brandenburg-privatfirma-soll-problemwoelfe-fangen-und-entnehmen

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#1
Mitarbeiter eines privaten Unternehmens, die in fremden Revieren Fallen stellen oder gar mit der Waffe auf “Problemwölfe” ansitzen – möglicherweise müssen sich Brandenburger Jäger an diese Vorstellung gewöhnen.

Man darf mit Spannung erwarten wie zukünftig eine private Firma die Vergrämung, den Fang und auch die Tötung von „Problemwölfen“ ohne hoheitliche Befugnisse im Land Brandenburg übernehmen soll.
Wie ist die Restlage ausserhalb staatlicher Liegenschaften zu bewerten ? Was geschieht sollte in Bereichen mit "privatem" Jagdausübungsrecht ein dem Jagdrecht unterliegendes Tier in diese Falle geraten. Welche Befugnisse hat diese private Firma beim Führen von Waffen in privaten Revieren, wie sind die Fragen der Haftung
geregelt ?
Das Ganze erinnert an ein Editoral von Hornung vor einiger Zeit mit dem Titel " Der Wolf als trojanisches Pferd in den Revieren".

>>Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) hat einem Medienbericht zufolge eine Privatfirma damit beauftragt, sogenannte Problemwölfe zu fangen und zu entnehmen. Im November 2017 hatte das Land eine Ausschreibung für einen Werkvertrag zur “Ermittlung und Bewertung verhaltensauffälliger Wölfe und Vergrämung, Fang und Entnahme verhaltensauffälliger Wölfe im Land Brandenburg” ausgeschrieben (JAWINA berichtete). Nach Informationen von JAWINA hat sich das Forum Natur Brandenburg (FNB) an der Ausschreibung beteiligt und angeboten, in Zusammenarbeit mit den FNB-Mitgliedsverbänden, insbesondere dem Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) und dem Berufsjägerverband Brandenburg, die ausgeschriebenen Dienstleistungen mit je drei qualifizierten Beauftragten pro Landkreis zu übernehmen – und zwar kostenneutral. Insofern stellt sich die Frage, inwieweit die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen an eine Privatfirma mit den Ausschreibungsrichtlinien des Landes Brandenburg und der EU in Einklang zu bringen ist.
brandenburg-privatfirma-soll-problemwoelfe-fangen-und-entnehmen<<

http://www.forum-natur-brandenburg.de/wolfszentrum-gross-schoenebeck/2421
 
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#2
Esel, Lamas, Herdenschutzhunde, E`Zäune, Drohnen....Quads....

Das sind alles nur unpraktikable Fieberphantasien in einer überhitzten, realitätsfern geführten Debatte.

Die unausweichliche Entwicklung in Richtung einer Aufnahme ins Jagdrecht und den Abschuss (äh...finale Entnahme für die zartbeseiteten unter Euch) bestimmter Kontingente vor Augen, versuchen hier bestimmte Interessensgruppen nochmals Profit aus der Verzweiflung der Poltiker vor dem Offensichtlichen zu schlagen.

Die Halbwertszeit solcher "Lösungen" verkürzt sich von mal zu mal. Aber, man kanns ja mal probieren..

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein Wolf, der in Größenordnungen Schafe und Kälber reisst nicht viel "verhaltensauffälliger" ist, als ich auf dem Rückweg zur Autobahn, wenn ich mir beim McDrive noch schnell einen Cheesburger und ein Milchshake hole... da werden die mit drei Beauftragten nicht weit kommen... :ROFLMAO:

 
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scaver

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#3
Wenn der Staat meint, das SEK müßte Deine Bude stürmen, dann muß Du das hinnehmen, obs Dir passt oder nicht. Nun ist es aber so, dass unsere Polizei wesentlich gründlicher im Vorfeld plant als die Jungs, die für die Wolfsshow zuständig sind. Ein SEK Unfall ist also eher unwahrscheinlich solange Du ein braver Bürger bist. Jäger sind das schon von wegen dem Zuverlässigkeitgebotes. Hinnehmen musst Du es aber trotzdem. Bezüglich der Jagd ist es Gefahrenabwehr gleichwohl, da muss das Privilig des Jagdrechtes hintanstehen. Die guten Zeiten diesbezüglich sind seit dem Mauerfall vorbei.
sca

fangen und nach Bayern bringen, da hats viel zu wenig Wölfe.
 
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#4
Wenn der Staat meint, das SEK müßte Deine Bude stürmen, dann muß Du das hinnehmen, obs Dir passt oder nicht. Nun ist es aber so, dass unsere Polizei wesentlich gründlicher im Vorfeld plant als die Jungs, die für die Wolfsshow zuständig sind. Ein SEK Unfall ist also eher unwahrscheinlich solange Du ein braver Bürger bist. Jäger sind das schon von wegen dem Zuverlässigkeitgebotes. Hinnehmen musst Du es aber trotzdem. Bezüglich der Jagd ist es Gefahrenabwehr gleichwohl, da muss das Privilig des Jagdrechtes hintanstehen. Die guten Zeiten diesbezüglich sind seit dem Mauerfall vorbei.
sca
Haben Sie die Überschrift gelesen? Da steht nichts von SEK, dort steht etwas von einer privaten Firma!
 
