Der Erlegungs-Diskussions-Thread

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#46
Hier noch eine ganz gechillte Familie bei den "Matrix-Ausweichübungen": :D

Schade, hab's mir leider angesehen. Jagd, wie sie im Mittelalter stattgefunden haben könnte. Zum Glück wird nicht auch noch gezeigt, wie die Sauen abgestochen wurden. Mir ist schlecht, für so was bin ich zu zart besaitet. Achtung vor der Kreatur und so... Ihr wisst schon. Erinnert mich an Stierkampf in Spanien :sick::mad:Wmh HH
 
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#49
@Jon schrieb:
"Jetzt sind wir aber alle auf Zahlen und das Vorher- Nachher gespannt. Wie war denn die SW Strecke vor 30, vor 20, vor 10, vor 5 und letztes Jahr bei Dir?

Bei ca. 5000 erlegten Stücken im LK permanent in den letzten Jahren, trotz intensivsten Pirschen, Ansitzen, Kirren und Drückjagen der ganzen einheimischen Jägerschaft habe ich trotzdem jede Nacht Sauen vor den Wildkameras. Willst du jetzt behaupten ohne Kirren werden es weniger?"



Da wieder mal null komma null konkrete Zahlen kommen, stelle ich für dich dann mal kurz die Schwarzwildstrecken der relevanten Landkreise der Region für die Jahre 2007/2008 -2015/16 in den Faden!

Kassel-Land 2.161 3295 1.529 3.169 2.041 3.639 2.608 2.428 3.560

Schwalm-Eder 3.066 4708 2.737 4.175 2.510 4.175 2.830 3.183 4.098

Waldeck-Frankenberg 4.479 6233 3.336 6.256 4.157 6.689 4.368 4.258 5.373

Da erkennt der Fachmann natürlich sofort, das es in dieser Region mit den den Sauen steil bergab geht und Sauen wie gesagt "mittlerweile Mangelware" sind!


Vielleicht um die Situation des Schwarzwildes auf das gesamte Bundesland Hessen besser und sinnvoller zu beschreiben und zu verdeutlichen (und zur Abwechselung mal mit konkreten Daten und Zahlen zu untermauern), ist noch zu erwähnen, das das hier noch nicht in obiger Kreisebenenstatistik aufgeführte Rekord-Jagdjahr 2017/2018 mit einer Strecke von 96001 Stück Schwarzwild das absolute Rekordjagd für dieses Bundesland war, um dann nach einem Abfall auf eine durchschnittliche Jahrestrecke im Jagdjahr 2018/2019 von 61549 wiederum im Jagdjahr 2019/2020 auf den zweit höchsten Allzeit-Wert von 84.375 in Hessen anzusteigen!
Die Zahlen auf die einzelnen relevanten Kreisebenen werden sich in den letzten 3 Jahren wohl kaum dem Landestrend vollkommen entgegenstellen, kann ich aber bei mehr Zeit durchaus noch mal eruieren.

Möge sich anhand dieser konkreter Fakten und Zahlen doch jeder sein eigenes Bild machen, wo Sauen "Mangelware" sein sollen; in Hessen de Fakto jedenfalls nirgendwo!
 
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#50
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#52
....Wie immer; GÄHN!
Da helfen auch keine Smilies!....

Mach' ruhig mal weiter so!
OK, gerne. ;)

Für die Wirkung zur Schwarzwildreduktion macht es keinen Unterschied, ob man im Waldrevier am Ende des Jagdjahrs z. B. 40 Sauen auf 800 ha mit 200 Ansitzen erlegt hat, oder bei 2 Bewegungsjagden.
Bezüglich des Jagddrucks ist der Unterschied dagegen gewaltig und hoher Jagddruck über viele Tage, ganz besonders Nächte, des Jahrs, hat nun mal negative Auswirkungen auf Wildschäden!
 
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#53
OK, gerne. ;)

Für die Wirkung zur Schwarzwildreduktion macht es keinen Unterschied, ob man im Waldrevier am Ende des Jagdjahrs z. B. 40 Sauen auf 800 ha mit 200 Ansitzen erlegt hat, oder bei 2 Bewegungsjagden.
Bezüglich des Jagddrucks ist der Unterschied dagegen gewaltig und hoher Jagddruck über viele Tage, ganz besonders Nächte, des Jahrs, hat nun mal negative Auswirkungen auf Wildschäden!


