"Bundesforste-Waisenkind"

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#91
meinst Du dieses Niveau? (Quelle: https://mobil.krone.at/kmm__1/app__1/1861940)

Feuer frei auf alle Tiere auch in der Schonzeit
Thomas „Der Hirschflüsterer vom Angertal“ Tscherne: „Die Aussage der Bundesforste ist klar und eindeutig. Daher meine Frage: Wie sollen Rehe und Rotwild angesichts der enormen Schneemassen hier sonst überleben und überwintern, wenn sie nicht gefüttert werden?“
Der Vorwurf Tschernes, die Bundesforste lassen Rehe mutwillig verhungern, enthalte darüber hinaus den Vorwurf der Tierquälerei, so die klagenden Anwälte Eberl/Hubner/Krivanec/ Ramsauer/Unzeitig.
Außerdem enthalte Tschernes Vorwurf, die ÖBF würden auf trächtige Tiere schießen lassen, zumindest eine Verletzung der Grundsätze der Weidgerechtigkeit und sei disziplinär zu ahnden.
Doch die Bundesforste selbst haben ihrem Jagdleiter im Angertal, Hannes Üblagger, Ende Oktober 2017 aufgetragen: „Sämtliches Rotwild ist in den jeweiligen Jagdgebieten ab sofort bis 30. Juni 2018, ohne Alters-, Klassen-, Geschlechter- und Stückzahlbegrenzung, auch in der Schonzeit zu erlegen.“ Und da manche Tiere bekanntlich spätestens im Oktober trächtig sind, träfe das auch diese Tiere. Der Bescheid ist nie rechtskräftig geworden, weil Thomas Tscherne dagegen zu Gericht gezogen ist.
 
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#92
Wenn ich das Filmchen richtig verstanden habe, würden die ÖBF ihm die jagdliche Nutzung wohl gestatten, allein, er möcht seine Touris kutschieren, und genau das wollen die ÖBF nicht. Tja.
In einem Bericht (Schauplatz Gericht glaub ich) wurde gesagt, dass Tscherne die Forststraße 30 Mal pro Jahr für Futterstransporte nutzen darf, nicht aber um Touristen zur Fütterung zu bringen.
 
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#93
Die Verweigerung der Wegenutzung für jagdliche Zwecke ist Schikane.
Ihm zu verbieten, den Weg mit dem Schneemobil im Winter zu nutzen (wie viele Personen passen auf ein Schneemobil ?) ist Schikane.
Und ihm zu verbieten, Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd zu machen und dafür ab und zu mal Gäste mitzunehmen, ist ebenfalls Schikane.
So was ist einer Behörde absolut unwürdig, passt aber ins Bild des oft bekannt arroganten Verhaltens von Forstbürokratien.
Schau dir die Bilder im letzten WuH an, da ist er bei einer nicht allzu geringen Schneemenge mit seinem Hummer zu Fütterung gefahren, nix Traktor. Woanders waren die Fütterungen teilweise nur mit Schiern zu erreichen-hast du da jemanden jammern gehört? Früher hat er anscheinend (lt WuH) 200 Versorgungsflüge mit Hubschrauber durchgeführt. Da wäre ein Traktor mit Schneefräse eine Verbesserung. Weiters empfehle ich dir meinen obigen Post zu lesen.
Ach Ja - kommst du dir nicht schön langsam albern vor jedes deiner Postings mit einer Beschimpfung der "Forstbürokratie" ab zu schließen. Was musst du jur für traumatische Erfahrungen mit Förstern gemacht haben😂
 
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#94
Maxl1984#93

Bei 2m hohen Schneeverwehungen braucht es erstmal eine Schneefräse, um dann mit dem 4x4 überhaupt dort hoch zu kommen. Natürlich haben in diesem Winter aber auch andere Jäger in anderen Gebieten wahnsinnig viel geleistet, das ist gar keine Frage.
Man fragt sich aber schon aus welchem Grund die ÖBf unbedingt verhindern möchten dass T. Tscherne Besucher mit zur Fütterung nimmt. Irgendwie drängt sich da bei mir der Verdacht auf, dass man etwas Angst vor zuviel positiver Publicity pro Fütterung hat...
 
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In einem Bericht (Schauplatz Gericht glaub ich) wurde gesagt, dass Tscherne die Forststraße 30 Mal pro Jahr für Futterstransporte nutzen darf, nicht aber um Touristen zur Fütterung zu bringen.
In der Tat drängt sich die inhaltliche Frage auf, aufgrund welcher Rechtsgrundlage hier qualitative und quantitative Einschränkungen der Befahrung der Forststraße durch einen "Anlieger" gemacht werden können?!
 
