[Bayern] Definition von „Notzeit“ bzgl. REHwildfütterungen

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#61
Leider ja und zwar bis zum letzten Tag. Oft gemeinsam mit Sauen, d.h. Schwerpunkt Körnerfutter. Viel Körner, viel Hörner. Wir haben hier die meisten Rotwildschäden wo am wenigsten Rotwild steht. Ab dem 1.2. muss das Rotwild schauen wie es über den Winter kommt. Vorher war wegen der Belagerung dieser Futterhaufen es auch nicht einfach da ranzukommen. Rotwildkirrung geschieht meist mit größeren Mengen, die dann Fütterungscharakter haben.

Das hängt mit den Unterschieden bei den Wildarten zusammen. Rehwild ist ziemlich territorial und wenn der Trester mal einen Tag nicht nachgelegt wird, dann sind sie halt am übernächsten Tag wieder an der Kirrung. Ein einfach zu bejagendes Wild.

Sauen sind gewohnt, dass auch bei einer leer gefressenen Kirrung am nächsten Tag wieder was dort liegt. Von der Eiche fällt ja auch jeden Tag was runter in bestimmten Zeiten. Also Sauen kommen lieber am nächsten Tag bei leeren Kirrungen wieder vorbei als Rotwild.

Wenn ein Rotwildrudel einen Rübenhaufen verputzt hat, dann ist diese "Äsungsfläche" erstmal erledigt und man schaut sich nach Alternativen um. Die können im Nachbarrevier oder noch weiter entfernt liegen. Das wollen die Retter der Landeskultur verhindern. Deshalb kommt viel Futter raus damit was übrig bleibt. Nur dann macht es Sinnn für das Rotwild da auch am nächsten Tag wiederzukommen. Unterm Strich gesagt: Eine Kirrung mit kleinen Mengen macht beim Rotwild rein praktisch wenig Sinn. Und so überbietet man sich gegegenseitig.

Wenn ich in Bayern ganz oben im Osten im Dreiländereck Sachsen-Cz-Bayern eine Grenzwanderung beginne, brauch ich bei Passau neue Kniescheiben.
@Oichkatzl kennt das Problem. ABer eine(r) alleine kann da nix ausrichten wenn zwei andere quer laufen.
Wenn du wanderst - ich kann dir hier keine neuen Kniescheiben bieten, aber Obdach, ein geheizter Herd und ein reichlich gedeckter Tisch nebst einem Becher der nicht leer sein wird kann geboten werden!
 
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#62
Die Österreicher sind bei diesem Thema etwas umtriebiger. Z.B. hier;
https://www.bundesforste.at/fileadmin/jagd/2014_Wildfuetterung_Leitfaden_Voelk_neu.pdf
Was mir da gefällt ist die Feststellung: Wer füttert muss mehr erlegen.
Was mir da nicht gefällt ist die Wiederholung der widerlegten Annahme, Rehe würden keine rohfaserreiche Nahrung verwerten können. Die Rohfaseranteile in den von König et al. untersuchten Pansen waren in einem Bereich, der für intermediär und Rauhfasertypen angenommen wird. Die landwirtschaftlich genährten Rehe hatten erheblich höhere Ammoniakwerte, was auf ein Eiweiß- und kohlenhydratreicheres Nahrungsspektrum hinweist. Mit den zu erwartenden Auswirkungen auf Pansenflora und -fauna.
 
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#63
Das wurde vielleicht etwas ungenau ausgedrückt. Verholzte Teile von Bäumen haben sicher auch einen Rohfasergehalt aber immer noch mit Nährstoffen. Aber es ist etwas anderes als wenn sie wie die Gams dürren Lahnergras aufschließen müssen..
Bei dem Beitrag ging es mir auch mit um die Mengenangabe. Nunja Tante Gockel macht das Leben schon einfach.
Bei Feldrehen gibt es schnell mal Verluste wegen zu viel Eiweiß in der natürlichen Äsung. Wenn z.B. Raps in großer Menge aufgenommen wird, aber kein Ausgleich vorhanden ist. Dann sieht man oft Durchfallrehe, manche erholen sich wieder und andere nicht.
Tatsache ist das jedes kg das Rehwild an einer Fütterung zu sich nimmt nicht aus der Botanik gerupft wird, was bei höheren Schneelagen ohne das es an direkte Bodenvegetation durchwegs Bedeutsam ist. Auch geht es nach dem erste abtauen nicht mit derartigen Hunger an die zuerst ausgeaperten Keimlinge.
Ich sehe kein Argument gegen eine sparsame Fütterung mit vernünftigen Futter wenn vorher! durch die Bejagung der Bestand auf das richtige Mass reduziert ist.
Der Lenkungeffekt sollte hier auch nicht unterscätzt werden.
Wie gesagt, leider nur wenige die hier eine Meinung dazu haben. Diese hier teile ich. Aber was denkt Ihr, wieviele Knospen braucht ein Stück Rehwild um satt zu werden?
 
