Der schwerste Tag

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 15851
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18 Sep 2015
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Mein Beileid und Anteilnahme hast du, sei dir dessen sicher.

Wir hangeln uns derzeit mit unsere Seniorin (vollendet am 13.07 ihr 18tes Lebensjahr) auch von Tag zu Tag. Der Verfall nimmt zu, Gang ist taumelig, Gastritis und CNI helfen auch nicht. Wir haben ihr schon gesagt, dass sie gehen darf, wenn sie will. Und wir werden sie dabei nicht alleine lassen. Egal ob sie von alleine geht, oder wir ihr helfen dürfen.
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@baikal
Ich fühle mit dir und wünsche dir für die kommende Zeit viel, viel Kraft... vor genau einem Jahr musste ich die gleiche Entscheidung treffen ich bekomme grade wieder einen Kloß im Hals.
Sie hatte ein gutes Leben bei euch und musste nicht lange leiden,in deinem Herzen wird sie immer sein. Run free Johanna....
 
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Ich traure mit Dir und deiner Familie

Sie wartet auf Euch ...

Schlichr & Ella
 
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28 Feb 2016
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Echt krass .....manchmal rutscht mir heute noch ein "Nero" raus wenn ich zu Robbi etwas sagte .....😖.....!
zumindest in Gedanken bleibt der alte treue Begleiter/in bei uns ....schnief....!
Grüße +WMH Olli
 
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@baikal

Mein herzliches Beileid. Ich wünsche euch ganz viel Kraft in der schweren Zeit!!! Sie hat ein schönes erfülltes Hundeleben bei dir gehabt! Die Erinnerungen bleiben für immer!
😢
 
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22 Apr 2015
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Herzliches Beileid.

Es geht einem schon sehr nahe, soetwas zu lesen. Besonders, wenn es so "aus heiterem Himmel" kommt.
 
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28 Feb 2016
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Kinder nabeln sich ab und werden selbstständig, ein Hund wird immer anhänglicher, was letztlich den Unterschied ausmacht.
.....und der Hund folgt/hört und widerspricht nicht ☝🏼.....dies sage ich immer meinem 13jhg Sohn ....
hier ist der Hund einfach die bessere Wahl !😉
Grüße +WMH Olli
 
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Nach elf jahren des reinen Glücks hat auch uns das Schicksal aller Liebenden ereilt.
Johanna wrde am 1. Juli eingeschläfert.
Eine kurze Geschicht schnell erzählt, der Maushund ist am 2. Mai 12 geworden und hatte an Fitness kaum nachgelassen, meist war ich der Bremser.
Letzten Sonntagmorgen ging es raus ins Revier, komisch das Tier mag keine Leckerlies!?
Nix bei gedacht, das Verhalten war normal neugierig, lauffreudig und verschmust.
Als ein Hermelin unter unserem niedrigen Hochsitz durchläuft und in der Uferböschung verschwindet musste sie die 1,5m runterspringen und hinterher.
Abends immer noch keinen Hunger, ich beginne mir Gedanken zu machen.
Montagmittag Blut im Stuhl und in Urin. Sofort zum Doc, werden wohl wieder Giardien sein. 2 Tage mit Antibiotika behandelt, keine Besserung und keinen Hunger am Dienstag nochmal eine stäkere Spritze , mittlerweile ist sie auch deutlich matt und liegt nur noch.
Wenn die Medis nicht ansprechen taugen entweder die Spritzen oder die Diagnose nicht. Ich werde sehr nervös!
Mittwoch früh röntgen: Man sieht einen golfballgrossen Tumor in der Blase der sich wohl schon in den Darm ausgebreitet hat- kein Rettung möglich.
Wir laufen Zuhause rum wie die Gespenster, die Zeit scheint still zu stehen.
Nachts habe ich ein langes Telefonat mit einen Jagdfreund und Tierarzt.
Er rät zu einer schnellen Entscheidung zugunsten Johannas.
Ich verbringe eine unruhige Nacht auf dem Boden neben ihrem Lager,Anhang anzeigen 172142 die Treppe zum Schlafzimmer möchte ich ihr nicht mehr zumuten, die Nacht davor hat sie noch wie gewöhnlich in meinem Bett verbracht.
Da es keine Rettung gibt, ist eine schnelle Erlösung notwendig, bevor wirkliches Leiden einsetzt. Sehr sehr schwer, aber unumgänglich.
Am Donnerstagmorgen mache ich den Termin, leider geht es erst um 17:30, wir heulen nur noch.
Um 16:00 springt die Süsse zwischen und auf's Sofa um sich knuddeln zu lassen.
Dann ist es ZeitAnhang anzeigen 172146- ein letztes mal Gassi gehen und aus der Pfütze trinken. Anhang anzeigen 172147
17:45 Es ist vorbeiAnhang anzeigen 172148- einfach unglaublich! Jetzt fahren wir in`s Revier ,Anhang anzeigen 172150 trage sie die letzten paar hundermeter zu einem unser Lieblingsplätze und begrabe sie, während ich ihr von unserern wunderbaren elf Jahren erzähle.Anhang anzeigen 172151
Ich kann mich nicht erinnern in 66 Jahren soviel geweint zu haben wie in der letzten Woche und es ist noch lange nicht vorbei.
Wir waren eigentlich immer ohne Leine unterwegs, oft ging Johanna ihre eigenen Wege, als meine erweiterten Augen, Ohren und Nase, manchmal war sie ausser Sicht, aber ich konnte mich drauf verlassen, dass sie hinter der nächste Ecke auf Mich wartete.
Da bin ich mal gespannt...
Ich fühle mit dir, wünsche dir viel Kraft. Es tut Unheimlich weh einen treuen Gefährten zu verlieren.
Aber die Erinnerungen zusammen werden es erträlicher machen.
 
