Der geplagte Mann

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Dies erinnert mich an eine Begebenheit auf einer DJ in der Gegend von Landau, diese war rech ordentlich vorbereitet und geplant, Wege waren mit Flatterband abgesperrt, im Vorfeld waren Hinweißschilder angebracht, also alle Vorkehrungen sorgfälltig getroffen um Spaziergänger fernzuhalten. Etwa 1 St. nach Beginn des Treibens kammen 3 Freizeitwaldläufer an meinem Stand vorbei und wollten in den Berreich einwechseln, in dem ich auf grund der Geräuchkulisse gerade das Treiben vermutete.
Meine höfliche Ansprache mit der dringenden Empfehlung zur Umkehr wurde mit dem Satz: " Wir fahren doch keine 20km hierher, um jetzt nach 5min wieder Heim zu gehen" vom Herrn der Gruppe in den Wind geschlagen.
Nachdem ich den netten Leuten dann die Notrufnummer für den Notarzt mitgeteil hatte,:oops: und fragte ob denn die Testamente in Ordnug wären:eek:
wünschte ich ein weiteres fröhliches Wandern. Nun wurde den beiden Damen doch etwas mulmig und sie fragten ob der weiter Weg den wirklich gefärlich sei. Meine Antwort darauf, dass die Organisatoren die Schilder und Absperrungen nur aus Zeitvertreib und Langeweile aufstellen, und 35 bewaffnete, in unübersichtlichem Gelände auf bewegte Ziele jagede, Jäger nie daneben schießen können, führte seitens der Damen dazu, nun doch lieber sehr züggig in der Stadt einen Kaffee trinken zu wollen. :unsure::devilish: :evil::devilish: :evil::devilish: :evil:
Ich hab dienstlich mehrere Jahre lang mehr oder minder professionellen Waldarbeitern aus Sicherheitsaspekten auf die Finger bzw. die Hnterlassenschaften (Baumstümpfe) schauen müssen. Bei den uneinsichtigen hab ich dann auch irgendwann gefragt, ob sie denn verheiratet wären und sie sich der Liebe ihrer Frauen sicher sind. Das gab dann auch immer verwunderte Blicke. Die Auflösung: Wenn sie ihre Arbeitsweise nicht ändern würden, bestünde die Möglichkeit, dass sie einen schweren Arbeitsunfall erleiden könnten und zum Pflegefall würden und in anbetrscht der Möglichkeit, sollte doch wenigstens die Pflege gewährleistet sein...

Ein Kollege meinte, man müsse statt dem zuständigen Förster die jeweilige Ehefrau des Waldarbeiters mitnehmen. Der Erfolg solcher Sicherheitsberatungen wäre deutlich größer...
 
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Ich hab dienstlich mehrere Jahre lang mehr oder minder professionellen Waldarbeitern aus Sicherheitsaspekten auf die Finger bzw. die Hnterlassenschaften (Baumstümpfe) schauen müssen. Bei den uneinsichtigen hab ich dann auch irgendwann gefragt, ob sie denn verheiratet wären und sie sich der Liebe ihrer Frauen sicher sind. Das gab dann auch immer verwunderte Blicke. Die Auflösung: Wenn sie ihre Arbeitsweise nicht ändern würden, bestünde die Möglichkeit, dass sie einen schweren Arbeitsunfall erleiden könnten und zum Pflegefall würden und in anbetrscht der Möglichkeit, sollte doch wenigstens die Pflege gewährleistet sein...

Ein Kollege meinte, man müsse statt dem zuständigen Förster die jeweilige Ehefrau des Waldarbeiters mitnehmen. Der Erfolg solcher Sicherheitsberatungen wäre deutlich größer...
Die Helden gibt es überall, als Arbeitssicherheitsberater kann ich ein Lied davon singen,
leider auch von den unschönen Folgen der Arbeitsunfälle die ich aufarbeite:oops:
 
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Willkommen im Klub! Ich hab nach der Ausbildung 5,5 Jahre als Fachkraft für Arbeitssicherheit gearbeitet. Ich war froh, wie ich wieder aus dem Job draußen war. Du kannst mir sagen was Du willst, es belastet dich, wenn Du immer wieder an den Unfallorten bist und zwischen Blutlachen und Resten von Verbandsmaterial auf Ursachenforschung gehen sollst.

Die Schicksale die sich dabei auftuen, ich brauch nicht mehr.

jetzt aber genug OT. Zurück zu Witzen...
 
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