Die kommende Energiekrise

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Wie bereite ich mich auf die absehbare Energie vor?

  • Habe mich nicht mit dem Thema befasst

    Stimmen: 15 10,5%
  • Versuche, Energie zu sparen

    Stimmen: 39 27,3%
  • Mir ist egal, was Energie kostet

    Stimmen: 24 16,8%
  • Heizung umgestellt auf erneuerbare Energien (oder in Planung)

    Stimmen: 45 31,5%
  • Notstromaggregat besorgt (oder in Planung)

    Stimmen: 63 44,1%
  • Mir egal, notfalls ziehe ich in meine (weitgehend autarke) Jagdhütte

    Stimmen: 24 16,8%

  • Umfrageteilnehmer
    143
  • Umfrage geschlossen .
Status
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9 Okt 2015
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Was ja in der Diskussion gerne untergeht: Wir reden jetzt nur vom aktuellen Bedarf. Der wird aber noch massiv steigen: + 8 TWh aufgrund der Mobilitätswende, +80 TWh aufgrund der Heizwende.
Dazu kommen noch chemische Industrie, Stahlproduktion, ...

Erneuerbare tragen aktuell gerade mal zu 17% der deutschen Energiebilanz bei. 83% sind nachwievor fossil. Und selbst diese 17% führen bereits heute zu massiven Verwerfungen und Problemen.
Wie man in absehbarer Zeit auf 100% kommen will, dazu gibt es noch nicht mal ansatzweise Pläne (selbst wenn man die Märchensammlung Wasserstoffstrategie hinzuzählt).
 
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15 Nov 2017
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Werner, ich hab Dir wohl zu viel Angriffsfläche reingeschrieben und Dich etwas überfordert.
Also nochmal: Du kriegst an der Tanke nix ohne Strom.
Wahrscheinlich trägst dem Tankwart beim Blackout aber einen Koffer voll selbst erzeugtem Strom hin und kriegst dann einen Kanister Sprit dafür zurück. (y)

Den dummen Spruch vom Träumen nehm ich so beleidigend wie er gemeint war. Wirsts schon nötig haben.
Mittlerweile haben einige Tankstellen Notstrom, eben weil man selbst in Deutschland diese Kausalität erkannt hat.
 
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12 Feb 2011
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Reicht Dir das Handelsblatt als russisches Propaganda-Medium?

Nein das reicht nicht. Das Handelsblatt ist sicher nicht einem Gericht gleich zu setzen.
Was mag den Herrn "Iwtschenko" wohl zu so einer Aussage "bewogen" haben?

Das ukrainische Energieunternehmen Naftogaz wies den Vorwurf später ebenfalls zurück. "Es wurde lediglich aus technischen Gründen eine gewisse Menge zurückgehalten."

Im Rückblick wird manchmal klarer was als Vorwand aufgebauscht wurde, um eine Rechtfertigung zu haben.

Wenn, dann hättest Du auf den Stockholmer Schiedsgericht Spruch hinweisen müssen, wo die Ukraine zur Zahlung für Gas verurteilt wurde. Zugrunde lagen dabei aber hauptsächlich Preisdifferenzen.
 
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24 Nov 2010
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5.381
...................

Aber (damit auch du es verstehst): Ich behaupte explizit NICHT, dass der Umbau der Energielandschaft technisch oder wirtschaftlich unmöglich wäre. Oder nicht gemacht werden sollte (ganz im Gegenteil).
Sondern nur, dass das was aktuell gemacht wird, eine aus meiner Sicht grob fahrlässige und absolut vermeidbare Gefährdung der zuverlässigen Stromversorgung in Deutschland und damit in Wahrheit halb Europa darstellt.

Weil nämlich die Entscheidungen von technisch weitgehend Ahnungslosen ("Das Netz ist der Speicher") Politikern und geldgeilen Finanzfutzis (die nur in Quartalszahlen und den eigenen Produkt denken statt in Jahrzehnten und dem Gemeinwohl) getroffen bzw. beeinflusst werden.

