Der "Man nimmt was man hat" Topf (sehr viele Bilder!)

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#31
Überläuferschulter a la Homeoffice
Ist jetzt bei 95 Grad für 3 Std. im Ofen.
Dann noch 15 min mit Grillfunktion knusprig backen ( so der Plan ).
Dazu Bandnudeln mit Wildsosse (schon fertig) und Gemüse.
 

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#32
Mein Tipp, nicht auslösen. Im Ganzen marinieren, parieren, würzen und für 3 Stunden bei 170 Grad im geschlossenen Bräter, mit Flüssigkeit, schmoren. Butterzart und Du ersparst Dir das Gefummel beim zerlegen. Mache ich mit Hals/Träger ebenso, das wird dann Ragout.
Die Soße ziehst Du von Abschnitten, Unterläufen, Häuten mit Wurzelgemüse und Tomatenmark anrösten, mit Rotwein ablöschen, Wasser und Gewürze dazu und einige Stunden sieden lassen, reduzieren und wieder auffüllen.
 
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#33
Mein Tipp, nicht auslösen. Im Ganzen marinieren, parieren, würzen und für 3 Stunden bei 170 Grad im geschlossenen Bräter, mit Flüssigkeit, schmoren. Butterzart und Du ersparst Dir das Gefummel beim zerlegen. Mache ich mit Hals/Träger ebenso, das wird dann Ragout.
Vielen Dank. Klingt gut.
Diese Schulter war schon ausgelöst, daher muss ich das nächstmal probieren. Meinst Du ich sollte mit der Temperatur hochgehen? Beim Rot und Rehwild klappt das mit dem Niedgrigtemperaturgaren ganz gut.
P.S. So langsam sehe ich schon den Boden meiner Truhe, lange darf das mit dem Homeoffice nicht mehr dauern, sonst muss ich zukaufen :eek:;)
 
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#35
Heute Leber vom Frischling den der Freund am WE dankenswerter Weise für mich erlegte
und dieser Tage Hirschpfeffer, heute mit Balsamico, Rotwein, Suppengemüse und Rosmarin eingelegt. Gibt es Semmelknödel dazu. Habe gerade noch ein paar Rehlachse aus dem Eis
geholt. Denen werde ich morgen mal das Feuer von weitem zeigen.
Das untere Ende meiner beiden Truhen ist noch beruhigend weit weg.
 
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#38
Jetzt enttäuscht Du mich, in meiner Vorstellung ernähren sich norwegische Landbewohner traditionell von
1585732068545.png

und jetzt kommst Du mit Muskelfleisch um die Ecke:unsure:
schmeckt Wal eher nach Fisch, oder nach Fleisch, oder weder noch?
 
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#39
Jetzt enttäuscht Du mich, in meiner Vorstellung ernähren sich norwegische Landbewohner traditionell von
Anhang anzeigen 111073

und jetzt kommst Du mit Muskelfleisch um die Ecke:unsure:
schmeckt Wal eher nach Fisch, oder nach Fleisch, oder weder noch?
Du bist, in deine Vorstellung, etwas ZU weit nach Norden gekommen;). https://no.wikipedia.org/wiki/Inuitter

Der Geschmack von Walfleisch ist schwer zu beschreiben. Gebraten etwas suess mit leichtem Geschmack von Meeresfruechten und hirschartigem Wild.
Normalerweise werden die Wale im fruehen Sommer geschossen, dann ist das Fleisch mager und der unbeliebte Trangeschmack ist kaum vorhanden. Wenn du ganz sicher sein willst, legst du das Fleisch in Rotwein, das wirkt wie ein Antioxidant und beseitigt den Trangeschmack.
 
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#41
Hatte einen kleinen Rest Wildschweingulasch.
Kartoffelwürfel rein und kochen lassen bis die Kartoffeln weich und das Fleisch fast zerfällt.
Dabei die Gulaschwürfel noch etwas zerkleinern.
Tomatenmark, etwas Wildfond, Mais und Kidneybohnen dazu.
Noch etwas Salz, Schajenne-Pfeffer, Paprika scharf und Tabaskosoße dran.
Und fertig ist das improvisierte Wildschwein-Chili-Con-Carne:devilish: :evil:
Glaubt mir, es schmeckt besser als es aussieht.
IMG_20200401_193137.jpg
 
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#43
Moin,

Solaia auf der Jagdhütte, nobel, nobel...
(y)(y)(y)
@Beuterheinländer

das war schon durchaus eher die Ausnahme und weniger die Regel und einer, für den Geber, besonderen Jagd geschuldet.

