Bleifrei demnächst auf EU-Ebene, bei Büchsengeschossen und Schrot??

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@Jon: Ich verbitte mir diese „Korrektur“ bzgl. was ich hören will!

Wo ist die reale Gefährdungsgrundlage der Umwelt bzgl. Bleischrot und Bleibehafteter Büchsenmunition? Etwa die maßlos übertriebene Zahl der toten Vögel lt. Bundesregierung, die jetzt genannt wird, um es im Anschein nach außen zu rechtfertigen?!
Vollkommen uninteressant, ob in Sachsen oder sonstwo die Verwendung schon reglementiert wurde, real gibt es diese Gefährdung nicht in der Weise, daß es ein generelles Verbot rechtfertigt.

Aber immer schön missionieren ala ist ja nicht so schlimm, schieße sowieso nur bleifrei und überhaupt ist bleifrei immer besser. Sehe ich anders.
 
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......real gibt es diese Gefährdung nicht in der Weise, daß es ein generelles Verbot rechtfertigt.

Aber immer schön missionieren ala ist ja nicht so schlimm, schieße sowieso nur bleifrei und überhaupt ist bleifrei immer besser. Sehe ich anders.
Das sehe ich auch anders.

Bleifrei ist nicht immer besser, z. B. für Übungsschießen und Longrangeschießen haben Teilmantelgeschosse i.d.R. Vorteile.
Auch elementares Blei im Boden halte ich für wenig problematisch und wer sein bleigewürztes Wildpret selber essen möchte, sollte das m. E. auch tun dürfen.
ABER:
wer Wildpret verkauft, darf es nicht mit (Spuren von) Blei kontaminieren und ebenso sollte es selbstverständlich sein, dass man keine Aufbrüche mit Bleiresten in der Landschaft lässt. Wer deshalb für bleifreie Jagdmunition wirbt, verbreitet keine Ideologien, sondern wirbt für Vernunft und ohne vernünftiges Handeln wird die Freiheit in dicht besiedelten Gesellschaften immer mehr eingeschränkt. Das muss doch nicht sein.
 
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Warum zum Kuckuck lässt sich in Menschen keine durch versehentlich verschlucktes metallisches Blei eingetretene Vergiftung nachweisen, ob das sicher seit über 200 Jahren der Fall sein müsste.
Was hat das ganze mit "dichbesiedelten Gesellscfhaften zu tun", doch mehr mit dem Konsum von jagdlich gewonnenem Wildbret ab. Wo mehr Wild verzehrt wird, müsste sich eine erhöhte Bleibelastung nachweisen lassen. Corona lässt grüßen. Doch recht einfach das Ganze.
 
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Warum zum Kuckuck lässt sich in Menschen keine durch versehentlich verschlucktes metallisches Blei eingetretene Vergiftung nachweisen, ob das sicher seit über 200 Jahren der Fall sein müsste.
Was hat das ganze mit "dichbesiedelten Gesellscfhaften zu tun", doch mehr mit dem Konsum von jagdlich gewonnenem Wildbret ab. Wo mehr Wild verzehrt wird, müsste sich eine erhöhte Bleibelastung nachweisen lassen. Corona lässt grüßen. Doch recht einfach das Ganze.
Und täglich grüßt das Murmeltier......
Alles wurde hier schon mehrfach erklärt und belegt.
So stelle ich mir Altersstarrsinn vor.
 
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Und täglich grüßt das Murmeltier......
Alles wurde hier schon mehrfach erklärt und belegt.
So stelle ich mir Altersstarrsinn vor.
Geeenau - man kann sich natürlich aus allem raushalten und dennnoch derlei hochinformative Posts absetzen. Wem hättest du bislang diese exorbitante Weisheit schon alles unter die Nase halten können?

Neben dem Alterstarrsinn gibt es auch anderen Unsinn, der unabhängig und besonders in noch jüngeren Alter aus Stumpfsinn jeden Blödsinn als sinnvoll erachtet, ohne selbst mit großem Feinsinn nachzudenken.
Trauma kommt von Traum und Knall von Knall, den mancher auch mit Gehörschutz noch zu laut hört.
 
