Die kommende Energiekrise

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Wie bereite ich mich auf die absehbare Energie vor?

  • Habe mich nicht mit dem Thema befasst

    Stimmen: 15 10,5%
  • Versuche, Energie zu sparen

    Stimmen: 39 27,3%
  • Mir ist egal, was Energie kostet

    Stimmen: 24 16,8%
  • Heizung umgestellt auf erneuerbare Energien (oder in Planung)

    Stimmen: 45 31,5%
  • Notstromaggregat besorgt (oder in Planung)

    Stimmen: 63 44,1%
  • Mir egal, notfalls ziehe ich in meine (weitgehend autarke) Jagdhütte

    Stimmen: 24 16,8%

  • Umfrageteilnehmer
    143
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Dann passt Dein Nutzungsprofil nicht zu dem angedachten Fahrzeug. Es geht nicht Alles mit Allem.
Es macht aber schon einen Unterschied, wenn sich plötzlich die Spielregel ändert! Solche Nutzungsprofile gibt es zu hauf - Abends von der Arbeit heim und morgens wieder weg. Und wenn derjenige bei weitem Arbeitsweg Pech hat, dann trifft ihn das gleiche Schicksal untertags an der Ladesäule des Arbeitgebers nochmal…

Dann muss man den Menschen nämlich gleich sagen, das eAuto ist Mist!
 
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Manche nennen es "Flexibilität". Ich nenne es einen Großversuch, dessen Randbedingungen laut Bundesrechnungshof unrealistisch schön gerechnet wurden. Der Einsatz dabei ist die deutsche Wirtschaft und die von ihr geschaffenen Arbeitsplätze, in der Folge das Gesamtsteueraufkommen und damit die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer Infrastruktur. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
 
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Und bislang lebten wir wohl in keinem Großversuch?
Die Gasmengen sind wegen E-Autos und erneuerbaren Energien knapp? Ölkrise in den Siebzigern waren wohl auch Sonnenenergie und Windräder Schuld?
Völliger Blödsinn. Ganz im Gegenteil. Gas und Öl haben noch viel mehr Abhängigkeiten geschaffen als es die Energiewende je tun wird und jeder müsste froh sein, das nun endlich Alternativen geschaffen und ausgebaut werden, die auch noch umweltfreundlich(er) sind und uns unabhängig(er) von ausländischen Lieferanten und deren politischen Geplänkel etc. machen.

Mir war auch klar, dass irgendjemand um die Ecke kommt und sagt dass sein Nutzungsprofil nicht mit einem E-Auto vereinbar ist. Das ist sicher völlig richtig, aber darum geht es erstmal nicht. Es geht darum Lösungen für die große Masse anzubieten. Und die sind defacto bereits marktreif und verfügbar. Das wird täglich aufs neue bewiesen. Das gilt nicht nur für den Mobilitätssektor. Bei den meisten fehlt es nur am Willen.
 
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Dass die von den Grünen gewollte Urbanisierung, die nicht nur den Individualverkehr massiv runter fahren würde, genau ins Konzept passt, ist dir aufgefallen?
Menschen auf kleinster Fläche zusammenpferchen, die die Ballungszentren umgebende Natur unter Vollschutz stellen, das ist der grüne Traum.
 

BAL

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Mein Nutzungsprofil passt sehr wohl zu einem E-Auto. Zumindest wenn man das glaubt, was zu dem Thema verbreitet wird.
Ich habe kein Problem damit alle 300km einen Zwischenstop einzulegen um das Fahrzeug zu laden. Das muß dann aber auch in den versprochenen 30-45 Minuten erledigt sein und wenn ich das Auto abends an die Wallbox hänge hat es am nächsten Morgen gefälligst voll zu sein. Dann funktioniert so ein Auto auch für mich.
 