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Maxl1984#93

Bei 2m hohen Schneeverwehungen braucht es erstmal eine Schneefräse, um dann mit dem 4x4 überhaupt dort hoch zu kommen. Natürlich haben in diesem Winter aber auch andere Jäger in anderen Gebieten wahnsinnig viel geleistet, das ist gar keine Frage.
Man fragt sich aber schon aus welchem Grund die ÖBf unbedingt verhindern möchten dass T. Tscherne Besucher mit zur Fütterung nimmt. Irgendwie drängt sich da bei mir der Verdacht auf, dass man etwas Angst vor zuviel positiver Publicity pro Fütterung hat...
Naja wenn Tscherne bei jeder Gelegenheit die Öbf (zu recht oder unrecht) (Siehe Videos auf Youtube Stichwort Zwetschge) schlecht macht, würd ich als ÖBf auch versuchen ihm diese Plattform zu entziehen. Ein Fütterungsstandort ist meistens ein Kompromis, wenn ich mich für einen abgelegenen Standort entscheide muss ich diese Schneeräumung in Kauf nehmen.
Ob es ihm wirklich um jagdliche Öffentlichkeitsarbeit (oder doch eher um einen Zuverdienst) geht bezweifle ich. Gerade zur Notzeit wird immer wieder über das Ruhebedürfnis des Wildes gesprochen, und dann bringe ich Menschen in die unmittelbare Nähe der Tiere...... Ob das nicht auch einen gewissen Stress fürs Wild bedeutet?
 
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Schau dir die Bilder im letzten WuH an, da ist er bei einer nicht allzu geringen Schneemenge mit seinem Hummer zu Fütterung gefahren, nix Traktor. Woanders waren die Fütterungen teilweise nur mit Schiern zu erreichen-hast du da jemanden jammern gehört? Früher hat er anscheinend (lt WuH) 200 Versorgungsflüge mit Hubschrauber durchgeführt....
Was ist denn das für eine alberne Erbsenzählerei, wenn man ihm vorwirft, statt einem Traktor einen Geländewagen einzusetzen ?!
Und dass er gezwungen ist, statt dem vorhandenen Forstweg Hubschrauber für Transporte zu nutzen, daran ist genau WER schuld ?
Genau : In diesem Fall wohl offensichtlich die FORSTBÜROKRATIE !
Ausserdem muss die Wildfütterung im Winter praktisch täglich erfolgen, und ihm zu verbieten, dazu ein paar Gäste mitzunehmen ist ganz einfach SCHIKANE !
Da hat eine Behörde ganz offensichtlich Angst davor, dass ihre ideologischen wildfeindlichen Legenden in der Praxis widerlegt werden könnten.

Und noch was ganz grundsätzliches :
Wenn man sich dieses Bild hier ansieht
https://s17.directupload.net/images/190228/y4cex894.jpg


dann erkennt man, dass für das Gebiet ein Rotwildmanagementkonzept mit mehreren dezentralen Fütterungen an geeigneten Standorten optimal wäre.
Wenn die ÖBF ein solches existierendes Managementkonzept durch die Zerstörung von bestehenden Fütterungen zerschlagen hätten (wie hier ja berichtet wurde), wäre das schon an sich ein Skandal.
Und wenn sie dann hinterher noch über die Konzentration des restlichen Rotwildes an der letzten verbliebenen Fütterung agitieren, ist das völlig absurd.

Ganz einfach, meine Straße ich entscheide wer fährt. ...
Wenn das ein Forstweg auf dem Grund der ÖBF ist, dann wurde er mit Steuergeldern gebaut.
Dass sich dann ein kleiner Beamter erdreistet, den Weg für jagdliche Anlieger zu sperren, ist ja wohl ein Fall für ein Disziplinarverfahren.
 
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In der Tat drängt sich die inhaltliche Frage auf, aufgrund welcher Rechtsgrundlage hier qualitative und quantitative Einschränkungen der Befahrung der Forststraße durch einen "Anlieger" gemacht werden können?!
Ganz einfach, meine Straße ich entscheide wer fährt. Wenn ich eine Straße auf fremden Grund baue, sollte ich schon vorher das Thema mit dem Fahrtrecht abklären oder zumindest einen Benützungsvertrag abschließen. Das wäre sonst eine Höchstrisikoinvestition.
 
