deutsche Vorkriegs-Afrikabüchsen

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@ Nimrod #134:
In Hatari Times No. 11 S.41-42
beschreibt Wolf Gedanken zu der (von Dir hier abgebildeten) Herkules von ASS im Kal. 11,2x72R und gibt dabei auf einem Scan aus einem Katalog(?), der diese Patrone abbildet, als V25 = 800m/s und als E25 = 685mkg (knapp 7000J) an. Die Abb. zeigt ein TM-Geschoss, leider ohne Gewichtsangabe.

In Hatari-Times no. 16, S. 6-9 beschreibt er die Vor-/Nachteile der .425 W.R. mit ihrem hinterschnittenen Boden und den notwendigen Änderungen im Bereich der Zufuhr/Magazinhalterung. Die Wirkung der Patrone wurde allgemein anerkannt, die technische Fummelei in Anbetracht genügender Konkurrenzkaliber nicht. Ihm ist nur ein PH bekannt, der sie -zur Zufriedenheit - führte, Hugo Seia.
Ich war zur Zeit seiner Veröffentlichung auch von der .425 WR angetan und hatte bei Wolf angefragt, ob er mir einen (guten) 98er 1908 umbauen würde (neuer Lauf/ PatronenZufuhr absichern), wovon er mir nach einigem brieflichen Hin-und Her abriet ("Sie stecken viel Geld in eine Krücke - gibt bessere Patronen mit gleicher Leistung").

Ich danke Dir.. nunja.. die historische Büchse in diesem Kaliber habe ich nun einmal schon...

Ich hatte eigentlich gehofft , auf Erfahrungsberichte mit diesem Kaliber hier hier zu stoßen...

Die Hataritimes muss ich noch einmal durchforsten. Danke für den Verweis.

Beste Grüße in den Norden!
 
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da gibs nicht viele waffen, da gleich geladen kannst du alles 1:1 übernehmen was du über die 11,2x72 findest.

es hätte auch keinen sinn gemacht die 11,2x72R runter zu laden wenn man schon einen der weltstärksten verschlüsse überhaubt verwendet wie an deiner büchse.
bist du zum wiederladen aufgestellt, matrize müßte ja die 11,2x72 passen, geschosse dito.
was ist mit hülsen, 450 NE ist ein kleines bißchen zu dick, den rand müßte man aufbauen mit einem messingring. gibs da was fertiges?

falls du es schon erwähnt hattest entschuldige die frage, wo kommt deine doppelbüchse eigentlich her? hast du die geschichte der waffe erhellen können?
 
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da gibs nicht viele waffen, da gleich geladen kannst du alles 1:1 übernehmen was du über die 11,2x72 findest.

es hätte auch keinen sinn gemacht die 11,2x72R runter zu laden wenn man schon einen der weltstärksten verschlüsse überhaubt verwendet wie an deiner büchse.
bist du zum wiederladen aufgestellt, matrize müßte ja die 11,2x72 passen, geschosse dito.
was ist mit hülsen, 450 NE ist ein kleines bißchen zu dick, den rand müßte man aufbauen mit einem messingring. gibs da was fertiges?

falls du es schon erwähnt hattest entschuldige die frage, wo kommt deine doppelbüchse eigentlich her? hast du die geschichte der waffe erhellen können?

Ich meinte eigentlich die .425 Westley Richards..
Über welche ich Informaionen und Erfahrungsberichte suche.

Die Schüler Herkules DB im Kal. 11,2x72R , welche ich besessen hatte, war wohl aus einem Nachlass.
Der Händler , von welchem ich sie bezog, konnte nichts darüber berichten.
Allerdings war es auch keine Normals Schülerpatrone. Diese DB war gefertigt für Patronen mit Mauserboden.. wohl ein erster Versuch der R -Version?

Beste Grüße!
 
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dann entschuldige , das die erste 11,2x72R den mauser boden hatte war nur konsequent - schließlich war die erste schüler patrone, die 11,2x60 ja eine 11,15x60R bei der man den mauserboden abgedreht hat.

du hast eine mauser büchse in .425 WR, cool

die sieht man nur sehr selten angeboten. mir sind zwei verschiedene aufgefallen: eine einfache varianten und eine ausgesprochene nobelversion.
da die büchsen sehr selten sind findet man auch nicht viel darüber, in einer hatari times war mal ein artikel der wohl am meisten substanz hat.
die patronen soll +/- in der selben klasse wie die 404 spielen, denke das reicht schon.
 