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#5
:ROFLMAO:......:ROFLMAO:.....:ROFLMAO:

Absurd. Aber zumindest hat man die Verantwortung abgegeben, (Man tut was)
 
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#6
Wenn die Jäger die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht ablehnen um sich dann um die Bejagung der Wölfe zu kümmern, müssen sie sich jetzt nicht wundern wenn ihnen andere vor die Nase gesetzt werden.

Vielleicht findet jetzt mal ein Umdenken in der Jägerschaft statt.

Nur wir sind für die Bejagung der Wildtiere zuständig!

TH
 
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scaver

Guest
#8
Haben Sie die Überschrift gelesen? Da steht nichts von SEK, dort steht etwas von einer privaten Firma!
Das war ein Beispiel dafür, dass der Bürger in bestimmten Bereichen die Einschränkung seiner Rechte ertragen muß, ob dies durch Beamte oder Private Einsatzkräfte erfolgt ist dabei egal.

Das wirklich schlimme an der Sache ist, dass das der Steuerzahler bezahlen muß. Und das wird richtig teuer, weil das identifizieren und fangen eines bösen Wolfes ist zeitintensiv, ergo sau teuer. Und mit den Wolfschützern müssen die sich auch erst mal rumschlagen. Das sollte man sich in aller Ruhe mal ansehen. Stört natürlich den Jagdbetrieb, senkt die Jagdpacht, blockiert Wildschadenmanagement und erhöht Verbiss. Eine Rechtschutzversicherung sollte man schon mal abschliessen.
sca
 
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#9
Esel, Lamas, Herdenschutzhunde, E`Zäune, Drohnen....Quads....

Das sind alles nur unpraktikable Fieberphantasien in einer überhitzten, realitätsfern geführten Debatte.

Die unausweichliche Entwicklung in Richtung einer Aufnahme ins Jagdrecht und den Abschuss (äh...finale Entnahme für die zartbeseiteten unter Euch) bestimmter Kontingente vor Augen, versuchen hier bestimmte Interessensgruppen nochmals Profit aus der Verzweiflung der Poltiker vor dem Offensichtlichen zu schlagen.

Die Halbwertszeit solcher "Lösungen" verkürzt sich von mal zu mal. Aber, man kanns ja mal probieren..

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein Wolf, der in Größenordnungen Schafe und Kälber reisst nicht viel "verhaltensauffälliger" ist, als ich auf dem Rückweg zur Autobahn, wenn ich mir beim McDrive noch schnell einen Cheesburger und ein Milchshake hole... da werden die mit drei Beauftragten nicht weit kommen... :ROFLMAO:

Kognetive Dissonanz ? So sieht ein Kommentar aus der mit Schaum vor dem Mund geschrieben wurde ohne mit einem Wort auf das Thema dieses Fadens einzugehen. Ganz grosses Kino !

Das war ein Beispiel dafür, dass der Bürger in bestimmten Bereichen die Einschränkung seiner Rechte ertragen muß, ob dies durch Beamte oder Private Einsatzkräfte erfolgt ist dabei egal.
sca
Seit wann haben private Firmmen hoheitliche Befugnisse ?
 
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scaver

Guest
#10
Weil man diese ihnen zuschreibt, wobei eine Wolfsentnahme ist so hoheitlich auch nicht. Es wird eine Privatfirma machen. Es gibt keine Staatsbeamte dafür. Die Bundeswehr lässt ja auch die Panzer privat pflegen, Munitionsbunker, Rakensilos und Radaranlagen privat bewachen.
sca
 
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#12
Zumindest ein Ansatz. Und wenn der erste Wolf nun von einer WfFF . (Wolffangfachfirma)...gefangen ist, wird natürlich eine DNA Untersuchung durchgeführt.
Ob, was, und ob es dieser böse Wolf auch nun ist.... Kosten bis dahin 5-10 T Euro...
Blöd dann nur wenn sich der vermeintliche Wolf, als Waldi der Dackel von Oma Erna entpuppt ....
Aber egal. der Wille zählt.
 
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#14
Esel, Lamas, Herdenschutzhunde, E`Zäune, Drohnen....Quads....

Das sind alles nur unpraktikable Fieberphantasien in einer überhitzten, realitätsfern geführten Debatte.

Die unausweichliche Entwicklung in Richtung einer Aufnahme ins Jagdrecht und den Abschuss (äh...finale Entnahme für die zartbeseiteten unter Euch) bestimmter Kontingente vor Augen, versuchen hier bestimmte Interessensgruppen nochmals Profit aus der Verzweiflung der Poltiker vor dem Offensichtlichen zu schlagen.

Die Halbwertszeit solcher "Lösungen" verkürzt sich von mal zu mal. Aber, man kanns ja mal probieren..
...
d'accord

...
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein Wolf, der in Größenordnungen Schafe und Kälber reisst nicht viel "verhaltensauffälliger" ist, als ich auf dem Rückweg zur Autobahn, wenn ich mir beim McDrive noch schnell einen Cheesburger und ein Milchshake hole... da werden die mit drei Beauftragten nicht weit kommen... :ROFLMAO:

Dann wollen wir für dich mal beten, dass Burger King dich nicht auch als "Wettbewerbsfresser" mit einem privaten Rollkommando zwecks Entnahme bedenkt. :rolleyes:
 
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