Die IWA 2021 wurde soeben abgesagt

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#31
ich weiß nicht, was du rauchst, aber ich an deiner Stelle würde dringend den Dealer wechseln.
Die kann gar nix. Und davon jede Menge. Das reicht noch für drei andere. Mutti hin oder her, aber diese verzogene Wohlstandsgöre, deren einzige "Leistung" besteht doch im Aufstellen utopischer Forderungen.
 
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#32
Für Besucher ja, für die Messebranche sehe ich rabenschwarz. Unsere Branchenmesse wird garantiert auch abgesagt, die ist zwar immer ganz nett (vor allem die Standpartys) aber de facto kann sie auch wegfallen, es kommen ohnehin nur eingeladene Fachbesucher für die es praktisch ist dort mehrere Termine an einem Tag abfrühstücken zu können, steht nur ehrlich gesagt in keinerlei Relation zu den Kosten der Aussteller.
Das ist bei der IWA seit langem auch nicht anders. Der höfliche Kunde vom Fach erteilt ggf seinen Auftrag während der Messe, den er sonst gemailt hätte. Waffen berührt er auch nicht, weil man sich die Hände nur unnötig ölig macht.
 
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#33
Das ist bei der IWA seit langem auch nicht anders. Der höfliche Kunde vom Fach erteilt ggf seinen Auftrag während der Messe, den er sonst gemailt hätte. Waffen berührt er auch nicht, weil man sich die Hände nur unnötig ölig macht.
Sind eben andere Zeiten, in den 80ern und 90ern ging mein Vater auf Messen um neue Lieferanten kennen zu lernen und den Wettbewerb zu begutachten, heutzutage ist das via Internet schnell erledigt und man kann sich auch abseits die Termine die einen wirklich interessieren machen. Corona wird das m.E. beschleunigen, wenn Anbieter merken wie wenig Einfluss die Messen auf ihre Geschäfte haben, ist eben auch extrem teuer anständig vertreten zu sein.
 
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#37
Schon vor Corona haben sich einige Grossisten und Händler auf die neuen Medien eingestellt.
Das 2020 ohne Messebetrieb ablief, führte nur dazu, dass sie sich auch weiter darauf konzentrierten mittels wöchentlichen Mails und Newslettern den Kontakt zum Kunden auszubauen.
Heute wird der Händler schneller und aktueller informiert ,als zu "Messezeiten" oder durch die Besuche von Handelsvertretern.
Und Neuheiten werden virtuell vorgestellt, ganz ohne Grabbeln am Stand.
Wer gezielt Neuheiten sucht, findet diese auch im Netz...Internetkompetenz vorausgesetzt.
Weltweite Videokonferenzen mit den Herstellern zur Besprechung von Konditionen keine Seltenheit mehr.

Natürlich ist es für einige Hersteller von Nobelartikeln ungut, keine Messe zu haben, in denen solvente (private)Kunden sich die Produkte ansehen und evtl.ordern.
Doch reagieren einige solcher Betriebe mit ganzjährigen Firmeneinladungen, Übernachtungsangeboten und Betreuungsservice auf solche Kunden. Vorneweg die Italiener!

Für die Endverbraucher, die sich ein paar schöne und interessante Tage versprechen, ist die Absage schade; für den Messeveranstalter ein Disaster, aber für den Handel m.E. gut mit ein wenig Flexibilität zu verkraften.
Doch der Umsatz des Waffenhandels wird von der Nachfrage bestimmt, nicht von Messeangeboten oder einem abendlichen Besäufnis .Die Zeiten sind vorbei.
 
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#38
Doch der Umsatz des Waffenhandels wird von der Nachfrage bestimmt, nicht von Messeangeboten oder einem abendlichen Besäufnis .Die Zeiten sind vorbei.
Das ohnehin, zu uns kommt wg. Compliance eh kein Kunde mehr zum saufen, da sitzt man mit anderen aus der Branche zusammen, ist immer unterhaltsam aber der Nutzen fürs Unternehmen beschränkt sich darauf evtl. neue Mitarbeiter anzuködern.
 
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#39
...in der Elektrobranche ist das auch alles hinfällig. Da geht man lieber auf die Hausmesse vom Rexel hier im MUC. Da reden dann die Hersteller wenigstens mit dir als Kunde. Zu Essen und trinken gibt aber schon immer. Also sollte es je wieder eine Hausmesse geben...
 
