Dackel. Rüde, schwarzrot Kurzhaar

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#33
Wie sagte mal ein früherer Chef zu mir: "bevor Sie wieder so einen Job bekommen, haben Sie schneller eine neue Frau". Ich hätte auf ihn hören sollen......

Gilt sinngemäß auch hier: bevor einer wieder so einen guten Jagdhund bekommt, hat er schneller ein neues Weib.....
 
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#34
Gefällt mir gut der Kerl. Ein Kumpel hat zwei RHT,die sind mir zu tief gelegt. Für unser Revier mit seinen Gräben im Moor und den Bulten ist etwas mehr Bodenfreiheit nicht schlecht.

A.
 
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#35
Mein Vater hatte 1960 als seinen ersten eigenen Jagdhund einen starken schwarzroten KHT-Rüden angeschafft, genannt "Schuft" - so wie er hieß, lebte er.
Unbeirrbarer Geschlechtstrieb, unbändiger Katzenhaß und große Rehliebe brachten ihn dazu, oft über Nacht auszubleiben.
Es wurde ihm nachgesagt, er schwamm den Rehen durch die Wupper nach.
Morgen saß er friedlich vor der Kellertür und begehrte Einlaß. :LOL:

Mein Vater gab ihn damals entnervt ab an einen Berufsjäger; seine damalige Jagdgelegenheit passte von der Ausdehnung nicht zu diesem Teckel. Man soll nicht glauben, zu kurzen Beinen gehören zwangsläufige kurze Wege...!
Was gäb ich heute dafür, solchen Hund auf den Jagden schnallen zu können.
 
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#36
So einer würde mir auch gefallen(y). Sehr schöner Hund!

Als Zweithund zu meinem DD bestimmt auch klasse. Obwohl in den Bau wird der ja wohl nicht mehr passen?! Und Baujagd wollte ich doch ausüben, wenn ich schon einen Dackel führe (persönliche Meinung und unser Revier gibt es her).
 
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#37
So einer würde mir auch gefallen(y). Sehr schöner Hund!

Als Zweithund zu meinem DD bestimmt auch klasse. Obwohl in den Bau wird der ja wohl nicht mehr passen?! Und Baujagd wollte ich doch ausüben, wenn ich schon einen Dackel führe (persönliche Meinung und unser Revier gibt es her).
Wenn ein Terrier in den Bau paßt, warum sollte der Dackel dann nicht?

Dafür ist weniger die Länge der Läufe maßgebend, sondern der Brustumfang.

idS Daniel
 
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#40
Ja natürlich, mein Vater war ja auch damals blutiger Anfänger in Sachen Jagdhunde... :)
 
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#41
und große Rehliebe brachten ihn dazu, oft über Nacht auszubleiben.
Morgen saß er friedlich vor der Kellertür und begehrte Einlaß. :LOL:.
Das holte gerade alte Erinnerungen hervor an meinen ersten Hund, da war ich 8 Jahre alt. Eine Rauhhaardackeldame, duerrlaubfarben nennt man es wohl. Schon 6 Jahre alt.
Ich sollte einen Mischlingswelpen aus dem Tierheim bekommen, stattdessen meinte die Leiterin, ich solle mal in die letzte Box schauen. Dort sass Anja, den traurigsten Hund, den ich jemals gesehen hatte. Ein Jaeger bzw. dessen Frau hatte sie dort abgegeben, Scheidungskrieg. Werde bis heute nicht begreifen, warum da keine andere Loesung gefunden werden konnte. Die Welpen waren vergessen, Anja wurde mein Hund. Keiner hatte auch nur eine Ahnung von Dackel oder Jagd. Sie war der liebste, mit Kindern geduldigste Hund, den man sich vorstellen konnte. Schlau und gelehrig. Aber wir lebten damals direkt am Waldrand, mit haufenweise Karnickel und Rehwild. Wenn es Abend wurde und man liess sie nur einen Moment aus den Augen, war sie fort. Mein Vater zaeunte den Garten ein, aber der Hund buddelte, sprang, fand immer irgendwo eine Luecke, um auf die Jagd zu gehen. Jeden Morgen sass sie brav und mit Dackelblick vor der Haustuer "hier steh ich, ich kann nicht anders." Das ganze ging ueber ein Jahr.
Zur gleichen Zeit wurde mein Bruder geboren, Stress pur. Irgendwann kam Anja dann von einem Ausflug nicht mehr wieder. Ich war am Ende, nur geheult, machte mir Vorwuerfe usw.
Einige Jahre spaeter kam ich zufaellig auf einen Bauernhof von Bekannten, da rannte mir ploetzlich eine Rauhhaardackeldame entgegen, sprang mich an, winselte vor Freude, sie war kaum zu beruhigen. Nach einiger Zeit daemmerte es mir dann und ich frage in die Runde, ob das Anja waere? Keiner sagte etwas, aber dann hatte der Landwirt und Jaeger, dem der Hof gehoerte wohl Mitleid und nickte nur. Jahre spaeter meinte er, er haette noch nie einen besseren Jagdhund gehabt als sie. Mein Vater hatte sie damals zu ihm gegeben, mir aber gesagt, sie sei weggelaufen. Naja, soviel zu Kindheitstrauma.
Wenigstens fuer Anja war die Geschichte gut ausgegangen. Sie hatte noch viele wunderbare Jagdjahre.
Die Liebe zu dieser Rasse ist aber immer geblieben.
(sorry, das es etwas laenger geworden ist)
 
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