GÄHN!!
Schade das dein Beitrag im Faden "ASP in Deutschland aktuell" gelöscht wurde (war aber auch von Seiten der Moderation einfach nur konsequent!); denn darum ging es und um nichts anderes.
Und da musstest du natürlich sofort deinem Predigt-Reflex und selbsternannten Berufung folgen und deinen im Zusammenhang mit der ASP-Situation (und nur darum ging es) vollkommen belanglosen und ignoranten Beitrag hinterschieben.
Dabei hätte sich dann jeder deine Ignoranz bezüglich ASP und Schwarzwildproblematik bilderbuchmäßig zu Gemüte führen können!
Mein Beitrag als Antwort auf deinen gelöschten Beitrag wurde gleich mit entfernt und jetzt ist es dir nicht einmal mehr peinlich, meinen gelöschten Betrag nicht komplett und damit ziemlich sinnentfremdet zu zitieren!
Was läuft falsch?
 
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#54
Schon das zweite Gähnen - Du solltest Dich mal richtig ausschlafen, bei der vielen Nachtjagd. ;)

Die Moderation mit zweierlei Maß, was das Eingreifen und Löschen betrifft - aber egal.

Du hattest im ASP-Faden die beiden wichtigen Faktoren Fraß und Ruhe genannt, die dafür sorgen sollen, dass die meist recht standorttreuen Sauen (sofern man ihnen die kluge Führung lässt) möglichst zuverlässig in ihrem Einstand bleiben, weil sie dann kaum noch ein Bedürfnis für weitere Wanderungen haben. Das soll die infizierten Sauen von weiträumiger Verbreitung des Virus abhalten. Im ASP-Gebiet versucht man das mit massiver Maisfütterung und absoluter Ruhe.

Diesen völlig richtigen Ansatz Deiner Überlegungen hatte ich in meiner Antwort gelobt und den Querverweis auf die gleiche Strategie unseres Jagdkonzepts angefügt, nur mit natürlichen Eicheln und Bucheckern statt mit künstlicher Maisfütterung, aber ebenfalls mit langer Jagdruhe im Wald (Febr. bis Ende April und Juni bis Oktober) und mit dem Ziel, das Schwarzwild auf die selbe Weise so lange wie möglich im sicheren, vertrauten Wald-Einstand zu halten, damit sie im Feld weniger zu Schaden gehen.

Was es daran zu gähnen gibt, ist mir ein Rätsel.
 
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#55
Ständig müssen die Mods und der Admin ihre wertvolle Zeit damit verbringen, die Abschuss-Erlebnis-Threads um die darum kreisenden Diskussionen zu bereinigen, die über das erlaubte "Waidmannsheil und Waidmannsdank" hinausgehen.

Offenbar geht es nicht nur mir so, dass die berichteten Abschusserlebnisse auch interessante Fragen aufwerfen, die nicht direkt im Anschluss dort geklärt werden dürfen.

Vielleicht können wir uns hier darüber austauschen, wenn man die betreffenden Teile aus den Jagdberichten kopiert und hier einfügt.

Ein Beispiel:



Wie ist es denn nun mit dem natürlichen Fraßangebot für Sauen?
Das ganze Jahr überall "Schlaraffenland", wie man immer wieder mal lesen kann, oder doch Gegenden mit spätwinterlichen Nahrungsengpässen, die die Qualität einer natürlichen Selektion haben könnten?
Warum ist es denn so schwer dich selbst als Admin anzubieten?
Dann kannst du schnell und wirksam es so leiten wie du es gerne hättest !
 
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#56
Diesen völlig richtigen Ansatz Deiner Überlegungen hatte ich in meiner Antwort gelobt und den Querverweis auf die gleiche Strategie unseres Jagdkonzepts angefügt, nur mit natürlichen Eicheln und Bucheckern statt mit künstlicher Maisfütterung, aber ebenfalls mit langer Jagdruhe im Wald (Febr. bis Ende April und Juni bis Oktober) und mit dem Ziel, das Schwarzwild auf die selbe Weise so lange wie möglich im sicheren, vertrauten Wald-Einstand zu halten, damit sie im Feld weniger zu Schaden gehen.
Am sichersten ist eine Sau vom Schadenmachen abzuhalten wenn man sie so früh wie möglich erlegt
Für die Wirkung zur Schwarzwildreduktion macht es keinen Unterschied, ob man im Waldrevier am Ende des Jagdjahrs z. B. 40 Sauen auf 800 ha mit 200 Ansitzen erlegt hat, oder bei 2 Bewegungsjagden.
Der Unterschied liegt darin das die 40 Sauen bis zum Spätherbst oder Winter Schaden für 40 machen Während es bei der Einzeljagd permanent weniger werden.
Störung und Jagddruck bringst du nur ins Revier, wenn du den Kirrplatz blöd anlegst. Wir stehen jetzt bei 19 Sauen an einer einzigen Kirrung 50 m neben einer gezäunten stark befahrenen Bundesstraße. Da entsteht kein Jagddruck auf anderes Wild weil dort nichts anderes hinkommt und der Eintrag menschlicher Witterung ins Revier gleich 0 ist.
Da sitzt auch keiner 200x permanent an, da geht man raus wenn die Kamera Besuch anzeigt und geht 15 Minuten später mit einem Schwein heim...........
 
