Brandenburg will Jagd wegen Corona verbieten

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#1
Offiziell heißt es in einem Schreiben aus dem Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (liegt BILD vor): „Unter Berücksichtigung des Annährungs-/Kontaktverbotes ist die Einzelansitzjagd ab sofort de facto kaum noch ausübbar, da der Mindestabstand von 1,5 m zu Begleitpersonen nicht eingehalten werden kann. Das betrifft insbesondere die jagdlichen Handlungen nach dem Schuss, wie Nachsuche, Wildbergung, Versorgung, Trichinenprobe bei Wildschweinen und Abgabe an den Wildhandel.“Das Verbot ist aber auch in Hinsicht auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) nicht sinnvoll. Torsten Reinwald zu BILD: „Das Vorhaben ist eine Katastrophe in Hinblick auf die ASP-Prävention. Denn die ASP ist nur noch zwölf Kilometer von der sächsischen Grenze zu Polen entfernt. Deswegen wird dieses Bundesland die Jagd nicht einschränken. Im Übrigen genauso wie alle anderen Bundesländer auch. Bis auf Brandenburg. Wir müssen bundesweit so viele Wildschweine wie möglich erlegen, damit sich das Virus im Ernstfall nicht weiter ausbreiten kann.“
https://www.bild.de/politik/inland/...ef=https://l.facebook.com/&wt_t=1585060747850

Als betroffener Pächter kann ich nur den Kopf schütteln
 
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#6
Mal genau lesen. Das ist eine Empfehlung zur Solidarität.
Der LJV hat die Frau StSin auch schon angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Der Herr Dr. hat wohl mal wieder eine seiner eigenwilligen Anwandlungen gehabt.

Punktum, kein Verbot, auch wenn die OJB (ohne jede Entscheidungsgewalt dazu) gern Hinweise geben möchte.
Noch dazu unter völliger Verlennung der Sachlage, bzgl Kontakt und Einzeljagd.
 
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#11
..... die sollen sich mal auf ihren Geisteszustand hin untersuchen lassen, schlimm wenn Inkompetenz und Dummheit regiert, bin gespannt auf die Bauerngesichter, wenn se ihr Grünland mit der Mistgabel verteidigen müssen.......:D
hoppel61
 
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#12
Bin auch davon betroffen und kann, trotz beruflich und privat überzeugter Unterstützung des Quarantäne Gedankens, hier nur den Kopf schütteln.

Ich kann mir, besonders zur aktuellen Jahreszeit (Sauenpirsch beim kommenden Mond oder Ansitz am Wechsel) kaum etwas isolierteres vorstellen, als die abendlich/nächtliche Jagdausübung.

Selbst joggen, Hunde gassi führen etc erscheint mir dort wensetlich Risiko-behafteter.

In der neuen Landesregierung schlägt die grüne Kompetenz erste Purzelbäume....

 
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