Die neue Sako S20 ist da!

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Da liegst du sicherlich falsch Jon.
„Leisere Waffen“ werden sich durchsetzen.
Also zunächst mit den uns bekannten Schalldämpfern.
Um auf den meisten unserer Sitze einigermaßen lautlos hantieren zu können ist der Gesamtlänge ein Limit gesetzt.
Also.
 
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Nicht sicher , alles Modeerscheinungen.

Ich habe einen 50 Jahren Rückblick in Sache Waffe und Munition für die Jagd. In diesem Zeitraum hat sich oft einiges an den Konzepten geändert. Auch nicht vergessen , die Jagd in unseren Regionen hat keine sichere Zukunft.

Das hantieren der Waffen auf den Hochsitzen ist auch so ein Ding. Ich laufe seit Jahrzehnten im Gebirge oder in dichten Wäldern mit langen Büchsen herum ohne das dies ein Hindernis darstellt , und keiner kommt angeblich zu recht auf seinem Hochsitz mit Waffen von durchschnittlicher Länge. Ich hätte wirklich kein Problem auf einen Hochsitz zu klettern mit einer 130cm langen Scharfschützen Waffe.
 
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Gesundheitschutz , welcher , der des Jägers ?

Wir töten Tiere , nebenbei bemerkt lebende Kreaturen , ein wenig Leid sollte wir auch auf uns nehmen können.
 
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Gesundheitschutz , welcher , der des Jägers ?

Wir töten Tiere , nebenbei bemerkt lebende Kreaturen , ein wenig Leid sollte wir auch auf uns nehmen können.
Und im Supermarkt schneiden wir jedem an der Fleischtheke den kleinen Finger ab? :rolleyes: Nee danke, ich will meine Enkelkinder noch hören können wenn ich sie eines Tages auf die Jagd mitnehme und vermeide Gehörschäden daher lieber.

Außerdem schütze ich auch meinen Hund, ebenfalls eine lebende Kreatur.

Wo ich ganz bei dir bin ist dass der Deutschen Jägerschaft der Vorteil „Kürze“ bei einem Jagdgewehr schon irgendwie überproportional vermittelt wurde, vermutlich durch geschicktes Marketing? Vermutlich sind wir aber auch weltweit die größten Ansitzjäger?:unsure:

Mich würde eine S20 in .270 Win für weite Schüsse reizen, dann aber sicher mit 60cm Lauf UND Schalldämpfer... man muss halt mit dem langen Ding umgehen können :ROFLMAO:
 
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Und im Supermarkt schneiden wir jedem an der Fleischtheke den kleinen Finger ab? :rolleyes: Nee danke, ich will meine Enkelkinder noch hören können wenn ich sie eines Tages auf die Jagd mitnehme und vermeide Gehörschäden daher lieber.

Außerdem schütze ich auch meinen Hund, ebenfalls eine lebende Kreatur.

Wo ich ganz bei dir bin ist dass der Deutschen Jägerschaft der Vorteil „Kürze“ bei einem Jagdgewehr schon irgendwie überproportional vermittelt wurde, vermutlich durch geschicktes Marketing? Vermutlich sind wir aber auch weltweit die größten Ansitzjäger?:unsure:

Mich würde eine S20 in .270 Win für weite Schüsse reizen, dann aber sicher mit 60cm Lauf UND Schalldämpfer... man muss halt mit dem langen Ding umgehen können :ROFLMAO:
haha Er hat langes Ding gesagt... haha ... Hätte ne SR 21 in SuperClassic in 270 WIn .. wie wärs ? Elch Safari ?
 
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Und im Supermarkt schneiden wir jedem an der Fleischtheke den kleinen Finger ab? :rolleyes: Nee danke, ich will meine Enkelkinder noch hören können wenn ich sie eines Tages auf die Jagd mitnehme und vermeide Gehörschäden daher lieber.

Außerdem schütze ich auch meinen Hund, ebenfalls eine lebende Kreatur.

