Bleifrei demnächst auf EU-Ebene, bei Büchsengeschossen und Schrot??

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Die Sportschützen (gehöre da auch dazu) sind die gearschten.
KK wird ein Problem... Vorderlader ist tot. GK Kurzwaffe wird auch schwierig. H&N kann zu sperren. Bei standard Kalibern, .223 und .308 gibt es Möglichkeiten.
Ich frag mich bei dem Artikel, wo ist der europaweite Widerstand, vor allem bei den Schützen... Das es hier keinen juckt kann ich verstehen. Die einen sind altersmäßig 2025 eh raus, viele hören jetzt schon auf, :rolleyes: und die anderen sind auf dem Standpunkt, es trifft sie nicht. Gibts eigentlich schon Ersatz für die bleierne Eierbecher? Ach ha, stimmt, "Lichtpunkt"....
Oder geh ich davon aus, dass die anderen Mitgliedstaaten in der EU das ganze wieder anders handhaben, sprich: "Schützen macht was ihr wollt....".
 
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Sorry, aber das liest sich für mich wie ein riesengroßer Haufen Bullshit:
Wenn ein Jäger aufhört, scharren schon 2 bis 4 neue mit den Hufen.
Umstellung auf bleifreie Munition? Wo ist das verdammte Problem?
Die Jäger können das bleiverbot noch einigermaßen Händeln. Die Sportschützen (gehöre da auch dazu) sind die gearschten. Mir fällt keine Lösung ein, wie ich meine 2000 Schuß 9 mm pro Jahr mit bleifreier Muni ersetzen kann, damit das von den Kosten her irgendwie im Rahmen bleibt. Und da hab ich die anderen Kaliber (22 lfb!!!) noch nicht mit dazugerechnet
Dann hänge bei deinen 2000 noch eine Null dran.
 
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Die Schußzahl spielt eine Rolle, klar, wird aber irrelevant wenn es eh keinen Ersatz für die Geschosse gibt. Habe Waffen, mit denen ich wenig übe, und oft nur dann zum Wettkampf geh. Das sind dann Kaliber wie 8,15x46R, .38-55, .32-20 oder lapidar mein 7x57 Ordonnanz Gewehr. Da brauch ich 50-100 Schuß im Jahr. Da hilft es nix, wenn es kein Geschoss mehr gibt, dass aus der alten Waffe funktioniert.
Dazu kommt. Ich hab Schützen im Verein, die haben Munition daheim gebunkert, die über das Jahr 2025 hinaus reichen wird. Da wird einigen dann das Kiefer runter klappen. So wie die, die mich jetzt fragen, was war da eigentlich mit den Magazinen. Aber wir sind selber Schuld. Würden wir Golf spielen, ergeben sich solche Probleme nicht.
 
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zu #763
Die EU glaubt, mit dem in keiner Weise begründeten Bleiverbot, etwas für sein Renomme, die Umwelt und die Gesundheit getan zu haben.
Mir kommt das vor wie bei dem Verbot der alten Glühlampe, als die Energiesparlampe als die Lösung aller Probleme "verkauft" wurde, und die LED-Lampen schon bereitlagen.
Die Glühbirnen sind energiemäßig so wenig ein Prpblem gewesen wie es das Bleimetall in Jagdpatronen seit 200 Jahren ist, aber man nimmt "bleifrei" schnell noch mit, bevor wir völlig frei von Umweltbelastungen das Wild (wie dann auch Menschen) totbeamen.
Unsere EU-Abgeordneten haben entweder kein Interesse oder klein Verständnis für die Belange von Jägern und Sportschützen, ist doch alles was mit Waffen zu tun hat dem Mainstream unterworfen, der ja auch die Wähler darstellt.
 
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....die Politik hat wenig Interesse an der Jagd. Wenn, lokal, geht es wie bei uns um "Wildtiermanagement", weil ohne die Monokulturwälder hops gehen.
Am Schießsport hat die Politik Null Interesse. Das ist nur Beiwerk, wenn es z.B. um das medial gut vermarktete Biathlon geht. Der Rest kann doch ersatzlos verschwinden.
Um deshalb versteh ich die Verbände in Europa nicht.
 
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leider ist für die dt. Jägerschaft der Sportschütze offensichtlich ohne Bedeutung.
Das würde ich so nicht sagen. Es gab ja auch die "Allianz". Andererseits sind natürlich die Interessen sehr unterschiedlich, wenn man den Sachverhalt frei von Emotion betrachtet. Wird es eng, braucht es Rationalität und das solltest du wissen.
 
