Den Wildschaden bezahlt keiner

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Elefanten zerstören Farmgelände in Mashare
Windhoek/Rundu (Nampa/nic) – Ein Farmer im Mashare-Wahlkreis in der Kavango-Ost-Region hat sich vor kurzem über den anhaltenden Konflikt mit Elefanten auf seiner Farm beschwert. Ihm zufolge verwüsten und zerstören Herden der Dickhäuter bereits seit 2015 immer wieder Zäune, Wasserstellen und Vegetation seiner Farm, worüber das Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) bereits mehrfach informiert worden sei – Maßnahmen, um diesen Konflikt zu mindern, seien jedoch von Seiten der Behörde nicht getroffen worden.
„Unser Grenzzaun wurde an vielen Stellen zerstört, sodass die meisten unserer Rinder abgewandert sind und wir viele von ihnen nicht mehr finden können“, berichtete der betroffene Farmer Augustinus Poroto in einem Interview vergangene Woche. Seine Farm sei dabei in mehrere Kamps unterteilt, wobei die Elefanten jedoch in alle von ihnen eingedrungen seien und sie verwüstet hätten. Ebenso seien alle drei Bohrlöcher auf seinem Areal von den Dickhäutern beschädigt worden. „Wir haben mittlerweile mehr als 800000 Namibia-Dollar ausgegeben, um die Zäune immer und immer wieder zu reparieren und die Arbeiter für diese Tätigkeit zu bezahlen“, erklärte Poroto, der sich gleichzeitig sehr frustriert zeigte: „Wir wissen einfach nicht, was wir tun sollen.“
Dem stellvertretenden Direktor des Umweltministeriums, Apollinaris Kanyinga, zufolge führen die Migrationsrouten der Elefanten tatsächlich direkt durch Porotos Farm. Die Behörde habe daher begonnen, mögliche Lösungen für die betroffenen Farmer zu erörtern. „Allerdings gibt es bislang keine Bestimmungen zur Entschädigung der Farmer für zerstörte Infrastruktur“, so der Vize-Direktor.






 
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