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10 Jan 2018
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Nach elf jahren des reinen Glücks hat auch uns das Schicksal aller Liebenden ereilt.
Johanna wrde am 1. Juli eingeschläfert.
Eine kurze Geschicht schnell erzählt, der Maushund ist am 2. Mai 12 geworden und hatte an Fitness kaum nachgelassen, meist war ich der Bremser.
Letzten Sonntagmorgen ging es raus ins Revier, komisch das Tier mag keine Leckerlies!?
Nix bei gedacht, das Verhalten war normal neugierig, lauffreudig und verschmust.
Als ein Hermelin unter unserem niedrigen Hochsitz durchläuft und in der Uferböschung verschwindet musste sie die 1,5m runterspringen und hinterher.
Abends immer noch keinen Hunger, ich beginne mir Gedanken zu machen.
Montagmittag Blut im Stuhl und in Urin. Sofort zum Doc, werden wohl wieder Giardien sein. 2 Tage mit Antibiotika behandelt, keine Besserung und keinen Hunger am Dienstag nochmal eine stäkere Spritze , mittlerweile ist sie auch deutlich matt und liegt nur noch.
Wenn die Medis nicht ansprechen taugen entweder die Spritzen oder die Diagnose nicht. Ich werde sehr nervös!
Mittwoch früh röntgen: Man sieht einen golfballgrossen Tumor in der Blase der sich wohl schon in den Darm ausgebreitet hat- kein Rettung möglich.
Wir laufen Zuhause rum wie die Gespenster, die Zeit scheint still zu stehen.
Nachts habe ich ein langes Telefonat mit einen Jagdfreund und Tierarzt.
Er rät zu einer schnellen Entscheidung zugunsten Johannas.
Ich verbringe eine unruhige Nacht auf dem Boden neben ihrem Lager,Anhang anzeigen 172142 die Treppe zum Schlafzimmer möchte ich ihr nicht mehr zumuten, die Nacht davor hat sie noch wie gewöhnlich in meinem Bett verbracht.
Da es keine Rettung gibt, ist eine schnelle Erlösung notwendig, bevor wirkliches Leiden einsetzt. Sehr sehr schwer, aber unumgänglich.
Am Donnerstagmorgen mache ich den Termin, leider geht es erst um 17:30, wir heulen nur noch.
Um 16:00 springt die Süsse zwischen und auf's Sofa um sich knuddeln zu lassen.
Dann ist es ZeitAnhang anzeigen 172146- ein letztes mal Gassi gehen und aus der Pfütze trinken. Anhang anzeigen 172147
17:45 Es ist vorbeiAnhang anzeigen 172148- einfach unglaublich! Jetzt fahren wir in`s Revier ,Anhang anzeigen 172150 trage sie die letzten paar hundermeter zu einem unser Lieblingsplätze und begrabe sie, während ich ihr von unserern wunderbaren elf Jahren erzähle.Anhang anzeigen 172151
Ich kann mich nicht erinnern in 66 Jahren soviel geweint zu haben wie in der letzten Woche und es ist noch lange nicht vorbei.
Wir waren eigentlich immer ohne Leine unterwegs, oft ging Johanna ihre eigenen Wege, als meine erweiterten Augen, Ohren und Nase, manchmal war sie ausser Sicht, aber ich konnte mich drauf verlassen, dass sie hinter der nächste Ecke auf Mich wartete.
Da bin ich mal gespannt...

Mein tief empfundenes Mitgefühl UND - das muss ich mal besonders betonen - meinen großen Respekt, dass Du mit den Fotos hier die letzten Stunden für uns festgehalten hast und ihm auch auf seinem letzten Weg somit ein kleines Denkmal errichtet hast.

Ein memento mori für uns alle....

