Deutsche Umwelthilfe fordert 120 km/h max.

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.....Ich denke, sehr exakt zu wissen, was Du meinst, glaube aber, dass es eben auch hier einzelne grenzwertig Bekloppte sind, über die wir reden.

In dem Zusammenhang muss ich dann etwas erzählen, was meiner Argumentation nicht zwingend dienlich ist.....
Ja, ich weiß, wie clever Du bist und dass Dir auch klar ist, dass es hier um die Verteidigung von individuellem Lustgewinn beim Autofahren in D geht, nicht um eine gute Lösung für die Umwelt, für die Gesellschaft oder für den Verkehrsfluss, dem zunehmend der "Infarkt" droht.
 
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wie groß sollte der Sicherheitsabstand bei 130 denn sein? Trockene ebene Fahrbahn
 
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.... In England fährt man zuweilen dutzende Kilometer mit dem selben Vorder- und Hintermann, wunderbar konstant-entspannt mit Tempomat bei 70 mph. Wo ist das Problem bei uns, das nicht auch so machen zu können?
Ich bin tagtäglich im Stadtgebiet mit dem Servicewagen unterwegs. Je nach Störungsmenge auch mal über 100km. So kommt man rum.... Manchmal kommt einem da schon der Verdacht, dass wir eine Art Krieg haben auf unseren Straßen. Für wirklich sehr viele Verkehrsteilnehmer, und da schließe ich Fußgänger und Radfahrer nicht aus, existiert keine StVO. Vorfahrt hat jeder und immer Recht. Und wenn man mal kurz inne hält, einen aus einer Parklücke oder Einfahrt raus lässt. Einen LKW vorrang gewährt, der sich da abquält, bekommt man den Zorn seiner Verkehrsteilnehmer zu spüren, und wenn es nur penetrantes Gehupe ist. Ganz normal ist, dass man wohl heute generell von einer Abbiegespur gerade aus fährt, wenn einem die Schlange zu lang ist. Und sich dann furchtbar aufregt, wenn einen der Böse Vitofahrer nicht rein lässt. :devilish: :evil: In großen Teilen der Stadt hat man jetzt vor Schulen oder besonders gefährlichen Straßen auf 30 begrenzt. Einmal schaut es so aus, dass das bei allen noch nicht angekommen ist. Aber vorallem scheinen einige das als Mindestgeschwindigkeit zu halten. Generell gesehen fahren alle einfach zu schnell. Kommt wohl daher, weil keiner mehr Zeit hat, jeder zu spät dran ist und es jedem pressiert.

Auf der Autobahn im Grunde das selbe Spiel. Überholt man eine LKW Kolonne mit 140 oder so, dann hat man ganz sicher schnelle einen mit Lichthupe am Heck kleben. Daweil ist es doch sowas von entspannend, mit 130, 140 dem Ziel entgegen zu fahren, als ewig nur bremsen und beschleunigen zu müssen. Hab das selber schon mehrmals getestet auf meiner Fahrt in die Oberpfalz. Ich hab mir dazu immer den „schnellen“ Skoda meines Bruders ausgeliehen, weil meine Chefin kein Vertrauen mehr in meinen alten Audi (RIP) hatte. Da bin ich halt auch auf den nicht regulierten Streckenabschnitten 180, 200 gefahren. Jetzt mit meinem neuen Auto hab ich bei 140 den Tempomat rein und bin die selbe Strecke schon zwei mal gefahren. Zeitersparnis geht gegen Null. Einmal war keine Beschränkung auf der Nürnberger, wo ich mit dem 200PS Auto nur 80 fahren durfte. Und ob ich da nun 2Std oder 2 1/4 Stunden brauche ist absolut egal. Ein Stau, ein Unfall kann einen „Zeitplan“ zu nichte machen. Da kann ich rasen und drängeln was ich will....

Mehr Rücksichtnahme und Gelassenheit wäre schon wünschenswert. Aber ich hab den Eindruck, bei vielen schaltet da was im Hirn um, wenn sie in ihrer Blechkiste sitzen....
Von einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung halte ich nichts. Einmal wird‘s eh fast nicht überprüft, siehe hier in der Stadt, die für viele eher eine Art Nürburgring ist. Auch sind große Teile unserer Autobahnen eh schon auf 120 oder 130 begrenzt. Und auch hier hab ich immer welche, die mir bei „140“ an der Stoßstange hängen.....
 
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....Mehr Rücksichtnahme und Gelassenheit wäre schon wünschenswert. Aber ich hab den Eindruck, bei vielen schaltet da was im Hirn um, wenn sie in ihrer Blechkiste sitzen....
Da stimme ich Dir zu.

Sicher gibt es mit oder ohne Tempolimit uneinsichtige Raser, die erlebt man auch in England oder Holland gelegentlich, aber nach meiner Wahrnehmung deutlich seltener als bei uns. Was mag der Grund sein?
 
