Browning Maxus 2

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Hallo zusammen,

hat schon jemand mit der neuen Browning Maxus 2 geschossen? Ich hatte bislang noch keine in der Hand. Ich finde die Unterschiede zum Vorgängermodell seltsam:

- keine Vorderschaftbefestigung mehr über einen Hebel, sondern offensichtlich wieder verschraubt. Wozu? Billiger in der Herstellung oder für eine Magazinrohrverlängerung? oder beides?
- der Druckknopf zum schließen des Verschlusses sieht völlig anders aus
- die Einfräsungen zur Aufnahme einer Visiereinrichtung sind offensichtlich entfallen = Billiger in der Herstellung

sehr seltsam :unsure:
 
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Moin,

evtl. hast du noch die Möglichkeit eine Maxus zu erwerben oder sind sie bereits runter vom Markt?

Die schwarzen Plastegrippads machen bei den Camovarianten die Sache auch nicht besser. Am Grip hat es bei der Maxus nicht gemangelt...

Aber was soll's, da wird wohl ein abgespeckter Facelift durchs Dorf getrieben und hoch gelobt.


Geschossen habe ich sie noch nicht... Kann wieder nur zur Maxus sagen, dass diese sich angenehm schießt.

Tut mir leid - hätte gern mehr beigetragen...
 
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Ich gehe davon aus, dass Browning/Winchester hier die Produktion vereinfachen wollen.
Die Winchester SX3 war ja mit der ersten Maxus verwandt, ist aber schon länger durch die SX4 ersetzt.
Ich kann mir vorstellen, dass Browning nun mit der Maxus 2 gleiche Teil wie in der SX4 verwendet und so ihre Produktionskosten senkt.
Der Verschlussfangknopf sieht jedenfalls dem der SX4 sehr ähnlich.
Aber im Gegensatz zur Winchester sind bei Browning weiterhin Shims zur Schafteinstellung dabei.
Warum die Vorderschaftbefestigung wieder konventionell ist?
Ich vermute beides. Der teurere Sonderweg entfällt und Verlängerung wird möglich.
Aber die Aufnahmen sind geblieben.
Erkennbar auf der Browning Webseite.
Die Form des Hinterschaftes gefällt mir aber gar nicht. Hinten ist er jetzt sehr klobig.
 
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Ein gutes Design zerspart und mit albernen Whannabee featurettes ersetzt.
Verschlußhebel vergrößert ? gabs als Aftermarket für kleinstes Geld.
Verschlussfang vergrößert? Wozu bei Speedloading...aber war eben billiger ein Standartteil aus Win/BRG Bestand nutzen

Vordersschaftbefestigung "endlich" für Magverlängerungen geeignet!!!,weils selbst in Nordamerika illegal ist mehr als 3 Schuß zu laden.Ein Gewinde auf dem Magazin ist halt billiger als die alte clevere,schnelle und praktische Befestigung.
Dazu ein paar Rutschpads, wie vom Sanitärhandel, auf den Plastikschaft der auch in seiner Form nicht besser wurde aber nun dem US Massengeschmack entspricht.

McDonald,KFC,PizzaHut und nun auch Browning die ehrwürdige Firma ,die seit John.M. immer auf neues Design bedacht war ....sparen und das ganze als Facelift ausgeben und dabei vergessen dass auch die glattestse Botoxfratze die Wahrheit nicht verdecken kann.

Egal,weil sich auch bei uns genügend Schreiberlinge finden werden ,die die neuen "Innovationen" lobhudeln.
 
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Moin,

evtl. hast du noch die Möglichkeit eine Maxus zu erwerben oder sind sie bereits runter vom Markt?
...

Maxus 1 gibt es noch reichlich zu kaufen. In der Summe der Eigenschaften ist dies für mich die bessere Flinte:

Vorderschaftbefestigung und Druckknopf zum schließen des Verschlusses.
 