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Geeenau - aber für Kupferrohre wurden die Grenzwerte erhöht, obwohl sie tiefer angesetzt sein sollten. Das wurde zwar in damaligen Diskussion erwähnt, fand aber im Abschlusskommunikee keinen Niederschlag.
Und es bleibt auch noch zu fragen, wieviel Kilogramm Wildpret (aus jagdl., nicht viehwirtschaftl. Nutzung) der Deutsche im Jahresdurchschnitt konsumiert und wieviel kg (Liter) Trinkwasser.
Zu letzterem kämen ja nicht nur das Wasser, das getrunken wird, sondern auch ein großer Teil des übrigen Brauchwassers (Zahnpflege, Waschen, Duschen, Baden, Schwimmen) durch dessen feine Ärosole ebenfalls schädl. Pb und Cu-Ionen in dem menschl. Organissmus übertragen werden können.
Dürfte um einiges höher sein als bei (unterstellten) 500g Wildpret/Jahr. :sneaky:
 
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Und es bleibt auch noch zu fragen, wieviel Kilogramm Wildpret (aus jagdl., nicht viehwirtschaftl. Nutzung) der Deutsche im Jahresdurchschnitt konsumiert und wieviel kg (Liter) Trinkwasser.
Zu letzterem kämen ja nicht nur das Wasser, das getrunken wird, sondern auch ein großer Teil des übrigen Brauchwassers (Zahnpflege, Waschen, Duschen, Baden, Schwimmen) durch dessen feine Ärosole ebenfalls schädl. Pb und Cu-Ionen in dem menschl. Organissmus übertragen werden können.
Dürfte um einiges höher sein als bei (unterstellten) 500g Wildpret/Jahr. :sneaky:
Pass bloß auf mit deinen zum x-ten Male gemachten Aufzählungen, sonst wird auch dir Altersstarrsinn angelastet. :oops:
 
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Freunde, es geht doch gar nicht um die Toxizität von Blei beim Menschen. Wieso wird dieses Nichtargument immer aufgezählt? Es geht um Vögel.
Wenn von denen weniger als Kollateralschaden verenden gibt es im nächsten Jahr mehr zu jagen. Das ist sogar etwas Gutes. Ich verstehe also die ganze Aufregung nicht. Geht es um die alten Knarren, die mit Stahlschrot nicht zurecht kommen? Ne Flinte mit Stahlschrotbeschuss gibt es neu ab 400€. Das ist doch nicht viel im Vergleich zu den übrigen Kosten unserers kostspieligen Hobbys.

Das Tierschutzargument aufgrund der schlechteren Terminalbalistik kann ich irgendwie auch nicht nachvollziehen. Das funktioniert nämlich. Außerdem beißt sich da die Katze in den Schwanz. Das mit Blei beschossen Stück verendet eventuell schneller, die Kollateralschäden dafür unkontrolliert und definitiv qualvoll.

Kleine Anmerkung: Beim heranwachsenden Menschen kommt Blei ebenfalls nicht gut.
 
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Oh mein Gott, wenn ich die letzten Seiten lese, könnte man meinen das Abendland geht unter!

Ich weine Bleimunition keine Träne nach. Die Erfahrung die ich in den letzten 10 Jahren mit bleifrei gesammelt habe, sind durchweg positiv.

Aber ich verstehe schon:
Das habe ich schon immer so gemacht, das mache Ich auch weiter so.

Es gibt weit aus wesentlichere Einschränkungen als ein Bleiverbot.
 
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Problematisch wird es auf Schießplätzen ja auch erst, wenn die zuständige Umweltbehörde einen Blick ins Bodenschutzgesetz wirft und eine "schädliche Veränderung" feststellt...

Ja und? Dann wird da halt auch bleifrei geschossen.

Auch das Argument mit dem Preis zieht nicht - wo ein Mark ist wird es entsprechende Angebote geben. Teuer ist bleifrei zur Zeit nur wegen seinem Exotendasein.

Blöde ist’s halt nur für Firmen wie RWS, die die Entwicklung verschlafen haben und deren eigene Entwicklung (Evo Green) floppte und jetzt bei Barnes etc. zukaufen müssen.
 
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Manchen geht es um beliebige Verbote, welche einem untergejubelt werden und keine rationale Grundlage haben.
Bei Schrot in Feuchtgebieten haben sie aber eine Rationale Grundlage.

Gut, bei Büchsengeschossen ist es schon etwas Anderes.
Anstatt aber hier 35Seiten zusammen zu schreiben könnte jeder mal die Abgeordneten seiner Region anschreiben. Dauert genau so lange, bringt aber sicherlich mehr.
 
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