Corona/Bayern - Wo neue Laborierung testen bzw. Waffe einschießen?

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#1
Um einer Gegenfrage bzgl. Bundesland vorweg zu greifen: Standort Bayern
Die Schießstände sind bekanntlich zu. Oder habe ich einige offene übersehen?
Könnte man bei einigen Schießständen gegen Voranmeldung Einzeltermine bekommen?

Nun hat man mehr Zeit als sonst und widmet sich dem Laborieren für die Langwaffen.
Die 5 Packungen frisch gestopfter Patronen kann man derzeit wo testen?
Wo könnte auch der Nicht-Wiederlader, z.B. nach gründlicher Reinigung seiner Waffen, diese ggf. mit neu gekaufter Fabrikmunition einschießen?

Ich meine hier nicht den einen Kontrollschuss im Revier, sondern tatsächlich das, was wir unter Einschießen kennen.
Das können 3 Schüsse sein, mit denen der Schütze zufrieden ist.
Das kann aber auch das Schießen ganzer Ladungsleitern sein und die erforderliche Wiederholung, weil nichts passte.

Sollte das Thema bereits wo anders durchgekaut werden, bitte ich um den Link dazu.
 
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#2
Das wirst du zur Zeit nirgends können. Alle Schießstände geschlossen. Das kontrollschiessen für den 1. Mai sollte im Revier kein Problem sein. Wobei ich persönlich das für einen Schmarrn finde. Wenn ich die Waffe im Dezember im Schrank stell und im Mai rausnehme, dann schiesst die im Mai so, wie im Dezember auch. Ist viel Gschaftelei dabei.
Und wegen dem Virus bleibt derzeit soviel auf der Strecke, da sind deine Ladeleitern Schüssen das geringste Problem.

Robert
 
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#4
Ruf halt mal bei den Schießständen an und frag nach.

Ich hab mir vor ein paar Tagen einen regnerischen Tag raus gesucht und hab im Revier die paar Schuss gemacht. Ich wusste aber auch das die Munition funktioniert. Da ging es nur um einschießen/kontrollschießen.
 
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#7
Na, nimmst deine 5 Lieblingsbüchsen, fährst raus ins Revier und dann gehts los. 80 Schuss später fährst Du wieder heim. Wo ist das Problem!?
 
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#9
Im Revier gilt eigentlich nur an- bzw Kontrollschießen (max 3 Schuss !)!
Einschießen nur !!! auf dem Schießstand!
So kenne ich das, selbst alleine auf den Schießstand geht momentan nicht. Muss man halt warten bis alles wieder freigegeben wird.
MfG.
 
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#10
WaffG § 13 Absatz 6:

(6) Ein Jäger darf Jagdwaffen zur befugten Jagdausübung einschließlich des Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, zum Jagdschutz oder zum Forstschutz ohne Erlaubnis führen und mit ihnen schießen; er darf auch im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten die Jagdwaffen nicht schussbereit ohne Erlaubnis führen. Der befugten Jagdausübung gleichgestellt ist der Abschuss von Tieren, die dem Naturschutzrecht unterliegen, wenn die naturschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung die Tötung durch einen Jagdscheininhaber vorsieht.


Es gibt Büchsenmacher mit betriebseigenem Schießstand. Mglw. lässt einer Dich dort schießen.
 
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#12
Danke Leute.

Ich kenne den Wortlaut des §13-6 WaffG wohl. Nur kennen das die Nicht-Jäger nicht.
Ich hatte einmal im Revier je 3 Schuss mit dem FLG auf einen Umzugskarton mit rotem 10cm-Punkt in der Mitte los gelassen, und zwar je mit SLF und BDF. Ich wollte einfach für die nächsten Treibjagden die Treffpunktlage feststellen. Sowas geht eher nicht auf dem Schießstand wg. FLG.

Kaum war ich fertig, kamen von beiden Seiten des Feldweges Traktoren an, die wie zufällig auftauchten - zeitgleich an der selben Stelle. Man hatte etwas gehört und wusste nicht, was es war, bekam ich zu hören. Ich sagte, dass ich einige Kontrollschüsse gemacht hatte. Man gab sich verständnisvoll und zog weiter.

Genauso passierte es, als ich den 98er erwarb. Die 3 Kontrollschüsse über K&K zur Klärung der grundlegenden Treffpunktlage, bevor man damit an den Schießstand geht und womöglich die Mechanik der Anlage beschädigt. Und wiederum das selbe Spiel, allerdings PKW am normalen Werktag vormittags, wiederum freundliche Landwirte, die man kannte, die aber sehr besorgt herbei geeilt waren wg. den Schüssen. Nach Aufklärung war alles ok. Aber blöd ist es schon.

Ein weniger geselliger Artgenosse kommt nicht erst, sondern informiert die Sicherheitsbehörden. Und ob heute die normalen Einsatzkräfte mit dem Kombin kommen oder Spezialisten im Heli, hat man nicht mehr im Griff.

Das ganze liegt jetzt aber wirklich fern ab von Wohngebäuden und Höfen, noch dazu in einer Senke, die von hohen Hügeln umstellt ist. Das heißt, dass der Schall sich hier fängt und nicht wie in der offenen Ebene weit getragen wird.

Weiterhin möchte ich die Ladungsleitern nicht im Revier schießen, weil ich dort einfach keine Ruhe und mehr Störfaktoren habe. Einen Kontrollschuss im Revier habe ich nie benötigt.
 
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#13
Dann wirst wie alle anderen warten müssen bis die Schießstände wieder öffnen dürfen.
Keiner riskiert bis zu 25000€ Geldstrafe weil sie gegen die bay. Ausgangsbeschränkung verstoßen nur damit du deine Ladeleitern schießen kannst.
 
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#14
Danke, aber mir sind die Vorgaben aus dem IfSG und den damit verbundenen Anordnungen allein schon aus beruflichem Umgang damit vertraut.
Als ich nach offenen Schießständen frage, meine ich damit keinen Gruppenbesuch.
 
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#15
Vollkommen egal. Zu ist zu.
Allein schon der unvermeidbare Kontakt zum Standbetreiber.
Geht aber auch klar aus dem Regelwerk hervor.
 
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