[Bleihaltig] Beratung .308 weite Distanzen und rasant

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#16
Was haltet ihr von der Nosler Partition?
Ist für schweres/schusshartes Wild konzipiert, nicht für weiche Füchse.
Hornady bietet allgemein gute & bezahlbare Munition. Das SST wurde ja genannt.


Die Frage ist: Was ist für dich ne weite Entfernung?

Fuchs auf 10-120m sehe ich nicht als Problem. Auf 200m ist es aber schon ein sehr kleines Ziel welches du treffen möchtest.
 
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#17
Mein persönlicher Favorit wäre die .300 Win Mag mit S&B Teilmantel aus einer Waffe mit Niggeloh Gewehrrriemen.

Wieder mal ein echtes Faden Highlight, unverändert seit gefühlten tausend postings in den letzten 20 Jahren. Gesucht wird ein bleihaltiges Geschoss für Alltagswild aus einer .308 in Massenproduktion :ROFLMAO:

Am besten wieder mal die theoretischen Antworten und die Vorschläge auf nichtgestellte Fragen.

Vermutlich braucht der TS die nächsten 30 Jahre um alle Vorschläge auszuprobieren, anhand seiner erzielten Strecke zu bewerten und die unterschiedlichste Munition aus seiner Waffe zum Fliegen zu bekommen. Blöderweise wechselt er nach 3 Jahren in ein anderes Revier und stellt die gleiche Frage mit den Attributen 30-06, bleifrei und Kurzdistanz.

P.S.
Vorher gibt ihm sein Pächter in einem schwachen Moment noch ein Stück Rehwild frei, was die bisherige Diskussion wegen möglicher Entwertung und Fluchtstrecke auf den Kopf stellt.
 
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#18
Ist für schweres/schusshartes Wild konzipiert, nicht für weiche Füchse.
Hornady bietet allgemein gute & bezahlbare Munition. Das SST wurde ja genannt.


Die Frage ist: Was ist für dich ne weite Entfernung?

Fuchs auf 10-120m sehe ich nicht als Problem. Auf 200m ist es aber schon ein sehr kleines Ziel welches du treffen möchtest.
(y) Würde ich auch meinen.
Die Überlegung einen Fuchs auf 200 + X Meter noch erlegen zu wollen ehrt natürlich den engagierten Jungjäger. Aber in der Praxis ist er sicher gut damit beraten den Anblick eines solchen Fuches unter "Aha, den gibts auch noch." zu verbuchen und über Luderplätze etc. Einfluss auf die Schussentfernung zu nehmen um ihn später zu kriegen.

Das Hornady SST wird sicher funktionieren. Ebenso wie das "normale" Accubond auch.
Ich persönlich würde zum Norma Oryx (165 grs) raten.
Man muss sich keine Gedanken über Sauen machen, Rehwild (wenn es mal freigegeben wird oder anderswo eine Einladung besteht) sieht in aller Regel auch manierlich aus. Und alle Füchse die ich in der .308 damit geschossen habe wären gut zu verwerten gewesen und lagen am Platz.(y)
Für einen Wiederlader, den der Threadstarter ja an der Hand hat, sollte es kein Problem sein das Oryx auf Präzision zu bringen. Ich hatte noch in keinem Kaliber Schwierigkeiten damit.

Mein Rat mag sich etwas bieder anhören, er ist meiner Meinung nach aber der, der dem Anfänger mehr Frust erspart als diverse andere "Speziallösungen".
 
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#19
Also, ich habe lange mit dem Savage Precision Carbine gejagt, der ist mit Deiner Waffe vergleichbar.

Meine beste Laborierung war das Nosler Accubond in 150 Grains, wobei weit maximal 250 Meter sind.

Das Longrange ist keine gute Wahl, da es deutlich weicher ist; Long ist bei dem Amis auch mal eben über 500 Meter.

AMAX oder SST sind nicht schlecht, aber das AMAX wird nicht mehr hergestellt und beide Geschosse sind auf kurze Distanzen geradezu verheerend auf Rehwild!

Das Nosler Partition schiesst nicht aus allen Waffen gut und es gibt auch immer ne ziemlich Bleikrümelei im Wildkörper.

Ich finde das Accubond einfach besser. Leider, denn überteuert sind die auch.
 
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#20
Es geht um Raubwild/-zeug und Schweine. Zumindest bei uns bietet sich hier wenig Möglichkeit, diese bei bestem Licht zu sehen. Insofern, was ist auf weite Entfernung?? Knapp über Kirrungs- Luderdistanz ist noch nicht LR.
 