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#41
Auf dem Bauernhof der Familie war genug Platz und da gab es genug Schwestern und Cousinien.
 
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#42
Auf dem Bauernhof der Familie war genug Platz und da gab es genug Schwestern und Cousinien.
Kerle Kerle Kerle, wo soll das mit dir hinführen. Nicht nur daß du vermutlich komisches Kraut nimmst, der politisch korrekte Sprachgebrauch ist dir anscheinend auch fremd.

Das heißt Cousin*Innen (w/d/t) und Schwester*Innen (w/d/t).

Echt schlimm mit dir. Ich hab ne gute Idee. Wir machen ein Event und wenden uns sinnvollen Dingen zu. Wir gehen jagen und danach trinken wir Bier? Ähm, natürlich Sauerkrautsaft. Bier darf man ja nicht sagen, sonst gibt das Ärger mit den Cousin*Innen (w/d/t) und Schwester*Innen (w/d/t). So von wegen mordlüstern im Wald rumballern und (dabei) saufen.
 
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#43
aber nu mal ernsthaft - Messen sind teilweise ja zumindest - ein sich selber überholendes Relikt aus Vergangenheit. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an diese seltsame Veranstaltung im Winter im südlichen Teil von Norddeutschland. Hannover hieß der Ort glaube ich. Dort war es dunkel, kalt und es hat geregnet. Meistens alles zusammen. CEBIT hieß das damals glaube ich. Es war immer schrecklich. Alle, die iwi dort waren, waren unglaublich wichtig, du warst chronisch unausgeschlafen, schlechte Hotels und fürchterliches Essen. Es war schlimm. Der einzige Lichtblick war abends die Standparty bei der Händifirma aus Düsseldorf. Dort hab ich mich immer in die Mitarbeiterkantine einschleusen lassen. Es gab kaltes Bier und halbwegs gutes Essen. Das war gut.
 
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#44
aber nu mal ernsthaft - Messen sind teilweise ja zumindest - ein sich selber überholendes Relikt aus Vergangenheit. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an diese seltsame Veranstaltung im Winter im südlichen Teil von Norddeutschland. Hannover hieß der Ort glaube ich. Dort war es dunkel, kalt und es hat geregnet. Meistens alles zusammen. CEBIT hieß das damals glaube ich. Es war immer schrecklich. Alle, die iwi dort waren, waren unglaublich wichtig, du warst chronisch unausgeschlafen, schlechte Hotels und fürchterliches Essen. Es war schlimm. Der einzige Lichtblick war abends die Standparty bei der Händifirma aus Düsseldorf. Dort hab ich mich immer in die Mitarbeiterkantine einschleusen lassen. Es gab kaltes Bier und halbwegs gutes Essen. Das war gut.
Irgendwann um die Jahrtausendwende. Es hat geschneit. Es war mit Splitt gestreut, der die Rollen meines Trolleys blockierte, nachdem ich Sonntagabends aus dem ICE gestolpert war, um mich an den Treffpunkt mit den Chefs durchzuschlagen.
Und es war so windig, dass die Strassenschilder zugeweht waren und ich an die Laternemasten treten musste, um zu sehen, wo ich eigentlich bin.
Wir hatten einen eigenen Stand. Und eine Wohnung mit nur einem Schlüssel, den meine Chefin hatte, gemietet.
Die hat dann jede Nacht auf irgendwelchen Standpartys getanzt, wie der Lump am Stecken, während ich mich restlos entnervt und todmüde an irgendwelchen Bars von irgendwelchen komischen, vollgesoffenen ITlern blöd anlabern lassen musste, ohne ihnen ein Bier ins Gesicht zu kippen.
Es war ätzend. Und kalt. Und schlaflos. Eine komische Zeit. Nie wieder Hannover.
 
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#45
Wir hatten mal Quartier beim Grafen Oberg zu Oberg in Saarstedt. So hieß das damals meine ich mich zu erinnern. Verarmter Landadel. Grausam. Nach 2 Tagen bin ich heim. Der Graf haatte einen Knecht. Auch ein Graf. Er hat ihn nur Graf Spritti genannt. Der hat auf der Bank im Speisesaal geschlafen.

Besser war es da bei der Industriemesse. Da haben wir im Gästehaus der tierärztlichen Hochschule gewohnt. Das war ok....
 
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