Bleifrei demnächst auf EU-Ebene, bei Büchsengeschossen und Schrot??

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Weil das Sportschützenwesen Weltkulturerbe ist, weil wir mittelfristig alle im selben Boot sitzen und weil viele Jäger auch Sportschützen sind.
 
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....das ist schon leicht überheblich.
Dazu kommt. Bis jetzt ist das Waffengesetz die letzten 50 Jahre immer weiter verschärft worden. Und die Schützen haben alles geschluckt. Mussten sie auch, wie groß der Einfluss der Verbände ist, hat sich bei der Umsetzung der EU Richtlinie gezeigt. So ist diese Forderung die Schützen mögen bitte Verantwortung über nehmen eine Frechheit. Hier zeigt sich nur der Wunsch einiger, den Schießsport in Sippenhaft zu nehmen. Fragt sich nur, was man da bezwecken will. Man besitzt auch Waffen. Und nur weil bei nur 400.000 Jägern weniger schwarze Schafe sein sollen.
Aber es spiegelt den Urinstinkt des Deutschen wieder. "Hauptsache mir lässt man in Ruhe...." Gott sei Dank hab ich den Absprung aus der Branche rechtzeitig geschafft. Ich hätt ja schlaflose Nächte, wenn ich weiterhin auf das wohl und weh von willkürlicher Gesetzgebung und dann der Möglichkeit, dass es nur noch Jäger gibt als Kundschaft, angewiesen bin, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
 
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... wenn wir als Jäger nicht demnächst zuschauen wollen, wie andere Wildtiermanagement betreiben müssen wir endlich damit aufhören wie alte Knacker rechthaberisch auf so was rum zu reiten...
Blei ist schädlich. Der Mainstream will es nicht. Nun kann man auf der Welle reiten oder untergehen... es gibt nichts dazwischen.

Was wäre das ein Imagegewinn für die Jägerschaft gewesen, wenn wir vor 15 Jahren damit angefangen hätten von uns aus diesen Wechsel voran zu treiben. Innovativ, als Umweltschützer, progressiv...

Nee, die alten Herren sitzten am Stammtisch und meckern das früher alles besser war und keiner ausser den Jägern versteht, wie die Welt funktioniert...

Persönlich jage ich keine Grenzfälle... aber nach dem Umstellen meiner 40 Jahre alten 7 *64 auf bleifrei, beim Büchsenmacher ohne aufwendige Reinigung der Waffe, merke ich keinen Unterschied... das war sicher vor 10 Jahren anders... aber wenn wir da die Innovationtreiber gewesen wären, wäre es auch gegangen...

Lieben Gruss ..
und den Zweiflern empfehle ich den Thread Geschosse und ihre Deformation (https://forum.wildundhund.de/threads/geschosse-und-ihre-deformation.117239/page-42#post-4609195) Da sieht man schön, dass man das ganze Blei aus den Kugeln am Ende isst....

Peter
Hallo Jagdpeter,
ich gehe mit meinen 64 Jahren davon aus, dass du einige Jahrzehnte jünger bist. Deswegen fällt meinen Antwort moderater aus als man es von mir gewohnt ist.

Einfach mal ein paar deiner Begriffe rausgenommen:
1. Wenn der Gesetzgeber oder auch meinethalber der sog. mainstream, diese Summe aus Verlogenheit, Verführung und Dummheit, die Jagd zu Wildtiermanagement pervertiert, höre ich auf. Mit Verhaltensgestörten jage ich nicht.
2. Innovation ist gut, wenn sie sinnvoll ist. Innovation, um im bereits weiter oben beschriebenen mainstream mitzuschwimmen, ist die Regentschaft von Dummheit über Intellegenz.
3. Kommen wir zum Wesentlichen:
Am 25.03. 2015 erließ die EU rechtsverbindlich für alle Mitgliedsstaaten die aktualisierte Fassung der EG - VO 1881/2006. In dieser VO ist der Höchstgehalt an Blei in Lebensmitteln, u.a. Fleisch exakt definiert. Eines Bleiverbotes in Bezug auf Lebensmittelsicherheit hätte es also bei neutraler Betrachtung nicht bedurft, es war ja bereits alles schon geregelt.
4. Gesetze sind u.a. dann erforderlich, wenn der Einzelbetroffene nicht mehr in der Lage ist, seine berechtigten Interessen und Ansprüche gegen die Gesellschaft durch zu setzen.
Das ist bei einer Vielzahl von Gesetzen inzwischen aber längst nicht mehr der Fall, vielmehr reglementiert der Gesetzgeber aus hier nicht zu diskutierenden Gründen immer rücksichtsloser und grundlos in die Freiheit der Einzelnen hinein. Wir als ehemals mündige Bürger haben die Aufgabe, unsere Politiker diesbezüglich ständig zu überprüfen, da wir uns anderenfalls bald in dem wiederfinden was man gemeinhin einen totalitären Staat nennt.
 