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Und noch was ganz grundsätzliches :
Wenn man sich dieses Bild hier ansieht
https://s17.directupload.net/images/190228/y4cex894.jpg


dann erkennt man, dass für das Gebiet ein Rotwildmanagementkonzept mit mehreren dezentralen Fütterungen an geeigneten Standorten optimal wäre.
Wenn die ÖBF ein solches existierendes Managementkonzept durch die Zerstörung von bestehenden Fütterungen zerschlagen hätten (wie hier ja berichtet wurde), wäre das schon an sich ein Skandal.
Und wenn sie dann hinterher noch über die Konzentration des restlichen Rotwildes an der letzten verbliebenen Fütterung agitieren, ist das völlig absurd.
Und das kannst du anhand eines Google Fotos feststellen, ohne auf der Fläche gewesen zu sein und die Gegebenheitennvor Ort zu kennen???
Ich glaube nicht, dass irgendwer funktionierende Fütterungskonzepte über den Haufen wirft. Meistens haperts am Waldzustand. Ich bewundere dich immer mehr ob deiner einzigartigen Fähigkeiten😂
 
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Maxl1984#96

Stress machen die Besucher den Tieren nicht, das weiß ich aus eigener Erfahrung sehr gut. Immerhin gehen viele von denen nach einiger Zeit an der Fütterung direkt neben fremden Menschen ins Lager und ruhen dort mit geschlossenen Lichtern. Stress sieht wirklich anders aus. Das Rotwild hat dort in den letzten 20 Jahren eben aus seinen Erfahrungen gelernt und kann die Menschen, die ganze Situation sehr gut einschätzen. Jetzt bitte nicht über diese „Vermenschlichung“ lachen, aber ich hatte immer den Eindruck als verhielten sich die Tiere mir gegenüber ziemlich arrogant...
 
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...
Ich glaube nicht, dass irgendwer funktionierende Fütterungskonzepte über den Haufen wirft. ...
Ich glaube nicht, ich weis.
Bei uns sieht es ganz ähnlich aus und da war die treibende Kraft zur Auflösung vieler traditioneller, dezentraler Fütterungen die FORSTBÜROKRATIE, und zwar mit der Androhung eines Totalabschusses.
Die Folge war ein hoffnungslos überfülltes Wintergatter mit TBC-Fällen beim Rotwild.
Da wollte es dann niemand mehr gewesen sein und das ganze war angeblich nur als "Provisorium" gedacht gewesen.
 
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Ich glaube nicht, ich weis.
Bei uns sieht es ganz ähnlich aus und da war die treibende Kraft zur Auflösung vieler traditioneller, dezentraler Fütterungen die FORSTBÜROKRATIE, und zwar mit der Androhung eines Totalabschusses.
Die Folge war ein hoffnungslos überfülltes Wintergatter mit TBC-Fällen beim Rotwild.
Da wollte es dann niemand mehr gewesen sein und das ganze war angeblich nur als "Provisorium" gedacht gewesen.
OK-schuld ist einzig allein die Forstbürokratie......
Und jetzt lass ich es gut sein.
 
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Ganz einfach, meine Straße ich entscheide wer fährt. Wenn ich eine Straße auf fremden Grund baue, sollte ich mir schon vorher das Thema mit dem Fahrtrecht abklären oder zumindest einen Benützungsvertrag abschließen.
nächste Frage (weil ich´s tatsächlich nicht weiß!): derartige Wirtschaftswege sind also im Ösi-Land Privatwege, nicht, wie in De in den meisten Fällen, öffentlicher Natur (wenn auch nur der Land- und Forstwirtschaft gewidmet, wozu auch die Jagdausübung zählt).

Die ÖBF hat somit im Wald, auf ihrem privaten Grund undd Boden eine Forststraße gebaut (?). Um dorthin zu kommen, musste sie wahrscheinlich anderen Privatbesitz - nämlich den der Bauern im Tal - benutzen und muss dies auch heute noch. Somit müsste auch ÖBF einen Benutzungsvertrag für den Weg dorthin mit den vorher liegenden Privatleuten abgeschlossen haben?! Hat sie?
Und was ist nun mit den Durchfahrtsrechten für die Anlieger jenseits des eigenen Eigentums? Funktioniert das tatsächlich nur auf privatrechtlichen Vereinbarungen?
Dass bei solchen Verhältnissen der Willkür Tür und Tor geöffnet sind, liegt doch auf der Hand, geht´s eigentlich noch umständlicher und affiger?
 
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... alles so herrlich spekulativ hier:
Vermutlich ist der untere Teil des Weges fraglich (gelb eingezeichnet).
Grün schätze ich gehört Tscherne.
Rot = Fütterung.
Ich hab auch mal 20.000 Hektar Einzugsgebiet gelb umkreist - freilich nach Gutdünken.
gastein.png

Mich wundert es, dass es der Hirschenflüsterer so lange bis in das Forum gebraucht hat.
na so langsam wird's doch :D

Dann noch folgenden Anmerkung:
Als Kind in den Siebzigern Skilaufen war super dort.
Und:
"Unser Rotwild - zwischen Leben und Tod" ist mal so richtig ... :sick: Was soll bloß dieser grässliche Pathos?
 
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