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#64
Aber was denkt Ihr, wieviele Knospen braucht ein Stück Rehwild um satt zu werden?
Warum willst Du das unbedingt wissen? Kann man sicher einfach ausrechnen, 2 kg / Knospengewicht etwa wäre das maximal mögliche, macht biologisch aber keinen Sinn, am Stück frißt die ein Reh doch eh nicht. Mal eine hier, mal ein paar da. Dazwischen alles andere was des Wegs kommt. Sieh Dir die Analysen der Panseninhalte in der Arbeit an, da ist auch im Winter alles mögliche dabei, vor allem Gras, Stauden und Sträucher sind das ganze Jahr durch interessant.
 
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#65
Warum willst Du das unbedingt wissen? Kann man sicher einfach ausrechnen, 2 kg / Knospengewicht etwa wäre das maximal mögliche, macht biologisch aber keinen Sinn, am Stück frißt die ein Reh doch eh nicht. Mal eine hier, mal ein paar da. Dazwischen alles andere was des Wegs kommt. Sieh Dir die Analysen der Panseninhalte in der Arbeit an, da ist auch im Winter alles mögliche dabei, vor allem Gras, Stauden und Sträucher sind das ganze Jahr durch interessant.
Ich habs mal mit der Arbeit von König et al. versucht nachzuvollziehen:
Täglicher Mindestenergiebedarf je Reh: 5,7–7,3 MJ/20 kg Reh/ Tag (S.142)
Schaut man sich die Tabelle auf S.190 an, so bestehen rund 35% aus Bäumen. So ergibt sich 6,5 MJ/20 kg Reh/Tag * 35% = 2,275 MJ Baumnahrung/20 kg Reh/Tag
Wenn ich das jetzt in Kilogramm umrechnen will, wird's nen Tick schwammiger, da ich in der Arbeit auf die Schnelle keine genauen Angaben zum Energiegehalt der Winterbaumnahrung finde, allerdings gibt Seite 67 ff. näherungsweise Auskunft darüber.
Nimm ich den positiven Peak des Energiegehalts der Nahrung im Dezember mit 5,92 MJ/kg TS, so errechnet sich daraus ein Nahrungsbedarf von: 5,92 MJ/kg TS / 2,275 MJ Baumnahrung/20 kg Reh/Tag = 2,602 kg TS/ 20kg Reh / Tag

Hoffe das hab ich so richtig ausgerechnet....
 
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#66
Ich habs mal mit der Arbeit von König et al. versucht nachzuvollziehen:
Täglicher Mindestenergiebedarf je Reh: 5,7–7,3 MJ/20 kg Reh/ Tag (S.142)
Schaut man sich die Tabelle auf S.190 an, so bestehen rund 35% aus Bäumen. So ergibt sich 6,5 MJ/20 kg Reh/Tag * 35% = 2,275 MJ Baumnahrung/20 kg Reh/Tag
Wenn ich das jetzt in Kilogramm umrechnen will, wird's nen Tick schwammiger, da ich in der Arbeit auf die Schnelle keine genauen Angaben zum Energiegehalt der Winterbaumnahrung finde, allerdings gibt Seite 67 ff. näherungsweise Auskunft darüber.
Nimm ich den positiven Peak des Energiegehalts der Nahrung im Dezember mit 5,92 MJ/kg TS, so errechnet sich daraus ein Nahrungsbedarf von: 5,92 MJ/kg TS / 2,275 MJ Baumnahrung/20 kg Reh/Tag = 2,602 kg TS/ 20kg Reh / Tag

Hoffe das hab ich so richtig ausgerechnet....
So jetzt mal aus Neugier, was Machstn du beruflich?

👍🤗
 
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#68
Es gab irgendwo mal jemanden, der das ausprobiert hat. Hab das im Netz nicht gefunden. Ist aber wie gesagt eh nicht zielführend, weil eben auch viel anderes gefressen wird, angefangen mit den Nadeln neben einer Knospe. Außerdem sind Knospen extrem energiedichte Nahrung, da bekämen sie bei ausschließlichem Verzehr Pansenprobleme.
 
