Bundeswehr will seine Truppenübungsplätze einzäunen.

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MSP

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Das Interesse der Bundeswehr ist ein geregelter und dauerhafter Übungsbetrieb. Das ist bitter nötig und auch im Interesse der Menschen, die lieber in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung leben wollen. ASP-Fälle, bzw. -Maßnahmen könnten eine Unterbrechung des Übungsbetriebs bedeuten. Die Bundeswehr hat übrigens auch sehr fähige Fachleute (Tierärztin /Tierarzt beim Sanitätsdienst), die können die erforderlichen Maßnahmen möglicherweise sogar besser beurteilen als das ein oder andere Jägerlein.
Wer sein jagdliches Hobby durch solche Maßnahmen gefährdet sieht, dem empfehle ich sich alternativ als Reservist zu engagieren. Da gibt es kostenlos grün-braune Klamotten und man kann nach Herzenslust Waldbaden und schießen gehen.
 
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19 Jan 2014
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Wir sollten die Zaunhersteller Lobyisten für uns angagieren...offensichtlich wissen, die, wie es geht :)
Peter
 
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nach Herzenslust Waldbaden und schießen gehen.

Wobei das Schießen für Reservisten ja schon länger stark eingeschränkt ist. In den 90igern war ich da sehr regelmäßig, das hat aufgehört als ich für die Veranstaltungen teilweise über 100km hätte fahren müssen. Termine sind auch deutlich seltener geworden.
 
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Mal völlig abgesehen von der biologischen Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens...
Wenn das in dieser Zeit auch nur irgendwo auf der Prioritätenliste der Bundeswehr auftauchen sollte, dann muss diese Armee sofort aufgelöst und von fähigen Leuten - zur Not auch aus dem befreundeten Ausland - von Grund auf neu aufgebaut werden...
Diese Armee wird doch derzeit von einer Oma-Strickliesel geführt, die sagt den Generälen Bescheid!
Gefällt mir zwar nicht, paßt aber zum Zustand Deutschlands.
 
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21 Aug 2008
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Das Interesse der Bundeswehr ist ein geregelter und dauerhafter Übungsbetrieb. Das ist bitter nötig und auch im Interesse der Menschen, die lieber in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung leben wollen. ASP-Fälle, bzw. -Maßnahmen könnten eine Unterbrechung des Übungsbetriebs bedeuten. Die Bundeswehr hat übrigens auch sehr fähige Fachleute (Tierärztin /Tierarzt beim Sanitätsdienst), die können die erforderlichen Maßnahmen möglicherweise sogar besser beurteilen als das ein oder andere Jägerlein.
Wer sein jagdliches Hobby durch solche Maßnahmen gefährdet sieht, dem empfehle ich sich alternativ als Reservist zu engagieren. Da gibt es kostenlos grün-braune Klamotten und man kann nach Herzenslust Waldbaden und schießen gehen.
Ich habe genug Reserveübungen abgeleistet, keine Sorge.
Derzeit aber ist die Bundeswehr doch eher sporadisch mal auf den Truppenübungsplätzen zugange, von einem "geregelten und dauerhaften Übungsbetrieb" ist eher wenig zu beobachten, warum auch immer. Ich vermute mal, die Plätze sind so groß dass die paar Kameraden da drin einfach unsichtbar werden....
Es steht zu fürchten, dass mit einer evt. Umzäunung der StOÜpl eher so hergehen wird wie mit den Querungshilfen für den Wolf an den Kulturzäunen. Erst gebaut, dann wieder abgeräumt..
 
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Die Sinnhaftigkeit des ganzen erschließt sich mir auch nicht wirklich. Aber ein Gedanken: Was wäre denn, die ASP auf einem Truppenübungsplatz auftritt. Wäre die Bundeswehr dann eingeschränkt, z.B. weil Fahrzeuge desinfiziert werden müssten oder nicht mehr im Ausland verwendet werden könnten?
Das ist fast der Grund - sobald die ASP auf dem Platz ausbrechen würde, käme der Übungsbetrieb zum Erliegen. Da die TrupÜPl zum großen Teil nicht nur durch die Bundeswehr selbst (diese fungieren als "Dienstleister"), sondern durch viele andere Armeen (Europa + USA + Singapur etc.) genutzt werden (die den Platz dann mieten und dementsprechend bezahlen), ist das auch ein wirtschaftlicher Faktor.

Edit: Abgesehen davon ist der Platz hier zum Teil schon gezäunt worden. Hintergrund ist, dass die Migranten aus dem in der Nähe liegenden Ankunfts- und Verteilungszentrum nicht in den Übungsbetrieb laufen...
 
Zuletzt bearbeitet:
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13 Mrz 2018
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110 cm sind doch höchstens für Sauen ein Hinderniss.
Nein ist es nicht.
Unsere Revier hat derzeit 2 Asp Zäune. Derzeit beobachte ich vermehrt Rehwild mit Laufverletzungen im Revier.
Deweitern durfte ich ein Stück Rehwild vor 4 Wochen aus dem Zaun holen. Elendig drin verreckt.

Und die ASP Viren juckt der Zaun überhaupt nicht. Die Hauptübertragung findet immer noch durch den Menschen statt.

Die Zäune sind in meinen Augen ein Verbrechen an der Natur. Egal mit welchen Verantwortlichen man von Behördenseite darüber spricht, jeder sieht das ähnlich.
Aber keiner traut sich das Maul auf zu machen und die ganze Schweinerei öffentlich zu hinterfragen.
 
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Der Zaun ist nur dafür da, die Geparden am weglaufen zu hindern :cautious:
sorry - böser Witz. Aber irgendwie ist es seit einigen Jahren so, daß die BW fast nur noch negative bis idiotische Schlagzeilen liefert.
Wie schon oben geschrieben, ist praktisch jeder Zaun Müll. Wir mußten dieses Frühjahr einen Bock bergen, der über einen Streckmetallzaun springen wollte, 1,20m hoch. Der hatte oben etwa 5cm lange Metallspiesse. Vor dem Zaun war es weich, und so sah man, daß der Bock beim Absprung weggerutscht war, nicht auf die Höhe kam, und sich diese Spiesse dort in die Hinterläufe bohrten, wo man die Spreizen beim Aufbrechen reinsteckt. Das arme Tier verendete qualvoll, ein Bild des Jammers.
Bei Zäunen krieg ich gelbe Augen .. 😖😖
 
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Die Zäune sind in meinen Augen ein Verbrechen an der Natur. Egal mit welchen Verantwortlichen man von Behördenseite darüber spricht, jeder sieht das ähnlich.
Aber keiner traut sich das Maul auf zu machen und die ganze Schweinerei öffentlich zu hinterfragen.
Dem ist nichts hinzuzufügen!
 
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Also doch wegen der zumeist unflätigen "Naturnutzer" Klientel ....
 
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