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Denk mal der Aufbau einer ausreichenden Lade-Infrastruktur dauert noch 2-3 Jahre
Aktuell diesen August mit befreundeten Paar übers Wochenende spontan an den Gardasee. Er mit Etron GT ich mit Audi SQ8 Diesel. Ja auf der Garmischer Autobahn (keine Beschränkung) hat er mich, zugegeben mit seiner Beschleunigung mächtig geärgert. Keine Chance gegen das Teil, aber nicht die geringste. Dann Brenner hoch (ist eh 100km/h also Tempomat 110 geht). Bereits am Brenner wollte er nachladen. War aber nichts mit schnell. 2 freie Ladestationen haben nicht funktioniert. Also gute 15 min warten bis eine frei wurde. Da aber vorher geladen wurde, hat diese Säule aus Temperaturgründen die Ladeleistung erheblich reduziert. Nach jetzt insgesamt 1,5 Std. Wartezeit--Weiterfahrt. In Bozen hat er dann 20 min eine funktionierende und freie Ladestation gesucht. Hatte Erfolg und konnte in gute 20min auf 80% voll machen.

Fakt war, sie kamen etwa 3 Std. später, als wir im Hotel an und es war seine letzte Fahrt (die weiter weg ist) mit dem Etron.
Zum Glück trifft es keinen Armen und sein Fuhrpark hat noch ausreichend Verbrenner zur Auswahl.

Robert
 
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Derzeit gibt's Regionen in England da hast du dein e-Auto schneller geladen als eine Tankstelle gefunden um deinen Diesel zu tanken. Könnte einem ja auch mal zu denken geben hinsichtlich Verfügbarkeit und Abhängigkeit vom Erdöl.
 

BAL

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Derzeit gibt's Regionen in England da hast du dein e-Auto schneller geladen als eine Tankstelle gefunden um deinen Diesel zu tanken. Könnte einem ja auch mal zu denken geben hinsichtlich Verfügbarkeit und Abhängigkeit vom Erdöl.
... was weniger daran liegt, daß Diesel nicht in ausreichender Menge verfügbar wäre, sondern vielmehr daran, daß LKW-Fahrer, die Diesel zu den Tankstellen fahren, nicht in ausreichender Menge vergügbar sind. Hat eher was mit Brexit, als mit Diesel zu tun.
 
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Dass die von den Grünen gewollte Urbanisierung, die nicht nur den Individualverkehr massiv runter fahren würde, genau ins Konzept passt, ist dir aufgefallen?
Menschen auf kleinster Fläche zusammenpferchen, die die Ballungszentren umgebende Natur unter Vollschutz stellen, das ist der grüne Traum.
Wer es nicht glaubt:
Nachstehend das Ergebnis tiefgreifender grüner Machbeflissenheit in der Region Hannover

1632748450250.png
 
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... was weniger daran liegt, daß Diesel nicht in ausreichender Menge verfügbar wäre, sondern vielmehr daran, daß LKW-Fahrer, die Diesel zu den Tankstellen fahren, nicht in ausreichender Menge vergügbar sind. Hat eher was mit Brexit, als mit Diesel zu tun.
Das ist Quatsch oder du benutzt Begrifflichkeiten (absichtlich) falsch.
Der Sprit ist für den Endkunden nämlich defacto nicht verfügbar!
Von "ausreichenden Mengen" Sprit in irgendeinem Lager hat er nämlich nichts, die sind für ihn unerreichbar.
Für den Endkunden hat das ausschließlich was mit Verfügbarkeit und Abhängigkeit zu tun!
Und nichts anderes habe ich behauptet. Die genauen Gründe, die du zwar richtig beschreibst, sind sekundär.
Der Elektroauto-Fahrer hat Treibstoff, der Verbrenner-Fahrer nicht.
Kann man einfach mal zur Kenntnis nehmen.
 
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Ich bin überhaupt nicht gegen eAutos eingestellt, aber mich kekst es an wie manche sich alles mit Gewalt schön reden!

nirgends ist man so abhängig wie beim Strom - weil er nur sehr aufwändig und teuer zu speichern ist. Wenn weg, dann weg…
 
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Für Mama könnt ich mir so ein Teil vorstellen. Meine Frau fährt max 8000km im Jahr und mehr als 60-70km nie am Stück. Emotionen beim Autofahren sind ihr fremd. Da überleg ich echt, ob ich beim nächsten Auto nicht die Förderung abgreifen soll und mir so eine Möhre kaufe.

Robert
 
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