Wo ich ganz bei dir bin ist dass der Deutschen Jägerschaft der Vorteil „Kürze“ bei einem Jagdgewehr schon irgendwie überproportional vermittelt wurde, vermutlich durch geschicktes Marketing? Vermutlich sind wir aber auch weltweit die größten Ansitzjäger?:unsure:

Mich würde eine S20 in .270 Win für weite Schüsse reizen, dann aber sicher mit 60cm Lauf UND Schalldämpfer... man muss halt mit dem langen Ding umgehen können :ROFLMAO:
Ich habe nichts gegen SD , so lange man keine klassische Waffen damit verunstaltet. Ich verstehe aber nicht warum man unter unseren Jagdbedingungen nicht mit längeren Büchsen umgehen kann.

Um zum Thema zurückzukommen , 270 Winchester wäre auch eine gute Wahl für eine S20 mit 24" Lauf. Ich wäre an einer Kaliber 300 Win Mag interessiert , müsste mir aber zuerst mal eine S20 selber anschauen.
 
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Wir werden es in 10 oder 20 Jahren sehen ob das wirklich nur eine doofe Mode war oder ob man das unter "Lernen" verbuchen kann. Soll ab und zu wirklich vorkommen das bessere Sachen die guten von heute Verdrängen (oder in diesem Fall: ein par Vorteile mehr ohne Nachteile).

Ich verstehe aber nicht warum man unter unseren Jagdbedingungen nicht mit längeren Büchsen umgehen kann.
Kann man doch, ich habe auch eine 120cm Waffe die öfter mal mit raus darf. Die 105cm (inkl. SD) ist aber praktischer. Handliche Waffe und keinen Peltor oder Stöpsel mitschleppen, muss man nicht lange drüber nachdenken.
 
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Sicher ist eine kürzere Waffe handlicher als eine Lange. Die Patronenwahl bedingt aber die Länge , und normalerweise bedingt die Jagdart diese Wahl. Warum man eine Magnum Patrone in einem kurzen Lauf wählt bleibt für mich ein Rätsel.

Ein Gehörschutz ist etwas was ältere Jäger verständlicherweise nicht immer verstehen. Viele von uns jagen seit Jahrzehnten ohne nennenswerten Hörverlust. Alle Träger von Hörgeräte meines Bekanntenkreises zum Beispiel waren weder Jäger noch Schützen. Im Alter kommen sowieso viele Schäden von alleine. Ein SD dient aber auch zu Lärmminderung in der Umwelt , was jagdlich vielleicht vorteilhaft sein könnte. Ich habe aber auf diesem Gebiet keine Erfahrung.

Man wählt seine Patrone nach Bedarf , damit ergibt sich eine Lauflänge und danach eine gewisse Waffenlänge. Wer dann noch einen SD benötigt akzeptiert eine noch längere Waffe die nach meiner Erfahrung auf keinem Gelände , geschweige unseres , ein Hindernis darstellt.
 
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haha Er hat langes Ding gesagt... haha ... Hätte ne SR 21 in SuperClassic in 270 WIn .. wie wärs ? Elch Safari ?
Klar, schick sie hoch. Porto geht auf dich, bekommst dafür ein Foto von deinem Gewehr am erlegten Elch :p

Man wählt seine Patrone nach Bedarf , damit ergibt sich eine Lauflänge und danach eine gewisse Waffenlänge. Wer dann noch einen SD benötigt akzeptiert eine noch längere Waffe die nach meiner Erfahrung auf keinem Gelände , geschweige unseres , ein Hindernis darstellt.
Vielleicht bringe ich jetzt ein paar Foristen durcheinander aber wenn mich nicht alles täuscht, bist du nach dem was du hier so erzählst auch überdurchschnittlich viel außerhalb von Kanzeln unterwegs (in der ganzen Welt) ;)
 
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Ein Gehörschutz ist etwas was ältere Jäger verständlicherweise nicht immer verstehen. Viele von uns jagen seit Jahrzehnten ohne nennenswerten Hörverlust. Alle Träger von Hörgeräte meines Bekanntenkreises zum Beispiel waren weder Jäger noch Schützen. Im Alter kommen sowieso viele Schäden von alleine. Ein SD dient aber auch zu Lärmminderung in der Umwelt , was jagdlich vielleicht vorteilhaft sein könnte. Ich habe aber auf diesem Gebiet keine Erfahrung.