Das zeichnet den großen Bogen des Lebens, beginnend mit den kleinen, noch blinden Würmchen zu Beginn, über die endlos niedlichen kleinen Welpen mit ihren viel zu großen Köpfen und Pfoten und ihrem ungestümen Entdeckungsdrang, den jungen Hunden die auf eine Prüfung vorbereitet werden und irgendwie so gar keine Lust haben sich ernsten Dingen wie Ablegen und Apport etc zu beschäftigen, den stolzen, ausgereiften Jagdgebrauchshunden nach gemeinsamen verbindenden Jagderlebnissen, wenn man denkt, es könne immer so weiter gehen und nie würde es etwas geben, was dem ein Ende bereitet...hin zu den alten Hunden, noch immer stolz, noch immer treu wie Gold, noch immer versuchen zu zeigen, dass man nicht zum alten Eisen gehört und für die gemeinsame Sache, Jagd und Erfolg, alles dran setzen mag, was der alte, verbrauchte Körper noch hergeben kann.
Bis zu dem Bild in der Kiste, dem Ende aller Wege und Wechsel (zumindest derer, die uns hier auf Erden bekannt sind). Wo nur noch die Dankbarkeit - und die Hoffnung auf ein Wiedersehen in einer anderen Hemisphäre - etwas Trost versprechen.

Jeder Hundefreund wird das nachzeichnen können - jeder wird das so mit Dir empfinden und sich gefühlt in tiefer Anteilnahme an Deine Seite stellen in dieser dunklen Zeit.



Am Freitag ist bei unserer DK Hündin (7. Feld) ein rasant wachsender, handtellergroß ausgebreiteter Gesäugetumor entfernt worden - am Ende dieser Woche soll das Ergebnis da sein und uns Gewissheit geben, ob sie ihrer an einem inflammatorischen Mammakarzinom verstorbenen Vorgängerin (einer BrBr) bereits in jungen Jahren nachfolgt oder noch eine Weile bleiben darf.

Und heute hat mein alter Lebenshund Eddi sein 14. Feld voll gemacht - auf dem Foto steht er etwas breitbeinig und unsicher da, das Cauda Equina Syndrom schreitet unbarmherzig voran und wird ihn mir vermutlich eines nicht mehr fernen Tages nehmen.

Aber wenn die grüne Hose angezogen wird und die Waffe aus dem Tresor geholt wird, springt und hüpft er immer noch ausgelassen herum und lässt seiner Freude freien Lauf, liegt still und gespannt unter dem Sitz und hofft auf einen Einsatz nach dem Schuss, so wie in besten Tagen...

So werde ich versuchen ihn in Erinnerung zu behalten und nehme, auch nochmals sensibilisiert durch Deinen Fotofaden, jeden Moment tief in mich auf.
 

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Wie in #466 erwähnt ging es unserer Maus die letzten Wochen immer schlechter.

Dienstag Abend hat sie dann auch das Essen eingestellt, sporadisch wurden einige Tropfen Flüssigkeit aufgenommen.. Sie wurde immer schwächer und die Hinterbeine versagten auch im Laufe der letzten Tage. Daher haben wir uns heute früh schweren Herzens entschlossen, ihr beim Gang über die Regenbogenbrücke zu helfen. Eigentlich haben wir gestern Abend gedacht, dass sie letzte Nacht von Alleine geht, aber dafür war sie zu stur. Aber bei einer Katze in dem Alter ist sicher die Hebamme nicht mehr schuld.

Um 16:40 war es dann so weit und sie hat diese Welt mit unser und der Unterstützung unsrer TÄin verlassen. Der Tag bis dahin war schwierig, Frau schlief schon letzte Nacht bei ihr im Wohnzimmern, mein Home Office hab ich auch von dort aus erfüllt. Komischerweise haben wir beide jetzt eine traurige Zufriedenheit in uns, wir scheinen wohl in ihrem Interesse entschieden zu haben.

Mit dem Letzten unsere ehemals Vierer- Bande haben wir ausgemacht, dass vor 2023 nix in diese Richtung kommen darf.
 
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Nicht jeder Donnerstag bringt Tod und Flut!
Am 2207 habe ich es nicht mehr ausgehalten, der Keller war so gut wie trocken und das Geraffel wieder geölt und im Schrank.
Auf nach Kirn!
1627230047254.png
Ankunft in Kirn:1345, auf dem Hof tummelte sich der Tierheimhund und Chachy.
Die Frage nach Wunsch und Begehr war fix beantwortet: Ich möchte gerne meinen Hund abholen, und zwar den Bodi dort!
Um 1430 sassen wir schon im Auto zu Heimreise.
So schnell kann das gehen- in beide Richtungen.
 
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19 Feb 2007
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Herzlichen Glückwunsch zum neuen Gefährten.
Ich muss gestehen, bis vor 5 Minuten war mir diese Rasse vollkommen unbekannt.😅
 
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