Compoundbogen gesucht für Einsteiger / auf was ist zu achten ?

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1 Okt 2013
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Horrido zusammen,

ich suche ein Compoundbogen für mich.
Gute Mittelklasse, für ein Anfänger / Einsteiger.
Ich möchte damit auf 3d Gummi Ziele und Scheiben schießen.

Es gibt bei uns ein paar Shops die ich auch besuchen wollte um hier Beratung zu bekommen, man kann dort auch die Bögen probe Schießen / testen.

trotzdem wollte ich auch mal vorab um eure Meinung fragen ob ihr mir ein paar Tipps habt auf was ich achten soll und welches Modell evtl in Frage kommen würde.
Vom Budget her hätte ich mir was um 600 € vorgestellt, das sollte realistisch sein oder liege ich hier daneben ?

Es ist sozusagen der Compoundbogen vergleichbar mit der Sako85 oder HeymSR21 gesucht :)
Cast du kennst dich doch damit bestimmt auch aus nur deswegen hab ich die Sako erwähnt :p
( Spaaaaaß - ich hab echt ne Sako85 die sehr gut ist :D )

Über allgemeine Internet Recherche bin ich auf den Bear Legit RTH aufmerksam geworden,
gerade meine lokalen Compoundbogen Shops in der Umgebung führen diese Marke aber nicht.
Könnt ihr mir etwas zu dem Bear Legit RTH sagen ?

Vielen Dank für Eure Hilfe
 
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29 Aug 2003
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Hi,

beim ersten Einsteiger Compoundbogen ist ein Onlinekauf echt schwierig!
Es lohnt sich wirklich zum Händler zu fahren und auszuprobieren. Muss in Sachen Zuggewicht und Auszugslänge eh auf Dich eingestellt werden.

Ganz generell kann man sagen, dass kompakte Bögen mit wenig Achsenabstand und wenig Standhöhe ("Brace height") handlich sind und den Pfeil sehr schnell werfen, aber Bögen mit mehr Achsenabstand und Standhöhe fehlerverzeihender sind.

Ich selber habe einen Diamond Infinity Edge:

https://diamondarchery.com/bows/infinite-edge-pro/

Würde den definitiv auch weiterempfehlen, kann in Sachen Zuggewicht und Auszug fast an jeden angepasst werden und schießt sehr gut.

Aber wie gesagt, fahr zum Händler und ziehe/schieße ein paar Bögen Probe!

Viele Grüße,

Oliver
 
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28 Dez 2006
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Hast Du in Erwägung gezogen, ob dir echte Bögen, also Jagdrecurve oder Langbogen nicht vielleicht mehr liegen könnten?
Sprich ausprobiert?
Reine Geschmackssache, aber bevor man teures Gerät anschafft...
 

M29

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16 Dez 2012
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463
für mein Jagdrecurve hätte ich aber locker ein Comp. bekommen.

Aber für den Anfang möchte er ja auch schon was Hochpreisiges.

M29
 

doa

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23 Aug 2001
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In welchem Gebiet wohnst Du, im HH-Raum kann ich Archery-direct absolut empfehlen, gute Beratung, guter Service und gute Preise bei den Vorjahresmodellen sowie gute andere Gebrauchte.
 
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8 Sep 2016
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Grundsätzlich würde ich empfehlen in einen guten Bogenshop / Archery zu gehen und mich dort beraten zu lassen.
Gerne dürfen auch dann verschieden Typen Recurve / Compound / Langbogen ausprobiert werden.
Nur so erkennt man die Unterschiede und kann sich das passende Modell heraussuchen.
 
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3 Mai 2009
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Hi, ich oute mich hier mal als Bogenschütze.

Zur Zeit schieße ich einen Prime Black9 Compound und diverse Recurves, teils traditionell und teils Alumittelteil und Uukha Wurfarmen aus Carbon/Schaum.

Hauptsächlich schieße ich die Bögen im Parcours auf 3D Ziele. Beides macht mir sehr viel Freude. Die Genauigkeit des Compound mit Visier und Stabi, aber auch die Einfachheit eines Blankbogens.

Zu beachten ist, dass Du mit einem Compoundbogen leider nicht jeden Parcours besuchen kannst, weil die Betreiber den Parcours nicht auf Compoundbögen ausgerichtet haben. Zum einen hält sich das Gerücht, dass Compoundschützen die 3D Ziele kaputtschießen würden, zum anderen ist der Gefahrenbereich mit dem Compound ein anderer, da die Pfeile in der Regel mit sehr viel mehr Energie unterwegs sind.

Generell kann ich nicht sagen, ob man besser mit dem Compound oder einem traditionellen Bogen einsteigt. Was ich Dir aber sehr ans Herz legen möchte, ist auf keinen Fall unbedarft irgendetwas drauf los zu kaufen. Der Einstieg über einen traditionellen Bogen ist halt auch deutlich preiswerter.