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#70
Also ob es wegen "nur Knospen" als Äsung gleich zu Pansenproblemen kommt? Da haben sie oft ganz schöne Menge Getreide drin. Aber dann geht es oft sehr schnell. Auf was ich eigentlich hinauswollte? Im Gegensatz zu den Ökos sehe ich in der Fütterung auch eine Lenkungsfunktion. Ich hab mal 100 Knospen verbissen. Ausgesucht hab ich mir ziemlich große wie Ahornterminalknospen. Dazu auch Esche und Wildkirsche. Mal egal wie stark die verbissen werden. Nur um mal einen Anhaltspunkt zu bekommen. Die 100 relativ großen Knospen hatten 20 Gramm. Wird eine Tanne verbissen, so spielt da auch die grüne Nadelsubstanz eine Rolle oder es wird ein Teil des Triebes "mitgenommen". Also angenommen ein Reh braucht 500 g dann errrechnen sich da 2.500 Knospen pro Tag (Milchmädchenrechnung ich weiß)). Nur mal so als kalkulatorischer Wert der je nach Ausgangswert natürlich stark differieren kann.
Also das was ein Reh so täglich braucht ist schon eine Nummer. Natürlich sind da andere Futterpflanzen dabei wie Beerkraut oder Brombeerlaub. Da verschiebt sich der Wert.

So und jetzt kommt die Winterfütterung in Spiel und ich bin der festen Überzeugung dass damit Verbiss gemindert werden kann. Natürlich mit dem richtigen Futter. Als früher auch in den Hochlagen das Rehwild noch intensiv gefüttert wurde, hatte ich so 25 Tannen ohne Schutz an unterschiedlichen Punkten in Fütterungsnähe gepflanzt. Auch dabeim im Rehgatter hatte ich einge stehen. Davon sind ca. 20 angewachsen. Sie haben alle trotz Fütterung überlebt, wurden aber alle! mit den Jahren durch forstliche Eingriffe wieder vernichtet. Die letzte war schon 5 Meter hoch die hat der Harvester geköpft.
 
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#72
Im Gegensatz zu den Ökos sehe ich in der Fütterung auch eine Lenkungsfunktion.
Mit den richtigen Futtermitteln am richtigen Ort, kein Zweifel.

Ich vermisse bei der zitierten Arbeit eigentlich nur detaillierte Angaben über den Witterungsverlauf während der drei Jahre der Probennahme. Das würd die Anwendbarkeit der Erkenntnisse für Reviere in anderen klimatischen Lagen sehr erleichtern. Das Fazit, daß die Rehe im landwirtschaftlich geprägten Umfeld eigentlich das ganze Jahr mehr Energie zur Verfügung hatten, als sie brauchen, ist sicher relativ. Die Schilderung der Gegebenheiten liest sich schon sehr gut, doch einiges an Wald, relativ kleinflächige Bewirtschaftung der Felder, hoher Wiesenanteil, viele schwerfrüchtige Solitäre und Waldrandbäume, daß es da kein Problem ist, auch Ernteschock und längere Schneelagen problemlos zu überstehen, ist kein Wunder.

Eine großflächig ausschließlich ackerbaulich genutzte Fläche oder bei klimatisch auch mal längerfristig höheren Schneelagen sieht das schon wieder anders aus. Ich erinnere einen Winter Anfang der 2000er, da hatte es im württembergischen Allgäu Anfang Februar fast einen Meter Schnee, der lag dann rund 2 Monate. Es war kein rein- und rauskommen mehr im Wald. Als wir dann Ende März die Arbeit wieder aufnehmen konnten, war die Fichten-Naturverjüngung abrasiert. Großflächig. Vorher war Verbiß dort kein Thema gewesen, an Fi-NV schon gar nicht. Das ist eine Notlage, die auch angepaßte Schalenwildbestände nicht überstehen, ohne merkliche Schäden zu hinterlassen. Aber wie oft kommt das vor?

In einer Gegend, in der solche Schneelagen regelmäßig auftreten, hat das Wild Überlebensstrategien entwickelt. Bei angepaßten Beständen sollte eine Fütterung mit lenkender Wirkung eigentlich nur ein Fortsetzung der jagdlichen Strategie sein. Wie Du es ja praktizierst. Wild dort, wo es Schaden anrichten kann, bejagen und kurz halten, da, wo es keinen Schaden macht, angepaßte Bestände, die keinen Expansiondruck entfalten können.

Ich hab halt mit Fütterung prinzipiell das Problem, daß es wilde Tiere sind. Die zu füttern ist ein Widerspruch in sich, und unlogisches Verhalten geht mir extrem gegen den Strich. Lieber seh ich zu, daß man die natürlichen Gegebenheiten aufbessert, Proßholz anpflanzen etwa, oder schwerfrüchtige Baumarten oder Wildobst.
 
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#73
Da bist du aber sehr "konzentrat selektiv" vorgegangen...

Ich habe spaßeshalber mal eine vertrocknete Weihnachtsbaumknospe nach gewogen.
Hat etwas über 1g

Anhang anzeigen 151432
Naja, wenn ich das richtig sehe, ist das die Spitze und da sind um die Terminalknospe 4 oder 5 seitenknospen. Vereinzel diese, zieh die Nadeln ab und rechne ein wenig Wassergehalt für die vertrocknete Christbaumknospen hinzu, und Du bist nicht weit weg von den Werten vom Fasan...
 
