Die luschtigen Nachbarn...

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#3
ich kann nur von hier berichten, wenn man auf ser Straße Hunde bestimmter Rassen sieht, hängen zu 90% "seltsame Gestalten" am anderen Ende der Leine. Die Hunde machen immer einen gepflegten Eindruck, können aber nichts. Ohne unken zu wollen, aber wenn Herrchen,oder Frauchen nicht gelernt haben zu gehorchen...
Von diesen Haltern gehen die wenigsten einer geregelten Arbeit nach. Die meisten von uns wissen, was es kostet einen Hund zu halten, Futter, Impfungen, Wurmkur usw... Hundesteuer nicht zu vergessen, wie geht das?
Von denen hat niemand einen Hundeführerschein.
 
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#4
Der Grund steht auch in meinem link. Ändert aber nix daran, anlassbezogene Gesetzgebung abzulehnen.

CdB
 
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#7
Von denen hat niemand einen Hundeführerschein.
Ich kenne die Wiener Verhältnisse nicht, aber ich habe noch keinen! Ordnungsamtsmitarbeiter gesehen, der einen Hundeführer angesprochen hätte.
Die Knöllchenquote lässt sich entspannter an abgestellten Autos abarbeiten. ( auch wenn es da genug Stress gibt)


CdB
 
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#10
Womit du erkennen kannst wo der Grund u.a. für meine Ablehnung liegt.

Die Bezeichnung als "Lustige Nachbarn" nimmst du bitte nicht persönlich, denn so war es nicht gemeint.

CdB

sehe die Ohnmacht, gegen die man angehen will...

Sollte so ein Gesetz verabschiedet werden, hätte man Handhaben... Hundehaltungsverbote aus zu sprechen und die Tiere zu beschagnahmen, z.B.

Womit Du allerdings Recht hast: so ein Gesetz steht und fällt mit seiner Exekution
 
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#11
Ich sehe das etwas abstrakter. Das ist ein Luxus, den ich mir leisten kann, weil ich von dem Unheil dieses Falles nicht betroffen bin.
Und genau das ist die Idee jeder Rechtsprechung, von den Vorvätern und deren "Gesetzessprecher" an: Daß Recht losgelöst wird von den starken Emotionen der Betroffenen, daß Rache und Gegenrache ersetzt wird durch klare Rechtsnormen, die außerhalb der Emotionalität des Falles festGESETZt werden.

Zu meinem großen Entsetzen verläßt der Rechtsstaat heutzutage diesen Weg immer mehr. Reaktive Gesetzgebung, meist auf den Druck der sensationshungrigen Presse, bestimmt das Geschehen in den Regierungen.
Vielleicht auch gepaart mit der unbändigen Angst vor der Erkenntnis, daß es unter Menschen keine völlige Sicherheit vor bösen Menschen gibt.
Das führt zu dem Wahn, alles mit Paragraphen absichern zu können.
Die braucht es denn auch in einem Rechtsverständnis, das häufig Türen offenlässt, den Sinn eines Gesetzes zu konterkarieren, weil es nur um formale Einhaltung geht.
Niemand braucht ein Gesetz, daß eine Promillegrenze für das Führen von Listenhunden regelt. Es ist verboten, jemanden zu verletzen. Ob betrunken oder nicht. Wenn einer sich betrinkt, war er mal nüchtern. Das Betrinken ist freiwillig erfolgt. Damit muß klar sein, daß Delikte, begangen im Rausch, genau so geahndet werden, als wären sie nüchtern begangen. Denn daß etwas zum Delikt erklärt wird, soll ja die Mitmenschen schützen. Und denen ist es egal, ob der Täter betrunken ist.
Doch, was passiert: auf der Grundlage dieser vom Sinn des Gesetzes losgelöste Rechtsprechung bekommt der Täter "mangelnde Schukdfähigkeit" zugute gehalten. Statt ihm die Verantwortung für seinenRausch und alle Folgen desselben zuzuschreiben, wird die Gelegenheit gegeben, sich durch Rausch von seiner Verantwortung zu drücken.
Werden die Auswüchse solcher Rechtsprechung dann unerträglich und geifert die Presse genug herum, werden auf dem Weg reaktiver Gesetzgebung die Rechte jedes Bürgers weiter eingeschränkt. Was natürlich nur diese Bürger trifft, die sich ohnehin ihrer Verantwortung bewußt sind, für die es also diese Gesetze nicht bräuchte.
Fazit: es ist ein Reset des Systemes nötig. Es hat sich in einer endlosschleife gefangen.
Nur leider sehen das unsere Politiker nicht.
Bis es soweit kommt, werden wir noch viele "Führerscheine", Erlaubnispflichten und Bewilligungsanträge bekommen.
Sicherer werden wir dadurch nicht leben.
 
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#12
Nur hypothetisch... wege, eh.. ein Kumpel: Gilt das auch für Jungjäger mit jagd Weimaraner Hündin? Gibt es schon ausnahmen für das Wochenende?
 
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