Browning X-Bolt oder Tikka T3 lite

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#17
Ist alles richtig. Nur hat die Browning immer noch keine Schlagbolzensicherung.

Die Browning würde ich jederzeit der Tikka bevorzugen. Die M18 ist Müll und die Haenel kommt in der Verarbeitung auch nicht mit.
 
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#18
Ich führe unter Anderem eine X-Bolt Stainless mit Gewinde und der Springbacke (die von Kalixteknik kommt und nachrüstbar ist)
Ganz ehrlich. Die Tikka T3x ist in der Standardversion kein Vergleich zur Browning. Die Liste der Unterschiede ist lang, sehr zum Nachteil der Tikka. Keine Epoxy-Bettung , keine Schlagbolzensicherung, keine Möglichkeit gesichert zu entladen, kein Schulterstopp, kein Soft-Touch, nur 3Schuss Mag, Magazinschacht und Abzugsbügel aus Plastik anstatt Alu, teurer ist se auch noch). Schießen tun sie beide. Vergleichbar zur Tikka t3x lite ist ne Winchester XPR. Die kostet +-550€

Weder M18 noch Hänel10 kommen da mit. Beides brauchbare Büchsen, aber naja...

Für 960€ die die Browning Adjustable kostet gibt es nichts vergleichbares. Lediglich die Howa 1500 kommt da ran, ist hier aber auch eher teuer im Vergleich.

Savages sind solide Büchsen (keine Axis kaufen), die durchdacht sind und auch für Präzision bekannt sind (hab eine 111). Aber sie sind schwerer und schon gröber gearbeitet.

Tikka wird gnadenlos überhyped. Es ist ein gutes System. Die Ausstattung ist in der Basis aber einfach scheiße. Die zig Zubehörteile gibt es weil man sie braucht. Die besseren Modelle sind einfach nur überteuert. Ein Jagdfreund hat noch ne T3 ohne X. Die war besser als der Nachfolger und auch nicht so beknackt teuer. Falls du die irgendwo siehst, kannst du sie nehmen.

Die Tikka t3x ist ne solide Waffe mit meist guter Schussleitung und gutem Schlossgang, die Browning bietet aber das bessere Gesamtpaket zum günstigeren Preis.

Achso, wenn ich mit der Browning mehr als 20mm schieße, bekomme ich schlechte Laune.
Kann ich in allem nur zustimmen !
 
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#19
Moin, danke für die zahlreichen Infos. Dann bin ich tatsächlich in meinem Gefühl bestätigt worden. Ich hab zuvor auch eher zur Browning tendiert.

Das ist echt nicht leicht für einen Anfänger, weil man einfach keinerlei Vergleiche hat. Natürlich habe ich beide bereits mal in der Hand gehabt, aber das sagt ja nicht wirklich viel aus darüber, wie man dann unter realen Bedingungen damit zurecht kommt. Ich finde allein die Haptik der Browning ansprechender, aber das ist halt alles subjektiv und wenn die Tikka von der Präzision eindeutig besser wäre, würde ich, auch wenn sie sich "schlechter anfühlt", natürlich eher dahin tendieren.

Gern hätte ich natürlich auch einen Holzschaft, aber das Angebot ist sehr limitiert bzgl. des verstellbaren Schaftrückens. Super finde ich ja die Heym 21, aber ich habe Bedenken, dass, wenn ich mir die zulege und dann im Verlauf meines Jäger-Daseins eine andere Büchse ausprobiere, feststelle, dass sie mir vielleicht doch nicht so liegt. Ich kann aktuell einfach keine Vergleiche ziehen. Nur vom anfassen werde ich nicht schlauer... Und dann habe ich dafür 2500 € ausgegeben und bin unglücklich (bei einer Browning wäre das preislich einfacher zu verschmerzen).
Aller Anfang ist (tatsächlich) schwer... :rolleyes:
 
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#21
Ist alles richtig. Nur hat die Browning immer noch keine Schlagbolzensicherung.
Doch, hat se. Immer noch.
Sollte der Schlabo sich irgendwie von der Abzugsrast lösen (was schon sehr sehr unwahrscheinlich ist, weil diese durch die Sicherung von unten festgeklemmt wird)
kommt er ungefähr 2mm nach vorne. Dann knallt er gegen eine Metallzunge, die sich ihm, im gesicherten Zustand in den Weg stellt. Es macht zwar klick, aber kein Bumm.

Anders gelöst als beim 98er, hat aber den gleichen Effekt.

Und ja, ich hab den Abzug mal ausgebauten und mir das genau angeschaut.

Zur Anschauung hab ich das Teil mal markiert. Auf der Zeichnung ist der Abzug entsichert IMG_20200711_104644.jpg
 
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#22
Gern hätte ich natürlich auch einen Holzschaft, aber das Angebot ist sehr limitiert bzgl. des verstellbaren Schaftrücken
Es gibt die Browning auch mit Holz-Montecarlo Schaft, der dir eventuell entgegenkommen würde. Musst du ausprobieren. Eigentlich ist es auch kein Problem sich eine Schaftbacke aus Kydex und nem bisschen Klett zu bauen. Daran sollte es also nicht scheitern. IMG-20200609-WA0003.jpeg
Das sieht als Prototyp dann etwa so aus, kostet etwa 15€ und dauert beim ersten Mal 30 Minuten. Wobei dieses exquisite Stück Blaserfiziert wurde. Ich hatte noch Nappaleder herum fliegen. Eine Schmeichelei für die Nase und zart zur weichen Jägerhaut 🤣

Die Ecken hätte ich noch abrunden können, hätte....
Sowas gibt's auch zu kaufen. Schaust du nach "Bearproof Precision".
 
