Büchse in 6,5x??

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Ich bräuchte als Jungjäger mal euren Rat. Ich wollte mir eine gebrauchte Büchse in 6,5 mm zulegen. Nur bin ich nicht sicher welches kaliber ich mit dem Durchmesser nehmen soll.

Führen will ich die Waffe für weitere Schüsse auf den Fuchs und Rehwild. 6,5 wollte ichn haben, weil ich dann mit eventuellen Schwarzkitteln keine Probleme hätte.

Was führt ihr in dem Kaliber, oder würdet ihr empfehlen ?
 
A

anonym

Guest
Kommt auf die Büchse an....ich würde 6,5x57R nehmen, bei einem Repetierer die 6,5x55
 
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Man kann auch ruhig was größeres nehmen, das macht beim Reh nicht unbedingt mehr kaputt als ein kleineres Kaliber (7*57 - 7*64 - ,308 - ,30/06 - 8*57). Dann hat man aber auch ein bischen mehr Reserve, falls stärkeres Wild kommt.

Von der 6,5*68 würde ich abraten, extrem rasant, da ist viel Wildbretzerstörung zu erwarten.

Die 6,5*55 (Schwedenmauser) soll ganz moderat sein, hab sie allerdings nur einige Male auf dem Stand geschossen, insofern nicht so viel Erfahrung damit

WH
T.
 
A

anonym

Guest
Oder ne 9,3x64, falls wirklich mal ein Schweinchen sich blicken lässt.... :roll:
 
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6,5mm reicht (mit einem guten Geschoß).
Wie geschrieben die 6,5x57R in einer Kipplaufwaffe, die 6,5x55 in einem Repetierer. Wenn Du einen guten & günstigen Repetierer in 6,5x57 bekommen kannst, so würde ich zuschlagen.

Die 6,5x68 ist eher was für den Wiederlader, mit einem harten Geschoß nicht zu verachten, aber es gibt zu wenig Fabriklabos hierfür.
6,5-284 oder 6,5x65(R) usw sind für den Nicht-Wiederlader zu exotisch.
 
A

anonym

Guest
6,5x57R oder 6,5x55, wie bereits geschrieben.

Halte ich für eine vernünftige Wahl für das was Du als angedachten Zweck beschrieben hast.
Es werden zwar noch die Stimmen kommen die vom Lebenskeiler beim ersten Jungjägeransitz und von den Drückjagden erzählen werden - aber gut, die sollen mal selber vom Leder ziehen.

Wenns um einen Repetierer geht 6,5x55 statt 6,5x57 des Übens wegen.
Die Schwedenmauser-Patrone wird sehr viel auch sportlich verwendet, da findest mehr und billiger was. :wink:
 
A

anonym

Guest
gletscherpris schrieb:
Es werden zwar noch die Stimmen kommen die vom Lebenskeiler beim ersten Jungjägeransitz und von den Drückjagden erzählen werden - aber gut, die sollen mal selber vom Leder ziehen.
Vielleicht bin ich frech und skrupellos, aber selbst den Lebenskeiler würde ich unter der Voraussetzung, daß ich einen sauberen Schuss ins Leben anbringen kann, ohne mit der Wimper zu zucken mit der 6,5x55/57 beschiessen.
 
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PG tips schrieb:
[Vielleicht bin ich frech und skrupellos, aber selbst den Lebenskeiler würde ich unter der Voraussetzung, daß ich einen sauberen Schuss ins Leben anbringen kann, ohne mit der Wimper zu zucken mit der 6,5x55/57 beschiessen.

Da spricht nix gegen, die Sau wird sowas von tot sein..
 
A

anonym

Guest
Bin in diesem Jahr auf die 6,5x55 gekommen, schießt sich sehr angenehm, breites Mun-angebot für Nicht -Wiederlader...

Jagdliche Erfahrungen sind noch zu gering für ein umfassendes Urteil (bin noch am experimentieren, welches Geschoß mir am besten gefällt :D )


rechy
 
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Achso.... vergessen.

