Die purpurnen Flüsse

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#46
Gut das wir alle einen anderen Geschmack haben.
Bei mir löst die Frau nichts aus.


Aber feeesch, sah sie trotzdem aus, die Nora von Waldstätten...als Jägerin ;)

[/QUOTE]
 
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#47
Spielt doch in Fronkreisch. Auch wenn das Elsass lange zu uns gehörte, wird das WaffG dort nicht gelten. Ein französisches Museum hielt es auch nicht für notwendig, den Leihgeber Bundeswehr über das Abhandenkommen einer geliehenen P08 (natürlich schussbereit) zu informieren und erwähnte auf Anfrage beiläufig, dass der ebenfalls verliehene NVA-Schützenpanzerwagen ein halbes Jahr nach Leihgabe bei einem Brand vernichtet wurde. Wir arbeiten das gerade auf :)
Ne, eben nicht. Ein großer Teil der Handlung spielt in BaWü mit Ken Duken als deutschem Kommissar.
 
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#48
Einspruch: Jeder Film, und das gilt auch für sonstige Medienprodukte, weckt Emotionen und schafft auch eine emotionale "Faktenlage". Und das war hier offensichtlich erwünscht.

Genauso wie ein hinkefüßiger Propagandaminister weiland sehr geschickt bestehende Ressentiments wecken und für politische Agitation manipulativ auszunutzen wusste, so nutzt man auch heute, mit ähnlichen Methoden bei unterschiedlichen politischen Zielen, in einigen Bevölkerungsgruppen herumwaberndes Mißtrauen um dann das finstere Treiben der eiskalten, ballerfreudigen Jungadeligen mit ihren finsteren Jagdfreunde-Snobs der elitären "Upper Class" dem staunenden Gebührenzahler auf dem heimischen Sofa zu präsentieren..

Die Krimis aus rein deutscher Produktion (ergo noch abhängiger von der staatlichen/politischen Filmförderung) sind da jedoch noch deutlich plumer und vorhersehbarer: Freundliche Protagonisten aus fernen Ländern werden entweder von skrupellosen, biodeutschen Geschäftsleuten ausgebeutet und oft noch schlimmeres.
Und/oder bekommen im Film die staats- und gemeinwohl erhaltenden Fähigkeiten und Funktionen zugeschrieben, die unsere vor allem mit den eigenen menschlichen/sexuellen/familiären Problemen schon gänzlich überforderte und darüber hinaus durch vertrottelte, selbstgefällige Schreibtischfurzer als Chefs gegängelte Polizei, nicht mehr erfüllen kann.
Das Strickmuster ist überall so identisch... das man fast schon ein Konzept dahinter vermuten möchte... wes Brot ich ess, des Lied ich sing...

Fast möchte man meinen, dass sowohl "Sudel-Ede" von Schnitzler mit seiner ostzonalen Version von TV-Total als auch der Wuppertaler Reichsminister für Volksaufklärung und (damals war man noch unverblümter) Propaganda mehr Gehirnschmalz in ihre "Werke" investiert haben...


Aber feeesch, sah sie trotzdem aus, die Nora von Waldstätten...als Jägerin ;)

Frechheit.

Der Hinkefuß war kein Wuppertaler! Hat nur kurz in Barmen gewohnt.:confused:
 
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#50
Jetzt müßen wir aber mal stark differenzieren !

Vorab, ich habe das hier angesprochene Machwerk zum Glück nicht gesehen und
das wird sicher keine weiteren Wellen schlagen.

Aber:

Diese hervorragende Dokumentation über Jagd und Jäger steht ja wohl außer Frage.


Das ist das Beste, was je über Jagd gezeigt wurde.

81mX92JbuSL._SY445_.jpg
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81mX92JbuSL._SY445_.jpg

So ist die Jagd, so sind die Jäger !

Auch die schauspielerische Leistung der Akteure ist überragend, ganz prima
umgesetzt.


Das mußte mal gesagt werden.

Remy
 
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#55
Also ich weiß garnicht was ihr euch so aufregt. Ich finde den Film superlustig und bewundere die Macher die dieses Thema so überzeugend dargestellt haben und deren Mut, so ihre absolute Ahnungslosigkeit öffentlich zu machen. :)
 
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#56
Findet denn im ÖR keine Qualitätssicherung statt? Unabhängig von der Thematik muss man doch gerade im ÖR bemüht sein richtig im Sinne von inhaltlich stimmig zu senden.
 
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#57
😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
 
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#59
Ich mag schon garkein Fernsehen mehr gucken (ausser Hercule Poirrot https://www.fernsehserien.de/agatha-christies-poirot auch und vorallem wegen der künstlerischen und architektonischen Details ) Zum Teil ist die Handlung grob unstimmig, oder im Detail wird Mist gebaut, zB eine Kojakleuchte aufs Armaturenbrett gestellt und das Wageninnere sehr geschickt beflackert.
Die purpurnen Flüsse sehe ich nur, weil es meinen Kreislauf anregt.
Geh mir fott mit der Nora von Waldstätten dem ollen Botoxgesicht, das weibliche Pendant zu Till Schweiger, der beherrscht auch nur einen Gesichtsausdruck.
 
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