Man wählt seine Patrone nach Bedarf , damit ergibt sich eine Lauflänge und danach eine gewisse Waffenlänge. Wer dann noch einen SD benötigt akzeptiert eine noch längere Waffe die nach meiner Erfahrung auf keinem Gelände , geschweige unseres , ein Hindernis darstellt.
Das ist in meinem Umfeld komplett anders. Fast jeder Jäger den ich kenne, hat bereits Schäden am Gehör. Das geht vom Förster Ende 50 bis zum Jäger Anfang 30... Darüber braucht man doch wirklich nicht mehr diskutieren heutzutage. Oder glaubt hier auch noch jemand das Rauchen gesund ist? Wer es heute mit den ganzen gegebenen Möglichkeiten nicht für nötig hält sein Gehör zu schützen, sollte m.M.n die Behandlung am Ende aus eigener Tasche zahlen müssen.
 
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...
Ein Gehörschutz ist etwas was ältere Jäger verständlicherweise nicht immer verstehen. ...
Ein Satz den man sich ausdrucken und gerahmt in eine Ohrenarzt-Praxis hängen könnte.
Über seine Mehrdeutigkeit lässt sich sicher gut meditieren. (y)

Fakt: Ich hab mein Leben lang beim Schießen auf Gehörschutz geachtet. (Großkaliber sind das jetzt schon über 30 Jahre, Wahnsinn wie die Zeit vergeht.)
Jagdlich haben "die Alten" damals das nicht verstanden. (Und wohl auch mal über mich gelacht.)

Als ich aber - anno früher - mit meinem Lehrprinzen auf dessen Bank vor dem Haus saß und ihn drauf aufmerksam machte, dass drin sein Telefon läutet... Und er meinte "das läutet nicht".
Nach etwas eindringlicheren Worten von mir ging er dann doch - nur um dann im Haus endlich selber zu hören was ich noch draußen durch die geschlossene Tür vernehmen konnte. :rolleyes:
Tja, ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass man "den Alten" nicht alles nachmachen muss.

Sobald es SD zu erwerben gab hatte ich einen. Und ich führ auch gerne meine Kombinierten, aber halt dann konsequent mit Gehörschutz.
Die Kurzlauferitis ist eine Mode-Seuche (für mich). Sein zu Gehör schützen, egal ob mit SD oder anders, ein Fortschritt. Einer der hoffentlich bleibt.
 
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Klar, schick sie hoch. Porto geht auf dich, bekommst dafür ein Foto von deinem Gewehr am erlegten Elch :p



Vielleicht bringe ich jetzt ein paar Foristen durcheinander aber wenn mich nicht alles täuscht, bist du nach dem was du hier so erzählst auch überdurchschnittlich viel außerhalb von Kanzeln unterwegs (in der ganzen Welt) ;)
Das stimmt , aber deswegen kann man auch besser vergleichen , und eine Jagd von einem Hochsitz oder einer Kanzel aus , egal wo weltweit , stellt wirklich nicht die schwierigsten Bedingungen dar. Auch im dichten Bush , Wald oder Dschungel kommt man mit einer Büchse um die 120cm länge gut zurecht.

Nebenbei bemerkt , ich saß auch schon auf Kanzeln in sehr fernen Ländern.
 
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Hatte letztens eine S20 bei Franko in der Hand. Erster Eindruck: Da ist selbst ne Tupperbüchse hochwertiger. Zumindest hinsichtlich des Schaftes.
Da wurden die Werbebilder denk ich ordentlichlich gepimpt. Für mich kommt die jedenfalls nicht sehr hochwertig rüber.
 
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Das haben schon einige geschrieben. Es gibt zu bedenken , aber irgendwas muss der niedrigere Preis im Vergleich mit dem einer Sako 85 Finnlight 2 erklären.
 

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