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Hm, ich finde gerade diese vordere Befestigung des Gewehrriemens überhaupt nicht gut. Wenn man im Blind den Riemen abmachen will, und das morgens dunkel .. blöde Fummelei. Meine persönliche Meinung aber nur.
Die Maxus kann ohne Probleme 5 Schuß 12/70 ins Mag laden, wenn die Stange entfernt wurde - so man denn will. Da hat die 2 keinerlei Vorteile.

Was mir an der Maxus aber gar nicht mehr gefällt, ist die Konstruktion der Rückholfeder für den Verschluß. . Die liegt in einem Stahlrohr, (sehr dünnwandig), welches den Hinterschaft hält. Logischerweise ist dieses Rohr etwa schräg nach unten laufend, dem Hinterschaftverlauf folgend. Die Kraftübertragung vom Verschluß zur Feder geht über eine Art gekrümmte Stange auf einen Kolben aus Aluminium, welcher in dem Stahlrohr lauft und die Kraft auf die Feder überträgt bzw die Feder die Kraft auf den Verschluß. Durch die Schrägstellung treten Querkräfte am Kolben (Plunger) auf. Meine Maxus hat jetzt ca 500-700 Schuß, schätze ich, und der Kolben weist an der vorderen Führung schon etwas Verschleiß auf. Das hält also nicht sonderlich lange.
Ich kann nur jedem empfehlen, das innere dieses Schaftrohres zu schmieren mit entsprechendem Öl. Das Wechseln des Plungers geht mit etwas Geschick einfach - wenn man denn einen bekäme. Sicherheitshalber hatte ich einen bestellt - vor wieviel Monaten war das noch gleich? Bislang Nada. Jetzt hab ich mir einen selbst gedreht, allerdings aus besserem Material.
 
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Offensichtlich der gleiche Weg wie bei SX3 zu SX4, scheinbare Verbesserungen, in Wirklichkeit (n)

Die SX4 würde wenigstens billiger, die Maxus 2 teurer, (n) (n)
 
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Ich habe eine der ersten Maxus, also ich meine noch das alte Model.
Ich bin mit ihr höchst zufrieden. Die einzige Störung/ Ladeghemmung die ich hatte war mit einer alten S&B Papphülse wo der Patronenboden abgerissen wurde.
Sonst von 24-63 Gramm keine Probleme.
Den einzigen Vorteil den ich sehe ist, dass man eine Magazinverlängerung für die Auslandsjagd anbringen kann.
Mir gefällt zwar der grössere Verschlusshebel, aber gebraucht habe ich ihn trotz Handschuhen bei der Krähenjagd noch nie.
Kritisch sehe ich die Gripp-Einlagen, ob der Kleber auch richtig hält.
Ich persönlich würde meinie Maxus "1" nicht mehr hergeben.
 
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Auch für die Auslandsjagd ist ein verlängertes Magazin nicht notwendig bzw. sollte es in sehr vielen Ländern auch verboten sein.
Meines Wissens nach ist die Magazinbegrenzung für Halbautomaten im deutschen Jagdrecht eine Folge des Washingtoner Artenschutzabkommens, ebenso wie z.B. das Verbot der Jagd aus dem Kraftfahrzeug heraus.
Ein verlängertes Magazin wäre vor allem für IPSC- oder 3-Gun-Schützen interessant.
Aber da wäre es deutlich innovativer gewesen, die elegante Vorderschaftbefestigung der ersten Maxus weiterzuentwickeln und diese mit der Verlängerungsoption zu kombinieren.
Mich reizt auch nur der größere Verschlusshebel, aber den gibt es ja auch im Zubehör.
 
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Gut, halten wir es ganz genau und nennen es gesetzliche Begrenzung der tatsächlichen Menge geladener Patronen in einer halbautomatischen Langwaffe zur Jagdausübung.
Ändert faktisch allerdings nichts daran, dass sich eine Magazinverlängerung aus jagdlicher Sicht weder hier noch in den meisten anderen Ländern lohnt, weil es einfach verboten ist.
 
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Vorallem da in die meisten normalen Magazine schon mehr reinpassen, als erlaubt.
 

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