Brauchbare Trick’s fuer das wiederladen von Gewehrpatronen ---Separation Grove Checker Tool

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Brauchbare Trick’s fuer das wiederladen von Gewehrpatronen.

Ich nenne dieses selbstgefertigte werkzeug Separation groove checker.

Die meisten Wiederlader lernen, wissen oder finden es raus den harten weg, dass Huelsen nicht unbeschraenkt halten. In guten Patronenlagern halten nicht heiss geladene Standart Patronen 8 mal und mehr wiederladen aus, Magnum Patronen oft nur 4 mal.

Das problem ist dass bei jedem Schuss die Huelse laenger wird und innen etwa 10 mm hoch vom Stossboden sich eine Rille bildet die nach jedem Schuss tiefer wird und letzlich zum abreissen dess Stossbodens fuehrt im moment wenn man die abgeschossene Huelse herrausrepetieren will. Schlimstenfalls bleibt der vordere teil der Huelse im Lager was es unmoeglich macht eine neue Patrone ins Lager zu bekommen. Das bedeutet dann ein besuch beim Buechsenmacher, beim angriff eines lebensgefaehrlichen Tieres das ende des Jaegers.

Das geuebte Wiederlader Auge erkennt die Rille als Glanzring aussen an der Huelse und schmeisst die Huelse weg.

Ein schnellerer und sicherer weg ist mit einem stueck Draht das am ende eine 90 grad winkel hat und scharf zugespitzt ist, den Draht in die Huelse einfuehren dann kann man wenn die Rille schon angefangen hat sich zu bilden das sofort durch hacken spueren und Weiss die Huelse ist Schrott.

Anbei ein Foto das meinen selbstgefertigten Draht zeigt. Der scharfgeschliffene Hacken zeigt wo etwa die Rille in der Huelse zu finden ist.

Cheers
 

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wegen ´ner abgerissenen Hülse muß man nicht zum BüMa laufen, es sei denn, man (Mann...) hat 2 linke Hände ;-)
Verschluß raus, passenden Dübel in die Hülse schieben (muß einigermaßen stramm sitzen), Schraube mit langem Schraubendreher in den Dübel drehen, bis sie fest wird in demselben, dann Putzstock von der Mündung her in den Lauf schieben und das ganze rausdrücken / ...klopfen.
 
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sinnvoller wäre es, den Verschlussabstand klein zu halten, d.h. unter 0,1mm. Aber dazu braucht es natürlich eine Fertigung, die auf soetwas achtet.
 
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Ich lade meine 8x68 S seit 40 Jahren mit Pressladung aber eine gerissene Hülse hab ich noch nie gesehen. Auch keinen Rand. Und die Hülse kürzen muss ich höchstens nach 10x laden. 2/10el. Halten tun die Hülsen viel länger. Entweder ist an Deinem Patronenlager was faul oder der Verschlussabstand. Was hast Du für Hülsen? Extra billig? Ich lade RWS und die halten ewig.
 
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wegen ´ner abgerissenen Hülse muß man nicht zum BüMa laufen, es sei denn, man (Mann...) hat 2 linke Hände ;-)
Verschluß raus, passenden Dübel in die Hülse schieben (muß einigermaßen stramm sitzen), Schraube mit langem Schraubendreher in den Dübel drehen, bis sie fest wird in demselben, dann Putzstock von der Mündung her in den Lauf schieben und das ganze rausdrücken / ...klopfen.

Guter Tip, werde das sicherlich ausprobieren. Bislang benutzte ich einen Gewindeschneider mit angeschweisster verlaengerung.

Die Problemwaffen sind Lee Enfield in .303 die wir unseren Indianischen Guides leihen. Fast immer schlampig gearbeitete Patronenlager. Neue Huelse haelt 3-4 mal dann ist sie feretig.
Patronen muessen fuer verschiedene Repetierer passen deswegen werden die Huelsen ganz kaliebriert.

Cheers
 
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@Rocky Mountains
I would set up my die, so it would headspace on the shoulder of your 338 and not the belt. Dann kannst du deine Huelsen auch laenger verwenden .
Nicht wenige Jagdgaeste aus den USA fuehren auch .338 WM. So mancher war schon froh wenn er sich ein "paar" Patronen von mir "leihen" durfte nachdem er nach einer wilden schiesserei ueberraschend mehr Patronen verbraucht hat als er je fuer moeglich gehalten haette.

Cheers
 
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Deine Enfield scheint ja eigentlich schrottreif zu sein.
 
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die Lee-Enfield waren hierorts bei den Sportschützen für geradezu abenteuerlich grosse Verschlussabstände bekannt - und werden deshalb auch nicht mehr genutzt. Da war 0,5 bis 1,0mm völlig normal und jeder rätselt, wie sowas durch die Beschussprüfung kommen konnte.
einzig bekannt Abhilfe nur halskalibrieren und Schulter nur *minimalst* zurücksetzen.
 
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Ich lade RWS und die halten ewig.
Ich lade für 3 Waffen in 8x68S. Hülsen fast nur RWS. Forster BR-Matrize.
Aber die 8x68S ist bei mir die Hülse, die ich am öftesten ablängen muss.
Allerdings lade ich nur Jagdladungen und keine schaumgebremsten Scheibenladungen.
Darum wundert mich obige Aussage ....

WTO
 
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Die Problemwaffen sind Lee Enfield in .303 die wir unseren Indianischen Guides leihen. Fast immer schlampig gearbeitete Patronenlager. Neue Huelse haelt 3-4 mal dann ist sie feretig.
Patronen muessen fuer verschiedene Repetierer passen deswegen werden die Huelsen ganz kaliebriert.

Cheers

Wenn Du schon "gefährliche Tiere" erwähnst: entweder nicht wiederladen, die Lager egalisieren (keine Ahnung, ob das bei euch erlaubt ist) oder die Teile austauschen. Das wäre schon zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste meine bevorzugte Variante.
 
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selbst die teuerste Hülse bildet diesen Ring und reisst über dem Boden ab, wenn der Verschlussabstand zu gross ist. Deshalb ist der Tip von Greg goldrichtig.
Genau so isses
head separation kommt davon dass beim Kalibrieren die Matrize nicht korrekt eingestellt,das heisst die Schulter wird mehr als
0,002" Zoll zurückgesetzt und hat nichts mit wiederholtem Abfeueren zu tun.Bei Wiederladekursen das Problem anzusprechen und erklären wär wiederum zuviel verlangt.
Soviel zur Sache :
https://www.youtube.com/watch?v=htvk1UYOXm8
Peterson in 6XC- SRP , .243Win-SRP , .308Win-SRP alle schon über 15 mal abgefeuert und sind noch wie neu,wenn man den Bodenabstand nicht beachtet zerlegt sich jede Hülse früher oder später.
MfG N_F
 

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