Über die Zeit hat sich das Hüttenleben ein gutes Stück weit kultiviert. Alle Essen gerne und einige kochen sehr gut und guten Wein trinken alle gerne. Entsprechend haben wir es irgendwann etabliert, wenn wir gemeinsam mehrere Tage unterwegs sind, gemeinsam auf ambitioniertem Niveau zu kochen und den Abend/ die Abende mit der einen oder anderen Flasche (sehr) guten Weines zu bereichern. Jeder kramt halt ein wenig im Weinregal und bringt (je nach Länge des Aufenthaltes) 1 bis 3 Flaschen guten Wein mit.


Grosso
 
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#44
Hatte es heute zwar mit normalen, groben Schweinebratwürste, müßte aber auch mit Wildbratwürste gehen:

4 frische, grobe Bratwürste beidseitig 3x einstechen (damit sie beim Braten nicht platzen). Es sollten eher kurze dicke, als lange dünne Würste verwendet werden.
Beiseitig gut anbraten.
Derweil in einem Topf etwas Schmalz oder Öl erhitzen und in dünne Streifen geschnittenen, geräucherten Bauchspeck drin glasig braten. dann vom Feuer nehmen, 1 El. mildes Paprikapulver, 1,5 El. Paprikamark und nach Geschmack scharfe Paprikapaste (Erös Pistas oder Sambal) im heißen Fett verrühren. Mit einem Schuß Weiswein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Zwei Gewürznelken, 3-4 angedrückte Wachholderbeeren und ein Lorbeerblatt dazugeben, etwas pfeffern und 1El eingelegte Paprikastreifen kleinschneiden und dazugeben.
Dann 500g Sauerkraut in den Topf und die Paprikagrundlage mit dem Sauerkraut vermischt. Sauerkraut aufwärmen, nicht kochen lassen.
In eine kleine Auflaufform 1/3 des Sauerkrautes gleichmäßig auf dem Formenboden verteilt, etwas schw. Pfeffer darüber und darauf die Bratwürste nebeneinander gelegt. Dann das restliche Sauerkraut auf die Würste und zwar so, daß diese vollkommen mit Kraut bedeckt sind und auch hier das Kraut etwas gepfeffert.
Deckel auf die Auflaufform und für 30Min. bei 135°C Ober/Unterhitze auf mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen.
Dazu schmeckt dann Bauernbrot und Bier.
 
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#45
@Beuterheinländer

das war schon durchaus eher die Ausnahme und weniger die Regel und einer, für den Geber, besonderen Jagd geschuldet.

Über die Zeit hat sich das Hüttenleben ein gutes Stück weit kultiviert. Alle Essen gerne und einige kochen sehr gut und guten Wein trinken alle gerne. Entsprechend haben wir es irgendwann etabliert, wenn wir gemeinsam mehrere Tage unterwegs sind, gemeinsam auf ambitioniertem Niveau zu kochen und den Abend/ die Abende mit der einen oder anderen Flasche (sehr) guten Weines zu bereichern. Jeder kramt halt ein wenig im Weinregal und bringt (je nach Länge des Aufenthaltes) 1 bis 3 Flaschen guten Wein mit.


Grosso
Finde ich eine sehr gute Einstellung.

Als ich neu war in meiner seinerzeitigen Jagdgelegenheit, habe ich das dortige Essen quasi revolutioniert.
Da gabs nur Dosenessen und Brot aus Plastikpackungen trotz voll ausgerüsteter Küche.
Ich hab dann mit richtigem Kochen angefangen, oft auch spontan mit dem, was gerade da war und mir sind mehr als ein Mal die Töpfe mit dem Löffel ausgekratzt worden und auch noch das letzte Restsalatblättchen inkl Dressing aus der Schüssel geschlürft.

Als der Pächter viel zu jung starb, fanden meine Anstrengungen sogar den Weg in sein jagdliches Vermächtnis, das er uns schriftlich mit auf den Weg gegeben hat und das bei der Trauerfeier verlesen wurde.
Da anonymisiert, hab ich das zuerst nicht realisiert, mein Lehrprinz musste mich erst darauf aufmerksam machen;
danach hab ich Rotz und Wasser geheult.

Leider war mit dem neuen Pächter dann diese Jagdgelegenheit passé.


Waidmannsheil


Beuterheinländer
 
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