Buchweizen im Revier — Wildschadensgefährdet?

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Hallo,

bei uns im Revier wird in diesem Jahr Buchweizen angebaut und das auf ca 150 ha.
Weiss jemand ob die Sauen da arg zu Schaden gehen können? Ab der Milchreife denke ich ja, aber vorher? Ob die in der Saat brechen?

gruss
widu
 
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Ja, bei uns gehts eigentlich nicht um Niederwild, aber um reichlich Sauen. Damwild verbeisst gerne später, das weiss ich schon.
 
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Ja, Buchweizen ist gefährdet. Rotwild äst die ganze Pflanze und wenn nach der Blühte die Körner eingelagert werden, kommen auch noch die Sauen hinzu. Im dichten Bestand finden sie Deckung und Äsung. Aus den Pflanzen können sie Kessel bauen.

2016 wurde im Revier in Brandenburg, in dem ich mitjage, nach Grünroggen Buchweizen angebaut. Im September kam er in die Blühte. Im Oktober wurde er geerntet.

Es kam zu Streitigkeiten über den entstandenen Wildschaden. 12 000 Euro standen zur Diskussion. Das Schadbild war strittig, weil durch ein Gewitter Windwurf und Lagerbildung entstand, in die die Sauen besonders gerne zogen.

Buchweizen ist pro Tonne ein sehr hochpreisiges Getreide!
 
Zuletzt bearbeitet:
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11 Feb 2018
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BW= Bei uns DER Rehmagnet (Hasen auch) par excellence...

Sauen= konnte ich da noch keine dran sehen/ Spuren erkennen, aber wir haben auch nur in Streifen/Pulkweise welchen stehen, da gehen die Sauen lieber in die Weizenäcker und auf die Wiesen zum buddeln.

Bei 150ha aber = drück die Daumen, daß die da nicht Geschmack dran finden, selbst wenn die es nur als Deckung nutzen.

Die Halme sind rel. knickempfindlich und -meiner Meinung nach- weniger flexibel als z.b. Weizen= Tritt/Wechsel und Lagerschäden könnten da größere Probleme machen als der Fraß an sich..
 
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