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#74
@colchicus: Deine Hochrechnung in allen Ehren. Wenn dem so wäre, dass sich die Reh übern Winter komplett nur von Terminalknospen ernähren würden, dann gäb es vermutlich keinen Wald mehr - und in der Folge auch keine Rehe mehr...

Was aber viel wichtiger und dadurch gefährlicher ist: eine Nadelholzpflanze hat im Vergleich zu einer gleichgroßen Laubholzpflanze ein vielfaches an Knospennahrung zu bieten. Dazu bleibt selbst bei Verlusst von nahezu allen Seitenknospen immernoch einiges an grüner Blattmasse für die kommenden Vegetationsperiode übrig. Mit der kann sich die Nadelbaum relativ gut erholen. Beim Laubholz: Was da an Knospen übern Winter weg kommt, das fehlt im kommenden Sommer definitiv an Blattmasse! Stehen beide jetzt nebeneinander, gewinnt regelmäßig das Nadelholz. Vllt. mal abgesehen von der Tanne, wird das Nadelholz meistens weniger verbissen als das Laubholz und so kommt es zu Entmischungsdendenzen. (moderater Verbiss an den Seitenästen ist m.E. auch kein Problem, weder bei LAub, noch bei Nadelholz)

Die Lenkungswirkung von der Rehwildfütterung gibt es durchaus. Nur kann ich hier beobachten, dass die Fütterungen zu 98% im Wald stehen und nicht im Feld, wo sie das Rehwild hinlocken sollten um Schäden zu reduzieren...:unsure::unsure:

In einigen Revieren stehen zudem größere Sprünge Rehwild im Feld. Ich hab nicht den Eindruck, dass die dort Hunger leiden. Auch glaub ich nicht, dass die reh im Feld über den Winter die verfügbare Nahrung zu 100% abschöpfen/nutzen. unsere Bauern würden wohl im Dreieck hüpfen. Ob dann eine Fütterung im Feld notwendig ist???
Im Wald seh ich überwiegend einzelne Reh oder deutlich kleinere Verbände (meist Geiß m. Kitzen, oder Bock und Schmalreh). Ich führe es darauf zurück, dass im Wald die "eigenen" Resuorcen eher verteidigt werden, als im Feld, weil sie eben im Wald in unterschiedlicher Qualität und Quantität nur bedingt verfügbar sind.
Wenn also auch im Winter bei Waldrehen es eine Territorialität gibt, wieviele Fütterungen müsste man da je 100ha aufstellen, damit jeder "Clan" auf seine eigenen Fütterung zurückgreifen kann und nicht die dominate Geiß mit ihrer Brut am Napf steht und die übrigen drum rum stehen müssen und vor Hunger an der spärlichen Verjungung rumknabbern...?

Unterm Strich wird man mit und ohne Fütterung nicht um einen kräftigen Eingriff in die Population auskommen. Wenn man den Eingriff rechtzeitig und entsprecchend kräftig machen würde, bräuchts nach meiner Einschätzung in 98 von 100Fällen keine Fütterung damit die Reh unbeschadet übern Winter kommen. Extremwinter gibts nimmer so viele, sonst wären es auch keine Extremwinter;)
Vielerorts wollen sich die Jagdpächter aber mit einer Winterfütterung nur einen höheren Rehwildbestand erkaufen.
 
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#75
ch hab halt mit Fütterung prinzipiell das Problem, daß es wilde Tiere sind. Die zu füttern ist ein Widerspruch in sich, und unlogisches Verhalten geht mir extrem gegen den Strich. Lieber seh ich zu, daß man die natürlichen Gegebenheiten aufbessert, Proßholz anpflanzen etwa, oder schwerfrüchtige Baumarten oder Wildobst.
Bingo

Hegeauftrag -> Habitatverbesserung, Hege mit der Büchse-> gern

Wir sind aber nicht im Zoo, Abgänge durch Witterung sollten letzlich akzeptiert sein

Wenn es sich nicht um absolute Sondersituationen handelt...RW in Alpentälern mit verwehrten Zugang zum Tal, warum sollte man Wild nach ein paar Tagen Schnee mit der Begründung der Notzeit füttern ?

Mal ganz unabhängig von der Gesetzeslage

Wenn man adulte Stücke RehW im Dezember mit 14 KG aufgebrochen und Kitze mit 10 KG hat, ist sehr wahrscheinlich ( unabhängig von Mittelgebirge oder Flachland ) der Bestand für das Habitat einfach zu hoch.

Ricken/Böcke mit 18KG plus und Kitze mit 13KG überleben jeden deutschen Winter.

Was sie dann meistens haben, wenn nicht zuviel Streß durch Artgenossen besteht.

Stichwort angepaßter Wildbestand.
 
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