Der .17 HMR Trööt

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Ich bin leider von der .17HMR weg.
Unter IDEALBEDINGUNGEN war die Waffe in Traum und schoß Daumennagelgruppen auf 100m auf dem Stand---
Jagdpraktisch für mich unzureichend , obwohl ich bewußt in bestes Werkzeug investiert habe.
Anschütz Neuwaffe, Recknagelmontage , Leupold.

Der Punkt bei mir ist :
- für stärkeres Raubwild bei nicht 100% optimalem Treffersitz zu schwach
- Anfälligkeit der .17 HMR bei Wind
- oder inkonstanter Waffenlage nach Reinigung etc
- Locker so laut wie meine .222

Die 17 HMR ist sehr empfindlich was Reinigung angeht .Ich pflege meine Waffen.
Erst wieder auf den Stand und Einschießen nach Reinigung habe ich keinen Bock zu.

Deshalb .222 Tikka
 
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Na dann, ab zum Händler. Wenn du noch eine Weile an dem Ding rumfummelst oder es sogar bearbeitest, wirst du keine Gewährleistung mehr bekommen.

Könnte auch das Glas sein, da kannst du selbst ohnehin nichts machen.

Ich "fummel" nicht, ich operiere mit chirurgischer Präzision. :biggrin:

Ich mach nichts an der Substanz, nur mal alles auseinander, sauber gemacht und wieder gleichmäßig zusammengeschraubt weil man so liest das sei gelegentlich der Grund. Gereinigt vorm ersten Schießen, joa. Glas wechsel ich zum Wochenende mal aus. Ansonsten hoffe ich dass ich einfach nur die Munition erwischt habe die aus dem Ding eben nicht geht.

Viele schreiben auch dass die .17er kleine Schmutzfinken sind und sich nur in richtig verdreckten Läufen wohl fühlen. Werde also alles verballern was ich jetzt an Munition habe und wenn nichts bei raus kommt schick ich die Kleine zurück. Schweren Herzens. Hatte noch nie ein Kleinkaliber aber jetzt hab ich Gefallen daran gefunden.
 
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Moin Freunde!

Ich habe mir im Freudentaumel einer Steuerrückzahlung eine Waffe in .17 HMR organisiert. Einsatzzweck soll vor allem die Krähenjagd sein und Spaß natürlich. Das Modell ist eine Savage 93R17 mit Holzschaft und dickem Lauf. Das Glas ist noch das Standard Bushnell was vormontiert war.

Leider bleibt das Ding hinter den Erwartungen zurück. Habe auf dem Stand mittlerweile vier Munitionssorten getestet und keine schoss wirklich konstante Kreise. Teils waren kleine Gruppen von Schusspflastergröße dabei aber dann wieder welche mit ein oder zwei Ausreissern, die teils zu Fehlschüssen geführt hätten. Manchmal waren die Gruppen auch wild aufgeweitet ohne erkennbares Muster. Bedingungen waren gut bezüglich Auflage, Form und Wind. Halt Affenhitze derzeit.

Jetzt frage ich mich, braucht es einfach noch mehr Munition oder hab ich (mal wieder) ein Problemkind erwischt? Ich habe bereits alles auseinandergebaut, gereinigt, entsprechende Teile gefettet bzw geölt und wieder zusammen gesetzt, auch das Glas re-montiert, nach jedem Schuss gereinigt usw., was man halt im Netz so liest. Das hat zwar der Funktionalität ganz gut getan aber nicht der Präzision. Ich ordere noch vier Laborierungen und falls da nichts trifft bin ich unglücklich.

Vielleicht hat ja jemand eine raffinierte Idee, das würde mich freuen, weil ich will nicht mehr ohne .17 HMR :sad:

Soviel gibt's doch kaum, ich kenne nur CCI/Hornady in 17 und 20 gr, wobei es in CCI 17 gr noch die etwas flotter geladene Variante für Autoloader gibt ( die schießt aus meiner Sako Quad aber bescheiden) und Hornady 15.5gr NTX , sowie Winchester.

Stell mal Schussbilder ein, dass man was zu sagen kann. Bushnell Gläser haben gelegentlich sich ein Paralaxproblem (wenn sie auf 50 m eingestellt sind , Du aber 100m schiesst).
Falls es das Glass nicht ist, hätte ich noch so ein paar Ideen...
 
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Bushnell Gläser haben gelegentlich sich ein Paralaxproblem (wenn sie auf 50 m eingestellt sind , Du aber 100m schiesst).
Falls es das Glass nicht ist, hätte ich noch so ein paar Ideen...
Also zwischen anderem Glas und dem Bushnell kein Unterschied. Einen Paralaxefehler erkenne ich nicht. Kann keine Abweichung vom Ziel durch Änderung des Blickwinkels provozieren.

Auflage war ein altes Gestell vorne, Sandsack hinten, insgesamt also ganz ok mit Wacklern durch meine Pulswelle aber im Prinzip alles noch innerhalb des Schusspflasters.