Ich schieße schon 25 Jahre sportlich ( lang- und Kurzwaffen), und lade auch schon seit 20 Jahren selbst.

Neben einigen Ordonanzgewehen ( natürlich auch ein langer Schwede in 6,5x55)
habe ich noch eine GOL-Sniper in 308 Win. Die fällt aber wegen der sportlichen Schäftung und dem jagdlich unpassenden ZF raus.

Zur Prüfung habe ich mich selbst beschenkt, und eine Heym SR30 bestellt. In 8,5x63 Reb. Leider wird sie erst ende September geliefert.

Eine Jagdmöglichkeit habe ich auch, mit freier Büchse.

Ca 65 % Feldanteil.

Ich wollte mir noch ein kleiners Kaliber zulegen , das für schmales Geld ( dachte an so 1500 € mit ZF) zu haben ist.

Es sollte auch ein Repetierer sein, da ich mich mit Kipplaufwaffen nicht anfreunden kann.
 
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Ich schieße fast alles (Rehwild, Gamswild - bis dato 93 Stück, Schwarzwild < 50kg) mit der 6,5x57. Sogar meinen "Lebenskeiler" (177 kg) habe ich mit der Sechseinhalber erlegt. Dass ich da mit einem so kleinen Kaliber draufhalte, war allerdings eine spontane, testosterongeschwängerte Entscheidung, die ich heute wahrscheinlich so nicht mehr treffen würde (damals war ich 22). Sollte mich wider Erwarten (Fleischjäger!) doch noch einmal eine Basse o.ä. interessieren, würde ich eher zu einem Kaliber > 7mm greifen. Sicher ist sicher.
 
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raze4711 schrieb:
Ich bräuchte als Jungjäger mal euren Rat. Ich wollte mir eine gebrauchte Büchse in 6,5 mm zulegen. Nur bin ich nicht sicher welches kaliber ich mit dem Durchmesser nehmen soll.

Führen will ich die Waffe für weitere Schüsse auf den Fuchs und Rehwild. [...]

Nach der Anforderung sollte es klar eine .25-06 Rem. werden.

Die sollte es bei mir auch werden...letztlich wurde es dann aber ein .270 Win, weil die einfach noch einen Tick universeller ist.
Empfehlen würde ich die .270 Win. Gerade für den Wiederlader das All-In-One-Kaliber.

(Bis die .270 Win kam, habe ich so ziemlich alles mit der 6,5x57 erlegt. Ohne Probleme. Aber das Bessere ist eben des Guten natürlicher Feind.) :wink:
 
A

anonym

Guest
raze4711 schrieb:
Achso.... vergessen.

Ich schieße schon 25 Jahre sportlich ( lang- und Kurzwaffen), und lade auch schon seit 20 Jahren selbst.

Neben einigen Ordonanzgewehen ( natürlich auch ein langer Schwede in 6,5x55)

Dann geht natürlich die 6,5x57 auch. Für den Wiederlader ist das Jacke wie Hose.
Musst halt selber wissen was Dir lieber ist - vorhandene Hülsen / Matrizen bei der Jagdbüchs auch nutzen zu können oder evtl. Glück haben dass eine gebrauchte 6,5x57 in einer Auktion günstiger reinflattern könnte weil der Nicht-Wiederlader wohl eher auf die 6,5x55 steigert.
 
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Bin schon fleißig am Augen aufhalten. Eine Sako in 270 Win wurde mir auch angeboten. Kann mich aber nicht so ganz mit dem Kaliber anfreunden.

Mal sehen ob mir eine günstige 6,5x55 oder 6,5x57 über den Weg läuft.

Ansonsten haber ich noch einen befreundeten Büchsenmaher, der mir einen Gefallen schuldig ist, und mir noch ein Gewehr bauen soll.

Dann wird es aber eine 6,5x64 oder 6,5x47. Mal sehen.
 
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