Der mykenische Eberzahnhelm

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Wir haben doch nun wirklich genug mit parasitärem Grundeinkommen, Friday for Veggi-day, Gender-Problemen und dem neuen Reichspropagandaministerium von Instagram am Hals, da kommst du auch noch mit klassischer Bildung daher....

Die nachwachsende Generation brauch mal ne Auszeit....

Gruß

HWL

Es ging hier eher weniger um Hauptschule und Gymnasium als mehr um Hochschule und Universität wo einige Wissenschaften was Altertum angeht nicht verloren gehen dürfen. Die Vorderasiatische Archäologie sowie der des Nahen-Osten mit Mesopotamien sind davon schwer betroffen.
 
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Es ging hier eher weniger um Hauptschule und Gymnasium als mehr um Hochschule und Universität wo einige Wissenschaften was Altertum angeht nicht verloren gehen dürfen. Die Vorderasiatische Archäologie sowie der des Nahen-Osten mit Mesopotamien sind davon schwer betroffen.
Meine Cousine hat das studiert, sie ist halb-iranischer Abstammung. Da überhaupt forschen zu dürfen, in der Region - sehr schwierig.
 
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Mit Verlaub, die ursprüngliche "Geschichte" des Threadthemas war noch interessant. Leider blieb es nicht dabei.
Ich lasse nunmehr noch kurz Immanuel Kant zu Wort kommen und bleibe dem Thread danach wegen völligem Desinteresse fern.

 
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Wir haben doch nun wirklich genug mit parasitärem Grundeinkommen, Friday for Veggi-day, Gender-Problemen und dem neuen Reichspropagandaministerium von Instagram am Hals, da kommst du auch noch mit klassischer Bildung daher....

Die nachwachsende Generation brauch mal ne Auszeit....

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HWL

Du kennst doch den Spruch?

Ausruhen dürfen die in der Gruft...
 
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Man denke einmal an den Gilgamesch-Epos, wer kennt denn das heutzutage noch, oder kann so in etwa erklären warum gerade diese Geschichte kulturbildend war.

Der Riese gegen den Gilgamesch und Enkidu gekämpft haben "Humbaba" war die Verkörperung der Zukunft aller Dinge. Und dann noch Gilgameschs Furcht vor dem Tot (nachdem Enkidu gefallen ist) und der Suche nach der Unsterblichkeit, wo er dann Utnapishtim am Ende der Welt (Der Mündung der drei Ströme) begegnete.

Die Zeiten wandeln sich, früher waren solche Epen Inspiration - heutzutage werden sie allzu oberflächlich behandelt, selbst in den Fächern die sie eigentlich ernst nehmen sollten. Enthalten diese Epen nämlich sehr viele wichtige Botschaften.
 
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Mit Verlaub, die ursprüngliche "Geschichte" des Threadthemas war noch interessant. Leider blieb es nicht dabei.
...

Es hält sich in Grenzen. Da hat man mit manchen Themen viel schlimmeres erlebt.

Der Eberzahnhelm wurde anfänglich durch die Ilias bekannt und da wären wir noch beim Thema wenn wir über antike Geschichte, Literatur, Sprachen und deren Unterricht sprechen.
 
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Gut, - um bei dem mykenisch, minoisch, griechische Kulturkreis zu sprechen:
Es wäre schon etwas schade, wenn das Wisse um die Ursprung einiger Aussprüche verloren ginge. Wie:
Der Faden der Ariadne,
zwischen Scylla und Charybdis,
Damoklesschwert, Sisyphos, usw.
Liebhaber pikanter Details könnten dagegen z. B. bei Pasiphae auf ihre Kosten kommen.
 
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Die griechische Mythologie ist nichts für Kinder, deswegen wurden ja in den Schulen adaptierte Versionen unterrichtet. Das gleiche gilt auch für die Ilias sowie die Odyssee und im allgemeinen für die Geschichte der Antike wo einiges verschönert und sehr idealisiert dargestellt wurde.
 
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Die griechische Mythologie ist nichts für Kinder, deswegen wurden ja in den Schulen adaptierte Versionen unterrichtet. Das gleiche gilt auch für die Ilias sowie die Odyssee und im allgemeinen für die Geschichte der Antike wo einiges verschönert und sehr idealisiert dargestellt wurde.

Sehr, sehr idealisiert...

Die Götter waren damals schon neiderfüllte Arschlöcher die nichts besseres zu tun hatten ihre Eifersucht, oder ihre Geilheit und Launen an den Menschenkindern auszulassen... vor allem bei den Griechischen Göttern ist das klar zu erkennen.

Den nordischen Göttern waren ihre Schöpfungen letztendlich ziemlich egal, und auch Odin/Wodan hatte sich öfters mal mit Menschenkindern herumvermehrt... Thor und Loki hatten zwei menschliche Diener, Thialfi und Röskwa - die einige Abenteuer mit den Göttern erlebten.

Cu Chulainn, dessen Vater Lugh war ist ja letztlich auch nur durch das Hundefleisch bezwungen worden...

Und Marduk erschuf aus Tiamat, den Himmel und die Erde... so zumindest waren die Legenden im alten Sumer - wobei Marduk der Sohn des Enki war...
 
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Der trojanische Krieg war ja denn auch nichts weiter als ein Stellvertreterkrieg, den die Götter durch die Menschen ausführen ließen. Ausgehend durch die eher menschliche Frage, die Eris, die Göttin der Zwietracht, den Göttinnen stellte, als sie einen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" unter sie warf.

Wir beklagen uns für einen Gott, der so viel Böses zulässt.
Aber was für ein Fortschritt gegenüber den Göttern, die das Böse regelrecht verursachten, nur damit sich die Menschen zu ihrem Zeitvertreib die Köpfe einschlugen.
 
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Wir beklagen uns für einen Gott, der so viel Böses zulässt.
Aber was für ein Fortschritt gegenüber den Göttern, die das Böse regelrecht verursachten, nur damit sich die Menschen zu ihrem Zeitvertreib die Köpfe einschlugen.

Der war gut...

Denn der abrahamitische Gott ist auch nicht einen Deut besser. Zumindest dann nicht, wenn man alle Überlieferungen zusammen nimmt. Dazu gehört Lillith, Luzifer, der Fall der Engel, die Nephilim und vieles mehr...

Dagegen waren selbst Zeus, Eris, Hades, Poseidon und Hera noch Waisenknaben.
 
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Denn der abrahamitische Gott ist auch nicht einen Deut besser. Zumindest dann nicht, wenn man alle Überlieferungen zusammen nimmt. Dazu gehört Lillith, Luzifer, der Fall der Engel, die Nephilim und vieles mehr...

Dagegen waren selbst Zeus, Eris, Hades, Poseidon und Hera noch Waisenknaben.
Die angeführten Ereignisse betrafen aber schon nicht mehr den Gott Abrahams.
Und selbst der eifersüchtige Gott Israels wandelte sich so langsam und seine zuweilen mörderischen Eskapaden wurden den Israelis nur noch im AT als Schauermärchen erzählt. Im NT blieb von der Rache dann nicht mehr viel übrig.
Liebe und Barmherzigkeit, Segen und vor allem Hoffnung waren jetzt das Motto. Neue Ideen, die die alten Götter nicht vorzuweisen hatten.
Auch Götter entwickeln sich.... wenn die Menschen es zulassen.
 

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