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Ich bin für Tempo 100 für alle, auch LKW. Dann erübrigt sich jeder Überholvorgang. Ist besser für die Sicherheit und den Verkehrsfluss. (Siehe dazu auch Punkt 2 meiner Signatur)
 
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Tempolimits dienen eindeutig dem besseren Verkehrsfluß.
Daran gibts nicht den geringsten Zweifel.
130 auf Autobahnen ist eine hübsche Reisegeschwindigkeit, spart Sprit und entspannt. Tempomat rein, fertig.
In Schweden ist 110 das äußerste auf Autobahnen, Landstraßen nie mehr als 100, meist 80 oder 90. Das reicht um bequem und sicher durch ein Land zu reisen, das 50% mehr Fläche als Deutschland hat.
 
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Tempolimits dienen eindeutig dem besseren Verkehrsfluß. Daran gibts nicht den geringsten Zweifel.
130 auf Autobahnen ist eine hübsche Reisegeschwindigkeit, spart Sprit und entspannt. Tempomat rein, fertig.
Nicht ganz. Mein Tempomat auf 120, Deiner auf 125 und der nächste fährt mit 130. Ich könnte mir vorstellen, das die Unfallhäufigkeit aufgrund von Spurwechseln von total entspannten, dösenden Fahrern stark ansteigen wird. Ein Tempomat allein ist daher nicht ausreichend und nur in Verbindung mit einer geregelten Abstandskontrolle ein wirksames Mittel zu Staureduzierung.
Allerdings wird damit dann auch wieder nur auf den "schwächsten" (langsamsten) Verkehrsteilnehmer Rücksicht genommen. Und schon fangen die Probleme erneut an.

In den Staumeldungen der Radiosender kommen die freien, grünen Autobahnen eher selten vor.

Daher sollte hier noch lange "Freie Fahrt für freie Bürger" herrschen.

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Ich fahre auch gerne mal schnell Auto, wenn es denn der Verkehr zulässt. Aber wann ist das denn noch der Fall? In der Nacht oder auf wenigen ausgewählten Strecken. Aus meinen Erfahrungen aus Frankreich, Belgien, Niederlande und Dänemark wäre ich für Tempolimits z. B. 130, aber nur tagsüber. Ich bin im Sommer 1000 km in Frankreich mit Tempomat auf 130 gefahren und hatte nachher einen Schnitt von knapp 105 km pro Stunde. Das fällt mir in Deutschland sonst schon schwer. Und es war völlig entspannt, weil die Großen Geschwindigkeitsunterschiede fehlten. Wobei ich in Deutschland nur selten Probleme mit Dränglern habe (Regelmäßiger Blick in den Rückspiegel soll helfen), sondern mit den notorischen Links- und Mittespurschleichern, deren Blinker auch noch meist kaputt ist.
Ich fahre lange Strecke zum Glück auch fast immer nur privat. Da ist der zeitliche Druck meist nicht so hoch.
 
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Idioten gibt es überall und würde es auch bei einem Limit von 80 auf der Autobahn weiter geben, die halten sich jetzt schon nicht an die Gesetze, warum sollten sie es zukünftig.

Was hier wieder auffällt sind zwei Dinge: Manche verwechseln "ist für mich gut" mit "ist für alle gut" oder "brauche ich nicht" mit "braucht man nicht".

Noch schlimmer aber: Manchen scheint nicht klar zu sein, dass der Verbotswahn kein Ende finden wird. Man wird immer noch etwas finden, das verboten werden kann um noch etwas mehr Schadstoffe einzusparen oder die Unfallgefahr zu senken, es gibt da einfach keine Grenze und irgendwann wird es etwas treffen was einem persönlich wichtig ist. Sind alle Verbrenner verboten fällt halt auf, dass auch Elektrofahrzeuge Abrieb und damit Staub verursachen oder dass die Batterien gefährlich sind.

Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen, die mir selbst vollkommen unwichtig sind: Kein Mensch muss am Wochenende in Fußballstadien, kann man auch am Fernseher anschauen. Bötchen holen nur noch zu Fuß, keine Fahrt zum Weihnachts- oder sonstigen Märkten, keine Konzerte oder öffentliche Partys...
 
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.....Noch schlimmer aber: Manchen scheint nicht klar zu sein, dass der Verbotswahn kein Ende finden wird.....
Nun lasst mal die Kirche im Dorf, eine Höchstgeschwindigkeit ist kein Verbot von Essen oder Atmen, sondern Standard auf der (fast) ganzen Welt! Selbst in riesigen Ländern mit enormen Freiheiten, dünner Besiedlung und endlos weiten, schnurgeraden, leeren Highways gelten ziemlich strikte Höchstgeschwindigkeiten, ohne dass die Menschen dort unter diesem schweren "Joch" besonders leiden würden.
 
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