Der Erlegungs-Diskussions-Thread

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#91
Über Jahrtausende ist das Wild immer und überall vom Raubwild gejagt worden, das ist eine für das Wild völlig normale Situation. Wild denkt nicht in menschlichen Maßstäben.
 
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#92
Über Jahrtausende ist das Wild immer und überall vom Raubwild gejagt worden, das ist eine für das Wild völlig normale Situation. Wild denkt nicht in menschlichen Maßstäben.
In den unbesiedelten Weiten Kanadas funktioniert das auch heute noch prima, aber da ist die Wilddichte auch sehr dünn und Wilschäden (Verbiss und Schälschäden) spielen keine Rolle.

In unserer Kulturlandschaft mit massenhaft Menschen und intensiver Land- und Forstwirtschaft schaut das völlig anders aus.

Früher hat man im Jagdscheinkurs noch gelernt, wie wichtig Ruhe und ungestörte Äsung fürs Wild ist, wenn man Wildschäden nicht künstlich ankurbeln will.
 
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#94
Und was spricht da jetzt dagegen dort wo man Rotwild eh nicht haben will, weil es dort Schadensanfällig ist, eine "rote Zone" in Form einer Saukirrung anzulegen und dort auch im Wald Schwarzwild zu erlegen?

Wer zu blöd ist einzelne Stellen zu finden an denen man jagen kann ohne ein paar 100 ha zu beunruhigen sollte besser gar nicht rausgehen.

Eine Intervallbejagung entsteht eh ganz von selbst wenn man ein größeres Revier bejagt und konsequent einen Revierteil nach dem anderen abarbeitet, außer man ist halt einer der Blindgänger die täglich mit dem SUV an alle möglichen Stellen im Revier fahren und 5 Minuten im Kreis rum schauen und dann weiterfahren
 
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#97
Lieber den Technik Scheiß einsetzen als schlecht zu schießen.
Hab neulich mit einem Nachsuchenführer gesprochen.
Dieser meinte "Seit dem die Technik freigegeben ist gehen die Nachsuchen auf schlecht geschossene Stücke zurück und es wird sauber geschossen, besser angesprochen und besseres Wildbret kommt zu Stande!"

Und ich finde das ist wichtig!
 
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#98
Lieber den Technik Scheiß einsetzen als schlecht zu schießen.
Hab neulich mit einem Nachsuchenführer gesprochen.
Dieser meinte "Seit dem die Technik freigegeben ist gehen die Nachsuchen auf schlecht geschossene Stücke zurück und es wird sauber geschossen, besser angesprochen und besseres Wildbret kommt zu Stande!"

Und ich finde das ist wichtig!
Das kann ich als Nachsuchenführer leider nicht bestätigen!
 
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Daran sind wir Jäger
Ja, schön wär's... nur sind solche Reviere dünn und immer dünner gesät :cautious:

Ohne den ganzen Technik-Sch... hätte ich heuer von bisher 20 Sauen genau eine erwischt:oops:

Daran sind wir Jäger aber zum großen Teil selbst schuld!
In dem Revier, in dem ich jage, sind Kirrungen und Nachtjagd verboten, trotzdem wurden im letzten JJ 220 Sauen erlegt!
Ruhe und Disziplin in Waldrevieren sind extrem wichtig
 
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Daran sind wir Jäger



Daran sind wir Jäger aber zum großen Teil selbst schuld!
In dem Revier, in dem ich jage, sind Kirrungen und Nachtjagd verboten, trotzdem wurden im letzten JJ 220 Sauen erlegt!
Ruhe und Disziplin in Waldrevieren sind extrem wichtig
Schiesst ihr dann mit Blasrohren?
Und alle auf der DJ oder wie?
 
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Das zeigst du mir wenn überall zu jeder Tageszeit Leute herumlaufen. Schwammerlsuchen zu allen Tageszeiten die Kirrungen überfallen, Spaziergänger, Läufer.... und wie sie sich alle bezeichnen mit Stirnlampen und sonstigen Hilfsmitteln überall herumlaufen. Einstände, Pirschwege, Kirrungen,... einfach kontrolliert und abgelaufen werden.
Das Wild weicht aus und teils geht es auch nur in der Nacht an die Kirrungen
 
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Dann bist du in einer Gegend von unbeholfenen Schützen!
Wenn man ned mal mit der Technik einen sauberen Schuss anbringen kann hilft einem das Tageslicht auch nicht weiter!
Dann sollte man einfach das schießen sein lassen
Früher waren Nachsuchen rund um die Mondzeit begrenzt. Jetzt hast sie den ganzen Monat und sehr oft schlecht geschossen weil man sie "anpirschen" und vom Zielstock schießen wollte. Hab noch niemand am Schießstand diesebezüglich üben sehen. und DAS ist das Problem!
 
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Das zeigst du mir wenn überall zu jeder Tageszeit Leute herumlaufen. Schwammerlsuchen zu allen Tageszeiten die Kirrungen überfallen, Spaziergänger, Läufer.... und wie sie sich alle bezeichnen mit Stirnlampen und sonstigen Hilfsmitteln überall herumlaufen. Einstände, Pirschwege, Kirrungen,... einfach kontrolliert und abgelaufen werden.
Das Wild weicht aus und teils geht es auch nur in der Nacht an die Kirrungen
Solche Gebiete wie beschrieben kenn ich selbst nur zu gut und wir haben sie leider auf mittlerweile großen Anteilen unserer Landesfläche zum Nachteil der Jagd, um mit vernünftigem Aufwand zielgerichtet zu jagen.

Reviere, die aus großen zusammenhängenden Waldgebieten ohne innenliegende Siedlungen bestehen, sind meist in Hand der Bundesimmobilienverwaltung oder Landes-(NatSch-)Stiftungen...
Selbst Landesforstbetriebe haben selten solche Verhältnisse in ihren Regiejagdflächen.

Unser allgemeines Betretungsrecht von Landschaft und Wald ist zwar schön und freiheitlich, ich möchte es auch nicht missen - aber für uns Aktivitäten bringt es Probleme.
Wenn jetzt die Tage kurz werden, ist die Einzeljagd selbst unter der Woche hier bei uns eigtl nur frustrierend und ich reduziere sie auf das absolute Minimum.
 
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