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#57
Am sichersten ist eine Sau vom Schadenmachen abzuhalten wenn man sie so früh wie möglich erlegt...
Eine Frage der Sichtweise: jede im Herbst bei Bewegungsjagden erlegte Sau macht anschließend auch keinen Schaden mehr (z. B. auf Wiesen), lange bevor sie der Ansítzjäger einige Monate später mühsam bei der Einzeljagd mit ihren vielen erfolglosen Ansitzstunden zur Strecke bringt.

....Störung und Jagddruck bringst du nur ins Revier, wenn du den Kirrplatz blöd anlegst...........
Das ist definitiv und nachgewiesen falsch (z. B. Robin Sandfort: "Landschaft der Angst")

Jeder Jagdpraktiker weiß, dass Jagddruck unvermeidbar entsteht, wenn man Jagd im Revier ausübt. Ebenso, wie das Wild die Anwesenheit des Wolfs wahrnimmt, nimmt es auch die Anwesenheit des menschlichen Jägers wahr. Dafür hat es seit hundertausenden Jahren sehr feine Sinne entwickelt, die ihm das Überleben (als Art) sicherte. Und wie erfolgreich Reh und Sau damit auch heute noch gegen hochtechnisierte Jäger sind, kannst Du an den Beständen erkennen.
 
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#58
Eine Frage der Sichtweise: jede im Herbst bei Bewegungsjagden erlegte Sau macht anschließend auch keinen Schaden mehr (z. B. auf Wiesen), lange bevor sie der Ansítzjäger einige Monate später mühsam bei der Einzeljagd mit ihren vielen erfolglosen Ansitzstunden zur Strecke bringt.
Konntest du meinen Text nicht sinnerfassend lesen? Hier sitzt niemand unzählige Stunden an. Die Sauen die wir im Sommer geschossen haben machen auch im nächsten Jahr keinen Schaden mehr. Henne und Ei.......
Sie fehlen höchstens bei der Ballerparty und die Streck fällt triste aus :devilish: :evil:
Das ist definitiv und nachgewiesen falsch (z. B. Robin Sandfort: "Landschaft der Angst")

Jeder Jagdpraktiker weiß, dass Jagddruck unvermeidbar entsteht, wenn man Jagd im Revier ausübt. Ebenso, wie das Wild die Anwesenheit des Wolfs wahrnimmt, nimmt es auch die Anwesenheit des menschlichen Jägers wahr. Dafür hat es seit hundertausenden Jahren sehr feine Sinne entwickelt, die ihm das Überleben (als Art) sicherte. Und wie erfolgreich Reh und Sau damit auch heute noch gegen hochtechnisierte Jäger sind, kannst Du an den Beständen erkennen.
Es macht halt einen Unterschied ob man in einem Revierteil wo anderes Schalenwild wegen seiner unattraktivität sowieso nicht hingeht kirrt und schießt, oder ob man in den Einständen mit dem Klettersitz rumkaspert um den letzten bösen Knospenbeisser zu finden. Ich weiß das du das erkennen könntest. Du willst nur nicht.

Ps: Wenn Wild so klug wäre und so feine Sinne hätte wäre es wohl kaum möglich permanent auf der gleichen Kirrung Strecke zu machen wenn knapp einen Kilometer weiter Maisfelder stehen. Wenn man etwas selber ablehnt und es nicht betreibt sollte man einfach das Urteil darüber denen überlassen die es erfolgreich betreiben.
 
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16 Jan 2003
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#60
@martl:
Ps: Wenn Wild so klug wäre und so feine Sinne hätte wäre es wohl kaum möglich permanent auf der gleichen Kirrung Strecke zu machen wenn knapp einen Kilometer weiter Maisfelder stehen. Wenn man etwas selber ablehnt und es nicht betreibt sollte man einfach das Urteil darüber denen überlassen die es erfolgreich betreiben.

(y)
Geeenau so ist es.
Wenn hier einer was einstellt, das bei ihm funktioniert, dann doch nicht um andere davon abzuhalten.
Andererseits ist festzustellen, dass viele etwas ablehnen, ohne es selbst ausprobiert zu haben.
Dass es funktioniert oder Vorteile hat, wird abgestritten.
Und dabei es es völlig wurscht um was es sich handelt.
 
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