nicht mal richtig. Eher nur so scheintot.
Das ist wie mit Trinkwasserleitungen aus Blei. Sind zwar nicht verboten. Aber die Grenzwerte sind nicht mehr einzuhalten. Also doch austauschen
Nur Geldmacherei der Installateure .
Schon die alten Römer benutzen Bleirohre für Trinkwasser. Die können doch nicht irren .
Was die Alten immer schon benutzt haben muss auch heute noch gut sein.
Die irren sich nie.
So, und jetzt wieder Ironie aus 😉
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Mitglieder online

Oben