(y) (y) (y)
 
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24 Nov 2010
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Wie sind jetzt eigentlich die ganzen Schlaumeier, welche immer laut getönt haben wir brauchen keine NorthStream II ? Weil uns die USA mit günstigem LNG beliefern würden und wir mit NorthStream nur vom Russen abhängig wären.

Mittlerweile bin ich echt froh, daß das Ding fertig ist.
Alleine aufgrund der Tatsache, daß wir eine direkte Lieferanten/Abnehmer Beziehung haben können - ohne Erpressungspotential von Ländern die dazwischen liegen und gelegentlich auch mal was für den "Eigenbedarf" abzweigen, wenn sie sich das eigene Gas nicht mehr leisten können...

....... oder deren Autokraten nicht mehr dafür bezahlen wollen bzw. es sich selbst "unter den Nagel reissen".
 
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24 Nov 2010
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Was ja in der Diskussion gerne untergeht: Wir reden jetzt nur vom aktuellen Bedarf. Der wird aber noch massiv steigen: + 8 TWh aufgrund der Mobilitätswende, +80 TWh aufgrund der Heizwende.
Dazu kommen noch chemische Industrie, Stahlproduktion, ...

Erneuerbare tragen aktuell gerade mal zu 17% der deutschen Energiebilanz bei. 83% sind nachwievor fossil. Und selbst diese 17% führen bereits heute zu massiven Verwerfungen und Problemen.
Wie man in absehbarer Zeit auf 100% kommen will,....... dazu gibt es noch nicht mal ansatzweise Pläne (selbst wenn man die Märchensammlung Wasserstoffstrategie hinzuzählt).

.... werden wir demnächst in den Ampel-Märchenstunden hören. 🤮
 
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2 Jul 2019
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Was ja in der Diskussion gerne untergeht: Wir reden jetzt nur vom aktuellen Bedarf. Der wird aber noch massiv steigen: + 8 TWh aufgrund der Mobilitätswende, +80 TWh aufgrund der Heizwende.
Dazu kommen noch chemische Industrie, Stahlproduktion, ...

Erneuerbare tragen aktuell gerade mal zu 17% der deutschen Energiebilanz bei. 83% sind nachwievor fossil. Und selbst diese 17% führen bereits heute zu massiven Verwerfungen und Problemen.
Wie man in absehbarer Zeit auf 100% kommen will, dazu gibt es noch nicht mal ansatzweise Pläne (selbst wenn man die Märchensammlung Wasserstoffstrategie hinzuzählt).

Das ist eigentlich das, was mich jetzt am meisten interessiert:
Wie wollen die Grünen ihren Wählern klar machen, dass sie nicht nur kurzfristig, sondern sógar mittelfristig das Maul zu voll genommen haben?

Der grüne Kretschmann, Ministerpräsident von BaWü, ist doch das leuchtende Beispiel für einen Politker, der plötzlich ins Amt gespült seine Ideologie der Realität opfern musste.
 
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9 Okt 2015
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Wobei sich Kretschmann zumindest der Realität gebeugt hat. Was ihm ja parteiintern nicht zu knapp vorgeworfen wurde.
Was deine Frage anbelangt: Keine Ahnung! Mich in Grüne hinein zu versetzen gelingt mir selten bis gar nie...
 
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25 Dez 2018
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7.986
Das ist eigentlich das, was mich jetzt am meisten interessiert:
Wie wollen die Grünen ihren Wählern klar machen, dass sie nicht nur kurzfristig, sondern sógar mittelfristig das Maul zu voll genommen haben?

Der grüne Kretschmann, Ministerpräsident von BaWü, ist doch das leuchtende Beispiel für einen Politker, der plötzlich ins Amt gespült seine Ideologie der Realität opfern musste.
Abgesehen davon, dass ich es für unter der Gürtellinie der Forenregeln halte den Thread auf die Politebene zu ziehen? :rolleyes:

Ist es egal welche Partei welche Ausreden hat. Weil schlicht alle hinter dem Atomausstieg stehen. Wir haben - anders als manches unserer Nachbarländer - hierzu eine "Einheitsmeinung". Und was anderes gibts nicht.
Ist halt blöd wenn die Einheitsmeinung Problemchen aufwirft. :whistle:
 
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