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...frei von Emotion betrachtet.
Frei von Emotionen?
Das Jagdsystem hier bei uns, komplett aufgeben. Umbau hin zu, der Revierinhaber bezahlt einen zur "Schädlingsbekämpfung". Fertig.
Schießsport ist so unnütz wie Schach oder Briefmarken sammeln. Kann von heute auf morgen aufgegeben werden. Der dann frühere Ausübende kann seine Sportgeräte gegen Gebühr den Behörden zur Vernichtung über lassen. Wie auch all jene Ex-Jäger die keine Anstellung gefunden haben. Aus welchen Gründen auch immer. Ggf. war die Ausrüstung veraltet und nicht für bleifrei geeignet....
Problem ist einfach. Dass es da Bürger gibt, die an dem hängen was sie da zur Zerstreuung tun. Die das "leben". Dazu viel Geld und Zeit investieren. Genau die gilt es zu erreichen. Damit sie ablassen von dieser ihrer Zerstreuung und diesem ihren Leben. Zurück zu arbeiten, essen, schlafen und vermehren. Reduziert auch Treibhausgase....
 
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Frei von Emotionen?
Das Jagdsystem hier bei uns, komplett aufgeben. Umbau hin zu, der Revierinhaber bezahlt einen zur "Schädlingsbekämpfung". Fertig.
Schießsport ist so unnütz wie Schach oder Briefmarken sammeln. Kann von heute auf morgen aufgegeben werden. Der dann frühere Ausübende kann seine Sportgeräte gegen Gebühr den Behörden zur Vernichtung über lassen. Wie auch all jene Ex-Jäger die keine Anstellung gefunden haben. Aus welchen Gründen auch immer. Ggf. war die Ausrüstung veraltet und nicht für bleifrei geeignet....
Problem ist einfach. Dass es da Bürger gibt, die an dem hängen was sie da zur Zerstreuung tun. Die das "leben". Dazu viel Geld und Zeit investieren. Genau die gilt es zu erreichen. Damit sie ablassen von dieser ihrer Zerstreuung und diesem ihren Leben. Zurück zu arbeiten, essen, schlafen und vermehren. Reduziert auch Treibhausgase....

Das ist doch alles ÜBERHAUPT noch nicht "spruchreif". Warum macht man sich denn permanent das Leben schwer, indem man sich den Untergang "herbei redet"?

Es wird auch niemand für "Schädlingsbekämpfung" bezahlt und das wird es auch nicht geben.

Aber es ist natürlich schon auch logisch, dass wir Jäger (m,w,d) nicht "außerhalb" der Gesellschaft stehen und einem Wandel unterliegen, wie die Gesellschaft als Solches und unsere gesamten Lebensbereiche.

Nach derzeitigen Prognosen ist alles möglich. Vom "relativ sicheren Untergang der Jagd" bis hin zu einem "bleibt relativ stabil so, wie gehabt". Und diese vermaledeite Bleidebatte ist doch so sinnlos, wie ein Kropf. Ihr tut alle so wie "Todkranke", die ihr Ende 24/7 bedauern und mit jedem verstrichenen Tag den guten Wein im Keller für die Erben zugänglicher machen, anstatt ihn selbst zu saufen, weils eh scho wurscht is ......

Das Beste, was DU machen kannst, ist, mit BEIDEN Stimmen die Partei wählen, die die meisten Jäger in einer Partei hat, die höchstwahrscheinlich mitregieren wird, guten Wein trinken und abwarten ....
 
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Zurück zu arbeiten, essen, schlafen und vermehren. Reduziert auch Treibhausgase....

DAS reduziert die Treibhausgase sicher nicht (speziell die Vermehrung)
Der Weg des stetigen Wachstums ist imho ein Irrweg (aber anderes Thema)
Ansonsten stimme ich Dir zu, und merke grad, das mein Sarkasmusdetektor zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt.
 
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... und merke grad, das mein Sarkasmusdetektor zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt.
;)

Das ist doch alles ÜBERHAUPT noch nicht "spruchreif". Warum macht man sich denn permanent das Leben schwer, indem man sich den Untergang "herbei redet"?

Nachdem ich immer mehr merke, was ich zwar früher schon befürchtet habe, dass die Mehrheit der Schützen und Jäger in einer Art Wolkenschloss leben. Und es immer erst erfassen, wenn es zu spät ist. So versuche ich auf die Lage "überspitzt" beleuchtet aufmerksam zu machen. Wie "schlimm" es um die "Sache" steht, hab ich heute wieder bei einem Wettkampf gesehen. Da wurde die letzten Monate cortonabedingt lamentiert, dass man nix durchführen kann. Und findet sich dann ein Verein der ein Großkaliberschießen mit Ordonanzegewehren abhält, dann kommen keine Leute. Ich war zu Beginn des Schießtags der erste Teilnehmer. 2 Stunden später waren wir dann ganz 5...
Und glaub mir ich hab mein Kreuzl schon an der richtigen Stelle gemacht.
 
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Dann hänge bei deinen 2000 noch eine Null dran.
Ja mei, sieh es doch einfach mal positiv und steck die Kohle in die Altersvorsorge. Dann brauchst du nit so lang arbeiten und / oder du kannst als Ruheständler / Privatier längere (Jagd) Reisen buchen. Wo Schatten ist, ist auch immer Licht und auch du kannst den Taler nur einmal ausgeben.