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#25
Hallo. Hab die xbolt in links. Bin was Schussleistung usw. betrifft zufrieden. Die Abzugscharakteristik ist auch gut. Für das Geld eine Waffe mit der man jagen kann.
 
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#27
Doch, hat se. Immer noch.
Sollte der Schlabo sich irgendwie von der Abzugsrast lösen (was schon sehr sehr unwahrscheinlich ist, weil diese durch die Sicherung von unten festgeklemmt wird)
kommt er ungefähr 2mm nach vorne. Dann knallt er gegen eine Metallzunge, die sich ihm, im gesicherten Zustand in den Weg stellt. Es macht zwar klick, aber kein Bumm.

Anders gelöst als beim 98er, hat aber den gleichen Effekt.

Und ja, ich hab den Abzug mal ausgebauten und mir das genau angeschaut.

Zur Anschauung hab ich das Teil mal markiert. Auf der Zeichnung ist der Abzug entsichert Anhang anzeigen 125811
Danke für deine Mühe. Ist mir alles bekannt. Ich hatte sie auch in Einzelteilen vor mir.
Es ist dennoch keine Schlagbolzensicherung. Eine Schlagbolzensicherung (oder bei Kipplaufwaffen Schlagstück) hebt das Bauteil/Schlageinheit aus der Rast. Sehr schön von außen beim von dir genannten 98er zu sehen. Sonst wäre jede Abzugsstollensicherung eine Schlagbolzensicherung, kann der Schlabo ja nicht nach vorne, er wird blockiert. Bei X-Bolt schiebt sich "nur" etwas in den Weg. Ein nettes Feature, was den vielen einfachen Sicherungen am Markt gut stünde. Käme diese gute Idee aus Isny, was würde man im Forum bei der Bezeichnung Schlagbolzensicherung wieder Marketing rufen :whistle:
Bei einem Revolver käme nie jemand auf die Idee die Fangrast als Schlagstücksicherung zu bezeichnen. Wenn ich ein Loch durch Schlößchen und Schlabo einer Tikka bohre und einen Nagel durchschiebe ist das ebenfalls keine Schlagbolzensicherung. Und das obwohl sie dann auch nur losgeht, wenn ich den Nagel rausziehen.

Da fällt mir ein wie ich mich mal mit Krieghoff unterhalten habe bezüglich ihrer UAS. Diese wirkt auf die Abzugsstange um ein Doppeln zu verhindern. Auf die Frage (Mit einem Zwinkern), wieso man nicht das Abzzgsgewicht auf 600g macht, bekam ich keine Antwort ;)
 
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#28
Unabhängig davon hat die Tikka ebenfalls keine Schlagbolzen Sicherung serienmäßig.
Und treffen kann die X-bolt wie die Foristen ,die sie führen, berichten auch.

Im Grunde würde ich an Stelle des Thread Starters beide mal begrabbeln und das Gewehr nehmen, dass ihm besser liegt, Problem gelöst.

Sind beides gute Waffen...
 
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#29
Danke für deine Mühe. Ist mir alles bekannt. Ich hatte sie auch in Einzelteilen vor mir.
Es ist dennoch keine Schlagbolzensicherung. Eine Schlagbolzensicherung (oder bei Kipplaufwaffen Schlagstück) hebt das Bauteil/Schlageinheit aus der Rast. Sehr schön von außen beim von dir genannten 98er zu sehen. Sonst wäre jede Abzugsstollensicherung eine Schlagbolzensicherung, kann der Schlabo ja nicht nach vorne, er wird blockiert. Bei X-Bolt schiebt sich "nur" etwas in den Weg. Ein nettes Feature, was den vielen einfachen Sicherungen am Markt gut stünde. Käme diese gute Idee aus Isny, was würde man im Forum bei der Bezeichnung Schlagbolzensicherung wieder Marketing rufen :whistle:
Bei einem Revolver käme nie jemand auf die Idee die Fangrast als Schlagstücksicherung zu bezeichnen. Wenn ich ein Loch durch Schlößchen und Schlabo einer Tikka bohre und einen Nagel durchschiebe ist das ebenfalls keine Schlagbolzensicherung. Und das obwohl sie dann auch nur losgeht, wenn ich den Nagel rausziehen.

Da fällt mir ein wie ich mich mal mit Krieghoff unterhalten habe bezüglich ihrer UAS. Diese wirkt auf die Abzugsstange um ein Doppeln zu verhindern. Auf die Frage (Mit einem Zwinkern), wieso man nicht das Abzzgsgewicht auf 600g macht, bekam ich keine Antwort ;)
Du, ich glaube das sind definitorische Feinheiten, die in der Praxis keine Relevanz haben. Das Ergebnis ist gleich. Viele Wege führen nach Rom.
 
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#30
Ich finde allein die Haptik der Browning ansprechender, aber das ist halt alles subjektiv und wenn die Tikka von der Präzision eindeutig besser wäre, würde ich, auch wenn sie sich "schlechter anfühlt", natürlich eher dahin tendieren.
Man kann und sollte auch subjektiv kaufen, Schießen tun die alle. Ob die jetzt 20mm oder 30mm auf 100 schafft ist dann den meisten Leuten sowas von egal. Nicht verrückt machen lassen, gerade hier und bei Facebook sind die Leute oft nicht repräsentativ. Upgraden kann man dann immer noch 😀

Sowas gibt's auch zu kaufen. Schaust du nach "Bearproof Precision".
Ja, wirklich Klasse Teil, habe ich an meiner Haenel. Für die 60 Eur lohnt das Rumbasteln mit Kydex nicht.
 
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