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du hast eine mauser büchse in .425 WR, cool

die sieht man nur sehr selten angeboten. mir sind zwei verschiedene aufgefallen: eine einfache varianten und eine ausgesprochene nobelversion.
da die büchsen sehr selten sind findet man auch nicht viel darüber, in einer hatari times war mal ein artikel der wohl am meisten substanz hat.
die patronen soll +/- in der selben klasse wie die 404 spielen, denke das reicht schon.

Nein, meine .425 WR Büchse ist keine Mauser, sondern eine Vorkriegs DB von Franz Jäger.
Schiesst sich aufgrund des Gewichtes eigentlich überraschend angenehm.
 
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Was die Repetierbüchsen des Kalibers 425WR betrifft , auf eGun wurde wiederholt eine originale Büchse von Westley Richards angeboten.

Es ist trotz Mauser 98 System keine deutsche Vorkriegs-Afrikabüchse sondern ein Konzept von WR mit verlängertem Magazin , den Halteklammern und einen sehr langen konischen Lauf. Das angebotene Modell hatte ein Zielfernrohr , aber die klassische Modelle wurden nur mit den Safari typischen offenen Visierungen ausgeliefert. Es ist ein Sammlerobjekt , nicht so praktisch im Vergleich mit anderen Großwildbüchsen und die Patrone , die eigentlich in ihrer Leistung mit der 404 Jeffery vergleichbar wäre , bietet aber wegen ihres zurückgesetzten Stoßboden einige Nachteile. Unter aller Wahrscheinlichkeit auch einen Grund warum sich diese britische Patrone , sowie auch einige deutschen Patronen , nicht durchgesetzt hat wie eine 404 Jeffery oder 416 Rigby aus der gleichen Epoche.

Ob es reine deutsche Vorkriegs-Repetierbüchsen des Kalibers 425 WR gab ist mir nicht bekannt.
 
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Eine DB in 425 WR? Da muss aber jemand schon sehr spezielle Überlegungen angestellt haben, um auf die Idee zu kommen, sich eine Doppelbüchse in diesem Kaliber bauen zu lassen.

Ich sah mal eine DB in 338 WinMag und fand das schon sehr ungewöhnlich. Aber 425 WR in DB ist ja noch kurioser!
 
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Das ist das gute Stück im Kal .425 WR, gefertigt von Franz Jäger & Co, Suhl mit dem Jägerschen Blockverschluss.
Baujahr 1928.
Ausgestattet mit Wechselschlossen, welche in einer in der Holzschatulle mitgeliefert wurden.
Die Schlosse haben oben liegende Stangen, wie die Nimrod- oder die alten Sauerschlosse.
Auf den Läufen ist der Händlername J.Hartmann-Lausanne vermerkt.
Deswegen die Beschriftung der Holzschatulle in französischer Sprache.

1-min.JPG 6-min.JPG b-min.JPG c-min.JPG d-min.JPG
 
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Großwildbüchsen

mit Deutschem Stecher sind kein Ausweis für Erfahrungen mit der Großwildjagd ..

Mbogo
Großwildbüchsen ohne Stecher sind auch kein Ausweis für Erfahrungen mit der Großwildjagd.

Ich bin mir sicher, dass heute mehr Schwachmaten ohne Stecher als Schwachmaten mit Stecher in Afrika unterwegs sind.

Die Erfahrung von Leuten an der Art ihres Abzugs festzumachen halte ich für unterirdisch....

Sorry, musste mal gesagt werden.

HWL
 
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...nützt in einer (v.a. jagdlichen) Welt der Dogmen und Zwangsneurosen hier aber leider nix. :cautious:

- zöllige Kaliber treffen und töten besser als metrische
- dt. Bümas vor 1945 hatten keine Ahnung vom GW-Waffenbau
- eigezogerenr Rand an 11,2x72 und .425 ist "pfui", an .500Jeffery und 9,5x66 aber ein "Fiedscher"
- Engländer/Amis können mit Expressvisierung und .600N.E. präziser auf 350yds. schießen, als Deutsche/Franzosen/Belgier mit 4x ZF und 10,75x68
- Deutsche Stecher sind "lebensgefährlich" (ich kenne u.a. welche, deren Frauen zumind. behaupten, "amerik. Stecher" wären besser...:LOL:)
und...und...und
 
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Ja, Sirius, der US-Sergeant, der dem kleinen Wachmann aus dem Hunsrück ans Bein pinkelte, war bestimmt ein ausgezeichneter St.....!
 
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Ich verfolge diesen Faden mit wirklich großem Interesse, aber diese häufig wiederkehrende threadübergreifende Geschichte mit dem pinkelden US-Seargent interessiert mich bald noch viel mehr :ROFLMAO:
 
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