Es gibt so viele Dinge gerade beim Compoundbogen zu beachten, dass der erste Weg auf jeden Fall ein Fachhändler in Deiner Nähe sein sollte. Ich wohne in der Nähe von Hannover, mein Fachhändler ist ne Stunde Fahrtzeit von mir entfernt im Harz.

Warum ist das beim Compound so wichtig? Der Bogen muss in Deinem Beisein auf Dich eingestellt werden, oftmals hast Du aber als Anfänger noch keine Ahnung, wie der Bogen genau vor Dir stehen muss. Da kann der Händler, der in der Regel meist selber ein geübter Bogenschütz ist, Dir helfen und unterstützen.

Es wird Deine Auszugslänge bestimmt, ihr erarbeitet das für Dich passende Zuggewicht, dass Du nicht nur einmal sondern auch viele Male hintereinander ermüdungsfrei ziehen kannst. Das Visier wird für Dich eingestellt (Walkback Test), ihr schießt die Pfeile durch Papier um zu schauen, ob alles für Dich eingestellt ist. Es werden die für Dich genau passenden Pfeile herausgesucht, die zu Deinem Auszug und dem Wurfgewicht des Bogens passen müssen.

So ein Bogen verstellt sich nach einer Weile auch ein wenig, weil sich die neuen Sehnen und alle Verbindungspunkte am Bogen nach dem ersten Gebrauch etwas gesetzt haben. Also wieder ab zum Händler und neu einstellen. Der Fachhändler macht das in der Regel für Dich kostenlos, wenn das Equipment bei ihm gekauft wurde.

Wichtig ist auch, was für ein Release Du nutzen möchtest, da gibt’s schon recht viele Varianten, der Händler hat in der Regel eine große Auswahl vor Ort.

Ich will Dir den Einstieg ins Compoundbogenschießen nicht madig machen, ist ein toller Sport. Aber gerade der Einstieg ist für einen Laien ohne Fachhändler nicht zu machen, oder es kommt Frust auf, weil es nicht richtig funktioniert.

Mit dem Bogen allein ist’s auch nicht getan, das ganze Zubehör geht auch ins Geld, aber da kann man nach und nach auch aufrüsten, wenn man merkt, dass es einem Spaß macht.

Zum Einstieg empfehle ich die Bögen von PSE, die haben in der Regel ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis.
 
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24 Mai 2011
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PSE baut robuste Arbeitstiere.

Den Stinger Max z.B. , als One Cam schön benutzerfreundlich.

Visier, Blechauflage, Release ,Pfeilen und es kann losgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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14 Dez 2000
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Ich habe vor 35 Jahren Bogensport betrieben. Damals habe ich mich einem Verein angeschlossen, der diverse Bögen zum Leihen vorhielt. So konnte ich einerseits testen und im Laufe der Zeit mein Zuggewicht deutlich erhöhen. Erst danach habe ich mir einen eigenen Bogen zugelegt.
Falls sowas heute im in Deinem Bereich möglich ist, kann ich es Dir vor einem Kauf an´s Herz legen. Sonst läufst Du Gefahr einen Fehlkauf zu tätigen, bzw. zweimal zu kaufen.

wipi
 
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28 Dez 2006
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Ich habe vor 35 Jahren Bogensport betrieben. Damals habe ich mich einem Verein angeschlossen, der diverse Bögen zum Leihen vorhielt. So konnte ich einerseits testen und im Laufe der Zeit mein Zuggewicht deutlich erhöhen. Erst danach habe ich mir einen eigenen Bogen zugelegt.
Falls sowas heute im in Deinem Bereich möglich ist, kann ich es Dir vor einem Kauf an´s Herz legen. Sonst läufst Du Gefahr einen Fehlkauf zu tätigen, bzw. zweimal zu kaufen.

wipi
Bogenhändler haben meistens auch Leihbögen, damit der zukünftige Kunde sich etwas reinleben kann.
 
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Leihbogen kenne ich tatsächlich nicht von Compoundbögen sondern nur bei Recurves.

Da kann man sich auch schon sein Mittelteil aussuchen/kaufen und leiht bis zu 6 Monate die Wurfarme die einem gerade passen.
 
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28 Dez 2006
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Kann man die auch mal ein paar Monate leihen um sich damit auseinanderzustezen?
Dann wäre es natürlich prima!

wipi
So kenne ich das bei den traditionellen Bögen. Genau das ist die Idee. IIRC wird da auch kleines Geld aufgerufen. Keine schönen Bögen, aber sie erfüllen den Zweck. Wer so viel Spaß damit hat, daß er nach ein paar Wochen oder Monaten Technik und Muskeln aufgebaut hat, kann dann auch selbstsicher investieren. Ob das bei den Rollenbögen auch so gemacht wird, weiß ich aber nicht.
 
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