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1. Wenn der Gesetzgeber oder auch meinethalber der sog. mainstream, diese Summe aus Verlogenheit, Verführung und Dummheit, die Jagd zu Wildtiermanagement pervertiert, höre ich auf. Mit Verhaltensgestörten jage ich nicht.
(y)

Blei ist schädlich. Der Mainstream will es nicht.
Der "Mainstream" wüsste es nicht, wenn nicht immer explizit drauf rum gehackt wird. Ist wie mit den Schützen, wo immer Öl ins Feuer gegossen wird...
Die "Masse" der Bevölkerung, das "Stimmvieh" von denen sich eh 50% weggeschaltet haben, für sich im hier und jetzt leben, alles egal ist, isst doch eh kein Wild. Das Volk wird doch nicht vom Deutschen Jäger ernährt. Sondern von Aldi und Lidl.
Und ja ich wiederhole mich. Millionen Tote durch Bleivergiftungen weltweit. Und daran sind nur die Jäger Schuld. Klar! Und die Industrie hat die letzten 150 Jahre nur Placebos verteilt.
Alleine die Krebsraten sind nachweislich wegen der atmosphärischen Atombombentests gestiegen. Da will ich nicht wissen was da noch so in die Umwelt gedampft wurde...
Mein Vater har nie Kugeln gegossen und nur wenig wiedergeladen. Nie Wild gegessen. Seine Bleiwerte in Blut waren Jahrelang eine Katastrophe. Ich hab Jahre über Lötstraßen gearbeitet. Und was weiß ich für Dreck eingeschnauft. Und klar, ich ess ab und zu Wild. Wenn nun meine Bleiwerte erhöht sind. Klar, kann ja nur vom Hirschgulasch sein wenn ich in AT Urlaub mach... Ja, der Jäger ist Schuld an Bleivwrgiftungen in der Bevölkerung. So wie der deutsche Mordsportschütze den internationalen Terrorismus mit seinen gestohlen gemeldeten Waffen unterstützt....
 
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Die Sportschützen und die Jägerschaft "gieren" nach der Anerkennung ihrer Verhaltensweisen durch die Öffentlichkeit. Warum eigentlich?
 
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Wieso auch

Die Alpen-Prawda hat mal wieder unterschlagen, daß der Täter gemäß den Gesetzen von vor zwanzig Jahren bereits die Zuverlässigkeit verloren hatte, was durch die zuständigen Behörden aber nicht umgesetzt wurde!

Für Staatsversagen werden Schützen und Jäger verantwortlich gemacht.
 
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Die Sportschützen und die Jägerschaft "gieren" nach der Anerkennung ihrer Verhaltensweisen durch die Öffentlichkeit. Warum eigentlich?
Vieleicht weil die Neid leichter ertragen können.
Wer nix erzählen, berichten, erlebt oder an Erfahrung weitergeben kann, der erweckt keinen Neid. Weil der Neidhammel dem alles nix entgegensetzen kann, wurmt es ihn natürlich und wenn er den Neiderregern nix entgegenzusetzen hat, werden die eben diskreditiert, verleumdet, beleidigt.
Wer sich wie auch immer outet, muss damit rechnen, daher ist die Zahl der Disku-Tanten bei verschiedenen oder vielen Dredds recht überschaubar.
 
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Sorry, aber das liest sich für mich wie ein riesengroßer Haufen Bullshit:
Wenn ein Jäger aufhört, scharren schon 2 bis 4 neue mit den Hufen.
Umstellung auf bleifreie Munition? Wo ist das verdammte Problem?
Die Jäger können das bleiverbot noch einigermaßen Händeln. Die Sportschützen (gehöre da auch dazu) sind die gearschten. Mir fällt keine Lösung ein, wie ich meine 2000 Schuß 9 mm pro Jahr mit bleifreier Muni ersetzen kann, damit das von den Kosten her irgendwie im Rahmen bleibt. Und da hab ich die anderen Kaliber (22 lfb!!!) noch nicht mit dazugerechnet
 
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Wenn ein Jäger aufhört, scharren schon 2 bis 4 neue mit den Hufen.
Naja, kommt immer drauf an wo. Der über 80-jährige Freund meines Vaters will heuer sein Revier auf geben. "Etwas" Sauen verseucht im Ostallgäu... "Ja, kein Problem, man gabe an jeder Hand 10 die auf das Revier warten..." Und nun will man plötzlich das er weiter macht....
 

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