Ich habe mir einmal ausgerechnet (für Worst Case bei der Wahl), dass ein durchschnittlicher Pächter und Pillenstopfer im urbanen Umfeld bei entsprechenden Verboten in D zw. zwei und sechs Monaten von dem eingesparten Geld im jagdlichen Ausland verbringen könnte.

Du, als jagender Rentner hätt ich da bei Gott aber schlimmere Albträume. Das Schlimmste ist nach wie vor, in die Zukunft ohne Geld hinein leben zu müssen, aber mit ein bisserl Zaster im Laster kann man sich das schon ganz kommod auch jagdlich einrichten.

("Ironiemodus ein")
Also Kopf hoch, so lang, bis "die Grünen hängen", muss die Jagd nicht ruhen. :cool::ROFLMAO:
Ich glaub, die Chemnitzer Richter sahen das womöglich ähnlich. ("Ironiemodus aus")
 
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;)



Nachdem ich immer mehr merke, was ich zwar früher schon befürchtet habe, dass die Mehrheit der Schützen und Jäger in einer Art Wolkenschloss leben. Und es immer erst erfassen, wenn es zu spät ist. So versuche ich auf die Lage "überspitzt" beleuchtet aufmerksam zu machen. Wie "schlimm" es um die "Sache" steht, hab ich heute wieder bei einem Wettkampf gesehen. Da wurde die letzten Monate cortonabedingt lamentiert, dass man nix durchführen kann. Und findet sich dann ein Verein der ein Großkaliberschießen mit Ordonanzegewehren abhält, dann kommen keine Leute. Ich war zu Beginn des Schießtags der erste Teilnehmer. 2 Stunden später waren wir dann ganz 5...
Und glaub mir ich hab mein Kreuzl schon an der richtigen Stelle gemacht.

Ich bin jetzt kein Sport- u. Wettkampfschütze, aber selbst wenn ich einer wäre, kämen Menschenansammlungen privater Natur bei mir eher auch ganz hinten in der Prio - Liste.

Zudem dürften die "Vorbereitungen" bei vielen Schützen wg. den Corona-Maßnahmen nicht optimal gewesen sein. Kost also blos Geld und bringt nix. Entweder man spielt ganz oben mit oder es langweilt. Nur zwecks Gesäusel und vereinsmeiern würde ich auch nicht hinfahren wollen ...
 
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....mir geht es da mehr um den Spaß und dass man sich mal wieder mit den anderen messen konnte. Wo "oben" soll ich mitspielen. Im BDS gab es heuer keine Wettkämpfe. Letzter Wettkampf war Bezirksmeisterschaft 2020. Dann wurde alles abgesagt. Da ist man als GK Schütze schon froh, wenn es Vereine gibt, die solche offenen Wettkämpfe veranstalten. Beim BSSB gab es letztes Jahr noch ne Gaumeisterschaft, dann war sense. Heuer gab es nur eine Bayerische und Deutsche. Quali über Vereinsmeisterschaften... Guter Witz. Gerade planen wir GAU 2022, Bezirk steht jetzt schon fest, fällt aus.
Also. Wohin nach oben soll es gehen. Mir ging es immer schon nur um's schießen und treffen. Vereinsmeierei weniger. Bei vielen Schützen hab ich aber den Eindruck, dass es umgekehrt ist. Ich für meinen Teil hab heute Stempel 41 und 42 ins Schießbuch bekommen. Dienstag ist mal wieder Training LW meines BDS Vereins, BSSB lass ich die Woche ausfallen, da hab ich auch schon 18 Einträge in der Vereinswertung in drei Disziplinen. Und in 14 Tagen ist im Schwäbischen ein Ordonnanz Schießen. Da muss ich noch Patronen laden.
Es gibt also auch für die Schützen in den unteren Ligen genug zu tun "sportlich". Wenn man will. Ich kenne aber genug, seit Corona, die noch nicht ein mal am Stand waren... Und zu "Menschenansammlungen". Ich war ja nun viel unterwegs schon. Ist alles machbar. Auch fällt man sich unter den Schützen nicht mit bussibussi um den Hals. Und bei Ständen im Freien ist das eh kein Problem. Da gibt es schlimmeres. Meine Mama ist gestern mit dem ICE nach Köln, erstmal ein zu kurzer Zug, Platzreservierungen wurden darauf hin aufgehoben. Und unterwegs hat man noch 250 Passagiere vom davor liegen gebliebenen ICE aufgegabelt. War wohl sehr kuschelig.
Aber wie gesagt, wem es "ernst" ist, halbwegs mit seinem Hobby. Und dem auch was daran liegt. Der findet Mittel und Wege. Die Vereine haben heuer im Schnitt Mai/Juni wieder auf gemacht. Ich gab schon im März geschossen. Es gab immer welche die Lösungen gefunden hatten....wo ein Wille, da ein Schießstand.
 

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