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#21
Ich habe nochmal die Ausgangsfrage gelesen und den Schwerpunkt auf die Räuber.
Da spricht vieles für eher weiche Geschosse, die gut ansprechen. Damit wird auch der Frischling fallen. Schwere Sauen sind wohl eher die Ausnahme - obwohl auch die meist mit einem Teilmantel fallen (wobei dann der fehlende Ausschuss Probleme bereiten kann. Aber der Finger kann ja auch mal gerade bleiben. Grenzen gibt es immer).

Günstig (viel Schießen üben!) und präzise muss es sein und nicht unbedingt ein Premiumgeschoss. Im Bereich Teilmantel gibt es von Hornady, Sierra und Speer eine breite Palette an Geschossen, die sehr preiswert sind. Speer HotCor oder GrandSlam sind noch nicht genannt. Sierra GameKing ist auch eine Variante.
Liegt preislich unter dem, was eine Packung Cineshot kostet.

Und wenn dann wieder erwarten mehr Sauen kommen und sich die Präferenz Richtung Verwertung von Wildpret ändert, dann kann man immer noch nachbessern.
 
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#22
Mein Reden, @KHH . (y)
Sehen kann man Füchse durchaus auch Nachts weiter, insbesondere wenn man in einer Region daheim ist wo Schnee auch liegen bleibt.
Aber einen sicheren Schuss auf 150 + X (um die GEE einer "normalen" .308 mal an einem beliebigen Wert festzumachen) antragen zu wollen würde ich keinem Jungjäger empfehlen.
Erstmal selber erleben wie "klein" so ein Fuchs bei Nacht schon auf 50 - 100 m sein kann, dann erübrigt sich der Wunsch, so gut er auch vom Fragenden gemeint war.

Nicht wahnsinnig machen lassen. Man kriegt die Füchse auch näher (ran). ;)
 
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#24
Danke für die ganzen Hinweise!

Mein weitester Fuchs war auf 120m. Ich würde aber auch gerne zuverlässig weiter "rauslangen" können.

ich werde dann wohl erstmal das sst probieren.
 
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#25
Mein weitester Fuchs war auf 120m. Ich würde aber auch gerne zuverlässig weiter "rauslangen" können.
Dan würde ich an deiner Stelle wie folgt vorgehen:

- Mun kaufen & einschiessen.
- Im Revier ne Kanzel/Hochsitz mit gutem Kugelfang (und etwas Abseits gelegen) suchen und auf 170/200/220m Fuchsscheiben aufstellen & so üben. Kannst du als Kontrollschuss sehen.
Vielleicht nicht gerade 100 Schuss verballern sondern 1-2 pro Scheibe.


Vertrauen in deine Büchse ist wichtig.
Wir schiessen auf ein Lebewesen, da ist der Aufwand mehr als vertretbar.
 
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#26
Du solltest bedenken, dass die 308 auch mit 125gr nicht bedenkenlos >200m eingesetzt werden kann. Irgendwann fängt halt der Bereich an, in dem die TPL kompensiert werden muss. Und da würde ich mir wg Geschosswirkung wenig Sorgen machen. Da reicht auch ne kleine 222 (natürlich nicht für Sauen). Aber wann kommen einem denn auf 200-300 oder mehr Meter die Füxe, dass man sie auch noch sauber beschiessen könnte? Da seh ich die mit der Wärmebildkamera und weiss, dass ich den Locker einsetzen kann.
 
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#27
.308 ist viel zu schwach. Man sollte zu 8x57 is wechseln.
Ich wundere mich ohnehin wieso hier niemand hinterfragt ob das Damenkaliber überhaupt taugt, um auf weitere Entfernungen Sauen umzuhauen. Das wird hier doch in unzähligen postings schon auf Kurzdistanz bezweifelt :eek: und IMMER geraten Reserven vorzuhalten falls der Treffer mal 3cm daneben sitzt.
 
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#28
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#29
Vom 10-er Drall her geht alle bis 180grs normalerweise. Ansonsten hilft nur die gewählte Munition aus deiner Waffe testen.
 
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#30
Willst du den Fuchs verwerten, lass die Finger vom SST.
Ich habe schon zu viele damit erlegt die ich "angezogen" vergraben habe.
Präzision hatte ich bisher mit allen SST, egal ob 6,5 - 7 - 7,62 oder 8mm.

Wenn du eh einen Wiederlader hast, freie Auswahl...
 
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