Brennweitenvergleich Analog / Digital

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#1
Moin,

entspricht ein 300er von "Früher" einem 300er von "Heute" ?

Mein 80 - 200er von "Damals" war immer top.

Wurde das 1:1 übernommen ?
 
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#2
Ohrenhund hat gesagt.:
Moin,

entspricht ein 300er von "Früher" einem 300er von "Heute" ?

Mein 80 - 200er von "Damals" war immer top.

Wurde das 1:1 übernommen ?
:shock:

Ja, aber die Größe des Sensors macht den Unterschied. Sollte aber allgemein bekannt sein.

Bei APS-C Format hast du eine Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 - 1,6.

Und viele neue Objektive für DSLR funktionieren nicht mehr am Kleinbild, weil sie für das APS-C gerechnet sind.
 
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#3
Wenn die "NEUEN" 18 - 55mm haben, was ist das in "Früher" ?

Lohnt es Leica R4 Objektive mit einem Adapter auf einen neuen digitalen CANON Body zu montieren ?
 
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#4
Ohrenhund hat gesagt.:
Wenn die "NEUEN" 18 - 55mm haben, was ist das in "Früher" ?

Lohnt es Leica R4 Objektive mit einem Adapter auf einen neuen digitalen CANON Body zu montieren ?
Ich weiß nicht auf was sich das 18-55 bezieht, aber ich denke es wird KLB sein. Also an einer APS-C dann eben mal 1,6 (Canon)... ist also so um die 28mm - 90mm reale Brennweite am APS-C.

Canon ist prädestiniert für alte Objektive (Auflagemaß). Es gibt auch viele Adapter. Und ich denke für die R4 Objektive gibt es auch einen Adapter. Einfach bei ebay schauen. Sollte es einen Adapter geben, dann hast du schon mal schöne Objektive zum Filmen.
 
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#5
Ich würde davon abraten, für die "normale" Fotografie alte Objektive an neue Kameras zu adaptieren. Insbesondere nicht an Kameras mit 1.3 bis 1.6fachem Sensor.

Im angesprochenen Brennweitenbereich findet man besonders günstige, speziell für die digitalen Bodys gerechneten Objektive.

Welchen Body hast Du denn, und welches Leica-Objektiv?

Ein hervorragendes Objektiv vom Weitwinkel bis Porträt-Tele ist z.B. das 4/24-105 von Canon.
 
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#6
Erst mal was vom Oberlehrer:

Brennweitenverlängerung gibt es nicht, nur Bildwinkelveränderung. Alle Welt redet aber von der Brennweitenverlängerung weil man sich besser was drunter vorstellen kann. Also, wir wissens jetzt und reden weiter von der Brennweitenverlängerung. :20:

Leica R Objektive lassen sich problemlos an EOS Kameras adaptieren. An Nikon lohnt es sich nicht, weil das Auflagemaß der Nikons eine Einstellung auf Unendlich verhindert.

Die Qualität der Leica R-Objektive ist exzellent, so dass es sich sehr wohl anbietet, so man welche hat, sie auch zu verwenden. Allerdings muss man auf die Springblende verzichten. Mit sehr genauem Fokussieren im liveview-Modus ist das sauber nur vom Stativ möglich.
 
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#7
Fex hat gesagt.:
Ich würde davon abraten, für die "normale" Fotografie alte Objektive an neue Kameras zu adaptieren. Insbesondere nicht an Kameras mit 1.3 bis 1.6fachem Sensor. ...
Alles eine Frage der Blickwinkels!

Die von Dir angesprochenen Kameras haben keinen 1.3 bis 1.6fachen Sensor, sondern einem 0,77 bis 0,63 fachen Sensor. Aus der kleineren Aufnahmefläche ergibt sich als Kehrwert der auf das Kleinbildformat bezogene Verlängerungsfaktor.

Der Aufnahmechip an einer Digitalkamera ist das teuerste Bauteil, deshalb wird gerne an der Sensorfläche gespart. Standard ist wohl heute ein Aufnahmechip im Pocketformat oder noch viel kleiner (Wildkamera), mit einem Halbformat(APS)-Chip bist du dann schon in der besseren Klasse. Von einem Kleinbild-Objektiv verwendet eine solche Kamera nur die zentrumsnahen Bereiche der Abbildung. Deshalb sind die alten Kleinbild-Objektive von der Bildschärfe her haushoch überlegen. Das nützt aber nichts, weil eine Digitalkamera die angebotene Auflösung von vielleicht 50 Megapixel nicht darstellen kann.

Allerdings funktionieren die Automatikfunktionen an den Digitalkameras bei Kopplung von manuellen Objektiven meist nicht mehr, auch wenn das Bajonett noch passt.
Und schlussendlich haben gerade im jagdlich meist verwendeten langen Brennweitenbereich die neuen Bildstabilisierungssysteme einen Qualitätssprung gebracht, der die alten, manuelle Objektive in die Schublade verbannt.
 
A

anonym

Guest
#8
...ich verwende auf der Jagd hauptsächlich eine Nikon D7000 mit einem 18-200er Tamron ohne Bildstabilisator! Ist meiner Meinung nach momentan die beste Kombination, wenn nach Preis-/Leistung gesucht wird.

Zusätlich ergänzt noch ein 70-300er Nikkor mit Bildstabi meine Ausrüstung. Als Kompaktobjektiv hab ich noch ein 18-55er!

Nächste Anschaffung das 10-24er! Ist aber schweineteuer!
 
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#9
Das gilt hauptsächlich für längerbrennweitige Objektive.