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Da hab ich mir gedacht ich schieß ja keine schwarzen Punkte im Revier sondern es sollen ja Krähen sein, also hab ich mir eine gebastelt um zu sehen wie das jetzt in der Realität wirklich aussehen könnte. Hat mich ja fast ein bisschen beruhigt. Das war dann auch einfach nur sitzend aufgelegt geschossen ohne Hilfsmittel. Das obere ist ein 17grs TNT.
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Also ich stimme Dir zu, die Gruppen sind nicht doll. Es gibt Leute, die sagen, man soll probieren, bis man Munition findet, die passt, aber in meine Sao Quad habe es keine riesigen Unterschiede. Und die Munition, die im allgemeine gut schiesst ( Hornlady 17 gr Vmax und fed TNT ) hasst Du ja schon probiert und alle Gruppen haben sowohl Seiten wie auch Höhenstreuung, was alles mögliche sein kann.Ich würde mich jetzt auf eine Sorte konzentrieren, von der Du genug bekommen kannst und damit weiterarbeiten.

Ist der Schaft ein original Savage oder Aftermarket? Hasst Du Dir die Bettung schon mal angeschaut? Ist die Waffe glass-gebettet und hat sie Pillars/Huelsen? Ist die Bodenplatte Metall oder Plastik?

Meine Erfahrung mit 93s kommt von 2 Waffen in 22 LR mit Plaste Schaft. Die eine schoss, die andere initial so LaLa.


Vieles Grundlegendes lässt sich einfach überprüfen; das meiste hast Du wahrscheinlich schon gemacht:
Lockeres Glass?
Lockere Montage?
Ist der Schaft freischwingend?
Sitzt die Nut von der vorderen Systemschraube im Schaft auf oder zieht die Schraube das System auf Holzkontakt runter?

Dazu 2 Kommentare:

Die Werksbettung von Savage ist bei den billigen Waffen grausam. Ein Holzschaft ist schon mal was besseres.
Auch eine KK/17 HMR profitiert von Rettung/Optimierung des Schwingungsverhaltens.
Wenn die Bodenplatte aus Plastik ist, bekommt man häufig keinen konstanten Druck auf die Systemschrauben. Ich habe sowohl bei meiner Savage als auch meine Sako die Bodenplatten gegen eine aus Metall ausgetauscht. Der Effekt auf die Gruppen war aber gering, also nicht das erste,was ich machen würde.

Ich würde mit Lauf und Bettung anfangen, den Lauf kannst Du selber freistechen/schleifen ( z.B. Dremel).
Dann Systemschrauben festziehen und schiessen
Wenn dass nicht funktioniert oder der Lauf schon frei ist, kannst Du Dir überlegen, die Waffe gleich ganz zu betten oder erst nur die Vordere Schraube. Ich habe damals nur die vordere Nut auf Schaft-Kontakt gesetzt und die Einlassung gebettet. Das hat gereicht, weil das System hinten saugend passte.
Anleitung zum betten gibt es im Netz, z.b. Hier:
http://www.savageshooters.com/showthread.php?30797-Bedding-action-in-Savage-model-93-17HMR-tutorial

Hoffe, dies hilft weiter!
 
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Seit einigen Wochen habe ich eine Browning T Bolt in 17hmr. als Linksrepetierer. Bis jetzt nur auf dem Stand geschossen.
Mit 5 Sorten Munition hab ich experimentiert:
Hornady 20 grain XTP
Hornady 17 grain V-MAX
CCI20 grain FMJ
CCI 17 grain TNT
CCI 17 grain V-MAX

Ergebnis:
Mit den 20 grain Geschossen alles im grünen Bereich.
Das 17 grain TNT von CCI noch auf dem Bierdeckel auf 100m.
Alle Geschosse mit Polymer Tip wie aus der Gießkanne über die gesamte Scheibe.
Am besten war die Hornady 20 grain gewesen
 
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So nach neuem Glas, reduziertem Abzugsgewicht und Zweibein sehen Gruppen mit dem 17gr TNT jetzt so aus:

Anhang anzeigen 64569

Damit kann ich erstmal waidwerken, ein Bastelprojekt wird es dennoch bleiben.
 
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Hallo, wer von euch führt eine CZ455 Luxus .17 HMR und kann mir sagen welche mun da am besten ist.. ich bekomme meine diese Woche. Welche Präzisi
n holt ihr auf 100 m raus... Danke schon mal
 
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Bei Frank und Monika gibt es übrigens momentan die CZ 455 Thumbhole für unter 400€. Hat bis auf den etwas hakeligen Verschluss einen recht guten Eindruck gemacht.
Meine ist bestellt, ich berichte dann.
 
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So nach neuem Glas, reduziertem Abzugsgewicht und Zweibein sehen Gruppen mit dem 17gr TNT jetzt so aus:

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Damit kann ich erstmal waidwerken, ein Bastelprojekt wird es dennoch bleiben.
Bild??

schoen, daß es jetzt besser funzt. Bei uns gehen jetzt Kanin und Schneehühner auf, aber ich werde wohl meine 22 K-hornet mit rumschleppen.
 
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