Bleifrei demnächst auf EU-Ebene, bei Büchsengeschossen und Schrot??

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Für den bleifrei "Quatsch" braucht es keine Politik.
Unsere Wälder sind zunehmend FSC zertifiziert. Schau mal in deren Vorgaben.
 
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Wer macht diese Vorgaben, sind die Gott gegeben?:unsure:
Und wer ist immer noch Oberster Dienstherr der meisten Forstverwaltungen? Wenn das dann alles nicht politisch ist, haben Rübezahl, Hermann Löns und die 10 kleinen Jägermeister das wohl erdacht:cool:
Im übrigen kann ich keine Nachhaltigkeitsorganisation ernst nehmen, die Plantagen zertifiziert, welche auf zuvor gerodeten Urwäldern angelegt wurden...
 
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Wer macht diese Vorgaben, sind die Gott gegeben?:unsure:
Und wer ist immer noch Oberster Dienstherr der meisten Forstverwaltungen? Wenn das dann alles nicht politisch ist, haben Rübezahl, Hermann Löns und die 10 kleinen Jägermeister das wohl erdacht:cool:
Im übrigen kann ich keine Nachhaltigkeitsorganisation ernst nehmen, die Plantagen zertifiziert, welche auf zuvor gerodeten Urwäldern angelegt wurden...

Natürlich ist alles irgendwie Politik. Aber es braucht keinen Gesetzgeber um bleifrei vorzuschreiben, wenn der Waldeigentümer seinen Wald zertifizieren lässt, wir reden nicht von Staatsforst sondern Kommunalwald.

Ich halte diesen FSC Schxxx auch für Unsinn/Geldmacherei, aber wie willst du dich dagegen wehren?


zu 6.6.2: „Bleifreie“ Munition Im Rahmen von Gesellschaftsjagden sorgt der Waldbesitzer spätestens innerhalb von drei Jahren nach Zertifikatserteilung dafür, dass die Jagdgäste „bleifreie“ Munition verwenden. Ein Nachweis kann z.B. durch die Vorlage von entsprechenden Rechnungen erbracht werden. Wird die Jagd verpachtet, ist bei der nächsten Pacht die Verwendung entsprechender Munition festzuschreiben. Ist der Forstbetrieb* Mitglied einer Gemeinschaftsjagd, wirkt er auf die Verwendung entsprechender Munition in den jeweiligen Gremien hin.
 
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Dann muß mal einer aufstehen und diesen Humbug entlarven, so lange das keiner tut geht es so weiter. Bei allem dass den Begriff "Zertifikat" beinhaltet bin ich extrem wachsam. Aber in Deutschland, dem Erfinderland von DIN-Normen geht es wohl nicht ohne:unsure:
 
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Es ist schon ne ganze Weile her, aber in irgendeinem Semester an der Universität haben wir Mal Toxizitätstests mit Würmern gemacht.
Die, die eine Dosis Kupfer in ihr Glas bekommen haben, sind alle gestorben. Beim Blei nicht. Da bildet sich wohl eine Oxidschicht, und es geht dann nicht so gut in Lösung oder so

Das ist natürlich kein fundierter Beleg für irgendwas, soll nur darauf hinweisen, dass Kupfer auch nicht ganz ohne ist.
Kupferkochgeschirr wird nicht umsonst mit verzinnt! Kupferreste im Wildbret sind in Verbindung mit Hitze toxischer als Blei. Kupfer wirkt als Katalysator. Kupfersalze sind ebenfalls giftig und zwar nicht weniger als Bleisalze.
 
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Kupfer gehört bei den Menschen zu den essentiellen Spurenelementen.
D.h. es ist lebensnotwendig.

Blei dagegen ist ein toxisches Schwermetall.
Die Toxizität ist komplex und ganz besonders für Säuglinge und Kleinkinder nicht zu unterschätzen.
Deshalb wird das Minimierungsprinzip ALARA (As Low As Reasonably Achievable; so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar) auch auf Blei angewendet.

Eine Risikobewertung wurde in Bezug auf Munition auch durch das BfR veröffentlicht.

Aber wie gesagt, das sind alles nur wissenschaftliche Erkenntnisse die durch entsprechende Studien belegt wurden.

edit
Schon mal über die Halbwertzeit des Wissens über populäre Sachverhalte nachgedacht? Aktuell ist Fleischkonsum wieder gesund, obwohl es zuvor eine Selbstverständlichkeit war, daß jedes Steak das Leben drastisch verkürzt und Veganer alle 120 Jahre werden. Mal abgesehen davon, ist die Behauptung, Blei sei toxisch, schlichtweg falsch. Toxisch sind vor allem Bleisalze und Bleihydroxid, welches unter Einfluß von Wasser und Sauerstoff entsteht.
 
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Und daran ist der Osten Schuld? Es geht nur darum Kosten einzusparen (Kapitalismus), die Grenze existiert nämlich immernoch....beim Verdienst.
MfG.
Bei den Lebenshaltungskosten aber auch! Jedes Ding hat immer 2 Seiten:cool:
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