Aber warum soll man kein Stativ (durchaus auch Einbein) benutzen, um sich Mehrausgaben zu sparen? Wildfotografie ist nicht unbedingt Sportfotografie.

Ich trete gern den Beweis an, dass z.b. die Bilder vom Apo-Telyt 4/280 keinen Vergleich zu scheuen brauchen.
 
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#10
Solms hat gesagt.:
Erst mal was vom Oberlehrer:

Brennweitenverlängerung gibt es nicht, nur Bildwinkelveränderung. Alle Welt redet aber von der Brennweitenverlängerung weil man sich besser was drunter vorstellen kann. Also, wir wissens jetzt und reden weiter von der Brennweitenverlängerung. :20:

Leica R Objektive lassen sich problemlos an EOS Kameras adaptieren. An Nikon lohnt es sich nicht, weil das Auflagemaß der Nikons eine Einstellung auf Unendlich verhindert.

Die Qualität der Leica R-Objektive ist exzellent, so dass es sich sehr wohl anbietet, so man welche hat, sie auch zu verwenden. Allerdings muss man auf die Springblende verzichten. Mit sehr genauem Fokussieren im liveview-Modus ist das sauber nur vom Stativ möglich.

Da muß ich solms außnahmsweise vollumfänglich Recht geben.
Wenn ich noch oft den Quatsch von der angebl. Brennweitenverlängerung lese, krieg ich noch Zustände...
Den Crop-Faktor des kleineren digital-sensors kann man auch an der analogen Kamera imitieren, in dem man einfach eine Schere zur Hand nimmt und das analoge Negativ entsprechend dem Crop-factor an den Rändern abschneidet.
editiert Admin UT
 
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#11
Canon hat gesagt.:
Hallo erstmal :26:

Ich weiss zwar nicht, warum ausgerechnet der User mit dem bezeichnenden Namen "Canon" hier einen solchen Ton anschlägt, aber ich versuche dennoch höflich zu bleiben....schliesslich solls hier um Jagd und Fotografie gehen und um nichts anderes.

Ich verdiene mein Geld seit 25 Jahren mit Fotografie, explizit mit Natur- und Sportfotografie, würde mich aber dennoch nicht als Fotoexperten bezeichnen. Das überlasse ich Usern, die sich dazu die entsprechenden Necknamen gegeben haben. Ich habe mit der Firma Canon nichts zu tun, ausser dass ich deren Produkte verwende. Du darfst aber gerne - trotz deines Nicks - überall da, wo in meinen Beiträgen das Wort Canon steht, Nikon oder was anderes hinschreiben, spielt keine Rolle. Das von mir angeführte Objektiv gibts in ähnlicher Ausführung natürlich auch von anderen Herstellern.

Natürlich kann man Fremdobjektive an andere Kameras adaptieren. Die Frage ist nur, ob es immer Sinn macht. Für den Weitwinkel- und Makrobereich jederzeit, aber für die (bewegte) Tierfotografie ist das nicht praktikabel.
 
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#12
crazy_sepp hat gesagt.:
...ich verwende auf der Jagd hauptsächlich eine Nikon D7000 mit einem 18-200er Tamron ohne Bildstabilisator! Ist meiner Meinung nach momentan die beste Kombination, wenn nach Preis-/Leistung gesucht wird.
Zusätlich ergänzt noch ein 70-300er Nikkor mit Bildstabi meine Ausrüstung. ...
Das ist doch schon eine ganz ordentliche Halbformat-Knipse.
Da kann meine alte D200 schon lange nicht mehr mithalten, weil deren CMOS-Sensor, besonders in der Dämmerung, der reinste Rauschgenerator ist. Die Entwicklung in den letzten 10 Jahren ist auch hier nicht stehen geblieben.

Mit dem AF-S NIKKOR 70-300 ED VR bist Du ja fast schon in der (FX-) Nobelklasse. Im Vergleich zum Kleinbild-Format entspricht die Abbildung bei Deinem Kamerakörper einer Brennweite von rd. 100 bis 450 mm.

Womit wir wieder die Kurve zum Brennweitenvergleich gekratzt hätten ... :15:
... und fröhlich weiter fetzen können, weil die Eingangsfrage von @schweisshund im zweiten Beitrag und schlussendlich von @Canon eh' schon erschöpfend abgehandelt wurde . :32:
 
A

anonym

Guest
#13
Moin,

die "früher" verwendeten Kleinbildfilme hatten das Format von 36 mm x 24 mm
Wenn Deine "neue" Digitalkamera nun einen Chip in der gleichen Größe hat, so ist ein "altes" 300 mm Objektiv auch an der "neuen" Kamera ein 300 mm Objektiv. Wenn der Chip der "neuen" Kamera aber nur 18 mm x 12 mm groß ist ( die Hälfte ) , wird aus dem "alten" 300 mm Objektiv an der "neuen" Kamera ein 150 mm Objektiv.

Alles klar ???

achtundneuziger
 
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#14
achtundneuziger hat gesagt.:
Moin,

die "früher" verwendeten Kleinbildfilme hatten das Format von 36 mm x 24 mm
Wenn Deine "neue" Digitalkamera nun einen Chip in der gleichen Größe hat, so ist ein "altes" 300 mm Objektiv auch an der "neuen" Kamera ein 300 mm Objektiv. Wenn der Chip der "neuen" Kamera aber nur 18 mm x 12 mm groß ist ( die Hälfte ) , wird aus dem "alten" 300 mm Objektiv an der "neuen" Kamera ein 150 mm Objektiv.

Alles klar ???

achtundneuziger
echt :?: :29:
 
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